welches studium?

kusne

Lt. Commander
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Apr. 2007
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hallo,
ich werde vorraussichtlich erst nächstes jahr studieren, da ich mir bisher noch garnicht klar bin, was ich studieren sollte. nun wollte ich mal euch fragen, welche studiengänge interessant sind. meine persönliche stärke war mathe (notenmäßig eine 2 im abitur) also mein stärkstes fach. interessant wäre für mich glaube ich auf jeden fall maschinenbau, jedoch höre ich nur, wie sauschwer das studium sein soll - und da ich mich kenne und weiss wie faul ich bin, habe ich angst dies zu studieren. klar, ohne lernen kommt man nicht drumherum, aber extra schwer will ich mir das auch nicht machen und gleich den schwersten studiengang nehmen. vielleicht hat hier jmd erfahrungen und kann mir vorschläge machen?
 
Ich habe mich während meiner Ausbildung entschieden Elektrotechnik und Informationstechnik zu studieren.
Mathe was zwar nicht mein bestes Fach, aber ich sag einfach Zähne zusammenbeißen und durch. Was bringts dir, etwas zu studieren dass dich nicht zu 100% interessiert ?
 
naja ein 3,2 abitur zeugt entweder nicht von hohem IQ oder von viel Fleiss, bei mir lags wohl stark am Fleiss, da ich so gut wie nichts gemacht habe die letzten 3 jahre in der schule :)

*edit*

hab gerade bisl was über elektrotechnik und informationstechnik gelesen udn finde das doch recht interessant, vor allem wird das auf der FH hier in meiner nähe angeboten. kannst du vielleicht was über die schwerpunkte sagen und ob das sehr schwer ist und wieviele vorkentnisse man mitbringen muss?
 
Zuletzt bearbeitet:
interessant wäre für mich glaube ich auf jeden fall maschinenbau, jedoch höre ich nur, wie sauschwer das studium sein soll

Wenn ein Studium einen nicht forden würde, wäre es doch recht wertlos, oder? ;-)
Lass dich nicht verunsichern!


ob das sehr schwer ist

Kommt drauf an. Viel tun musst du mit Sicherheit.
Das ist wohl vor Allem eine Frage von Selbstdisziplin und Fleiss.
Wie angenehm oder unangenehm du das empfindest, hängt von deinen persönlichen Neigungen ab.


und wieviele vorkentnisse man mitbringen muss?

Grundlagen Mathematik und Physik sind nicht schlecht. Der Rest kommt dann schon.

Wenn du dich für Maschinenbau interessierst -- studiere es!
Mach nichts Anderes, nur weil dir jemand einreden will, es sei zu schwer / anstrengend / whatever.
Du sollst dich ja nachher u.U. den Rest deines Lebens damit rumärgern. ;-)

Gruß,
David
 
Du musst dich fragen, was dir am wichtigsten ist. Nicht jeder studiert, weil ihn das interessiert. Auch das Einkommen ist relevant und dafür sollte man sich nicht schämen. Ich finde es schon komisch, dass du genau weißt, dass du studieren wirst, aber nicht genau weißt, was. Dafür muss es doch eine Erklärung geben.
Wie auch immer. Du musst Gründe finden, dich zu motivieren, denn das ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du es dir nicht extra schwer machen willst, mach was anderes, aber keine Naturwissenschaft. Nach der Umstrukturierung auf Bachelor/Master sollen diese Fächer noch unangenehmer geworden sein.
 
Wenn dich Maschinenbau interessiert und du recht gut in Mathe bist, dann mach das auch. Lass dich nicht von deinem Abi-Schnitt abschrecken, denn das ist nicht alles. Ich bin nun selbst im 7. Semester Maschinenbau und kenne einige Leute die nun mit ähnlichem Abi ganz gut dabei sind.

Ansonsten kann ich mdave nur zustimmen.

Grüße
 
Wenn du meinst Maschinenbau soll zu schwer sein, dann brauchste auch nicht an Elektrotechnik zu denken.
Ingenieure sind zur Zeit nicht umsonst gesucht ohne Ende. Manchmal muss man eben etwas für sein Ziel tun (ich hab auch kaum fürs ABI gelernt, es mir aber zumindest vorgenommen^^)
 
Besuch doch mal deine Studiengänge die dich interessiern oder geh auf eine Info Veranstaltung von der UNI/FH.
 
