Welche Gut bezahlten berüfe für jemanden mit guter hardware kenntnis^^

CoolHandLuke schrieb:
Achso: wenn du unbedingt viel Geld verdienen möchstest, mach sowas wie BWL. Mit Informatik wird man in der Regel nicht reich.


bwl studieren alle, die nix aufm kasten haben oder nicht wissen was sie sonst studieren wollen, aber unbedingt "reich" werden wollen. mit BWL kann man evtl. reich werden, aber die wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering. MIt Informatik kannst du dir sicher sein, einen Job zu bekommen, vorallem Ingenieure. und von dem Gehalt, was man bezahlt bekommt, kann man gut leben, vorallem wenn man das Studium mit Master abschließt (oder mit was höherem).
 
Sejaar schrieb:
bwl studieren alle, die nix aufm kasten haben oder nicht wissen was sie sonst studieren wollen...

Und alle die kein BWL studieren halten sich für schlau, vorurteilsfrei, objektiv, nicht geringschätzend und klischeefrei ;).

BWL wird immer wieder untschätzt und doch ist es eines der dankbarsten Studiungänge was Arbeitsplatzsicherheit, Perspektive, Abwechslung und Vielseitigkeit ((jeder Betrieb und jede Branche braucht Betriebswirtschaftler) und finanzielle Sicherheit betrifft. Und es ist durch seine Vielzahl an Schwerpunkten obendrein sehr interessant. BWL kann mit so ziemlich allem kombiniert werden was es gibt.
 
Allerdings liegt die Streuweite bei dem BWL-Gehalt irrsinnig weit auseinander. Klar gibt's auf der einen Seite (sehr, sehr wenige) Top-Manager, im Gegensatz dazu aber auch sehr viele, die einfach nur Monteure in Gruppen einteilen und mit Arbeit belegen etc. Von daher ist "BWL = reich" ziemlicher Schwachsinn.

Das Durchschnittsgehalt liegt etwa 2.000 € unter dem eines Ingenieurs (natürlich regional verschieden).

Gruß,
[sauba]
 
Das Durchschnittsgehalt liegt etwa 2.000 € unter dem eines Ingenieurs
Meinst du pro Monat?
Ist 2000 Euro nicht ein übertrieben, weil so schlecht verdienen BWL doch sicherlich nicht.
Weil pro Jahr wäre ja noch realistisch.
 
kann nur per jahr gemeint sein, sonst wäre es totaler schwachsinn.
 
Bin mir halt nicht sicher gewesen. Eventuell wollte er ja auch ein Extrembeispiel nennen, aber das wäre doch zu weit er geholt.^^
 
Die 2000 Euro beziehen sich sicherlich aufs Jahr.

Das Einstiegsgehalt eines Ingeneurs (welcher Ingenieur eigentlich?) kann auch stark differieren, das sollte man nicht so pauschalisieren.
 
man sollte aber nicht immer nur nach dem gehalt gehen, sondern ob der Beruf einen auch wirklich spaß macht.
Es bringt nichts, einen Beruf zu haben, wo man zwar viel verdient aber nur noch genervt ist und kotzen und schreiend weglaufen könnte.
 
So sieht's aus. Es sei denn, man plant diesen Beruf nur kurz auszuüben und in dieser Zeit ein Maximum an Geld mitzunehmen - wie das geht, haben die Bänker vorgemacht. Ist mal wieder einer der Freds, in denen es primär um das hohe Gehalt geht, und das sollte meiner Meinung nach zwar ein netter Nebeneffekt sein, aber nicht die Berufswahl bestimmen.
Wie schon Anklang, solltest Du dringend an einer Orthographie arbeiten, und ich vermute mal stark dass es sprachlich auch nicht viel besser aussieht. Stimmt beides, kann man mit einer gehörigen Portion Glück vielleicht sogar mal (der Traumberuf aller Jugendlichen) Redakteur bei einer Hardware-Zeitschrift werden. ;)
 
studier technische informatik. dann gehste zu intel und verdienst ein haufen asche ;)
 
Ich denke mal es geht um den Informatiker, dessen Verdienst im Durchschnitt wirklich höher liegt, aber Durchschnitt ist wie gesagt ja immer nur bedingt aussagefähig.
http://www.igmetall4you.de/Einstiegs...Aush.70.0.html

Jaja, 3.400 euro brutto im Monat für Berufseinsteiger.

Wo findet man diese Jobs, die nach Tarif bezahlt werden? Schaut man sich jedoch auf dem Arbeitsmarkt um, findet man meist nur Unternehmen, bei denen bei 35.000 Euro Schluß mit dem Budget ist. Fragt man bei Personaldienstleistern nach, so scheinen Absolventen in der Informatik im Schnitt zwischen 33.000 und 38.000 euro brutto im Jahr verdienen zu können. Diese würde man auch im öffentlichen Dienst mit TVöD-Tarifvertrag erreichen können.

Natürlich ist das abhängig von einer ganzen Reihe von Faktoren, wie Können, Qualifikation, Berufserfahrung und der Region.

