Welches Linux für Linux-Einsteiger?

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hintersepp

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Moin,

ich möchte in der Familie ein Notebook zu Weihnachten verschenken. Da es sich (ohne demjenigen zu nahe treten zu wollen) um einen DAU handelt, halte ich gerade in Bezug auf Sicherheit Linux als Betriebssystem für am besten.

Jetzt zum Problem: ich kenne mich mit Linux fast gar nicht aus, der Betreffende auch nicht.

Welches Linux eignet sich am besten? Wie würdet ihr so einen Crashkurs in Linux angehen?

Danke euch.
 
Ubuntu, weil das Ubuntu-Wiki tatsächlich für fast jede Frage eine Antwort hat.


Und immer meine Frage: Wenn man mit dem Ding ganz normale Sachen machen will, dann braucht man davon genau so wenig Ahnung haben, wie von Windows. Man kann (fast) alles ganz bequem zusammenklicken. Intuitiv. Wozu einen Crashkurs?
 
mal ehrlich: wenn ihr euch beide nicht mit linux auskennt ... wäre dann nicht windows praktikabler? oder was willst du bei einem möglichen aufkommenden fehler machen?
 
@steff0rn: genau das lässt mich zweifeln. Aber die Motivation ist ganz einfach: mit Windows müsste ich und auch der Betreffende doch bei jedem Klick vorsichtig sein, weil man ja nie weiß, was dahinter ist und der Betreffende das auch nicht einschätzen kann.

Da kann ich das System mit Sandboxie etc noch so sicher einstellen, wenn jemand Gefahren nicht einschätzen kann und erstmal klickt. Daher dachte ich mit Linux sind wir alle auf der sicheren Seite.

Oder wie seht ihr das?

@HisN: wie ist Suse einzuschätzen? Auch im Vergleich zu Ubuntu?

Danke!
 
Ubuntu, Linux Mint oder Suse
 
hintersepp schrieb:
Da es sich (ohne demjenigen zu nahe treten zu wollen) um einen DAU handelt, halte ich gerade in Bezug auf Sicherheit Linux als Betriebssystem für am besten.

Jetzt zum Problem: ich kenne mich mit Linux fast gar nicht aus, der Betreffende auch nicht.
Welches Linux eignet sich am besten? Wie würdet ihr so einen Crashkurs in Linux angehen?

Danke euch.

Ob das eine gute Idee ist, darf bezweifelt werden.

Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Linux ist ein gutes OS, es ist zu empfehlen, wenn -
ja, wenn nämlich ein wenig PC Erfahrung vorhanden ist und vor allem die Bereitschaft gerade am Anfang (viel) Zeit zu investieren.

Das Problem ist nicht das OS selber, sondern die Verbreitung desselben.
Habe ich in Win ein Problem, wird sofort jemand zur Stelle sein, um behilflich zu sein. Das ist bei Linux sicher nicht gewährleistet.

Du kennst dich mit Linux nicht aus (dein Kollege auch nicht) und hältst es also für sicherer als z.B. das böse Windows. Interessant. Dann seid ihr beide ja genau die richtigen Kandidaten für Linux :).

Linux ist vergleichsweise nicht sehr verbreitet; das mag der Hauptgrund sein, dass Linux von Schadsoftware nicht so befallen ist als Win.

Das grösste Risiko sitzt vor dem PC. Ein vernünftiger Virenscanner, Firewall und/oder Router und vor allem nicht jeden Mist anklicken; das ist das Geheimnis.

Komisch, dass ich ich die letzten 20 Jahre nicht einen Virusbefall zu beklagen hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
linux mint: dann dort noch p7zip-full und p7zip-rar installieren und zufrieden sein hat eigentlcih alles was man braucht ggf. kannst noch virtualbox deinstallieren
 
Also ich denke, dass du mit Linux falsch bedient bist.
Wenn du als DAU was "sicheres" haben willst, dann greife lieber zu einem Mac.

Das System läuft rund ohne dass du noch Handanlegen musst.
Auch die Software installation ist sehr einfach.

Zudem ist das OS quasi selbsterklärend.
 
