Welcher Laptop für Audioaufnahme (geringe Latenz), gutem Trackpad und minimal guter GPU?

WoisthierdasKlo

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Moin :)

Mein Vater, Hobby-Musiker, sucht nach 15 Jahren MacBook Pro einen neuen Laptop, da mittlerweile kaum noch Software auf seinem alten Gerät läuft. Seine Anforderungen sind, kurz gesagt: Audioaufnahme (und -bearbeitung in mehreren Spuren, max. 10 Spuren), sonst nur einfaches Surfen, Office, max. 850 Euro, gerne gebraucht, soll für die nächsten Jahre halten.

Gibt es da spezielle Modelle, die überhaupt keinen Wert auf die GPU legen, aber auf eine umso bessere CPU? Denn nur mit Surfen, Office und Audiobearbeitung wird er ja keine besondere GPU brauchen. Z.B. hat das Lenovo Legion 5 Pro eine RTX 3060, die mir unnötig erscheint, aber in anderen Foren für Audiobearbeitung empfohlen wurde.

Bereits gefunden für die engere Auswahl hat er:
  • Lenovo Yoga Slim 7 Pro X (entweder Intel 2020 oder AMD 2023) --> Buysoxs
  • Thinkpad P14 Gen 2 oder T14 Gen 2 (2021) --> Buysoxs
  • Thinkpad X1 Yoga G6 (2020) --> BackMarket

1. Wofür möchtest du deinen Laptop nutzen? Gewerblicher oder privater Einsatz?
Audioaufnahme und -bearbeitung mit max. 10 Spuren (nichts mit DJ, nur Instrumente aufnehmen), Private Nutzung

1.1. Möchtest du den Laptop in erster Linie mobil oder stationär nutzen? Wie mobil soll der Laptop sein? Soll es ein 2in1-Notebook/Convertible sein?
Hauptsächlich stationär.

1.2. Wenn du Spiele spielen möchtest: Welche Spiele? Welcher Detailgrad?
Keine Spiele.

1.3. Musik-/Bild-/Videobearbeitung oder CAD: Welche Software? Professionell oder Hobby?
Nur Musik: Software wird noch ausgewählt und dann ggf. dazu gekauft. Hobby.

2. Wie groß soll das Display sein? Möchtest du einen Touchscreen oder eine besonders hohe Display-Qualität?
14" reichen. Kein höherer Anspruch ans Display.

3. Wie lang soll die Akkulaufzeit sein?
Kein besonderer Anspruch.

4. Welches Betriebssystem möchtest du nutzen? Ist eine Lizenz vorhanden? Soll das Notebook schon ein Betriebssystem vorinstalliert haben? Bekommst du Windows über die Uni?
Windows 11 vorinstalliert oder ein Apple-Gerät

5. Hast du Wünsche bezüglich des Designs, der Verarbeitungsqualität, des Materials oder der Farbe?
Nein.

6. Gibt es noch andere besondere Anforderungen, die nicht abgefragt wurden? Große Festplatte? Nummernblock? Tastaturbeleuchtung? Stiftunterstützung? Docking per USB-C/Thunderbolt 3? CD/DVD-Laufwerk? (Bildungs-)Rabatte? Service & Garantie? Wartungsmöglichkeiten? SD-Kartenleser?
Wichtig: Gutes hochwertiges Trackpad. Geringe Latenz für die Audioaufnahmen.

7. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben? Kommt ein Gebrauchtkauf in Frage?
Für gebraucht: 850 Euro.
 
Wenn er bisher ein MacBook hatte und damit zu Frieden war, wie wäre es mit dem aktuellen MacBook Air 13 Zoll? Gibts in der Basisvariante neu quasi für den gewünschten Preis, und hat mehr als genug Leistung dafür.
 
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Im Mixing Bereich sind MacBooks der Quasi Standard. Würde ein M4 (Air) 15 Zoll kaufen, wenn Du viel unterwegs damit bist. Mehr Platz auf dem Display ist essentiell wenn Du mit Mixing Software unterwegs arbeiten musst. Wenn Du eh nur stationär im Studio bist, dann reicht ein Mac Mini mit entsprechend großem Monitor (ab 34 Zoll aufwärts).

CPU ist wichtig, die neuen M Chips sind aber schnell genug für die gängigen DAWs. Ansonsten viel RAM für die ganzen PlugIns. Gerade Ableton Live mit X PlugIns im Hintergrund kriegt den RAM schnell voll. Also lieber 24GB oder mehr (gibts dann im Pro) nehmen bei den Macs.
 
