Wie E-Auto Förderung sinnvoll gestalten?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Gibt sicher beides. Für den angesprochenen E-Corsa finde ich jedenfalls spontan AHK gebremst: 1.000kg fürs nachrüsten. Bei unserem BEV haben wir das auch nachrüsten lassen, zieht bis 1.400kg.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Knecht_Ruprecht
xexex schrieb:
Autos müssen sich vor allem rechnen, sieht man sehr gut an Dieselfahrzeugen, die kaum sonst wo in der Welt so beliebt sind wie in Deutschland.
Grundsätzlich sollte man mal die Steuerentlastung beim Diesel endlich mal abschaffen. Wegen mir noch für LKWs, Baumaschinen und Traktoren belassen, aber definitiv nicht mehr für (private) PKWs.
Die Diesel haben nur in Deutschland so einen hohen Stellenwert und nur weil der Diesel schwächer besteuert wird, als Benzin.
Im Gegenzug muß Strom laden günstiger werden und gerade bei unserem Strompreis haben die Steuern einen hohen Anteil und da kann man ansetzen, womit die E-PKWs dann durch günstigere Betriebskosten punkten.
Ich wohne am Land und viele hier haben ein Eigenheim, mit Garage, eigener Wallbox und oft PV auf dem Dach (dazu muß man hier nicht reich sein) und sehr viele wechseln aktuell auf E-PKWs, eben weil die bei der Vorraussetzung günstiger sind.
Die Vorraussetzung muß man in ganz Deutschland schaffen und dann kommen die E-PKWs von ganz alleine.
Das geht, in dem man Einfluß auf die Kosten für das Laden nimmt und Vermietern nicht mehr die Möglichkeit gibt, Wallboxen abzulehnen.
Dazu muß man auch dem Pendler/Außendienstler nicht den Diesel verbieten und Unmut in der Bevölkerung schüren.

Förderungen beim Kauf der Fahrzeuge führen nur dazu, dass der Listenpreis steigt und die Hersteller dann staatliches Geld abgreifen. Davon habe ich als Kunde nichts. Auch die KFZ Steuer ist in der Gesamtsumme, die ein Auto ausmacht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und nachher nicht ausschlaggebend.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Buttkiss
@SavageSkull

Du belastest doch Diesel schon höher über die CO2 Abgabe. Da wird der Diesel deutlich höher belastet als Benzin. Und die nächsten Erhöhungen der CO2 Abgabe stehen ja auch schon fest.

Solange du dann aber an den öffentlichen Ladestationen für 70-80 cent/kwh lädst, nützt dir auch die Preiserhöhung beim Diesel nichts. Die Wirtschaftlichkeit von BEVs hängt halt viel davon ab - wie die Preise bei den öffentlichen Laden sind. Den "Luxus" des zuhause Aufladens haben ja nicht alle + manchmal muss man auch mal nicht zuhause sein BEV laden und dann soll man solch exorbitante Preise zahlen.

BEVs müssen also an der Stelle attraktiver werden.

PS bitte bedenke auch mal das Giffen Paradoxon - wenn du jetzt die Kraftstoffe noch teurer machst - kann dies dazu führen, dass die Nachfrage nach BEVs komplett einbricht. Die Menschen haben dann einfach kein Geld mehr, um sich ein neues/gebrauchtes Auto zu kaufen.
 
@_killy_
Einfach ein Verschieben der Steuerentlastung vom Diesel zum Stromladen im öffentlichen Raum.
Und ja auch Mieter könnten besser daheim laden, wenn Vermieter den Wunsch nach einer Wallbox nicht mehr ablehnen dürften.
 
Und ein Anbieter, der derzeit 0,8€/KwH an der Ladesäule kassiert, weil er mangels Konkurrenz es kann gibt die Steuerentlastung an den Kunden weiter?
 
