Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

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@knoxxi

Aber da sehe ich keine Preise. Ich kann zwar die Ladestationen mir auf der Karte anzeigen lassen, sowie die verschiedenen Anschluss-Typen - jedoch sehe ich nicht, was ich je kwh zahlen muss.

Oder bin ich einfach blind?
 
BEV Käufe direkt finanziell zu fördern hat der Verbreitung meiner Meinung nach eher geschadet. Wenn dann nicht mehr gefördert wird, bricht der Markt sofort ein.
Das E-Auto ist kostentechnisch als Neuwagen dem Verbrenner heute schon konkurrenzfähig und die Produktionskosten sinken immer weiter. Ich glaube die Behauptung das BEV spätestens 2027 in der Produktion günstiger sein werden, gilt immer noch.
Die Leute müssten erstmal einen roten Faden sehen die BEV weiter zu etablieren. Das Mißtrauen ist hoch und Vorurteile sind immer noch weit verbreitet, woran die CxU selbst keinen kleinen Anteil hat. Aber es wird ständig alles in Frage gestellt. Verbrenner Aus ja nein, gerade sind die CO2 Flottengrenzwerte wieder gekippt worden.

Die Vorteile eines E-Auto müssen am Ende für jeden nutzbar sein. Auch für den Mieter in der Stadt ohne Stellplatz. Abgesehen vom Kaufpreis muss das BEV einfach alltagstauglicher für alle werden. Der Ausbau der Ladepunkte vor allem in Städten müsste nochmal massiv vorangetrieben werden so dass du echt an jeder Ecke laden kannst. Die Preise ohne Abo sind natürlich Wucher aber im Endeffekt soll das die Leute ja nur zum Abschluss eines Abo bringen und warum man überhaupt ohne Abo laden will erschließt sich mir nicht denn das lohnt sich schon bei nur einem Ladevorgang. Die Preisgestaltung ist aber viel zu intransparent. Um die Akzetanz zu erhöhen muss jeder mit EC Karte überall zu ähnlichen, gedeckelten Preise laden können ohne ein Abo abschießen zu müssen.
N.o.L.i.m.i.t. schrieb:
E-Autos genauso behandeln, wie alle anderen Fahrzeuge dieser Art auch (Steuer, Versicherung, Treibstoff), dann wird der Markt entscheiden, was sich durchsetzt und was nicht.
Wie willst du den Treibstoff gleichsetzen?
 
N.o.L.i.m.i.t. schrieb:
E-Autos genauso behandeln, wie alle anderen Fahrzeuge dieser Art auch (Steuer, Versicherung, Treibstoff), dann wird der Markt entscheiden, was sich durchsetzt und was nicht.
Ja, naja. Nach Jahrzehnten der Förderung von Fahrzeugen bzw. Industrien die fossile Energien nutzen ist „der Markt“ nicht gleichberechtigt strukturiert.

MrMorgan schrieb:
warum wird sowas nicht ganz einfach, strukturiert an der Ladesäule angezeigt wie an jeder Tankstelle auf nem riesigen Schild?
Wäre gut, wenn es keine Apps bräuchte, ja.
 
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@Buttkiss

Ich würde den Parteien nicht vorwerfen, dass sie Schuld am schlechten Ruf von BEV sind. Vielmehr sind es "BEV-Fluencer" ... die einfach nicht auf die Argumente und Kritiken der Leute eingehen wollten. Wenn jemand sagt, dass er weite Strecken ohne Ladevorgang fahren möchte, dann ist dies erst mal ein legitimes Argument. Und wenn die Ladevorgänge lange dauern, dann ist dies ebenfalls erst mal ernst zu nehmen.

