welches studium?

@bonnis82 Ich versteh dein Problem nicht..
Machst du das nur um meine zugegebenermaßen schwache Argumentation auseinander zu nehmen oder willst du auch gegebenfalls eine Stellung beziehen?
Das waren übrigens nur Beispiele.. die aber durchaus realistisch sind.. oder hast du andere Zahlen? Ich kann was die Bewerberflut angeht meinen Jahrgang in WiWi und die Jahrgänge anderer Studiengänge von meinen Freunden an anderen Unis und FHs als Beispiel nehmen.


Deine Aussage, "Ruf, Beliebtheit, Stadt" sind natürlich richtig.. bringen uns leider auch nicht weiter.
Wir versuchen hier einen allgemeinen Vergleich zwischen Uni und FH zu ziehen. Was die Gründe für den teilweise höheren NC an FHs angeht. Da geht man einfach von einem "Mittelmaß" aus.. es bringt da nichts eine scheiß Uni in Meck Pom mit einer Super FH in München zu vergleichen, die bei Ruf, Beliebtheit und Stadt natürlich ganz weit oben liegt.

Und all das ist eh hinfällig, da ich Jans Aussage nur falsch gedeutet habe.
 
ein uni-abschluss ist ungefähr auf niveau des abis, der fh abschluss ungefähr eine note besser= man hat im abi ne 3,3, dann kommt beim Diplom an der Uni zum schluss auch ungefähr ne 3,3 raus. beim diplom an der fh würde dann ungefähr ne 2,3 rauskommen (oder eben beim master...)

Wer vebreitet denn so einen Unsinn ! :rolleyes: Pauschalurteil nach dem Motto einmal Verlierer immer Verlierer. Gibt es da Statistiken dazu ?

Je verschulter ein Studiengang, umso besser für diejnigigen die in der Schule schon gut waren. Ansonsten können auch die anderen auftrumpfen.

Aus der ABitnote lässt fast gar nichts schließen, höchstens dass wenn man eine guten Abschluss und nicht besonders intelligent ist sehr fleissig bzw. gut auswendig lernen kann ;)

An der Uni kommt es auf das Studienfach an! Mathe muss man kapieren, Fleiss bringt noch bessere Noten. Bei Medizin muss man auch gut auswendig lernen können !

In der Biologie findet man überdurchschnittlich viele gute Noten. (Also viele mit einem Abi von 2-3 eine Diplom 1,7 + erreichen). In Jura sind gute Noten rar. Aber eine 3 in Jura (Prädikat befriedigend) ist mit einer 2+ in der Biologie zu vergleichen, da ist das System ganz anders.
In jedem Studienfach ist aufgrund unterschiedlicher Faktoren, die zum Zustandekommen der Noten Auschlag gebned sind, ein direkter Vergleich nicht möglich. Diplomarbeit: Zeitaufwand, Umfang und Gewichtung.
Oder ist die Abschlussprüfung schriftlich oder mündlich ! usw. usw. usw.

Viel wichtiger während dem Studium die Motiviation aufrecht zu halten. Denn nur die verhilft dir zu guten Noten.
 
FH geht eher richtung klassenzimmer mit klassengröße 30-50 leuten und so ein bischen "schulatmosphäre". An der uni kannst du durchaus auch mal in einer Vorlesungm mit 750 anderen studenten sitzen.

So pauschal lässt sich das nicht sagen, das hängt stark vom Studiengang und der Hochschule ab. Größere Vorlesungen mit x-hundert Studenten kannst du auch an der FH haben. Kleinere Kurse mit 20 oder 30 Studenten gibt es aber auch durchaus an der Uni. (Studiert ja nicht jeder Massenstudiengänge wie BWL)
Mit "Klassenzimmer" hat das so oder so nicht viel zu tun.





wenn du es an der uni verschwitzt dich für irgendetwas anzumelden oder dich um etwas zu kümmern, hast du ganz einfach PECH, währenddem das an der FH ein bischen "behüteter" ist.