_killy_ schrieb:
Solange du dann aber an den öffentlichen Ladestationen für 70-80 cent/kwh lädst
Die Preise sind hier tatsächlich extrem unterschiedlich. Generell schließt du immer ein Abo ab oder holst dir eine Ladekarte z.B. von den lokalen Stadtwerken. Das AC Laden kostet dabei eher um die 40c/kwh, das schnelle DC laden kostet bei unseren Stadtwerken 80c/kwh, bei Anbietern wie Ionity aber nur 40-50c/kwh.
Generell scheint das Laden in der Stadt wesentlich teurer als auswärts zu sein. Da sehe ich einen grossen Knackpunkt, weil ich diese Preisunterschiede einfach nicht nachvollziehen kann.
Strom (vor allem tagsüber) wird für die Anbieter immer billiger, die Kosten für den Kunden gehen aber eher nach oben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: _killy_
SavageSkull schrieb:
Ich wohne am Land und viele hier haben ein Eigenheim, mit Garage, eigener Wallbox und oft PV auf dem Dach (dazu muß man hier nicht reich sein) und sehr viele wechseln aktuell auf E-PKWs, eben weil die bei der Vorraussetzung günstiger sind.
Die Vorraussetzung muß man in ganz Deutschland schaffen und dann kommen die E-PKWs von ganz alleine.
Diese "Voraussetzungen" kann man nicht "schaffen", die müssen da sein wie zum Beispiel in Norwegen, dann dann wäre die Verbreitung von Elektroautos auch hierzulande eine andere. Die Mehrheit der Menschen wohnt hierzulande nun mal nicht in einem Eigenheim mit PV auf dem Dach irgendwo in der Pampa, die Mehrheit wohnt in Städten wo sie drauf angewiesen sind möglichst schnell und günstig an öffentlichen Ladepunkten laden zu können, das ist derzeit aber einfach bestenfalls bedingt gegeben.

Die Tarife an DC Ladesäulen sind lächerlich, wenn man dann auch noch den höheren Anschaffungspreis und schlechtere Flexibilität berücksichtigt, Subventionen für die eindeutig "schlechtere" Lösung sind also völlig sinnlos. Die Menschen werden schon zu Elektrofahrzeugen von alleine greifen, wenn sie feststellen, der Strom ist billig und sie können überall "mal eben" ihr Auto nachladen, nur davon sind wir weit entfernt.
Ergänzung ()

Buttkiss schrieb:
Generell scheint das Laden in der Stadt wesentlich teurer als auswärts zu sein.
Simple Geschichte, es ist halt noch schlimmer wie bei den Krankenkassen, viel zu viele lokale und kleine Betriebe, die sich eine goldene Nase verdienen wollen. Schaue dir mal die Strom- und Gaspreise der lokalen Versorger an, die haben bis heute die gesunkenen Preise nicht an die Kunden weitergegeben.

1747822916061.png


Zum Teil mag das verständlich sein, die Ladesäulen bauen sich nicht umsonst, aber dann hätte das Geld für schwachsinnige Fahrzeugförderung dort fließen sollen und die Versorger gezwungen werden, maximal Betrag X für Strom abzurufen. Wäre man das "schlauer" angegangen, müssten überall flexible Tarife der Standard sein! Selbst bei den Kraftstoffen werden die Preise im Tagesverlauf geändert, aber beim Strom trotz teilweisen Überfluss, bezahlt man gleichbleibend horrende Summen.

Laden bei Hellbrise für 9 Cent, was glaubst du wie schnell die Leute wieder Interesse an Elektroautos hätten und wir müssten den Strom nicht verschenken und/oder Windräder abschalten. Wie ich bereits sagt, Dieselfahrzeuge wurden bei uns nicht beliebt, weil man sie subventioniert hat und sie waren meist ebenfalls teurer als billige Benziner. Sie wurden beliebt, weil Diesel billiger war, auf lange Sicht, das einzig entscheidende.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ratterkiste schrieb:
Und ein Anbieter, der derzeit 0,8€/KwH an der Ladesäule kassiert, weil er mangels Konkurrenz es kann
Der Zug ist abgefahren. Mittlerweile gibt es doch eine anständige Auswahl an öffentlichen Ladesäulen. Selbst auf Raststätten habe ich schon mehrmals erlebt, dass sogar zwei Anbieter gleichzeitig Säulen aufgebaut haben.
Es gibt heute keinen Grund bei Ionity für 80ct zu laden
Ratterkiste schrieb:
gibt die Steuerentlastung an den Kunden weiter?
Da die Steuer ausgezeichnet werden muß und auch durchgereicht wird, ist das wahrscheinlicher hier einen Nutzen daraus zu ziehen, statt wie bisher Prämien beim Kauf zu bringen, die Nachher die Hersteller 1zu1 auf den Listenpreis aufschlagen.
 