Hier wurden die Menschen viel zu schnell für "zu doof" abgestempelt, statt sich mal ernsthaft mit denen zu unterhalten.
Selbst "CarManiac" seines Zeichens "BEV-Fluencer" sagt selbst, dass man nicht immer 500km am Stück fahren möchte. Aber manchmal hat man 300km schon aufm Tacho - die Kinder schlafen aber noch und dann fährt man einfach mal weitere 100km, weil jede Pause nun mal anstrengend ist und dann die Kinder auch definitiv wieder wach werden. Genauso auch beim Tempo - er fährt auch jenseits der 130km/h auf der Autobahn - da wo es freigegeben ist mit seinen BEVs, einfach weil es Spaß macht und man tatsächlich auch schneller ankommt. (seine Challange - mit dem BEV schneller von München nach Frankfurt vs Flugzeug)

Wir brauchen Menschen, die BEVs richtig vertreten und auch erst mal die Ängste und Fragen der Verbrenner-Kunden ernst nehmen. Es ist eine komplett neue Technologie und neue Verhaltensweisen müssen gelernt werden. AC Laden, DC Laden, schnell langsam, Tarife, Abos ... sowas schreckt die Nicht-Auto-Nerds einfach mal ab. Für Menschen, die einfach nur von A nach B kommen wollen, muss man halt länger Aufklärung betreiben.

Es wurde aber viel vor dem Kopf gestoßen - auch hier im Forum. Argumente für E-Auto war die bessere Effizienz des E-Motors - wenn man dann aber fragt, warum dann die E-Autos nicht die gleiche oder sogar bessere Reichweite wie Diesel Fahrzeuge haben ... war man gleich wieder doof. Statt zu sagen, ja, der E-Motor ist effizienter in der Energie-Umsetzung - jedoch hat eine Batterie eine deutlich schlechtere Energie-Dichte gegenüber Kraftstoff ... nein, man war wieder der Klimawandel-Ignorierer.

Ich warte eigentlich immer auf die Menschen, die mal sagen - dass es in so gut wie jeden BEV ne Standheizung gibt - damit sparst du dir das Kratzen im Winter und bist schneller abfahrbereit - so mal richtig einen Nutzwert eines BEVs hervorzuheben, aber die fehlen.

@sedot

Die Industrie wurde nicht gefördert bei fossilen Energien. Import Zölle werden auch nicht durch die Länder gezahlt, aus denen importiert wird. (Trumpsche Logik) Unterschiedliche Steuersätze auf unterschiedliche fossile Energien kommen somit den Verbrauchern zu Gute - nicht der Mineralölindustrie. Die zahlt keine Energiesteuer ...
 
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Buttkiss schrieb:
Die Leute müssten erstmal einen roten Faden sehen die BEV weiter zu etablieren. Das Mißtrauen ist hoch und Vorurteile sind immer noch weit verbreitet, woran die CxU selbst keinen kleinen Anteil hat. Aber es wird ständig alles in Frage gestellt. Verbrenner Aus ja nein, gerade sind die CO2 Flottengrenzwerte wieder gekippt worden.
jo. leider sind die Medien immer noch voll von lauter bullshit, fake news und schlecht recherchierten Berichten zum Thema E-Auto.
 
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_killy_ schrieb:
Die Industrie wurde nicht gefördert bei fossilen Energien.
Selbstverständlich wurde und wird die Automobilindustrie direkt oder indirekt in Deutschland gefördert. Da deren Produkte überwiegend Produkte waren bzw. sind die eben auf den Verbrauch fossiler Energien basieren ist es eben auch eine Förderung genau davon.
 
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Was mir bei den Debatten häufig auch zu kurz kommt, ist der Gebrauchtwagenmarkt. Der ist beim E-Auto fast nicht existent. Viele Diesel die als Dienstwagen geleased wurden, fahren später im privaten rum. Beim E-Auto dagegen ist es schwierig aufgrund des Gewährleistungsrecht. Ein Händler kann auf ein E-Auto bzw. auf den Akku keine Gewährleistung geben.

Es wäre gut dafür mal eine einheitliche Regelung zu kriegen, damit auch der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos angekurbelt wird. Das würde der Verteilung und Akzeptanz helfen.

