Es gibt keinen Einzelpatronen-Mythos.
Denn ich habe an eigenen Leib erfahren, dass es eben nicht so ist. So habe ich letzt mit einem brother echt viele Fotos ausgedruckt. Cyan war leer, Magenta noch ca. zu 20% voll und gelb sogar noch fast halb voll. Ich hätte also ca. 8-10ml Tinte weggeschmießen und soviel ist in den meisten HP-Patronen ja nicht mal drin.
Außerdem, schaut man sich mal die Tersts z.b. auf Druckerchannel an, so zigt sich recht schnell, dass es kein Mythos ist, außerdem muss man mal ketzerisch die frage aufwerfen, warum inzwischen HP verstärkt auf Einzelpatronen setzt. Weil sie bei HP an den von Ihnen geschaffenen Mythos selbst nicht mehr glauben.
Nun kommen wir zu Epson.
Im allgemeinen kann man sagen, dass man einen drucker mit Einzelpatronen einmal in der Woche benutzen sollte, um die Spülvorgänge im Rahmen zu halten. Bei Epson-Pigmenttinte gilt das umso mehr. Druckt man nur ein- oder zweimal im Monat kommt man mit HP oder meinetwegen auch Lexmark preiswerter weg. Es kommt dabei primär auch nicht auf die menge sondern auf die Häufigkeit an.
Viele leute haben bei Epson immer den EDindruck, dass soviel Tinte verloren geht.
Epson-Geräte müssen am Stromnetz bleiben und sollten daher nicht an einer schaltbare Steckerleiste angeschlossen sein. Nimmt man einen Epson immer wieder vom Netz, glaubt der Drucker er wird neu installiert und pumpt soviel Tinte in den Druckkopf, als wäre dieser leer, wie es ja vor der ersten Inbetriebnahme auch ist. Das kostet viel Tinte und finanziell kostet es auch mehr, als die minimal höheren Stromkosten.