Wie? Private Cloud mit Zugriff für Freunde.

*shaker*

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen.

Folgendes Situation:

Momenten haben mehrere Freude von mir Zugriff auf von den von mir freigegebenen DROPBOX Ordner.
Dort sind PDFs und Excel Dateien hinterlegt, welche wir gemeinsam bearbeiten.

Folgendes Ziel:

Komplett weg von Dropbox und anderen Anbietern, hin zu OwnCloud?? (ich bin bereit zu investieren damit die Hardware bei mir zu Hause steht und Freude auf die Daten über mein Internet zugreifen.)

Vorhanden :
Unitymedia 200k
Connect Box

Frage:

Lässt sich ein zuverlässiger Zugriff über mein Netzwerk realisieren? (Es sollen keine Videos gestreamt werden.)
Die gesamte "Datenbank wird maximal 500mb (eher kleiner).

Was für Möglichkeiten gibt es da?
Eine normale fertig NAS und Ordner freigegeben?

Preis: erstmal offen. Hauptsache es läuft und ich mache mir keine Gedanken auf welchen Servern die Daten liegen.

Gruß
 

alexx79

Lt. Commander
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Sers,

Das mit der Hardware bei dir ist nachvollziehbar, denk aber, dass du selbst dieses kleine NAS laufen lassen musst und selbst für Redundanz und Backups sorgen musst. Du kannst folglich:

1)
Kleines Synology o.ä. kaufen, Accounts einrichten, basta
Die Nutzerfahrung wird je nach deinem Upload, welchen du nicht erwähnst :(, etwas ruckelig sein. Je nachdem wie deine Freunde auf de Dateien zugreifen (zB im Webbrowser).

alternativ:
2)
wenn jeder von euch einen Microsoft account hat (hat im Prinzip jeder mit Windows), OneDrive nutzen.

cheers, alexx
 

Madman1209

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Hi,

das Vorhaben "Daten bei dir lokal" ist natürlich klasse, aber ich würde trotzdem zu einem kleinen Server in einem Rechenzentrum raten. Kostengünstiger, besser angebunden, ggf. mit Backups usw.

Netcup ist hier ein super Anbieter. NextCloud installieren und fertig. Keine Ports, die weitergeleitet werden müssen, SSL Verschlüsselung, Backup, keine Stromkosten, kein "Lärm", keine Hardwaredefekte, die man kompensieren muss.

Nur so als Denkanstoß.

VG,
Mad
 

Pi x Daumen

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Nextcloud, kann man auch verschlüsselt auf einem Webserver laufen lassen. Kostet dann 2-3 Euro im Monat, ist wesentlich schneller und ausfallsicherer.
Bei 500MB und PDF würde ich sonst auf einem Pi das ganze realisieren, kostet keine 50 Euro einmalig.
 

d3nso

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Ich nutze für sowas ein Synology NAS. Ist natürlich etwas oversized für so deine Anwendung, ein Raspberry Pi würds auch tun :)
 

*shaker*

Lt. Junior Grade
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Wow. Ihr seid super.

Also mein Upload beträgt 10000 .
Das sollte für die kleinen Dateien reichen.

Dass das NAS durchlaufen und ich die Sicherung selbst übernehmen muss, ist mir bewusst.
Bei einem Synology o.ä. würde ich dann auch meine Foto und Videosammlung drauf ablegen. Das wäre auch ein Vorteil.

Wie kommen denn die Leute dann an den freigegebenen Ordner? Müssen sie einem Link folgen und sich dann einloggen? Das geht dann über den Browser?
Oder können sie eine sagen wir , Synology Software installieren und auf den Ordner immer zugreifen?


Ich tendiere die Daten doch von Anbietern fernzuhalten. So vertrauenswürdig sie auch erscheinen.
 

d3nso

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Raijin

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Das kann dir einen Strich durch die Rechnung machen. Sofern du nicht explizit eine eigene IPv4 beantragt hast, hängst du hinter einem CGN-Router beim Provider. Das heißt, dass du dir die öffentliche IP-Adresse mit zig anderen UM-Kunden teilst. Ein Zugriff von außen ist via IPv4 dann nicht möglich. Dazu müsstest du entweder via IPv6 zugreifen oder beim Provider eine IPv4 beantragen (ggfs kostenpflichtig).

