xdave78 schrieb:
Du musst das einfach nur mit Antennekabel anschließen afaik. Zumindest war es damals (1998) als ich sonen Anschluss hatte so. Brauchst auch keinen Receiver. Wie das mit Sky funzt...kA.
Der erste Teil der Aussage ist einschließlich Zeitraumschätzung richtig, der zweite aber total daneben.
Die ersten Satellitenreceiver und Antennensteckdosen hatten noch die Belling-Lee-Norm wie Terrestrik und BK, denn die F-Norm wurde damals aus unerfindlichen Gründen von der DBP bzw. FTZ als Genehmigungsbehörde behindert. Sat.-Dreilochdosen nur mit Belling-Lee-Norm gab es auch von KATHREIN.
Das ist vermutlich eine für die Jahrtausendwende völlig normale 3-Loch-Satellitendose, die anfangs bis 2.150 MHz, später auch bis 2.400 MHz spezifiziert war. ich tippe auf eine Einzel-/Stichdose WISI Do 53 oder eine Twin-Dose DO 52.
Der am Multischalter bereits damals vorgeschriebene Potenzialausgleich der Kabelschirme und des Multischaltergehäuses wurde ebenso "vergessen" wie der Abschluss der Stammausgänge mit DC-getrennten Abschlusswiderständen. Wie man sieht ergibt eine akkurate Leitungsverlegung noch keine normkonforme fachgerechte und sichere Installation, zumal wenn noch eine fehlende oder normwidrige Antennenerdung dazukommt. Ob auch noch DO 54 Durchgangsdosen mit 16 dB Auskoppeldämpfung eingeschleift wurden, lässt sich nur vor Ort ermitteln. Ob bei der die rechte Buchse DC-entkoppelt ist weiß ich nicht mehr. Bevor man in die rechte Buchse einsteckt erst mal den Deckel runter und nach der Type schauen.
DTFM schrieb:
Aber - wie auch bereits gepostet - die Antennendose ist keine SAT-Dose und daher aufgrund anderer Frequenzdurchgängigkeits- und Dämpfungseigenschaften prinzipiell nicht für SAT geeignet und unzulässig.
Wie man sieht ist späte Geburt bei manchen Fachfragen keine Gnade.

Die Do 53 ist eine vollwertige Sat.-Dose, wenn mal eine Erweiterung auf Unicable erfolgt sollte man die schon wechseln. Bis dahin wurden die Kontakte üblicherweise auch so überstrichen, dass neue Dosen ohnehin gebraucht werden.
DTFM schrieb:
Die Montage des Multischalters direkt auf Holz ist zumindest grenzwertig...
Hier besteht keine Gefahr. Da schwirren im Hinterkopf noch Uraltbestimmungen aus Zeiten mit röhrenbestückten Komponenten herum. Holz ist nicht leicht entflammbar weshalb in abgelösten Normen sogar auf die Zulässigkeit der Verlegung von Erdungsleitern auf Holz hingewiesen wurde.
DTFM schrieb:
Falls das eine "Fachfirma" gemacht hat, würde ich die über den Vermieter wieder antanzen lassen.
Gruß
Wenn der Antennenträger nicht mit der Haupterdungsschiene des obligatorischen Schutzpotenzialausgleichs und einem normkonformen Erder verbunden ist, ergeben Erdblöcke und ein PA-Leiter an den Mast allein noch keine Schutzwirkung.