Welches Kabel für SAT bei dieser Buchse

DonSerious

Captain
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Hallo,
Auf dem Dach unseres Mietshauses ist eine Satellitenschüssel jedoch sieht die Buchse so aus.
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Für mich ist das kein koax oder irre ich mich? Müsste der Stift nicht dicker sein? Also SAT gibts ja in 2 Richtungen wie alles andere auch. Das ist doch SAT von der dicke her? Funktioniert das mit einem entsprechenden Kabel einfach so mit Sky?

Die Anschlüsse auf dem Dach
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Bitte um Kabel Empfehlung.
Danke
Mit freundlichen Grüßen
 
Du musst das einfach nur mit Antennekabel anschließen afaik. Zumindest war es damals (1998) als ich sonen Anschluss hatte so. Brauchst auch keinen Receiver. Wie das mit Sky funzt...kA.
 
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Die Anschlussdose sieht aber nach Kabelanschluss aus oder ist sehr veraltet
entweder es wird auf der einen Seite mit Kabel und auf der anderen Seite mit SAT gearbeitet oder
ggf. muß die Dose getauscht werden was der Vermieter machen müßte
 
Der Obere der drei könnte (!) für SAT sein.
Doch Koaxial ist das - du meinst wahrscheinlich, dass es sich ja nicht um einen F-Stecker handelt. Stimmt - muss aber nicht. Die Farbereste solltest du auf jeden Fall entfernen.

Einen SAT Receiver (Tuner) benötigt man IMMER - jedoch ist dieser bei neuen TV Geräten eingebaut.
Die Entschlüsselung für Sky läuft über ein separat erhältliches CI+ Modul, welches du entweder in den SAT Receiver oder in deinen TV stecken kannst.

Was du jedoch damit meinst, dass es SAT in zwei richtungen gibt, versteh ich nicht. In der Regel empfängt dein TV nur, der sendet nix zurück. Das ist zwar eine Digitale Bildübertragung, hat jedoch nix mit IP Basierenden Übertragungen zu tun :)
 
Der Multischalter ist definitiv für SAT. Die Anschlussdose scheint ander oberen Buchse nicht für F-Stecker geeignet (man kann das auf dem Bild schlecht erkennen). Man weiß auch nicht, ob es eine Stichleitungsdose oder eine Durchgangsdose ist. Und man weiß auch nicht, ob das ganze Equipment für DVB/S2 geeignet ist, angefangen vom LNB über den Multischalter bis hin zu den Dosen. Einzig den Kabeln wäre das egal.
Ergo: bitte einen Fachmann hinzuziehen.
 
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Hi,

dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben...

Die Lösung für die Praxis hat 1cem4n ja bereits gepostet.

Mit einem solchen Adapter wirst du mit etwas Glück sogar akzeptablen Empfang am Receiver hinbekommen.

Aber - wie auch bereits gepostet - die Antennendose ist keine SAT-Dose und daher aufgrund anderer Frequenzdurchgängigkeits- und Dämpfungseigenschaften prinzipiell nicht für SAT geeignet und unzulässig.

Zudem ist die gesamte Installation in keiner Weise fachgerecht!

Die Montage des Multischalters direkt auf Holz ist zumindest grenzwertig...

Komplett unzulässig ist der Anschluss der Kabel in dieser Form.
Diese müssen ankommend und abgehend auf Erdungsblöcke geführt und in den Potetentialausgleich des Hauses eingebunden werden.

Falls das eine "Fachfirma" gemacht hat, würde ich die über den Vermieter wieder antanzen lassen.

Gruß
DTFM
 
xdave78 schrieb:
Du musst das einfach nur mit Antennekabel anschließen afaik. Zumindest war es damals (1998) als ich sonen Anschluss hatte so. Brauchst auch keinen Receiver. Wie das mit Sky funzt...kA.
Der erste Teil der Aussage ist einschließlich Zeitraumschätzung richtig, der zweite aber total daneben.

Die ersten Satellitenreceiver und Antennensteckdosen hatten noch die Belling-Lee-Norm wie Terrestrik und BK, denn die F-Norm wurde damals aus unerfindlichen Gründen von der DBP bzw. FTZ als Genehmigungsbehörde behindert. Sat.-Dreilochdosen nur mit Belling-Lee-Norm gab es auch von KATHREIN.

Das ist vermutlich eine für die Jahrtausendwende völlig normale 3-Loch-Satellitendose, die anfangs bis 2.150 MHz, später auch bis 2.400 MHz spezifiziert war. ich tippe auf eine Einzel-/Stichdose WISI Do 53 oder eine Twin-Dose DO 52.