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Bitte keinen Appleschrott mehr kaufen. Von der Krankheit bin ich auch geheilt.
Es sei denn, dein Vater mag für jedes Periheriegerät jetzt einen (teuren) Adapter zwischenstöpseln der die Buchse(n) mechanisch belastet und im schlimmsten Fall das Logicboard grillt, gerade beim Air.
Solange es funktioniert, mag es gehen.
Sobald was kaputt ist geht der Ärger mit Apple los. Die Quali der Geräte, gerade für den mobilen Einsatz, hat im Vergleich zu einem 2007-2014 MBP stark abgenommen. Auch da wäre ein Studenten-Air die schlechteste Wahl.
Lass dich nicht blenden. Apple mag gute CPUs entwickeln. Beim Rest ist das Management komplett falsch abgebogen.
 
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@OSx86 Nenn doch mal ein paar Beispiele, die DICH betroffen haben.
Unsere MacBooks in der Firma und auch die Geräte in der Familie laufen völlig problemlos.
Da ist der Supportaufwand bei den Dell und HP Geräten der Business-Klasse deutlich höher.
 
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OSx86 schrieb:
Es sei denn, dein Vater mag für jedes Periheriegerät jetzt einen (teuren) Adapter zwischenstöpseln der die Buchse(n) mechanisch belastet
Welche teuren Adapter meinst du denn? Seitdem alles USB-C und Thunderbold ist ist das kein Problem mehr. Du kaufst dir einfach einen (!) passenden Multi Adapter und fertig. Gerade weil modern Windows Notebooks auch meist nicht relevant mehr Anschlüsse haben.
 
genau. passender multiadapter. wer hat die krankheit überhaupt eingeführt? ausserdem gibts alle möglichen adapter. und mit pech zerlegt der dir dein macbook. noch nix davon gehört? da zeigt dir apple dann auch ne nase, wenn das passiert. also schön 50€ für einen adapter, für anschlüsse die es früher grundsätzlich gab. ja, so sieht fortschritt bei apple aus. 😂
 
OSx86 schrieb:
genau. passender multiadapter. wer hat die krankheit überhaupt eingeführt?
Das ist doch keine Krankheit? Der aktuelle Weg der industrie ist eindeutig, quasi ALLES soll USB-C werden. Auf dem Weg gibt es natürlich Probleme, und man braucht Adapter. Aber da ist USB-C eben auch am besten, da man auf alles adaptern kann.

Was machst du z.B. bei deinem tollen alten (früher war alles besser) Lenovo T440p? Das hat zwar ne Menge USB-A und einen LAN-Port und SD, aber ansonsten VGA und Displayport. Was machst du also, wenn du HDMI brauchst? DP auf HDMI Adapter. Was machst du, wenn du microSD Slot brauchst? Adapter. Was machst du, wenn du eine Dockingstation willst? Proprietäre klobige Dockingstation kaufen. Was machst du, wenn du eine moderne Webcam von Logitech kaufst, die nur noch mit USB-C Kabel ausgeliefert wird? Adapter auf USB-A kaufen.

Wie sieht es mit einem modernen MacBook aus? Du kaufst dir sowas:
Und dann hast du quasi alles was du brauchst in einem Adapter.

OSx86 schrieb:
ausserdem gibts alle möglichen adapter. und mit pech zerlegt der dir dein macbook. noch nix davon gehört?
Du bekommst alle Anschlüsse kaputt, wenn du schlecht damit umgehst, warum sollte das bei Apple schlechter sein?
OSx86 schrieb:
für anschlüsse die es früher grundsätzlich gab. ja, so sieht fortschritt bei apple aus. 😂

Ein MacBook Air hat 3x USB-C und Klinke, ein MacBook Pro hat 3x USB-C, Klinke, HDMI und SD.

Und wie sieht es bei der Konkurrenz aus? Normalerweise haben sie noch etwas USB-A verbaut, aber sonst kein Unterschied. Oft auch keinen (micro)SD-Slot mehr. RJ45 ist ebenfalls am aussterben und ansonsten setzt sich USB-C durch.

https://geizhals.de/asus-vivobook-1...am-512gb-ssd-de-90nb13w2-m008k0-a3587144.html

https://geizhals.de/lenovo-thinkpad-t14s-g6-amd-21m1000cge-a3337962.html

https://geizhals.de/dell-pro-14-premium-pa14250-mmptr-bts203-pa14250-deat-spl-a3517053.html

https://geizhals.de/hp-envy-16-ad0450ng-b04ygea-abd-a3343630.html


Welche dieser modernen Notebooks haben jetzt, abseits des USB-A, relevant bessere Anschlüsse?
 
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Ich nutze seit über 15 Jahren täglich Apple Geräte und habe persönlich noch nie einen technischen Defekt gehabt. Darüber hinaus bin ich seit 2009 im Entertainment Bereich tätig. Da habe ich in der ganze Zeit keinen einzigen Windows Computer, geschweige denn ein Laptop mit Windows gesehen. Das hat auch gute Gründe.

