Wie messe ich am besten den Airflow?

paxtn

Captain
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Hallo liebe Leute,

ich habe schon ein bisschen gesucht und bin bisher leider noch nicht so wirklich fündig geworden.

Es geht darum, dass ich für ein paar Lüftertests den Airflow dieser messen möchte.

Leider habe ich keine wirkliche Idee, wie ich das anstellen soll.

Gefunden habe ich zum Beispiel diese Möglichkeit: klick hier.

Jedoch denke ich, wenn die Luft hinten auf das Styropor (oder was die dort verbaut haben) trifft, dass es dann den Luftstrom vor dem Anomometer durcheinander bringt. Leider gibt es kein Anemometer mit 12cm Durchmesser.

Was würdet ihr für den Airflow-Test empfehlen?

Viele Grüße,
paxtn
 
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Wozu messen.
Hauptsache der Rechner arbeitet leise und ohne temperaturbedingte Aussetzer.
 
Wie wär es damit?
windmaster2%20windgenerator%20solar.jpg
 
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Klebe einen großen Sack dran und schau welches Volumen in einer bestimmten Zeit reingeblasen wird!
 
...ist schon blöde, dass man sich dabei nicht auf die Herstellerangaben verlassen kann :D du meinst die Menge die pro Minute durchgeschaufelt wird oder?
Ist immer die Frage, ob das den Aufwand rechtfertigt...
 
AW: Wie messe ich am besten den Airflow?

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Ich halt immer ne Räucherkerze davor und seh wo die luft hingeht oder weggehst(ja hab n window im case...)

Die Idee von Concept2 finde ich die Besste, da Du auch grad siehst wie sich der Airflow optisch verhält, so erkennst Du am Besten die Hitzelöcher...
 
im Zweifelsfall würde ich einfach messen, auf welche Distanz der Lüfter eine Kerze auspusten kann
 
wenn du auf der anderen seite des rohres einen anderen lüfter mit enger blattstellung anbringst, kannst du mit einem normalen messgerät den induktionsstrom messen, je nachdem wie hoch dieser is, wird auch die luftmenge größer sein.


da jeder lüfter eine bestimmte menge fördern sollte, die der hersteller angiebt, kannst du diesen induktionsstrom auch umrechnen und mit der einfachen verhältnisgleichung den prozentsatz der abweichung untereinander feststellen. daraus wirst du einen mittelwert generieren konnen.

den lüfter der prozentual dichter am mittelwert liegt nimmst du als referenzlüfter und kannst dann die einzelnen luftmengen beurteilen
 
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@Turbojuppes: und das würde uns dann was sagen?
Ich antworte mir mal selbst: "Auf welche Entfernung der Lüfter eine Kerze ausblasen würde":evillol:
 
BadLuck schrieb:
...ist schon blöde, dass man sich dabei nicht auf die Herstellerangaben verlassen kann :D

Das sind ja nur theoretische Werte.
Angenommen, du hast ein Rohr und baust zwei gleich starke Lüfter an jedes Ende - jeweils ins Rohr hineinblasend. Wieviel Luftumsatz wird so eine Konstruktion wohl bringen? ;)

Ist jetzt ein Extrem, ich weiß. Aber in der Praxis hängt es von sehr vielen Faktoren ab, wieviel Luft am Ende wirklich durchs Gehäuse weht...
 
Wenn du dich ein wenig mit Aerodynamik und Luftwiederstand beschäftigst, weißt du eigentlich von selbst, was am optimalsten ist. Ich mach das immer nach Gefühl und das läuft auch am besten. Ein Messgerät dafür zu kaufen ist leicht sinnlos.

-Maverick- schrieb:
Klebe einen großen Sack dran und schau welches Volumen in einer bestimmten Zeit reingeblasen wird!

Mein Gott, bist du pervers ^^
 
Bo83 schrieb:
@Turbojuppes: und das würde uns dann was sagen?
Ich antworte mir mal selbst: "Auf welche Entfernung der Lüfter eine Kerze ausblasen würde":evillol:

http://de.wikipedia.org/wiki/Räucherkerze


Was Lernen wir daraus ? Nich alles was Kerze genannt wird hat ne Flamme, also lernst du ?

