Wie eine Webseite für einen Schüler zum Bewerben anlegen?

Hagen_67

Captain
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Sep. 2009
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Hallo Leute,

steh vor einem "kleinen" Problem.

Mein Patensohn macht im nächsten Jahr sein Abitur und will dann eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation machen.
Seine Bewerbung wird er als PDF, einmal deutsch, einmal englisch, per E-Mail bei einem Unternehmen einreichen.
Während wir die Bewerbung zusammen besprochen haben (was gehört da rein, usw.) war ich auf die Idee gekommen für ihn eine kleine Webseite zu erstellen.

Auf dieser Webseite stellt er sich ein wenig vor. (U.a. mit Links zum Anschreiben, Kontaktdaten und Lebenslauf, etc.)
Die Seite ist soweit fertig.

Jetzt gibt es einen Haufen Anbieter für kostenlosen Webspace. Auch das kein Problem.
In der Bewerbungsmail soll dann neben den PDF- Dateien noch ein Link zu der Webseite sein. Aber die Seite soll ansonsten "unsichtbar" im Netz sein, da ja dort seine ganzen privaten Daten, wie z.B. sein Lebenslauf drinne sind.

Wie kann ich das am besten anstellen?

Danke für Eure Hilfe.
 
Gar nicht. Wie denn auch? Wenn Du die Seite per Link verschicken willst, der Adressat den Link aufrufen kann und die Seite dann sieht, dann kann sie jeder im Internet sehen.

Du kannst den Ordner Zugriff mit einem Passwort und Benutzernamen versehen. Ob das die Personalabteilung amüsant findet, wohl eher nicht.

Und noch eine Anmerkung. Die Idee mit dem (werbefinanzierten) kostenlosen Webhoster halte ich auch für nicht angemessen. Einen Webhoster inkl. Domain bekommst Du schon für +-1€ / Monat.
 
Zuletzt bearbeitet:
keiner wird auf eine website gehen die passwortgeschützt ist, um persönliche sachen zu erfahren die schon im bewerbungs-pdf stehen
 
Hi,

wenn überhaupt würde ich ein kleines CMS (Contao, Wordpress, Joomla...) nutzen, bei dem du den Zugriff über Benutzername und Kennwort schützen kannst. Anders kannst du es nicht vor "unberechtigten" Zugriffen schützen.

Halte ich insgesamt aber nicht für sinnvoll um ehrlich zu sein...

VG,
Mad
 
ne relativ lange URL/Domain und dann ne robots.txt drauf, sodass google die nicht findet. Ist zwar immer noch öffentlich, aber dass dann jemand zufällig draufgeht ist dann doch recht unwarscheinlich
 
Wie die Vorredner schon gesagt haben, ist dein Vorhaben eher unpraktikabel.

Im Bereich Marketing würde sich als Alternative dann eher ein gutes Xing-Profil lohnen (Hochwertige Fotos und Informationen in der Bezahlvariante). Am Besten mit Verlinkungen auf persönliche Interessen im Öffentlichkeitsbereich / Social Media (also Blog / eigene Website / Twitter) etc. .

VG Mp
 
wenn schon sollte er die Seiten selbst erstellen und mit allgemeinen Infos füllen, wenn diese Fähigkeiten irgendwie zum Berufsbild gehören
 
chrigu schrieb:
keiner wird auf eine website gehen die passwortgeschützt ist, um persönliche sachen zu erfahren die schon im bewerbungs-pdf stehen

Naja, man könnte Username + Passwort direkt in den Link packen und dann kann man das ganze ohne zusätzliche Eingaben aufrufen. Finde ich jetzt nicht sooo schlimm.
Die Frage ist halt, ob eine solche Seite der Firma, bei der er sich bewirbt wirklich Mehrwert bring.
 
Mehrwert wäre nur vorhanden wenn sich das Kind selbst an die Seite setzt und programmiert, mit CMS gemachte Seiten sind hier quatsch und haben wohl eher kontraproduktive Auswirkungen.
 
wie wäre es mit XING?! oder was ähnliches ...
 
Die meisten gucken sich die Bewerbungen schon nicht richtig an, außer sie stechen schon beim ersten Betrachten aus der Masse heraus.

Sich irgendwo noch zusätzlich einloggen, egal wo oder wie, werden die wenigsten machen und das meiste, was man dann dort zeigen kann,
könnte man auch in den Anhäng der E-Mail packen oder darauf hinweisen wo es weitere Unterlagen (so fern man sie sehen möchte) herunterladen kann.

Hierfür etwa eine Webseite aus dem Boden zu stampfen macht bei aller Liebe zu der Idee, und du bist damit nicht alleine, recht wenig Sinn.