Weiss auch nicht was die lächerliche Diskussion hier wieder soll. Sicher haben Apple Computer Ihre Negativseiten. Es gibt allerdings keinen Hersteller, der diese Qualität und Geschwindigkeit in dem Preisbereich bietet und das vom Thread Ersteller gewünschte beste Trackpad gibt es halt einfach nur bei Apple. Wüsste auch nicht welche Peripherie Geräte in diesem Usecase eine Rolle spielen sollen. Beim Mixing hast Du exakt einen externen Controller und maximal nen Monitor. Also wirklich, so pauschales Negativgebrabbel ohne Bezug auf den Usecase ist mal wieder komplett unnötig.
 
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matthias3000 schrieb:
@OSx86 Nenn doch mal ein paar Beispiele, die DICH betroffen haben.
Unsere MacBooks in der Firma und auch die Geräte in der Familie laufen völlig problemlos.
Da ist der Supportaufwand bei den Dell und HP Geräten der Business-Klasse deutlich höher.
reparierbarkeit, butterfly tastatur ausfall, anschlüsse die wegrationalisiert werden, zu geringe ssd grösse, nicht erweiterbar, da festgeschweisst, bei defekt muss das logicboard raus.
mein 2011 MBP (2007er auch) hatte alle Anschlüsse dabei, usb,display,ethernet usw. da brauche ich für mein 17er schon adapter. glaube 3x tb ist dabei. 1x belegt schon das ladegerät. ich muss aufpassen, wo die soundkarte steckt. am falschen port wird sie immer ausgeworfen. macht in der liveumgebung auf der bühne richtig spass. dann hängen noch 2x d2 von ni dran und ein a&h xone k2 lass ich lieber erst mal weg. das 2011er hat das alles sorglos gestemmt. mba 2019+mbp2017 sind da eher sorgenkinder. das 2011er ist aber einfach zu alt. olles win notebook mit AMD AM4 chipsatz lief da besser, hatte mehr schnittstellen, war erweiter- und reparierbar und auch günstiger. bin nur wegen traktor4+ableton audiorouting erstmal zurück. sollte unter osx besser gehen mit audiokarten kaskadieren. ansonsten kann ich apple nur jeden tag für ihre produktpolitik verfluchen.

btw:Toll, dass das bei Dir alles im "keine Ahnung was" Workflow funktioniert. Eventuell hängt bei Euch alles nur an einer stationären Dockingstation. Who knows, who cares? Für andere siehts bei Apple trotzdem Scheisse aus.
 
cartridge_case schrieb:
Das sind eigentlich alle Business-Serien der Hersteller. Wahrscheinlich wäre ein ZBook passend.
Ich habe beruflich seit 2021 ein ZBook Firefly: HP ZBook Firefly 15,6" G8 , T500 und 16GB RAM. Würde ich dafür Werbung machen? Eher nicht. Details gerne auf Anfrage. Mein nächstes wird entweder ein Lenovo ThinkBook oder eben ein MacBook Pro.

OSx86 schrieb:
Bitte keinen Appleschrott mehr kaufen. Von der Krankheit bin ich auch geheilt.
Es sei denn, dein Vater mag für jedes Periheriegerät jetzt einen (teuren) Adapter zwischenstöpseln der die Buchse(n) mechanisch belastet und im schlimmsten Fall das Logicboard grillt, gerade beim Air.
Solange es funktioniert, mag es gehen.
Sobald was kaputt ist geht der Ärger mit Apple los. Die Quali der Geräte, gerade für den mobilen Einsatz, hat im Vergleich zu einem 2007-2014 MBP stark abgenommen. Auch da wäre ein Studenten-Air die schlechteste Wahl.
Lass dich nicht blenden. Apple mag gute CPUs entwickeln. Beim Rest ist das Management komplett falsch abgebogen.
Die meisten der Entwickler, mit denen ich zusammenarbeite, compilieren auf einem MacBook Pro. Von Hardware-Ausfällen habe ich bis dato noch bei keinem einzigen gehört. Mir ist auch klar, dass meine beschränkte Sicht nicht repräsentativ ist. Diese Wahrnehmung ist im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit Herstellern in der Business & Workstation Kategorie wie HP, Fujitsu und Dell schon auffällig. Meine Erfahrung im Apple-Umfeld beziehen sich auf M2-Geräte und jünger.
 
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Naja, ihr habt recht. Ich meine Ruhe. Für mich ist alles gesagt. Viel Spass im Apple Universum. 👍
 
@OSx86 : mir geht es nicht ums "Rechthaben". Und ich respektiere auch deine Erfahrungen, die du ja auch offentsichtlich gemacht hast. Mir ging es darum, sie nicht als "alleinige" Wahrheit dastehen zu lassen. Ich habe meine Sicht auch bewusst auf MacBooks Pro ab M2 (also M2 bis M4) eingeschränkt. Das sind die Geräte, zu denen ich eine (nicht repräsentative) Aussage treffen kann.
 
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@OSx86 was haben deine Erfahrungen mit 6 bis 19 Jahre alten MacBooks für eine Aussagekraft für OPs potentielle Anschaffung eines neues Gerätes?
 
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