Eine Prämie halte ich übrigens für die schlechteste Lösung. So viel teurer ist ein E-Auto auch nicht mehr. Wichtig wären aber das man sonst wenigstens vernünftig spart.
 
@sedot

Okay - dem kann ich folgen. Warum hat Deutschland dann aber kein Staatsfond gegründet und die Einnahmen aus den staatlichen Unternehmen hier gesammelt? Norwegen hat dies ja für die Öl-Industrie gemacht und kann hieraus die BEVs entsprechend fördern.
(der Staat hält ja Anteile an VW ... die haben ja diverse Jahre jeweils Milliarden an Dividenden gezahlt)
 
nebulein schrieb:
Was mir bei den Debatten häufig auch zu kurz kommt, ist der Gebrauchtwagenmarkt. Der ist beim E-Auto fast nicht existent. Viele Diesel die als Dienstwagen geleased wurden, fahren später im privaten rum. Beim E-Auto dagegen ist es schwierig aufgrund des Gewährleistungsrecht. Ein Händler kann auf ein E-Auto bzw. auf den Akku keine Gewährleistung geben.

Es wäre gut dafür mal eine einheitliche Regelung zu kriegen, damit auch der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos angekurbelt wird. Das würde der Verteilung und Akzeptanz helfen.

Eine Prämie halte ich übrigens für die schlechteste Lösung. So viel teurer ist ein E-Auto auch nicht mehr. Wichtig wären aber das man sonst wenigstens vernünftig spart.
Hä?

die meisten Hersteller geben doch mind. 8 Jahre Garantie auf den Akku - die meisten Leasing laufen 24-36 Monate.

Dort sind deine gebrauchten:

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/...2e7e-a21a-07e7-351751e31ce2&s=Car&sb=p&vc=Car


PS: Auch Verbrenner Dienstwagen gebrauchten bekommst du nicht für 20.000€ da es meisten größere Verbrenner sind
 
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nebulein schrieb:
Das würde der Verteilung und Akzeptanz helfen.
Also ich wohne in BS im westlichen Ringgebiet. Die Leitung in der Straße ist bei dem Abschnitt an dem ich wohne ausgelastet. Das wurde schon knapp, als hier im Haus neben mir noch ein weiterer Wohnungseigentümer seine Warmwasserversorgung von Gas auf Strom umgestellt hat.
Mir würde also eine Förderung gar nichts nützen und selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht auf ein E-Auto umsteigen, da mir eine bequeme Lademöglichkeit fehlen würde.
Bei dem Bisschen was ich fahre, wären das eh meist Erhaltungsladungen.

Gruß
R.G.
 
nebulein schrieb:
Was mir bei den Debatten häufig auch zu kurz kommt, ist der Gebrauchtwagenmarkt. Der ist beim E-Auto fast nicht existent.
das fängt bei ~14 für sowas wie einen Corsa an und geht bis ~40 für die ganz dicken Bomber. Die Auswahl ist weder klein noch sind das totgerittene karren mir bergen Kilometern.

@rgbs
wenn du wirklich so wenig fahrst tuts eine Schuko, ich vermute die Straße wird nicht dunkel wenn du einen Wasserkocher einschaltest.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
wenn du wirklich so wenig fahrst tuts eine Schuko,
Ich habe ein Auto, um spontan mobil zu sein. Wenn es mir also in den Kopf kommt nach Hannover zu fahren, möchte ich dies zeitnah tun.
Ich lade übrigens wenn ich längere Zeit nicht fahre, meine Starterbatterie, wie Du es nennst über Schuko und weiß wie lange das schon dauert.
BOBderBAGGER schrieb:
ich vermute die Straße wird nicht dunkel wenn du einen Wasserkocher einschaltest.
Als Ing. der elektrischen Energietechnik ist mir dieser Sachverhalt bekannt.
Entschuldige bitte, wenn ich das so sage, aber eventuell solltest Du in die Politik gehen, da werden auch immer so zielführende Tipps gegeben.