Aha, und an welcher FH soll das so sein?
Anmeldung verpasst --> macht ja nix, die Klausur/Praktikum/whatever findet ja im nächsten Jahr auch noch statt. ;-)

Möchte mal wissen, woher die Leute immer ihre seltsamen Vorstellungen haben ^^
Ob es wohl wirklich eine kuschel-FH gibt, wo sich niemand um Termine kümmert und diese mysteriöse "Schul-" und / oder "Klassenzimmer-" atmosphäre herrscht? (was auch immer das sein mag ^^)

Vermutlich nicht. Und wenn, dann eher als absolute Ausnahme.


ich denke, bei dir stellt sich viel eher die frage ob du an die FH oder uni gehen möchtest. auch wenn man mittlerweile bei beiden den gleichen abschluss machen kann, gibts doch riesengroße unterschiede.

Sicher gibt es Unterschiede.
Um die rauszufinden bleibt einem aber kaum was Anderes übrig, als die Modulhandbücher der zu vergleichenden Studiengänge durchzuarbeiten und sich über die Hochschulen zu informieren.
Das ist mit Sicherheit ziemlich aufwändig, aber von einem angehenden Studenten darf man das erwarten, hm? ;-)

Eine 3,2 im Abitur deutet imho nicht nur auf mangelndem Fleiss hin sondern auch auf sonstige Mittelmäßigkeit.

Warum?
Meist ist es doch eher ein Motivationsproblem nach ~13 Jahren Schule.
Über tatsächliche Fähigkeiten sagen Schulnoten absolut nichts aus.
So mancher Abiturient mit guten Noten wünscht sich, dass es nicht so wäre -- aber an der Tatsache ändert das nichts. ;-)


Viel wichtiger während dem Studium die Motiviation aufrecht zu halten. Denn nur die verhilft dir zu guten Noten.

Das ist der wesentliche Punkt.
Wer hat schon Lust auf Laplace, wenn man auch am Baggersee liegen könnte . . .
Motivation, Selbstdisziplin, Freude am Lernen -- das hilft ungemein. ;-)


Gruß,
David
 
mdave schrieb:
Viel wichtiger während dem Studium die Motiviation aufrecht zu halten. Denn nur die verhilft dir zu guten Noten.

Eine 3,2 im Abitur deutet imho nicht nur auf mangelndem Fleiss hin sondern auch auf sonstige Mittelmäßigkeit.

Warum?
Meist ist es doch eher ein Motivationsproblem nach ~13 Jahren Schule.
Über tatsächliche Fähigkeiten sagen Schulnoten absolut nichts aus.
So mancher Abiturient mit guten Noten wünscht sich, dass es nicht so wäre -- aber an der Tatsache ändert das nichts. ;-)

Das ist tatsächlich ein absolut wichtiger Punkt.. nur die wenigsten Leute sind dermaßen intelligent oder begabt in einem Fach, dass sie im Studium wenig/nicht lernen müssen.
Dennoch.. nicht jeder, mag er noch so fleissig sein, kann ein Mathematik oder Physikstudium schaffen.



Natürlich ist es mitunter ein Motivationsproblem. Deswegen habe ich ja auch sondern auch geschrieben. Aber ganz ehrlich.. egal wie unmotiviert man ist.. Schule ist so lachhaft einfach.. Man kann eine so mittelmäßige Note nicht nur auf die fehlende Motivation schieben, sondern muss irgendwo auch ganz klar zugeben, es gibt intelligentere Menschen, die mit ebenso viel, besser gesagt wenig Eifer, um Längen bessere Schulnoten holen.
 
Odium schrieb:
Gab es überhaupt einmal eine Zeit, in der Ingenieure in Deutschland nicht gefragt waren? Ich frage, weil jedes Fach dem Schweinezyklus unterliegt, nur weiß ich nichts davon, dass das auch bei Ingenieuen der Fall ist.