Dann lieber die Bewerbung etwas länger und vor allem auffälliger gestalten, anstatt sie nur in schwarz/weiß und mit Absätzen ect. zu Präsentieren.
Guck mal hier rein: http://www.drweb.de/magazin/tag/bewerbung/
 
Hi,

@mfJade

Wieso das den bitte? Er bewirbt sich nicht als Entwickler, sondern als Azubi zum Kaufmann für Marketingkommunikation. Da selbst irgendwas ohne Vorkenntnisse zu basteln dürfte der größte Fehler sein den er machen kann wenn es um die Präsentation geht...

Abgesehen davon, das "Kind" macht gerade Abitur...

Und ich denke auch, eine vernünftige Bewerbung ist mehr wert als eine Webseite.

VG,
Mad
 
Hagen_67 schrieb:
Jetzt gibt es einen Haufen Anbieter für kostenlosen Webspace. Auch das kein Problem.

Wirkt unseriös, ebenso wie die meisten Freemail-Adressen.

Hagen_67 schrieb:
die Seite soll ansonsten "unsichtbar" im Netz sein, da ja dort seine ganzen privaten Daten, wie z.B. sein Lebenslauf drinne sind.

Nichts ist unsichtbar; da kannst du auf die Seite gleich ganz verzichten.

Wenn es nur darum geht daß die Webvisitenkarte nicht bei Google auftaucht, robots.txt und gut.

Wenn dann beim Googlen nach dem Namen aber nur Facebook-Bierparty-Bilder kommen hat er auch schon verloren. ;) Die meisten (insb. junge) Leute haben leider schon viel zu viel ihrer Privaten Daten im Netz herumfahren bevor sie mit der Schule fertig sind.
 
Ne Bewerbung gehört, wenn schon unbedingt elektronisch, gut als .PDF verpackt und angehängt. Fertig.
Wenn bei uns da was einlaufen würde wo man erst auf nen Link drücken muss und dann noch ne Abfrage drin ist, würde das sofort im SPAM / Müll landen :-D
 
Für was soll die Webseite sein?
Du musst dir vorstellen, dass der Personaler hunderte von Bewerbungen durchsehen muss, und da hat er ganz bestimmt keine Lust, auf eine Webseite zuzugreifen auf der die gleichen Infos stehen wie in der normalen Bewerbung.

Und Achtung: in eine Bewerbung gehört NICHTS privates hinein. Es sei denn, man hat ein Hobby bzw. eine Funktion in einem Verein etc. inne, die eine Ergänzung zur angestrebten Ausbildung oder dem Job darstellt.

Wenn dein Patenkind Kassier, Pressesprecher o.ä. in einem (parteilosen!) Verein oder sonstwas ist kann man das dazuschreiben. Oder wenn er schon einen Buchhaltungskurs bei der IHK absolviert hat ;-)

Besser ist es, den Lebenslauf ordentlich, auffällig aber seriös zu gestalten und dazu ein wirklich gutes Motivationsschreiben verfassen.

Und die Bewerbung sollte man sich von mehreren Leuten durchsehen lassen. Denn ein einziger Schreib- oder Formatierungsfehler kann bedeuten, dass die Bewerbung beiseite gelegt wird. Vor allem, wenn die Konkurrenz groß ist.

Eine Unterschrift kann man auch einscannen.

Oder man bewirbt sich als Azubi bei der Deutschen Bank, denn die laden i.d.R. alle Bewerber ein.
 
Die meisten Betriebe haben doch schon eigene Vorlagen auf Ihrer Website für eine Bewerbung. Da wird sich wirklich keiner die Mühe machen und sich deine auch noch angucken.
 
Hey,

wie wär es wenn man die kleine Seite offline als .html Datei mit in den Anhang steckt?
 
Hagen_67 schrieb:
Auf dieser Webseite stellt er sich ein wenig vor. (U.a. mit Links zum Anschreiben, Kontaktdaten und Lebenslauf, etc.)
Die Seite ist soweit fertig.

Jetzt gibt es einen Haufen Anbieter für kostenlosen Webspace. Auch das kein Problem.
In der Bewerbungsmail soll dann neben den PDF- Dateien noch ein Link zu der Webseite sein. Aber die Seite soll ansonsten "unsichtbar" im Netz sein, da ja dort seine ganzen privaten Daten, wie z.B. sein Lebenslauf drinne sind.

Wie kann ich das am besten anstellen?

Danke für Eure Hilfe.

Kostenloser Webspace für eine Bewerbung geht schon mal gar nicht, das vorweg. Außerdem sollte man dann auch eine eigene Domain haben. Außerdem unsichtbar zu sein ist relativ schwer.

Zudem, dein Patenkind will Kaufmann für Marketingkommunikation lernen, nicht Webdesigner. Eine gut gestaltete und einfallsreiche Bewerbung als PDF ist 100x wichtiger wie eine Website.
 
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