Welche VM für Windows 10?

1337LEET

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Hallo zusammen,

ich würde mir gerne eine VM anlegen und dort Windows 10 installieren als Sandbox.

Mit welcher VM geht das einfach und problemlos? Wenn ich darin etwas arbeite und Daten abspeichere sollen sie natürlich beim nächsten Start auch noch da sein. Und ich muss ganz normal Programme in der VM installieren können.

Mir ist wichtig, dass das auch wirklich 100% in der VM bleibt und nichts lokal auf dem "richtigen" PC abgespeichert wird. Auch nicht temporär.
 
VMware Player oder VirtualBox
 
Virtualbox

oder sag uns was du vor hast:) also warum willst du windows 10 nochmal in eine VM packen? Vielleciht gibts einen leichteren weg zu deinem ziel
 
Wenn du Windows 10 pro hast: HyperV
Ansonsten VmWare Workstation (Player)
 
Habe Windows 10 Pro.

Ich möchte quasi ein 2. System in dem ich mit Firmendaten arbeiten kann, welches zu 100% vom eigentlichen System abgekapselt ist.
Die Firmendaten sollen in keinem Fall mit meinem System in Berührung kommen.
Die VM soll zudem nicht auf der System SSD liegen, sondern auf einer gesonderten SSD die mit Veracrypt verschlüsselt ist und nur eingebunden wird wenn ich auf der VM arbeiten möchte.
 
Bedenke, dass eine zweites Windows auch eine zweite Windows-Lizenz braucht. Du kannst der VM einfach keine Netzwerkkarte geben, dann findet auch kein Datenaustausch statt.
 
Okay, dann HyperV/Virtualbox/Vmware Player. Welcher der "beste" für dich ist, kommt drauf an, ob du irgendwelche Besonderheiten (z.B. USB-Gerät zur VM durchschleifen) benötigst.
 
Ich schmeiße mal "Proxmox" in den Raum!
Seitdem ich ein Video dazu von "SemperVideo" gesehen habe bin ich ziemlich angetan und erstaunt davon. =)
 
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ich würde dafür wirklich eher auf dualboot setzen und die Firmen bootdisk abtrennen, wenn das private windows startet. Alternativ in der vm auf full disk encryption mit veracrypt o.ä setzen. Du hast halt sonst immernoch zugriff auf die daten im vmdk.

@Lan_Party94 Proxmox ist super, egal ob man es zur steuerung von QEMU / lxc nutzt, aber hier nicht wirklich zielführend.
 
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Was ist vmdk?

Wenn ich die VM auf eine SSD lege die voll verschlüsselt ist und ich den mount trenne dürfte ich doch auf keinerlei Daten der VM mehr zugreifen?
 
vmdk = die virtuelle festplatte
1337LEET schrieb:
Wenn ich die VM auf eine SSD lege die voll verschlüsselt ist und ich den mount trenne dürfte ich doch auf keinerlei Daten der VM mehr zugreifen?
sprich das mit deinem arbeitgeber ab. Ist rechtlich sehr dünnes eis.
Sobald sie gemounted ist ist sie ja entschöüsselt. Full disk encryption in der VM ist das absolute minimum.
Was habt ihr denn so in Kundenverträgen stehen wie mit deren daten verfahren wird?
 
Aber nur zum technischen Verständnis. Die virtuelle Festplatte liegt doch dann auch in einem definierten Breich auf der 2. SSD. Und nicht irgendwo versteckt in den Temp Daten meiner Systempartition, oder?
 
die kannst du hinlegen wo du willst

vmdk zu sagen war überigens dumm. sorry - das gilt am ehesten für vmware, auch wenn viele andere virtualisierungstools damit auch umgehen können
 
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1337LEET schrieb:
vmdk ist das Format der virtuellen Festplatte und VmWare
1337LEET schrieb:
Die virtuelle Festplatte liegt doch dann auch in einem definierten Breich auf der 2. SSD.
Die virtuelle Festplatte ist für das Host-System nur eine Datei. Die kannst du hinlegen wo du willst.
 
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Ich hänge mich mal mit in den Thread, da ich eine angrenzende Frage habe: Kennt ihr ein gutes HowTo für eine Einrichtung von Win10 (Pro) in einer virtuellen Maschine?

Wenn ich Google benutze, finde ich nur die immer gleichen Anleitungen, welche die Installation abdecken. Es geht mir eher um die Feinheiten wie Hardware-Initialisierung, das System performanter machen (es ist bei mir immer elendig langsam, trotz ausreichender Ressourcen: RAM-Menge, Anzahl CPU-Kerne, VRAM-Menge und Beschleunigung aktiviert etc.)
 
Alle modernen Betriebssysteme erkennen, ob sie virtualisert laufen und stellen sich entsprechend drauf ein. Bei Windows auf Hyper-V gibt es nichts weiter einzustellen, das läuft einfach. Bei Virtualbox und VMware müssen die Gasterweiterungen bzw. die VMware-Tools nachinstalliert werden, um die volle Hardwarebeschleunigung zu erhalten.
 
Ich habe mir extra für den Citrix Reciever eine Windows VM mit VMware Worksation angelegt, in welcher der dann lief. Dabei ist mir aufgefallen, dass der deutlich besser lief, wenn die 3D-Beschleunigung für die VM deaktiviert war. Also notfalls etwas herumprobieren.
 
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Bin gerade am installieren der Oracle VirtualBox.

Ich kann aber leider kein 64 Bit Windows 10 auswählen.

Hyper-V ist nicht aktiviert.

Jemand eine Ahnung woran es noch liegen könnte?

EDIT: Habe es. Musste im BIOS VT-X aktivieren (Was bei einem ASUS Bios nicht mal so einfach ist)
 
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