werden die festplatten immer schlechter?!

wowan10

Lt. Junior Grade
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hallo

hab ne kleine geschichte zu erzählen...
meine erste fetsplatte, die war 2,1gb klein, damals hat die völlig ausgereicht. die lief bei mir ca3 jahre, dann hatte ich sie beim sistme aufbau ersetzt, ich schätze die würde es aber immernoch machen. meine zwetie war irgendwas mit fireboll glaube ich, 17gb klein, die hats knapp 2 jahre gemacht danach ist sie kaputt gegangen, aus welchen gründen auch immer. nun meine dritte, eine maxtor digital mit 80gb, die ist nichtmal 1,5 jahre alt, und schon jetzt macht sie probleme, ich schätze die macht's noch 1-2 wochen mit, dann werde ich die ersetzen müssen. irgendwie ist es ganz schöner beschiess, die soll flüssigkeitsgelagert sein, eine der ersten, die soll leiser (ist sie auch) und langliebiger sein als herkömmliche platten. 16 monate finde ich aber ein wenig zu wenig für so ne platte.....

hat jemand vergleichbare erfahrungen gemacht und ob wohl noch garantie oder sonst was drauf ist?
danke für die ratschläge und beste grüsse an alle.
 
nuja.. meine ersten beiden platten hatten 1,7 und 1,6 GB... die laufen beide heute noch!

die nächste hatte 10 GB und auch die läuft noch ;)

die 30 GB läuft auch noch..

und: oh welch wunder: die 80 und 120 GB laugen au noch *g*

FAZIT: Hatte noch nie Plattendefekt..

Könnte das selbe aber mit Netuteilen fragen.. selber hab erst eins gekillt, nen Kumpel aber alleine in einem Monat 3 und irgendwie haben die meisten in meinem Bekanntenkries schonmal nen Netzteil gegrillt ;p
 
Du kannst aufgrund deiner Erfahrungen mit ganzen 3 Festplatten also die qualitative Entwicklung der weltweiten Festplattenproduktion bestimmen ?

Respekt sag ich da nur, kannste mir keine Aktientipps geben ? ;)

Und soweit mir bekannt ist wirkt sich ein FDB-Lager nicht positiv auf die Laufzeit aus, sondern genau andersrum. (Ich kanns aber nicht beweisen ;))
 
Man könnte mittlerweile meinen:
Werden die Festplatten immer besser?
Nach den Hiobsbotschaften und extrem häufigen Ausfällen von den IBM-Platten vor vielen Monaten ist doch seitdem die HDD-Welt immer besser geworden - mein Eindruck!

Wen es interessiert:
Mein 1. PC im Feb. 1996 für ca. 2500DM gekauft hatte eine 1GB Festplatte und ich wurde damals als Übertreiber und Wichtig-Tuer schlechthin behandelt nach dem Motto:
"Niemand, aber auch wirklich niemand braucht unglaubliche "Einen GigaByte Festplattenspeicher! Totaler Schwachsinn!"
:rolleyes:
 
Karlsquell schrieb:
"Niemand, aber auch wirklich niemand braucht unglaubliche "Einen GigaByte Festplattenspeicher! Totaler Schwachsinn!"

Das hab ich hier auch schon gehört.
"Niemand braucht 17 Festplatten mit 2530 GB Platz" ;)

Aber genau wie die 640kb Ram wird auch diese magische Grenze irgendwann selbst im popeligen Aldi-PC fallen :cool_alt:
 
Naja...aufgrund seiner micro-Studio über 3 Festplatten, kann man das wohl kaum als repräsentatives Ergebnis sehen, aber allgemein hört man die Leute EINDEUTIG häufiger Klagen, als früher. Heutzutage überprüft man schon fast die Festplatte als erstes, wenn man Fehler finden will. Früher hätte man vorher schon das komplette Mainboard durchgemessen bevor man an die Festplatte gedacht hätte ;)

Also ich kann die Empfindung von "wowan 10" absolut nachvollziehen, allerdings aufgrund anderem Hintergrundwissens.
 
Leider ja jedenfalls was die 160er Maxtor angeht. 2 x umgetauscht und beim 3 x hat man mir dann endlich ne 200er Maxtor geschickt ;) Ich hoffe die hält...
 
meine seagate barracuda macht auch schon so komische geräüsche und das nach 7 mon. ich denke mal das kommt davon weil der rechner 24 std.am tag an ist.
 
Soviel ich auch über HDD Ausfälle lesen muss - ich bin bisher verschont geblieben. Sowohl die 3 GB Platte aus meinem Ur-PC läuft noch fröhlich vor sich hin, als auch alle danach gekauften (meist sind das WD Platten).
 
hi!
Mir ist dieses Jahr auch schon ne WD Platte abgeraucht und meine jetztiege Samsung 120 GB mach auch schon so komische Geräusch... na juhu!
Dagegen läuft eine Seagate mit 4GB seit 1998 noch wie am ersten Tag!
cu
 
IDE und SATA-Platten sind von den Herstellern nicht für den 24-Stunden-Dauerbetrieb konzipiert. Motoren, Lager etc. wurden für einen Betrieb von 8-10 Stunden pro Tag designed.