Weiß garnicht, wie rund eigentlich ein Hackintosh läuft? Hab darüber mal den Bericht in der C`t gelesen...
 
...also das mit dem mac sehe ich anders.
ios auf einem ipad mag selbsterklärend sein, aber osx auf einem normalen mac ist für mich keinen deut "selbsterklärender" wie ubuntu oder windows.
auch ein dau findet sich auf JEDEM system erst mal zurecht - den browser und das schreibprogramm wird er schon finden... die frage ist also was passiert wenn mal was nicht geht...
und in diesem falle ist ios meiner meinung nach keinen deut besser als linux.
lange rede kurzer sinn, meine persönliche meinung:
wenn linux dann ubuntu, ansonsten würde ich aber definitiv zu windows raten.
 
Ich empfehle Windows. Von der angesprochenen "Nutzer"-Sicherheit nehmen die sich nix.
1) Linux ist gut und kostenlos, allerdings muss man sich um (fast) alles selber kümmern. Erst recht wenn auf Anhieb nicht alles klappt. Da werdet ihr kaum glücklich. Aber da kostenlos: einfach mal probieren.
2) Plastik mit dem Apfel kostet gleich wieder ne ganze Menge Kohle. Wenn das nicht stört, wahrscheinlich die beste Wahl.
3) Bei Windows hat man den besten Kompromiss. Große Auswahl an Rettungssoftware (und überhaupt) und dafür bekommt man am leichtesten Hilfe von Anderen.
Beim geplanten Laptop würde ich einfach alles fertig machen und dann ein Image von der Festplatte machen (inkl. versteckter Installationspartition). Fertig. Wenn was ist, Image zurückspielen und noch ein Versuch :)
 
Du hast von Linux keine Ahnung und willst es haben, weil du auf der "sicheren Seite" sein willst? Das klingt ein wenig widersprüchlich ...

Je nachdem wie gut du dich in Windows auskennst kannst du dort mit UAC (in entsprechender Version!!) und Rechteverwaltung den größten Dummfug schonmal sperren. In Linux geht das mit Sicherheit auch. Aber da du dich da nicht auskennst wird das heiter^^

Für Linux spricht hier natürlich, dass es kostenlos ist. Und für Linux gibt es mit "apt-get install xxxx" ein Workaround, der einem jede Form der Denkarbeit abnimmt und (meistens!) tadellos funktioniert. Blöd nur, wenn das mal nicht klappt -> dann schauste blöd. Wie aber schon erwähnt: Für Ubuntu wurde JEDE Frage schonmal gestellt, vom linken Mausklick bis zur Installation eigener Dämonen (kein Scherz).

Über den Apfel kann ich leider nicht viel sagen, da meine Erfahrungen größtenteils von Fehlern geprägt waren. Da aber recht viele Menschen damit zufrieden sind, nehme ich das mal als "unglückliches Kennenlernen" hin ;)
 
Diejenigen die Windows favorisieren scheinen sich noch nicht näher mit Linux-Distributionen beschäftigt zu haben.Ich konnte bei der bisherigen Diskussion einfach nicht umhin mich zu registrieren,um meine Erfahrung weiterzugeben.
Sämtliche Vorurteile gegenüber diesem OS kamen bisher zur Sprache.

1. Allein zum Surfen, den normalen Arbeiten und dem Multimediabereich reicht jedes Linux-OS absolut aus.
2. Eine Installation + fast aller Anwendungen dauert bei Linuxmint ca. 25 Minuten und bei OpenSUSE 12.2
etwa 40 Minuten.D.h. danach kann man mit dem System schon arbeiten(inklusive Treiber und Flash etc.)
3. Die Hilfestellung ist in den entsprechenden Foren besser als mit Windows,da in aller Regel sachkundigere
Ratschläge gegeben werden.
4. Die Sicherheit ist unter Linux nunmal höher, da es aus dem Serverbereich stammt.
5. Sicherheitspatches kommen deutlich schneller als bei Windows.