Auch interessant: inzwischen scheint man mit dem Bachelor besser verdienen zu können als mit dem guten alten Diplom! Wow, das erschreckt mich...


studier technische informatik. dann gehste zu intel und verdienst ein haufen asche
Hier stellt sich natürlich die Frage nach der Funktion. Ob man Entwickler ist oder Projektmanager / Verwalter / Manager. Bei letzterer Funktion lässt man andere für sich arbeiten und kommt selbst wahrscheinlich gar nicht mehr in den Genuß, etwas basteln oder entwickeln zu dürfen.
 
CoolHandLuke schrieb:
Auch interessant: inzwischen scheint man mit dem Bachelor besser verdienen zu können als mit dem guten alten Diplom! Wow, das erschreckt mich...

:p wo hastn das her ? das ist DEFINITIV nicht so...

Erstmal wirst als Bachelor schon mal nicht so gerne eingestellt und wenn dann verdienst natürlich auch weniger, da der Abschluss niedriger ist als Diplom! ;)

Ist sogar bei Praktikas so, das die Leute mit Diplom etwas mehr bekommen!

Also das ist definitiv Quatsch.
 
h@mster schrieb:
Erstmal wirst als Bachelor schon mal nicht so gerne eingestellt und wenn dann verdienst natürlich auch weniger, da der Abschluss niedriger ist als Diplom! ;)

Das ist ein Vorurteil, der so nicht stimmt.
Der Diplom wird im Grunde nur besser angesehen, weil die meisten mit dem Begriff "Diplom" viel mehr anfangen können, als mit "Bachelor". Nach dem Motto: "Was der Bauer nicht kennt, frisst er auch nicht." Das Problem existiert auch fast nur in Deutschland. In den meisten anderen Ländern wurde der Bachelor von den Firmen anerkannt.

Auf der Schule, wo ich bin (eine europaweit sehr gut angesehene Informatikerschule), hört ein Masterstudent in Medieninformatik nur noch Vorlesungen über theoretische Informatik, Verschlüsselungen und Virtual Reality an.
Das sind im Grunde nur noch Bereiche, wenn man einen Job in der Forschung haben möchte. Wenn man nur in einer Firma arbeitet, die nur Kundenaufträge erledigen, die keine Forschungsabteilung haben, ist ein Masterstudiengang übertrieben.
 
Das halte ich aber für ein gerücht. Für ein Diplom musste man 5 Jahre studieren, 4 wenn man gut ist. Für den Bachlor gibt es 6 Semester für den Master dann nochmal 4 (inklusive der Arbeiten etc.). D.h. der Bachlor ist sehr wohl niedriger als das Diplom. Un warum sollte man nicht einen Master machen um in der forschung zu arbeiten? gibt am ende dadurch mehr geld, als für irgendeine firma aufträge abzuarbeiten. Vorallem wo forschung abwechslungsreicher ist, als monoton irgendwelche programme zu progammieren
 
Bachelor und Diplom kann man einfach nicht wirklich miteinander vergleichen.
Es sind zwei "Lehrstile", die doch sehr unterschiedlich sind. Beim Diplom hatte man Möglichkeiten, sich auf gewisse Dingen zu spezialisieren. Der Bachelor/Master wurde ja direkt von der Wirtschaft ins Leben gerufen. Dort lernt man die Dinge, die für die Wirtschaft relevant sind.
Der Diplom ist außerhalb von Deutschland kaum anerkannt. Der Bachelor hingegen schon, weil er international ist.
Es gibt durchaus Länder, die einen Bachelor mit Händeküssen aufnimmt. Hier wird er nur belächelt und als Idiot abgestempelt nur die Betriebe haben keine andere Wahl. Sie müssen sich endlich damit abfinden, dass es in naher Zukunft den Diplom nicht mehr geben wird.

Der Bachelor ist durchaus in der Lage, ein Projekt zu leiten oder ein Programm zu schreiben. In den Masterstudiengang geht es hauptsächlich nur noch um Wissenschaftliche Dinge, die für die meisten Betriebe keinerlei Bedeutung haben. Es sei denn, man arbeitet in einem großen Unternehmen, was eine Forschungsabteilung besitzt.
Ich sag ja nicht, dass der Master komplett unnütz sei aber wer später nur in einem Betrieb, mit einem Master, als Mausschubser arbeiter, der hätte sich auch den Master sparen können.

Es ist auch interessant, dass viele immer meinen, man bekommt gleichzeitig mehr Geld, nur weil man eine bessere Ausbildung hat. Das stimmt aber leider in den meisten Fällen nicht. Hierbei kommt es auch wieder auf den Betrieb drauf an, wo man arbeitet und vorallem als was man arbeitet. Auch hier muss man sich das Gehalt erkämpfen.
 
klar kann man bachlor und diplom nicht vergleichen, habe ich auch nicht getan. was ich gesagt habe, ist, dass der Bachelor von der Qualifikation her, unter dem diplom ist. Das Diplom (jedenfalls in der Informatik) kann (mit betonung auf "kann") man mit dem Master vergleichen. Die Bachelor/Master-Studiengang wurde übrigens eingeführt, damit man einen internationalen vergleich hat, bzw. man hat hier einen internationalen standart eingeführt. ob dieser wunsch auch von der wirtschaft ausging, kann gut sein, allerdings zweifle ich hier, ob es der alleinige grund war, das deutsche system umzustellen.