Gruß
R.G.
 
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_killy_ schrieb:
Ich würde den Parteien nicht vorwerfen, dass sie Schuld am schlechten Ruf von BEV sind.
Also ich kann mich noch gut an die Aussagen von CxU und FDP erinnern die den Leuten weis machen wollten sie könnten ihre Verbrenner einfach mit alternativen Kraftstoffen bis zum Sankt Nimmerleintag ohne Aufpreis weiterfahren. Also gar keine Notwendigkeit zum Umstieg auf ein BEV besteht.
Jetzt wo sie selbst am Drücker sind, sieht das natürlich wieder ganz anders aus...
_killy_ schrieb:
Ich warte eigentlich immer auf die Menschen, die mal sagen - dass es in so gut wie jeden BEV ne Standheizung gibt - damit sparst du dir das Kratzen im Winter und bist schneller abfahrbereit - so mal richtig einen Nutzwert eines BEVs hervorzuheben, aber die fehlen.
Da hast Du vollkommen Recht. Die Vorteile werden so gut wie gar nicht angesprochen. Es geht immer nur um die Nachteile... Das ich das Auto 10 Minuten bevor ich einsteigen möchte schon mal runterkühlen kann werde ich diesen Sommer glaube ich sehr zu schätzen wissen.
rgbs schrieb:
Ich lade übrigens wenn ich längere Zeit nicht fahre, meine Starterbatterie über, wie Du es nennst über Schuko und weiß wie lange das schon dauert.
Mein Chef macht das mit seinem BEV jetzt seit vier Jahren so und der ist täglich damit unterwegs. In 10 Stunden nachts laden hast Du wieder knapp 30kwh im Akku.
 
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Also steht das Ding immer rum bis du mal spontan irgendwo hin willst und könnte in der Zeit geladen werden ? Verstehe nicht so recht worauf du hinaus willst. Meine Angestellte hat einen EQA (nicht gerade ein Reichweiten Monster) der einfach and er Steckdose hängt und die fahren genauso spontan irgendwo hin wie mit dem Diesel vorher auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
rgbs schrieb:
idR stellst du (zumindest wenn du daheim lädst) das auto ja nicht permanent mit 0% zum laden....

Ich hänge meinen IMMER ran wenn ich heim komme aktuell um per PV ÜBerschuss zu laden sobald verfügbar. Ohne Sonne hängt er halt alle 2-3 Tage ab Abends dran wo ich nimmer weg fahre (aber ja, selbst wenn in der Nacht ein Notfall eintreten würde hat er natürlich genug saft zum "spontan" losfahren :D )

In meinen Augen hat das E-Auto nur Vorteile ggü. einem Verbrenner AUßER natürlich der geringeren Reichweite und dem Laden (das ist beim Verbrenner natürlich im gesamten betrachtet einfacher) sowie dem Verbrauch beim schnell fahren.

  • Kraftentfaltung
  • Fahrgefühl
  • Klimatisierung (Heiß & Kalt)

sind da besonders hervorzuheben.

Ich bin letztens den Cupra Tavascan VZ gefahren mit 340PS, 2 Tage später hab ich mich das erste mal in meinem Kumpel seinen M3 rein gesetzt und bin gefahren - ich war verwundert enttäuscht über die Beschleunigung des M3 ;) - natürlich kann man die Autos trotzdem nicht vergleichen!

Für mich ist der Elektro das perfekte "Dayli" Fahrzeug.
 
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@Buttkiss

CDU/CSU und FPD haben gesagt, dass man für die Energiewende nicht ausschließlich auf BEVs setzen kann, sondern ebenfalls auch alternative Kraftstoffe mit berücksichtigen MUSS. Auch im Jahre 2035 fahren noch über 300 Millionen Verbrenner in der EU rum. Da brauchst du HVO und eFuels.
Das Ziel soll ja sein, den Verkehrssektor an sich CO2 arm zu machen ... und nicht einfach nur BEVs zu verkaufen. Die kannst du auch mit Kohle-Strom betreiben ... davon hast du in der Energiewende einfach nichts.