Der am Multischalter bereits damals vorgeschriebene Potenzialausgleich der Kabelschirme und des Multischaltergehäuses wurde ebenso "vergessen" wie der Abschluss der Stammausgänge mit DC-getrennten Abschlusswiderständen. Wie man sieht ergibt eine akkurate Leitungsverlegung noch keine normkonforme fachgerechte und sichere Installation, zumal wenn noch eine fehlende oder normwidrige Antennenerdung dazukommt. Ob auch noch DO 54 Durchgangsdosen mit 16 dB Auskoppeldämpfung eingeschleift wurden, lässt sich nur vor Ort ermitteln. Ob bei der die rechte Buchse DC-entkoppelt ist weiß ich nicht mehr. Bevor man in die rechte Buchse einsteckt erst mal den Deckel runter und nach der Type schauen.
DTFM schrieb:
Aber - wie auch bereits gepostet - die Antennendose ist keine SAT-Dose und daher aufgrund anderer Frequenzdurchgängigkeits- und Dämpfungseigenschaften prinzipiell nicht für SAT geeignet und unzulässig.
Wie man sieht ist späte Geburt bei manchen Fachfragen keine Gnade. ;)
Die Do 53 ist eine vollwertige Sat.-Dose, wenn mal eine Erweiterung auf Unicable erfolgt sollte man die schon wechseln. Bis dahin wurden die Kontakte üblicherweise auch so überstrichen, dass neue Dosen ohnehin gebraucht werden. :D
DTFM schrieb:
Die Montage des Multischalters direkt auf Holz ist zumindest grenzwertig...
Hier besteht keine Gefahr. Da schwirren im Hinterkopf noch Uraltbestimmungen aus Zeiten mit röhrenbestückten Komponenten herum. Holz ist nicht leicht entflammbar weshalb in abgelösten Normen sogar auf die Zulässigkeit der Verlegung von Erdungsleitern auf Holz hingewiesen wurde.
DTFM schrieb:
Falls das eine "Fachfirma" gemacht hat, würde ich die über den Vermieter wieder antanzen lassen.
Gruß
Wenn der Antennenträger nicht mit der Haupterdungsschiene des obligatorischen Schutzpotenzialausgleichs und einem normkonformen Erder verbunden ist, ergeben Erdblöcke und ein PA-Leiter an den Mast allein noch keine Schutzwirkung.
 
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@Dipol:
Kannst Du anhand des Fotos des Multischalters erkennen, ob er für DVB/S2 geeignet ist? Diseqc kann er ja, also auch zwischen low und high umschalten. Falls ja, müsste der ja irgendwann zwischen 2005 und 2010 eingebaut und damit im Zusammenhang auch das (Quad)LNB ausgetauscht worden sein. Ich glaube mich ganz dunkel daran zu erinnern, dass der Frequenzbereich irgendwann in diesem Zeitraum mit Astra 3 und 4 erweitert worden ist und deshalb diese Komponenten ausgetauscht worden sind, genauso die dazu passenden Receiver. Das mag zwar heute im Zusammenhang mit der Einstellung des analogen SAT-TV irrelevant sein, aber es macht mich stutzig, dass ja nach wie vor diese alten Dosen verbaut sind, die deshalb vll. "high" nicht richtig verdauen können.

Auch hängen außer der Anschlussdose auf dem Foto des TE weitere 6 Dosen an dem Multischalter dran, evtl. sogar von Nachbarn oder weiteren Bewohnern des Hauses. Auch diese Menschen könnte der TE nach den Empfangsmöglichkeiten befragen. Nur mal so am Rande ...
 
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omavoss schrieb:
@Dipol:
Kannst Du anhand des Fotos des Multischalters erkennen, ob er für DVB/S2 geeignet ist?
Kann ich, der überträgt auch Farb-TV und STEREO oder UHD. :freaky:

Lass dich von dem Werbegedöns nicht veralbern, LNB wie Multischalter reichen die Transponder durch und können nicht erkennen wie sie moduliert sind.
omavoss schrieb:
Falls ja, müsste der ja irgendwann zwischen 2005 und 2010 eingebaut und damit im Zusammenhang auch das (Dual)LNB ausgetauscht worden sein.
So ist es, aber auch alte Dual-Output-LNB würden unbeeindruckt vom technischen Fortschritt auch die heutigen SD-, HD-, UHD oder Datensignale durchleiten, ebenso Multischalter für nur zwei Ebenen.
 
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@ TE , bevor man sich da die Mühe macht sollte man erst mal "heimlich" in die Buchse schauen , ob überhaupt ein Kabel an der betroffenen Buchse hängt.
 
emeraldmine schrieb:
@ TE , bevor man sich da die Mühe macht sollte man erst mal "heimlich" in die Buchse schauen , ob überhaupt ein Kabel an der betroffenen Buchse hängt.
Da wette ich "blind" drauf, aber nicht, dass auf dem oder bei Twindose den Kabel(n) auch Signal anliegt. :D

Den Deckel abzunehmen schafft auch ein fachfremder Laie.
 
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