Umsteigern empfehle ich in der Regel ein OS mit KDE als Oberfläche(z.B. OpenSUSE,Mageia oder LinuxmintKDE 13,
welches den Vorteil hat bis 2014 mit Sicherheitspatches versorgt zu werden).Auf keinen Fall würde ich zu Ubuntu raten.
Das einzige Problem sind für mich die Herstellertreiber der Grafikkarten.Für Einsteiger mit Nvidiakarten gibt es
so gut wie keine Hürde. AMD hängt da etwas hinterher.
 
@Belfegor: Willkommen im Forum.
Belfegor schrieb:
4. Die Sicherheit ist unter Linux nunmal höher, da es aus dem Serverbereich stammt.
Was ist das denn für eine Aussage? Die Sicherheit von Raketen ist im allgemeinen auch höher als die von Autos, weil sie ins Weltraum fliegen ... Im Serverbereich gelten andere Interessen, nicht andere Sicherheitsstandards. Das sicherste Programm der Welt hilft nix, wenn der Nutzer zu blöd ist. Andersherum kann aber auch ein vollkommen unsicheres System durch sinnvolle Nutzung trotzdem verschont bleiben.
Belfegor schrieb:
5. Sicherheitspatches kommen deutlich schneller als bei Windows.
Das ist leider kein Pluspunkt. Das ist nur eine Aussage (die ich so nichtmal teilen würde). Schnellere / mehr Sicherheitsupdates heißen auch, dass mehr nötig sind. Das im Umkehrschluss ... naja, man kann hier viel spekulieren, ich wollte eigentlich nur aufzeigen, dass das nicht ganz durchdacht war.

In den anderen Punkten stimme ich dir zu. Hilfestellung ist besser (und notwendiger), Installation dauert tatsächlich nur 40 Minuten (Zum Vergleich Windows: 40 Minuten). Und zum Surfen / normalen Arbeiten reicht es vollkommen aus. Nicht unbedingt jede Linux-Distribution, aber doch fast jede (gibt ja noch solche wie DSL oder dieses unsichere linux-ding dessen Name mir nicht einfällt).
 
Belfegor schrieb:
Diejenigen die Windows favorisieren scheinen sich noch nicht näher mit Linux-Distributionen beschäftigt zu haben.Ich konnte bei der bisherigen Diskussion einfach nicht umhin mich zu registrieren,um meine Erfahrung weiterzugeben.
Sämtliche Vorurteile gegenüber diesem OS kamen bisher zur Sprache.
...
Ich mag Linux, aber Jemand der nur die Kiste anmacht und losklickt, noch dazu gerne Neues ausprobiert, wird entweder nicht Froh oder ist selbst das größte Sicherheitsproblem.
Wenn man natürlich nicht viel probiert und nur die paar Sachen (Inet, Briefchen schreiben, Fotos anschauen, etc.) nutzt die da sind, ist es völlig egal welches BS. Dann zählt nur der Preis ;)
 
Mac OS X und Linux sind keine sichereren Systeme als Windows. Noch nie einen kompromittierten Linuxserver gesehen?
PEBKAC.

Wer Sicherheit will, muss halt mal sein Köpfchen anstrengen. Und wer von Linux keine Ahnung hat, der sollte es niemandem installieren, der auch keine Ahnung hat. Das würdet ihr beide bereuen.
 
@SoDaTierchen : Also das will ich mal erleben,wie man ein Windows mit allen Patches und Updates,Virenscanner,Treiber und allen Programmen und Tools in 40 Minuten aufsetzt.Btw welches Linux-OS hast du zuletzt installiert ?
 
Hängt davon ab wie man sich organisiert. Bei Linux geht das ja nur so fix, weil die Installation schon angepasst ist.
Wenn man sich die Mühe bei einem Windows auch macht (es gibt genügend Tools die Programme und Updates wundervoll in den Installer integrieren) bekommt man das auch hin.
Eine Windows Grund-Installation dauert bei mir 7 Minuten (inkl. aller Updates und Treiber). Ich denke in den restlichen 33 Minuten bekommt man schon alle Programme unter (Je nachdem ob man wie ich nur ein paar braucht, oder gleich jede Software installiert die man rumzufliegen hat, und die man irgendwann ja mal brauchen könnte).

Daran würde ich es jetzt nicht festmachen.
 
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