Eigentlich benötigt man grundsätzlich keine speziellen Vorkenntnisse. Zur Auffrischung der Oberstufenmathematik werden oft Vorkurse angeboten, um den Einstieg in die eigentlichen Mathevorlesungen zu erleichtern. Du solltest nur kein grundsätzliches Problem mit der Mathematik haben.

Wer mit Mühe gerade mal 5 Punkte in Mathe geschafft hat, sollte aber vielleicht von einem Ingenieur- oder IT-Studium Abstand nehmen, vor allem an einer UNI.
Mathe für ET fand ich anspruchsvoller, während die Physikvorlesung ungefähr LK-Niveau hatte. Sprich, Physik bleibt wie gewohnt, Mathe ist zumindest für ET an einer UNI nicht vergleichbar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also in allen Ingnieur Studienfächer gibt "Höhere Mathematik 1-4 "!

Nach etwa 2 Wochen ist es dann vorbei mit Mathe LK ;)

Wenn du bisher Mathe verstanden hast, dann sollte das eine gute Basis sein.

FH oder UNI :
Willst du schnell in den Beruf nimm die FH, die vermittelt auch mehr Praxis.
In der Uni ist bis zum Vordiplom/ Bachelor ? sehr viel Theorie.
Legst du darauf einen großen Wert und willst vielleicht danach promovieren (was bei Ingenieuren ein volle Stelle vorausgetzt über 5 Jahre auch ein gutes Einkommen bringt) dann auf alle Fälle die UNI oder bessser eine TU/TechnischeHochschule.

Thema Faulheit:
Solltest du dir abgewöhen jedenfalls bis zum Vordiplom. Dann kannst du ein Auslandssemester einlegen und ein bischen PArty feiern ;)

Ansonste wie zilco gesagt:
Vorlesungen raussuchen und reinschauen:
wie ist die Einrichtung
wie sind die Profs
....

Quatsch auch einfach die Studenten an und frag wie sie es so finden.
Auch in der Fachschaft kannst du von höheren Semestern gute Infos einholen.

Ingenieure werden auf alle Fälle gebraucht und händeringend gesucht und das wird sich auch in den nächsten 5 Jahren nicht ändern !

Kenne einige die auch mit einem Abschluss schlechte als 3,0 sehr schnell in den Beruf gekommen sind.
 
also beratung is ja schoen und gut..
aber wie waere es wenn du mal zu info-messen fahren wuerdest oder dir die unis an tagen der offenen tuer anschauen wuerdest....
so merkste auf jeden fall schonmal obs was is oder eher nicht...
 
maschinenbau ist schon ein grunsolides studium, man verdient später auch nicht so schlecht. ich kenne auch ein paar leute, die maschinenbau studiert haben, aber in ihrem job dreht sich nichts mehr um maschinenbau.

ich denke, bei dir stellt sich viel eher die frage ob du an die FH oder uni gehen möchtest. auch wenn man mittlerweile bei beiden den gleichen abschluss machen kann, gibts doch riesengroße unterschiede.

Zum einen sind einfach die ganz verschiedenen typen der lehre. FH geht eher richtung klassenzimmer mit klassengröße 30-50 leuten und so ein bischen "schulatmosphäre". An der uni kannst du durchaus auch mal in einer Vorlesungm mit 750 anderen studenten sitzen. wenn du es an der uni verschwitzt dich für irgendetwas anzumelden oder dich um etwas zu kümmern, hast du ganz einfach PECH, währenddem das an der FH ein bischen "behüteter" ist.

pi mal daumen kann man auch sagen, dass ein Uni-abschluss notenmäßig ungefähr auf ABI niveau ist, währenddem der FH-abschluss ca. 1 ganze note besser ist (ausnahmen bestätigen die regel!).
 
MunichRules schrieb:
Ingenieure werden auf alle Fälle gebraucht und händeringend gesucht und das wird sich auch in den nächsten 5 Jahren nicht ändern !
Gab es überhaupt einmal eine Zeit, in der Ingenieure in Deutschland nicht gefragt waren? Ich frage, weil jedes Fach dem Schweinezyklus unterliegt, nur weiß ich nichts davon, dass das auch bei Ingenieuen der Fall ist.
 