Das nächste mal schlau machen und dann erst dummscheissen wollen....
 
Ganz einfach, man steckt den Zeigefinger in den rotierenden Lüfter, schmerzt es ein wenig, ist der Airflow so lala, blutest du ist er schon gut und ist der Finger ab, dann ist er bombastisch ;).

Nein, Scherz beiseite, einfach ein Windmessgerät nehmen und in den Tower halten.
 
@ Concept2:
Hättest Du mal gelesen was Turbojuppes da geschrieben hat, ich meine das auf was ich Bezug nehme, dann wüstest Du, dass er von einer Kerze mit Flamme redet!
Also was lernen wir daraus? Erst verstehen und dann erst dummscheissen wollen.... ;)
 
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Also es scheint mir, als hätte kaum einer meinen Post richtig gelesen, dort stand:

Es geht darum, dass ich für ein paar Lüftertests den Airflow dieser messen möchte.

Ich teste ab Donnerstag wieder 20 12cm-Lüfter. Lautstärkemessung ist größten Teils bereits erfolgt (per Messgerät und schallgedämmter Box). Nun geht es darum, den Airflow zu messen und zwar professionell.

Wofür brauch ich bitteschön bei der Airflow-Messung (bei der dann die Werte in m³/h notiert und per Balkendiagramm die Lüfter dann miteinander verglichen werden) irgendwelchen Qualm? Seit wann kann mir Qualm solche Messwerte ausgeben? :lol: ;)

Also Geld muss dafür ausgegeben werden, das ist klar. Anemometer kostet so um die 50 Euro.

Aber wie messe ich am besten um die Ergebnisse nicht aus Versehen zu verfälschen. Einfach das Anemometer dahinter bringt nichts wegen der Streuung.


@ BadLuck

Genau. Also ein Anemometer gibt das ja nicht in CFM oder m³/h aus, sondern man müsste das dann noch umrechnen, das ist ja kein Problem.
Der Aufwand wird gerechtfertigt, in dem es sich hier um ein professionelles Lüfter-RoundUp mit 20/21 12cm-Lüftern handelt ;)

@ diggens

Dies ist ein zu großer Aufwand und beinhaltet, denk ich mal, eine zu große Ungenauigkeit. Zudem kann man sich eben nicht auf die Herstellerangaben verlassen, deswegen möchte ich den Airflow ja selber testen.

@ Klassikfan

Das mag sein. Aber um in dem Lüfter-RoundUp die Lüfter hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit zu vergleichen ist diese Messung unabdingbar.

@ Delta 47

Die erste Methode ist vielleicht abenteuerreicher, aber nicht so gesund (für die Lüfter und für mich) ^^

Windmessgerät ist schon klar, es geht mehr um die Frage des Testaufbaus.

Viele Grüße
 
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Ich würde Den Lüfter frei stehend so montieren, dass in Ausblasrichtung keine Gegenstände sind an denen sich der Luftstrom brechen könnte. Dann ist die Messung von Lüfter zu Lüfter vergleichbar. Dass dann im Case andere Bedingungen herrschen ist klar aber in einem Case zu messen halte ich für nutzlos da die Werte von Case zu Case schwanken werden.
 
Eigentlich hatte Maverick schon die Lösung. Es müsste nur ein Sack mit sehr großem Volumen und geringem Eigengewicht sein, damit er der hineinströmenden Luft keinen Widerstand leistet und auch wirklich die gesamte Luft in den Sack gelangt.
 
klick

ich find die idee mit dem sack nicht schlecht, ist immerhin einfach und billig....

ansonsten setz die lüfter auf n rohr (abdichten) und häng das anemometer rein, dann kannst aus der strömungsgeschwindigkeit und dem querschnitt den volumenstrom näherungsweise berechnen. ums genau zu haben müsstets du noch den druck und reibungsverluste im rohr beachten.
 
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