Bright0001
Captain
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Ich glaube Arbeiten ist doppelt panne, eben weil es schon sowohl überlebensnotwendig als auch Selbstzweck ist; Jedoch nicht im Sinne von Selbstverwirklichung, sondern im Sinne von Lebensinhalt und sozialer Status.DevPandi schrieb:Wenn man hier irgendwann mal die Frage stellen würden, wie wir die Effizientsteigerung anders verwenden können, könnten wir für ALLE Menschen ein deutlich angenehmeres Leben schaffen, in dem Arbeit nicht mehr primär dazu dient zu überleben oder zu leben, sondern Arbeit zu einem Selbstzweck wird und man Arbeiten geht, weil es Spaß macht. Es gibt gerade im westlichen Kulturkreis immer die Mär, dass Menschen "faul" werden, was aber so nicht stimmt. Es zeigt sich relativ oft, dass Menschen mit gewonnere finanzieller Freiheit, plötzlich auch anfangen "Jobs" als Hobbys zu begreifen und regelrecht aufblühen, weil kein Druck mehr dahinter ist.
Aber, das ist ja böser Sozialismusgedanke, wie kann ich nur.![]()
Ich persönlich hätte also auch mit der konträren Sichtweise kein Problem, wenn wir Arbeit allesamt rein als notwendiges Übel begreifen, statt als erstrebenswertes Ziel, und unsere gesellschaftliche Sicht darauf sowie die Gesetzgebung dahingehend anpassen: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Am Ende ist die Anzahl der Berufe, die man wirklich als Hobby begreifen kann, dann doch sehr begrenzt; Wie viele Leute haben so viel Freude an ihrem Beruf, dass sie auch in der Freizeit durch die Kanalisation watschen, die Aldi-Kasse bedienen, oder alte Menschen waschen würden? Wie viele Leute haben Freude daran ihr Hobby in Nachtschicht auszuführen?
Ich glaube also der Gedanke an "Arbeit als Hobby" macht nur aus dem Elfenbeinturm Sinn, indem ich/wir ITler und du als Kreativschaffender sitzen.