Ich würde auch eher zu einem vServer im www tendieren, auf dem du dann alles installieren und konfigurieren kannst wie du möchtest, inkl. Cloud. Der Vorteil ist die Erreichbarkeit sowie die schnellere Anbindung als an einem heimischen Internetanschluss.

Das Problem dabei ist aber nicht dein fehlendes Vertrauen in den Anbieter, sondern vermutlich eher die Kenntnisse und Fähigkeiten, einen Server im www adäquat abzusichern.


Ich gehe mal davon aus, dass du damit 10 Mbit/s meinst. Das wären grob 1 MByte/s Upload. Wirklich Spaß macht das nicht, kann aber für kleine Dateien ausreichen - sofern du nicht selbst den Upload belastest. Hier liegt nämlich der Knackpunkt, weil der Upload nicht zwingend immer zu 100% zur Verfügung steht. Die effektive Downloadrate von außen (=Upload von innen) kann unter Umständen also auch deutlich unter 1 MByte/s liegen.
 

d3nso

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Funktioniert im IPv6 Netz mit Synologys QuickConnect Funktion.
 

*shaker*

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Das kann dir einen Strich durch die Rechnung machen. Sofern du nicht explizit eine eigene IPv4 beantragt hast, hängst du hinter einem CGN-Router beim Provider. Das heißt, dass du dir die öffentliche IP-Adresse mit zig anderen UM-Kunden teilst. Ein Zugriff von außen ist via IPv4 dann nicht möglich. Dazu müsstest du entweder via IPv6 zugreifen oder beim Provider eine IPv4 beantragen (ggfs kostenpflichtig).

Ich würde auch eher zu einem vServer im www tendieren, auf dem du dann alles installieren und konfigurieren kannst wie du möchtest, inkl. Cloud. Der Vorteil ist die Erreichbarkeit sowie die schnellere Anbindung als an einem heimischen Internetanschluss.

Das Problem dabei ist aber nicht dein fehlendes Vertrauen in den Anbieter, sondern vermutlich eher die Kenntnisse und Fähigkeiten, einen Server im www adäquat abzusichern.



Ich gehe mal davon aus, dass du damit 10 Mbit/s meinst. Das wären grob 1 MByte/s Upload. Wirklich Spaß macht das nicht, kann aber für kleine Dateien ausreichen - sofern du nicht selbst den Upload belastest. Hier liegt nämlich der Knackpunkt, weil der Upload nicht zwingend immer zu 100% zur Verfügung steht. Die effektive Downloadrate von außen (=Upload von innen) kann unter Umständen also auch deutlich unter 1 MByte/s liegen.
Also Server pflegen und sichern... überhaupt keine Ahnung von sowas.
Die Geschwindigkeit muss halt für die Dateien reichen. Da werden paar Mal die Woche Tabellen abgerufen.

Funktioniert im IPv6 Netz mit Synologys QuickConnect Funktion.
Also muss man sich im die IPv4 keine Gedanken machen?
 

d3nso

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Yep, wie gesagt habe ich zuhause im Einsatz :)
 

Balthasarbildet

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Dafür reicht ein Upload von 10.000 dicke. Ist nicht wahnsinnig schnell, aber ich kenn Leute aufm Dorf, die haben 10.000 im Download und es ist nicht schrecklich langsam (sofern man nicht 4K-Videos streamen will).
 