Das man mit einem Bachelor im Berufsleben auch einiges tun kann, verneine ich nicht, jedoch mach ich doch meinen Master bewusst, um einen höher qualifizierten Job verrichten zu können, z.b. in der Forschung, etc.. Dies ist jedenfalls mein Standtpunkt, den sonst wäre das Studium, wie du schon gesagt hast, für die katz gewesen. Ob man dann auch einen gut bezahlten bekommt, hängt dann von der Qualität des Abschlusses ab und natürlich davon ab, ob man überhaupt leute in diesem bereich braucht. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit mit einem Master-Abschluss einen gut bezahlten Job zu bekommen, relativ hoch, auch wenn es mittlerweile viel Konkurrenz aus Asien gibt.
 
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Whiz-zarD schrieb:
Der Diplom ist außerhalb von Deutschland kaum anerkannt. Der Bachelor hingegen schon, weil er international ist.

Wo hast du das denn her? Das Diplom war schon immer im Ausland anerkannt, gepaart mit dem guten Ruf deutscher Ingenieure.
Weiters Problem ist, dass viele deutsche Hochschulen den Stoff noch nicht wirklich an den Bachelor angepasst haben. Resultat ist, dass die Noten deutscher Bachelors schlechter sind als die der europäischen Kollegen.
Bologna ist nichts weiter als die Abkehr von der breitgefassten Ausbildung zur abgeflachten, beschleunigten Ausbildung der Human Resources. Man kann schneller Nachwuchs produzieren, wenn die Konjunktur es erfordert, gleichzeitig drückt es die Gehälter und man kann bei Konkunktureinbrüchen gleich feuern. Denn bei einem Aufschwung steht die neue Nachwuchsgarde schon wieder massenweise vor der Tür.
 
Ich würde einmal behaupten, dass ein gutes Informatik-Studium eher weniger auf die Arbeit in der Industrie vorbereitet. Ein Studium ist deshalb zeitlos, weil es um Methodik und Konzepte geht. Losgelöst von aktuellen Technologien.

Programmierung, Netzwerkadministration usw. - im Grunde das, was in der Industrie wichtig ist, muss man sich schon selbst beibringen in Freizeit oder mit Praktika.

Zum Master: Man macht dort interessante Projekte in Projektgruppen. Und gerade das fehlt im Bachelor. Diese Projektphasen waren auch immer Inhalt von Diplom-Studiengängen.

Allerdings: Wer gute Praxiskenntnisse hat und ein gutes Bachelor-Studium vorweisen kann, dem würde ich empfehlen, direkt in die Industrie zu gehen. Ein Master bereitet sicherlich eher auf eine wissenschaftliche Karriere vor.

Zum Threaderöffner: Du solltest zunächst einmal eine gute Schulbildung haben. Dann musst du abklären, welche Hardware-Jobs dich interessieren.

- Für das Zusammenstecken von Komponenten in einer Computerbude reicht es vermutlich jetzt schon.
- Für die Entwicklung zeitkritischer Systeme, inkl. Chipdesign, Tests und embedded-Programmierung reicht es noch lange nicht. Das maße ich mir einfach mal an. ;)
 
ohne jetzt alles Posts gelesen zu haben....

Ich selbst mache den technischen Einkauf für Client-Hardware bei meinem Arbeitgeber (>10.000 Mitarbeiter, Masch-bau). Das heisst, dass ich in Abstimmung mit unseren Anwendern verschiedene Standard-Systeme (PC/Notebooks) konzipiere (Low-End, Mid-Range, High-End / CAD) und zusammen mit dem Einkauf beschaffe. Desweiteren gewährleiste ich, dass die Systeme über unser Deployment-System automatisch nach der Windows-Installation mit allen Treibern versorgt werden, in unser Konzernnetz passen und unseren Konzernrichtlinien entsprechen. Desweiteren halte ich die Treiberentwicklung im Auge. Bei wichtigen Treiberupdates sorge ich dann dafür, dass die aktualisierten Treiber auf die entsprechenden Zielsysteme ausgerollt werden. Weiter konzipiere und realisiere ich bei besonderen Anforderungen Spezialsysteme (6 Monitore anschließbar, Kiosk-Systeme, ...) für unsere internen Kunden.

Dabei muss ich nicht unbedingt was von Logikgattern oder Assenbler verstehen, aber dennoch Hardwarekenntnisse haben und den aktuellen PC-Markt überblicken. Desweiteren ist ein gewisses kaufmännisches Verständnis von Vorteil, damit man in den Verhandlungen mit den PC-Lieferanten nicht dumm aus der Wäsche guckt ;-)

Also... vielleicht wäre diese Richtung etwas für den Threadersteller...

EDIT: (einstiegs)gehalt liegt bei ca. 3k EUR brutto / Monat. Ob das gut oder schlecht ist, überlasse ich dem TE ;-)

Studienempfehlung für diesen Job: Wirtschaftsinformatik (hab ich selbst anner FH studiert :-D)
 
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