Eine 3,2 im Abitur deutet imho nicht nur auf mangelndem Fleiss hin sondern auch auf sonstige Mittelmäßigkeit.

Maschinenbau könnte es für dich sein.. aber auch nur wenn du dich wirklich für den ganzen Scheiß interessierst oder/und eine Disziplin wie ein Mönch hast. Sonst wirst du höchstwahrscheinlich total untergehen.

Ich würde Betriebswirtschaft empfehlen.. die intellektuellen Ansprüche bei uns WiWis sind um einiges geringer als bei den Wirtschaftsingenieuren und ich denke richtige Ingenieure bzw Mechatroniker, E-Techniker, was weiß ich, liegen noch eine Stufe über denen, was Mathe, Physik und sonstiges angeht.

@jan! Was soll dein letzter Satz bedeuten? Bezieht sich das auf den nötigen NC um zu einem Fach zugelassen zu werden? Dir ist klar, dass der NC nicht unbedingt was über die Fähigkeiten aussagt, sondern sehr stark davon abhängt wie begehrt der Studienplatz ist und wieviele Bewerber auf Plätze kommen?
Dass eine Uni die pro Semester 600 neue Ingenieure zulässt auch LEute mit 3,2 studieren lässt, während eine FH mit 100 Plätzen schon die Abiturienten mit 2,5 rausschmeißt ist dann wohl klar.
 
An manchen Unis gibt es ein Studium Generale, bei denen man viele Sachen ausprobieren kann für ein Jahr..vielleicht wäre das was für dich?

Ein Jahr warten halte ich nicht für sinnvoll..was soll in dem einen Jahr magisches passieren dass dir bei der Entscheidung hilfst wenn du nicht was machst?
 
Jace schrieb:
@jan! Was soll dein letzter Satz bedeuten? Bezieht sich das auf den nötigen NC um zu einem Fach zugelassen zu werden? Dir ist klar, dass der NC nicht unbedingt was über die Fähigkeiten aussagt, sondern sehr stark davon abhängt wie begehrt der Studienplatz ist und wieviele Bewerber auf Plätze kommen?
Dass eine Uni die pro Semester 600 neue Ingenieure zulässt auch LEute mit 3,2 studieren lässt, während eine FH mit 100 Plätzen schon die Abiturienten mit 2,5 rausschmeißt ist dann wohl klar.

du widersprichst dir irgendwie selber... erst sagst du es kommt auf die anzahl der bewerber an und dann folgerst du fast das gegenteil...
denn die uni mit ihren - nehmen wir 600 - plaetzen wird auch ein vielfaches an bewerbern haben.
so einfach verallgemeinern kann und darf man da nicht.

meine meinung....
 
Wieso?
Mein Beispiel. Uni.. 3000 Bewerber.. 600 Plätze.
FH.. 1000 Bewerber.. 100 Plätze.
Der Konkurrenzkampf ist größer.


Bei Studienplätzen für duale Studiengänge ist das noch schlimmer. Von dem was mir ein Bekannter erzählt hat, gab es 30 Plätze und er war einer von 2000 Bewerbern.
 
du schmeisst mit irgendwelchen zahlen um dich die im grunde nichts belegen
oben auch schonmal...





ruf, beliebtheit, stadt usw...
kommt auf vieles an....
auch auf die qualitaet der bewerber....
hier lohnt sich kein spekulieren...
wenn was interessant ist kann man ja meistens rausbekommen wieviele bewerber es in der vergangenheit gab...
 
hä? nee, da habe ich mich wohl etwas undeutlich ausgedrückt.

ein uni-abschluss ist ungefähr auf niveau des abis, der fh abschluss ungefähr eine note besser= man hat im abi ne 3,3, dann kommt beim Diplom an der Uni zum schluss auch ungefähr ne 3,3 raus. beim diplom an der fh würde dann ungefähr ne 2,3 rauskommen (oder eben beim master...)

das ist natürlich nicht allgemein gültig und ich kenne da auch sehr viele ausnahmen, aber laut statistik ist das wohl so....

jetzt klar? hatte nix mit NC oder so zu tun....
 
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