Natürlich kann man schonmal den PC einige Tage durchlaufen lassen - betreibt man aber mit solchen Festplatten einen 24/7-Fileserver, steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit der Festplatte. Für solche Anwendungen gibt es Festplatten à la Raptor oder SCSI.
 
Hullo,


@Crazy DID
Hab Deinen ganzen Thread gelesen....na das iss mal was ein Pech, hm....das wünsch ich echt keinem. Hoffentlich normalisiert sich das bald wieder.


Nun, ich hab mir 1982 einen C64 gekauft.Da war keine Festplatte drin, aber mit der Datasette (für alle, die nicht wissen, was das ist: Das war ein kassettenrekorder ähnliches ext. Gerät das Kassetten wie Musikkassetten mit den Daten aufnahm) Probleme. Ich war froh, als ich mir ein 5.25" Laufwerk leisten konnte.

Danach kaufte ich mir gleich am Erscheinungstag, dem 3. Juni 1986 den Amiga 1000....boooaaaaah....256 Kb RAM, 3.5" Floppy mit satten 720 Kb....68000er Prozessor....256 Farben...die pure Hölle...
Gleich das erste Spiel "Defender of the Crown" eingelegt und......

"Error: Insufficient RAM..."

Toll, mir denn 256er Chip bestellt, der dann (wie alles von Commodore) gleich nach 8 Wochen ankam; Preis 760 Mark.
Das Ding eingebaut und so ging das mit dem Amiga tatsächlich bis ca. 1989. Einige Updates und Hardware-Tweaks machte ich mit dem Amiga durch; SideDrive mit bis zu 6 Mb RAM, abschaltbar und und und.

Dann begann die Zeit der salonfähigen PCs. Kennt noch jemand die Adlib Soundkarte? Die erste, allererste Soundkarte überhaupt für den PC. Ich weiß nicht mehr wieviele Stimmen oder Sounds die hatte, aber es war im Vergleich zum Amiga Sound grausam. Aber das machte mir nichts aus....Wing Commander kam für den PC raus und das musste ich haben, denn die Auflösung von 320x200 Punkten mit 256 Farben konnte mir der Amiga nicht bieten. Da war der piepsige Sound der Adlib das kleinere Übel. Also....für 5.500 Mark, die ich mir erarbeitet und teils erbetelt habe, einen 386SX mit 25 MHz gekauft und den gleich mal auf 40 MHz übertaktet. Das Ding hatte 8 Mb RAM und eine für damalige Verhältnisse unglaublich riesige 40 Mb Festplatte.

Danmn ging's eigentlich Schlag auf Schlag....nach dem 386 folgte ein 486 mit 33 MHz...getaktet auf 40 MHz. Darauf die 486DX mit bis zu 100 MHz...Pentium 1, 2, 3 und am Ende der Pentium 4 mit 2.4 GHz, den ich jetzt an meinen Büroarbeitsplatz gestellt habe und dafür die Machine from Hell in mein Heimbüro.

Die Festplatten hielten IMMER...das ist der eigentliche Clou an der ganzen Sache. Als ich mir vor rund 4 Jahren einen Athlon 1200 zusammenbaute, baute ich eine 60 Gb IBM Festplatte ein. Das Ding läuft heute noch in dem P4-2.4 und macht keine Zicken. Die Kiste läuft aber in der Regel durch, denn in der Arbeit habe ich die Kiste immer am Laufen. Bei vielen meiner Freunde und Kollegen, die die IBM mit mir gekauft haben, wurde diese teilweise bereits mehrmals ausgetauscht. Die Platte fing immer zu ticken an und nach ein paar Tagen war's dann vollkommen zu ende mit dem Ding.

Übrigens: Es gibt da einen Trick, wenn sich der Schreib-/Lesekopf nicht mehr weiterbewegt, Ihr aber gerne noch ein paar Daten von der Platte sichern wollt.
Legt Euch einen großen Gummihammer zu. Hört sich zwar brachial an, aber wenn Ihr die Platte startet und wärend des Betriebs die Platte waagrecht haltet und ihr mit dem Gummihammer seitlich ein, zwei kräftige Schläge gebt, dann lösen sich meist die Köpfe und Ihr könnt für (in der Regel) kurze Zeit nochmal auf das Ding zugreifen. Ein Hoch auf OBI! :p

Nun, jetzt habe ich die 160er Samsung im Gerät und hoffe, die macht es genau so lange, wie meine vorigen Platten. Allerdings ist einer der beiden Kingston 512er HyperX CL2 Riegel defekt, die ich in die Kiste reingebaut habe. Ärgerlich, aber ich hatte noch eine freien CL2 Riegel auf Lager....Glück gehabt.

Also, es gibt Umstände, wo alles Widrige aufeinander trifft; dann rauchen Platten ab....Speicher gehen kaputt oder auch CPUs versagen ihren Dienst.

Das Blöde ist halt immer, egal, wie gut der Service eines Herstellers ist, man kann meistens nicht mit der Kiste arbeiten und das ist für uns Freaks ja bekanntlich das Schlimmste.

Gell :D
 
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