SavageSkull schrieb:
Selbst auf Raststätten habe ich schon mehrmals erlebt, dass sogar zwei Anbieter gleichzeitig Säulen aufgebaut haben.
Ist es dadurch billiger geworden?
1747824165458.png

https://www.elektroautofahrer.net/strompreis-ladesaeule-vergleich-und-zusammensetzung/

Nicht falsch verstehen, aber "dummerweise" befinden sich aktuell die Kraftstoffpreise auf einem extrem günstigen Niveau, da kann Strom für 50-80 Cent pro kWh schlichtweg nicht mithalten. Zudem kannst du dir oft schlecht den Anbieter aussuchen, steht ja nicht wie bei den Tankstellen alle 10-20 km eine.

Wie hier schon im Thread gesagt wurde, überall Zahlungen per Kreditkarte erlauben und große Tafeln mit aktuellen Preisen zur Pflicht machen, bei den Tankstellen klappt es ja auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Ist es dadurch billiger geworden?
Man ist zumindest nicht gezwungen die teuerste Säule zu nehmen, wenn daneben eine günstigere steht. Das war meine Aussage.
Zumal die Tabelle auch etwas merkwürdig ist, weil das Preise sind, für den entsprechenden Ladetarif des Säulenanbieters. Mit einer externen Karte für Roaming zahlt man in der Regel mehr.
Aber das wurde ja im Thread auch schon thematisiert, dass hier intransparenz herrscht und etwas getan werden muß.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xexex
@Buttkiss

Also mit dem Abo ist auch immer kritisch. Damit bindest du dich an ein Anbieter und selbst dann ist der Strom noch teuerer als beim Haustarif.

Was ich nicht verstehe, so eine Tankstelle kostet extrem viel im Bau - Becken unter der Tankstelle damit Kraftstoffe die aus den Tanks auslaufen darin aufgefangen werden und und und. Da bist du mehrere Millionen Euro los. Und so eine Knipps Ladesäule mit einem Stromkabel und ein Telefonkabel stellst du für wenige tausend Euro auf ... warum also ist der Ladestrom da SO extrem teuer? Vor allem gibt es ja wirklich keine Flexi Tarife - dass man tagsüber - wo wir ja deutlichen Überschuss von EE haben sollten - immer noch sehr hohe Preise.

@SavageSkull

Durch die Einführung der CO2 Abgabe ist der Diesel jetzt insgesamt steuerlich schlechter behandelt als Benzin. Somit gibt es keine "Diesel" Bevorzugung mehr.

Mal als Randnotiz - eigentlich wurde die CO2 Abgabe mal eingeführt mit dem Versprechen, die Einnahmen der Bevölkerung wieder auszuzahlen. Somit würden Personen die wenig CO2 produzieren mehr erhalten als Personen die viel CO2 durch ihr Konsumverhalten produzieren. Ggf. sollte man ja einfach mal dieses Versprechen umsetzen.
 
_killy_ schrieb:
Und so eine Knipps Ladesäule mit einem Stromkabel und ein Telefonkabel stellst du für wenige tausend Euro auf ... warum also ist der Ladestrom da SO extrem teuer?
Du machst es dir da etwas zu einfach, oder kommt der Strom bei dir aus der Luft? Eine Tanksäule ist ein geschlossenes System, der Kraftstoff wird mit LKWs geliefert. Für eine Ladesäule in der Pampa brauchst du ein Umspannwerk, teilweise kilometerlange Bodenarbeiten und dicke Kabel mit mehreren MW Leistung.

Eine einzelne Ladesäule benötigt eine Anbindung an das Stromnetz, die normalerweise für einen ganzen Straßenzug reicht. Nicht die Ladesäule selbst kostet viel, aber alles drumherum.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: JMP $FCE2 und knoxxi
_killy_ schrieb:
Also mit dem Abo ist auch immer kritisch. Damit bindest du dich an ein Anbieter und selbst dann ist der Strom noch teuerer als beim Haustarif.
Ist wie bei Amazon Prime, du aktivierst das Abo nur wenn du es gerade brauchst (Fahrt in den Urlaub) und legst es danach wieder still. Du kannst ja Abos bei drei, vier Anbietern haben und aktivierst das was dir für die nächste Tour am sinnigsten erscheint. Das kannst du auch vor Ort kurz vorm Laden noch tun. Keine laufenden Kosten wenn still gelegt.
Ich finde es schon ok, das der Strom dort teurer ist als zuhause. Da wird ja eine Dienstleistung verkauft. Seit ich ein Smartmeter habe, habe ich Zuhause oft schon negative Preise.
 