Nero1

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Das kann dir einen Strich durch die Rechnung machen. Sofern du nicht explizit eine eigene IPv4 beantragt hast, hängst du hinter einem CGN-Router beim Provider. Das heißt, dass du dir die öffentliche IP-Adresse mit zig anderen UM-Kunden teilst. Ein Zugriff von außen ist via IPv4 dann nicht möglich. Dazu müsstest du entweder via IPv6 zugreifen oder beim Provider eine IPv4 beantragen (ggfs kostenpflichtig).
Wenn ich mich hier mal kurz für eine Frage reinhängen dürfte eh ich dafür nen Thread aufmach: wir sind momentan in einer ähnlichen Position mit Wechsel der Cloud nach Hause, allerdings mit FTTH 500/200 Anbindung der Telekom. Besteht da das selbe Problem mit IP-Adressen oder geht sowas recht easy per Domain/DynDNS oder so? Hab mich aktuell noch nicht zu sehr mit Netzwerksachen beschäftigt aber vlt. kennt sich da jemand aus. Ich mein ne fixe statische Adresse brauch ich ja nicht, sofern das irgendwie mit nem DynDNS sich umleiten lässt. Zumindest so wie ich das bisher verstanden hatte o_O
 

Raijin

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Ich mein ne fixe statische Adresse brauch ich ja nicht
Darum geht's auch nicht. Es geht darum, dass ein Kunde mit Kabel-Internet nicht direkt im Internet hängt wie ein DSL-Kunde, sondern stattdessen hinter einem großen Router beim Kabelprovider hängt und sich somit eine öffentliche IP-Adresse mit anderen Kunden teilt. Das ist exakt dasselbe Prinzip wie eine Ebene darunter im Heimnetzwerk. Alle Geräte im Netzwerk teilen sich die öffentliche IP-Adresse des Internet-Routers.

DDNS bringt einen dabei kein Stück weiter, weil es ein vollkommen anderes Problem behandelt. Mit DDNS kann man eine zB täglich wechselnde öffentliche IP mit einem Alias versehen, so dass man sich nicht jeden Morgen beim Verlassen des Hauses die heutige IP aufschreiben muss. Das ändert aber nichts daran, dass diese IP selbst öffentlich erreichbar und eindeutig dem Kunden zuzuordnen ist. DDNS würde an einem Kabel-Anschluss also schlicht und ergreifend die nicht-hilfreiche öffentliche IP speichern, die sich der Kabelkunde mit zig anderen teilt, und dann steht man wieder vor Problem 1 mit der geteilten IP.

Wie das bei FTTH aussieht, kann ich nicht sagen. Ich meine mal gehört zu haben, dass auch dort CGN bzw. DSLite (=geteilte öffentliche IP) üblich ist.
 

Nero1

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Alles klar, danke für die Erklärung @Raijin :)
 

Tarnatos

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Fassen wir zusammen:

Schritt 0:
Gedanken darüber machen ob du Daten für andere hosten willst.

Schritt 1:
Dual Stack beantragen (einzigartige IPv4 + gleichzeitige einzigartige IPv6)
Geht das nicht auf einen Business Anschluss, ggf. gleich mit fester IPv4 wechseln.

Schritt 2:
Server deiner Wahl aufsetzen, NAS, Rapi, NUC, Nextcloud etc

Schritt 3:
Das ganze absichern und mit einem SSL Zertifikat versehen.

Schritt 4:
Backupstartegie überlegen und umsetzen.

Schritt 5:
Die Kiste ans Netz hängen und Link weitergeben.

Alternativ einfach Geld an einen Nextcloud Hoster deiner Wahl bezahlen und gut.
https://nextcloud.com/providers/
 

flo222

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Wenn ich mich hier mal kurz für eine Frage reinhängen dürfte eh ich dafür nen Thread aufmach: wir sind momentan in einer ähnlichen Position mit Wechsel der Cloud nach Hause, allerdings mit FTTH 500/200 Anbindung der Telekom. Besteht da das selbe Problem mit IP-Adressen oder geht sowas recht easy per Domain/DynDNS oder so?
Wie das bei FTTH aussieht, kann ich nicht sagen. Ich meine mal gehört zu haben, dass auch dort CGN bzw. DSLite (=geteilte öffentliche IP) üblich ist.
Bei FTTH der Telekom bekommst Du eine eigene (regelmäßig wechselnde) IPv4, und kannst diese problemlos per DDNS erreichen.
 
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