Und ja - neben dem Auftauen im Winter kannst du im Sommer kühlen. Wobei ich glaube, die meisten springen einfach im Sommer ins Auto - fertig. Viel lästiger ist ja wirklich das Frei-Kratzen des Autos. Oder mal die Beschleunigung von E-Autos ... für die Leute die nun mal auch gern schnell fahren - warum nicht denen mit der Beschleunigung von E-Autos begegnen? Statt mit Tempolimit?

PS ich würde ebenfalls wie dein Chef das Auto langsam laden ... da lebt die Batterie definitiv länger als bei einer Fast-Chargin Station
 
Thane schrieb:
Ich hätte es ja wissen müssen, wo das jetzt hinführt. Wir werden uns ab jetzt wahrscheinlich im Kreis drehen mit Whatabouts usw., weil man sich an einzelnen Worten oder Formulierungen hochzieht.
Ich werde die Moderation mal bitten, ob man die Diskussion vielleicht sinnvoll anderweitig fortführen kann, damit das ursprüngliche Thema nicht ganz in den Hintergrund rückt.
darum möchte ich die beteiligten hier bitten ;) ich les einmal durch und verschiebe den rest. Ansonnsten bitte die Sachen voneinander trennen
 
BOBderBAGGER schrieb:
hat einen EQA der einfach and er Steckdose hängt
Das kann man ja prima machen, wenn der Karren in der eigenen Garage steht.
Ansonsten hat man ja wieder eine Sache, um welche man sich, ich nenne es mal kümmern muss.
So mal eben einen Monat ein Kabel zum Parkplatz vor dem Haus mit Spannung drauf zu lassen, geht eventuell nicht nur dann schief, wenn der beauftragte Betrieb zur Rasenpflege kommt.
MrMorgan schrieb:
Ich hänge meinen IMMER ran wenn ich heim komme aktuell um per PV ÜBerschuss zu laden sobald verfügbar.
Ich bezweifele ja auch gar nicht, dass es mit den entsprechenden Voraussetzungen auch prima klappen kann.
_killy_ schrieb:
Und ja - neben dem Auftauen im Winter kannst du im Sommer kühlen.
Na toll, mein Benziner hat auch Standheizung (da ich keine Garage habe) und eh eine Klimaanlage.

Gruß
R.G.
 
N.o.L.i.m.i.t. schrieb:
E-Autos genauso behandeln, wie alle anderen Fahrzeuge dieser Art auch (Steuer, Versicherung, Treibstoff), dann wird der Markt entscheiden, was sich durchsetzt und was nicht.
1. Sowas funktioniert nicht.

2. Das hieße entweder:
A) Alles fördern (Dieselprivileg für alle). Das würde ziemlich teuer werden.

B) Nichts fördern (auch keine BEVs oder e-Bikes und auch nicht den ÖPNV).
Das ist zwar deutlich billiger ... ABER.
Kannst du dich noch an die Zustände erinnern, als das letzte mal jemand versucht hat, die Subventionen für Agrar-Diesel zu streichen?

Wenn das nicht nur Agrardiesel sondern jede Art von Kraftstoff beträfe, könnte es in Deutschland tatsächlich mal wieder eine echte Revolution geben.

Die Streichnung sämtlicher Subventionen in die Mobilität wäre politischer Selbstmord ... ganz egal, wer das anschiebt, er wird danach so schnell nichts weiteres mehr anschieben können.
Das ist schon gefährlich genug, wenn man es bei Verbrennersubventionen versucht. Da erzählen einem die Großverdiener gleich, dass sich die armen Geringverdiener dann ja keine Mobilität mehr leisten können.
 
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