Die Schnellladesäulen an den Raststätten sehe ich noch nicht mal als so problematisch an. Da kostet der Sprit auch deutlich mehr "als an der Straße". Zudem lädt man ja eher (bis auf Vielfahrer) an örtlichen Ladesäulen sein Fahrzeug auf und an den Schnellladern bei Urlaubsfahrten. Die Preise an den normalen, städtischen Ladesäulen müssen einfach viel billiger werden. Zudem über kreative Lösungen und die Arbeitgeber mehr Stationen gebaut werden.

Der Preis für eine 22kW Säule ist nach einfacher und schneller Recherche gar nicht allzu hoch.

Meine einfache Rechnung ohne alles auf die Goldwaage zu legen. Ein E-Auto (Enyaq) ist ca. 10TEUR teurer als ein Benziner (Karoq). Nehme ich eine Kilometerleistung Privat von ca. 150TKM an sind das auf 100Km rund 6,67€ die ich pro 100Km aufholen muss. Bei einem aktuellen Benzinpreis von 1,60€ bei 8l Verbrauch = 12,8€/100Km. Der Stromer darf also auf 100Km nur rund 6,13€ kosten. Bei einem Verbrauch von 18KWh darf der Strompreis rd 34 Cent nicht überschreiten. Und leider zahlt man an den städtischen Ladesäulen einfach mehr.

Von daher lohnt ein Privatkauf in überwiegender Zahl eben noch nicht. Und das muss sich ändern.
 
@xexex

Das würde ich nur teilweise akzeptieren. Dann müsste es ja ein Preisunterschied zwischen Ladesäulen in der Stadt und irgendwo in der Pampa geben. Aber auch dann sind es keine Millionen Euro Unterschied bei den Baukosten. Die Tankstelle braucht ja ebenfalls gut Starkstrom für den Betrieb. ;)

Aber auch in Hamburg zahlst du ohne Abo 70-80cent fürs Schnellladen. Und Kabel liegen hier mehr als zu genüge. So eine "poplige" Ladestation nimmt dann doch nicht so viel Strom ab wie die Bürogebäude oder Wohngebäude. Nehmen wir hier mal die Hafencity - ist ja grad frisch gebaut - und dennoch sehe ich da kein Preisunterschied bei den Ladesäulen.

Weiterhin gibt es ja auch keine Preisschwankungen vom Spot Strommarkt zum Ladesäulenpreis. Bei Kraftstoffen gibt es innerhalb des Tages diverse Schwankungen im Preis - der Strom bleibt aber flat. Warum? Wenn die Sonne scheint und wir viel Überschuss an EE haben - dann sollten doch die Leute auch motiviert werden zu laden. Warum gibts dann nicht super günstige Preise an der Ladesäule?

@Buttkiss

Die Abo Lösung ist eine Krux.

Am Ende geht es ja darum, wie wir mehr BEVs auf die Straße bekommen. Dies schaffen wir m.E. nach nur mit günstigen Betriebskosten und einfachem Handling. Der Umstieg vom Verbrenner zum BEV soll sich für die Menschen doch als Mehrwert anfühlen. Abo aktivieren und deaktivieren machen die Digital Natives ... aber der Rest der Bevölkerung ist ein solches Vorgehen zu kompliziert.
Technik muss bequem sein und Probleme lösen - dann setzt sich diese auch durch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Thorle
Man öffnet die App und klickt auf einen Button.... bequemer gehts nicht.
Viele Funktionen eines BEV steuerst Du ebenfalls via App.
Starke Preisschwankungen an den Ladesäulen würde wohl zu einer Konzentration der Ladevorgänge zu bestimmten Uhrzeiten führen. Man bräuchte wesentlich mehr Ladepunkte, längere Wartezeiten und Streß wenn mal einer noch beim Essen sitzt während sein Auto den Ladepunkt blockiert.
 
_killy_ schrieb:
Das würde ich nur teilweise akzeptieren. Dann müsste es ja ein Preisunterschied zwischen Ladesäulen in der Stadt und irgendwo in der Pampa geben.
Wie kommst du drauf? Glaubst du in der Stadt kannst du Ladesäulen einfach so irgendwo an die vorhandene Infrastruktur anschließen? Das klappt bestenfalls bei langsamen AC Ladesäulen, aber davon müsste man dann wiederum hunderte haben.