Das ist noch gar nicht mal so lange her. Mitte der 90er Jahre muss die Situation für Absolventen eine absolute Katastrophe gewesen sein.

MunichRules schrieb:
Wer vebreitet denn so einen Unsinn ! :rolleyes: Pauschalurteil nach dem Motto einmal Verlierer immer Verlierer. Gibt es da Statistiken dazu?

hier wird das verbreitet:
http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/karrieremagazin/heikomell/heikomellindex.asp

z.B. in diesem Artikel:

Bei FH-Absolventen zeigt sich nun auffallend oft, dass ihr Examen etwa eine Note über dem Abiturresultat liegt (das ist praktisch Standard), während ein TH/TU-Studium meist exakt wieder zum Abiturniveau führt.


Statistik wohl nicht, eher die empirische Beobachtung des Verbreiters dessen Ergüsse in der Zeitschrift des Ingenieursverbandes zu lesen sind (also im Zweifelsfall auch nur für die Leserschaft zutreffend sind).
 
kinners...

@MunichRules:
1. Ich habe ja nun wirklich sehr darauf geachtet, dass ich dazu schreibe, das man mit solchen aussagen vorsichtig sein muss und das es IMMER ausnahmen gibt!
2. bezeichnest du das von mir geschriebene (abwertend) als pauschalurteil, schreibst dann aber danach dass quasi alle biologiestudenten gute noten bekommen und alle jurastudenten eher schlechte, mathe immer sehr wichtig ist, usw. aha.

@mdave: sicher, ausnahmen gibt es immer. mir ist aber erhlich gesagt keine fh bekannt, bei der es eine Vorlesung mit mehr als 700 Studenten gibt, und das ist noch nicht einmal das obere ende an der uni.
hinzu kommt, dass FHs oft kleiner sind und desshalb schon wegen ihrer Infrarstruktur gar keine so großen hörsäle haben. abgesehen davon bezog sich das auch vor allem aufs grundstudium, danach hat man auch an der uni oft vorlesungen mit weniger als 10 hörern (weil es dann halt wirklich sehr speziell wird)

ich selbst habe die erfahrung von "kuschel-fhs" gemacht, ausserdem hört man öfter solche sachen von bekannten. nur mal ein beispiel: wenn man in einer "grundvorlesung" aus dem grundstudium mal irgendetwas nicht kapiert und dann in die sprechstunde zum prof gehen will, ist das in der fh mehr oder weniger normal. versuch das mal in der uni, wenn dir nicht der kopf abgerissen wird, hast du glück gehabt. oft kennt einen der prof in der FH auch mit namen, das gibt es in der uni nur in ausnahmefällen (oder dann später in oben genannten fächern).

ich denke auch nicht, dass es etwas bringt sich irgendwelche "modulhandbücher" von einer Fh/uni durchzulesen, um zu entscheiden wo man hin will. am besten ist es immer sich mal beides anzuschauen, mal in eine vorlesung zu gehen, mal ein paar studenten anzuquatschen, was sie denn so von ihrem laden denken usw.

@bastis: hehe, da liest einer die gleiche zeitung :D
 
Jan! schrieb:
wenn man in einer "grundvorlesung" aus dem grundstudium mal irgendetwas nicht kapiert und dann in die sprechstunde zum prof gehen will, ist das in der fh mehr oder weniger normal. versuch das mal in der uni, wenn dir nicht der kopf abgerissen wird, hast du glück gehabt.

Kenne ich aus eigenen Erfahrungen an der Uni auch so. Wenn ich zurückblicke finde ich das eigentlich auch ganz gut. Zu Grundvorlesungen gibt es eine Unmenge an Büchern in der Bibliothek, da wird der Stoff mindestens auf 27 verschiedene Arten erklärt. Wem das nicht reicht....
 
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