Die Infrastruktur ist teuer, so haben in Köln die Stadtwerke in vielen Straßen eine Ladesäule aufgestellt. Würde man jetzt aber in jedem Straßenzug mehrere Ladesäulen haben wollen, oder mehr als die läppischen 50KW, müssten ganze Straßenzüge aufgerissen werden, neue Stromverteilerstationen gebaut werden und die gesamte Stromversorgung auf den Kopf gestellt werden.

Dazu kommt noch, die Ampel wollte jedem Elektroheizungen aufs Auge drücken, auch die konkurrieren logischerweise mit dem Ladenetz.

_killy_ schrieb:
Aber auch dann sind es keine Millionen Euro Unterschied bei den Baukosten.
Du kannst dir gar nicht vorstellen wie viel jeder Meter Bodenarbeiten in Deutschland kostet, wir reden hier nicht von Glasfaser, wo milimeterdicke Fasern irgendwo durchgepustet werden können, sondern über armdicke Kabel die vergraben werden müssen.

Hier dürften sich die Kosten durchaus gleichen, auf dem Land mehrere Kilometer weitgehend unbewohnter Erde, in der Stadt kürzere Strecken, dafür mitten durch dichte Bebauung.

Natürlich kann man argumentieren, dieser Arbeiten fallen nur einmal an und halten dann vielleicht für die nächsten 50 Jahre, aber so kalkulieren die Stromnetzbetreiber nicht. Deshalb braucht man eben gesetzliche Regelungen für die Strompreise und Förderungen in diesem Bereich und nicht bei den Autos.
 
@Buttkiss

Mal ganz so unter uns Beiden - muss ja auch niemand anderes mitbekommen ...

Wäre die Akzeptanz der Energiewende nicht deutlich größer, wenn man als BEV Fahrer dann auch noch ggf zu Negativpreisen sein Auto laden könnte? Oder zu Preisen nahe 0 cent/kwh? Statt dessen haben wir m.E. Wucher-Preise. Für den Hausstrom kann man ja bspw. über Tibber ja "Negativpreise" für sein Stromverbrauch haben. Warum nicht auch schwankende Preise an den Ladesäulen?

PS für Digital Natives mag ja App Steuerung schön und gut sein - aber nicht jeder ist digital wirklich so kompetent. Der Faktor Bequemlichkeit ist aktuell bei den Verbrennern an der Stelle noch höher - hier gilt es also anzusetzen.
 
_killy_ schrieb:
Wäre die Akzeptanz der Energiewende nicht deutlich größer, wenn man als BEV Fahrer dann auch noch ggf zu Negativpreisen sein Auto laden könnte?
Das sollte nicht einmal als "Option" gesehen werden, der potentiell größte Energiespeicher in Deutschland wird auf den Straßen unterwegs sein. Nicht ohne Grund unterstützen einige moderne Fahrzeuge Vehicle-to-Grid, so kann man billig sein Auto laden und wenn der Strom teuer ist und das Auto nur rumsteht diesen Strom im Haus nutzen.

Nur reden wir hier halt von weiter Zukunft, aktuell haben wir nicht einmal flexible Stromtarife an den öffentlichen Ladesäulen und wie man so schön sagt, eines nach dem anderen.
 
xexex schrieb:
Nur reden wir hier halt von weiter Zukunft, aktuell haben wir nicht einmal flexible Stromtarife an den öffentlichen Ladesäulen und wie man so schön sagt, eines nach dem anderen.

Thema des Threads ist doch aber, was gemacht werden muss, damit die Zulassungszahlen der BEVs deutlich ansteigen. Da kannst du mir nicht kommen mit "braucht halt seine Zeit".
Wir haben doch schon heute die Möglichkeit flexible Tarife abzuschließen. Auch sind die Ladesäulen vernetzt - da du dort vor Ort ja auch ans Zahlungssystem angebunden bist.

Eine direkte Förderung der E-Autos macht nur die Autos teuerer und erhöht nicht die Zulassungszahlen. Es muss an den Stellen angesetzt werden, die es für den normalen Kunden aktuell komplizierter macht den Umstieg zu wagen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben