wie richte ich ein Betriebssystem effektiv ein ?

sproeber

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Ich bin erstmalig hier im Forum und wünsche allseits eine gute Zeit.
Mit 75 Jahren bin ich begeistert mit der PC-Technik zugange, da sie meine grauen Zellen auf Trab zu halten scheint.
Mein Freund aber ist da etwas anderer Auffassung und meint, ich hätte nur Chaos auf dem System und rät mir seit längerer Zeit dringend, bei der Neuinstallation eines Systems folgende Regeln zu beherzigen.
Nachdem nun WIN 7 auf einem neuen Notebook ansteht, möchte ich gerne wissen, ob die folgende Vorgehensweise wirklich so sinnvoll ist, denn bei 7 ist doch sicher vieles so vorgegeben, dass ich solche Umstände nicht brauche, oder ??

1. Installation mit 3 - 4 Partitionen
2. "C" - Partition klein halten (15 GB NTFS) damit BS schnell bleibt.
3. Für jedes Anwenderprogramm unter "D" einen eigenen Ordner anlegen, in dem dan auch die updates abgelegt werden.
4. Eigene Daten in "E" ablegen.
5. Liste der Programme mit Datum und Seriennummer anlegen, damit später die Reg-Einträge mit eliminiert werden können.
6. TruImage in einen Ordner nach "D" installieren.

Dies die wichtigsten Anordnungen.

Wird mein System wirklich schneller, wenn ich "C" klein halte und sind die heutigen Deinstalltionsprogramme nicht so gut, dass aller Müll entfernt wird ?

Was haltet Ihr speziell davon, jeder Anwendung einen eigenen Ornder zu spendieren.
Ich fange erst in ein paar Tagen an, mich mit 7 zu beschäftigen und bin deshalb für etwas Hilfestellung sehr dankbar.

Danke.
 
Also nur 15 GB reichen garnicht, soviel ich weiß müssen für 7 20 GB frei sein...
Aber ich würde mindestens 40 GB machen.
 
Also für die Systempartition würde ich schon 25-30GB einplanen. Später kommen noch die ganzen Updates dazu bzw. Programmteile die auf der Systempartition installiert werden müssen.
Bzgl. den Reg-Einträgen. Das spielt heutzutage bei den heutigen Rechnergeschwindigkeiten eigentlich keine Rolle mehr. Gerade die ganzen Reg-Cleaner Programme schaden in der Regel mehr als sie es Wert sind.
Auf jeden Fall würd ich dann noch eine Partition für Programme anlegen.
Die Eigenen Dateien auf einer eigenen Parition macht sicherlich auch Sinn, vor allem bei Datensicherungen.
Ist es auf einer eigenen Parition lässt sich das ganze sicherlich leichter handhaben.
 
Win 7 x64 ultimate benötigt bei mir 10,7GB. Somit 6GB weniger als vista.
 
Je mehr Partitionen, desto langsamer ist das System.

Ich würde alle Programme und Windows auf die primäre Partition legen.
Eine zusätzliche Backup Partition, auf der du deine persönlichen Daten auslagerst kann auch nie schaden.

So siehts bei mir aus:

C: 90GB (Windows, Spiele, Software (zum Teil sehr große Software)
D: Rest für Daten, Bilder, Clips,....

Alles übrige wurde beirets gesagt.;)
 
So wie Sherman123 es sagt/hat habe ich es auch.
Ca 70GB für Progs Games und windows natürlich und ne 2. partition für daten
 
Meine Aufteilung sieht so aus:

C: 60GB (Windows, Programme)
D: Eigene Dateien (Bilder, Videos, Daten,...)
E: Spiele

Die Spiele mit auf C: zu installieren halte ich nicht für sinnvoll, da ich keine Interesse habe, diese immer mit Windows mitzusichern.
 
denk an die wiederherstellungspunkte, auslagerungsdatein

mach die systempartition min. 128 GB groß!
 
sproeber schrieb:
Mit 75 Jahren bin ich begeistert mit der PC-Technik zugange.

Wow. Respekt

surfix schrieb:
Win 7 x64 ultimate benötigt bei mir 10,7GB. Somit 6GB weniger als vista.

Nach nur paar Wochen hat alleine das Windows Verzeichniss bei mir 12,5 GB. Von den Daten die sich im User Verzeichniss ansammeln mal ganz zu schweigen.

Ansonsten handhabe ich das aber auch wie Sherman123. Auf dem Desktop Rechner ist das nur eine Part mehr für die Windows eigene Sicherung.
 
Wie meine Vorredner bereits sagten, sind mehrere Partitionen sinnvoll. Persönlich tendiere ich zu 3 Partitionen. Die erste ca. 100 GB für das System inkl. Programme und eigenen Dateien. Die zweite für Spiele, Bilder, Musik, Filme, gesicherte eigene Dateien usw (370 GB). Die dritte habe ich klein gehalten, ca. 30 GB als Partition zum ablegen einer kompletten Spiegelung meines neuinstallierten Systems inkl. aller Einstellungen (erstellt mit einem Datensicherungsprogramm) die dritte Partition erspart mir so bei einem evtl. Systemcrash eine Menge Zeit bei der Neuinstallation, da eine Rücksicherung einfach schneller vonstatten geht und keine Einstellungen mehr vorgenommen werden müssen.

Die Liste der Programme erstellen um die Registry bei Bedarf mit aufzuräumen ist meiner Meinung total überflüssig. Win 98 und XP hatten damit noch Probleme, dass bei älteren Systemen die Geschwindigkeit abgenommen hat, bei Vista und 7 ist das kaum noch zu spüren. Die Liste zu erstellen würde vermutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als man diese durch das aufräumen einspart ;)
 
Leute - ohne Erläuterungen eure eigene Aufteilung zu posten hilft niemandem.

Ob ein Betriebssystem schneller wird, wenn es auf einer kleinen Partition installiert ist, weiß ich nicht. Mir fällt kein möglicher Grund ein, aber ein Profi bin ich darin auch nicht. Fakt ist, dass 15GB zu wenig sind. Ob Programme auf der System- oder einer anderen Partition installiert sind, macht kaum einen Unterschied, da sie nach einer Neuinstallation mangels registry-Einträgen üblicherweise nicht zu benutzen sind. Das Argument der leichteren Sicherung stimmt auch nur begrenzt, da selbst bei einer Windows-Neuinstallation die alten Daten in einen extra Ordner verschoben werden (solange der Platz reicht und die Platte vorher nicht formatiert wurde), und man sich die wichtigen Daten auch nachher noch suchen kann.

Ich würde daher meine Systempartition so groß gestalten, dass nicht nur das Betriebssystem, sondern auch Updates, temporäre Dateien und die gängige Anwendersoftware ihren Platz darauf finden. Wieviel das dann ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, das hängt stark von der verwedeten Software ab. Ich habe mir 120GB für die Systempartition gegönnt. Die sind zwar nicht ansatzweise ausgeschöpft derzeit, aber die Festplatten sind heute sehr groß und sehr billig, sodass ich lieber etwas Luft nach oben lasse.

Eine weitere Partition habe ich für Spiele, mein Download-Archiv, Musik, usw. usf. - diese belegt einen Großteil meiner Festplatte.

Eine dritte Partition habe ich aufgrund der leichten Sicherbarkeit nur für mein Digitalfotoarchiv angelegt - dieses ist ständig am wachsen und wird auch immer wieder gebraucht, da macht das für mich persönlich Sinn. Für einen Durchschnittsanwender, der nicht nach jedem Fußballspiel mit 300-600 Bildern (bzw. 20-80 nach dem sortieren) nach Hause kommt, halte ich das aber für überflüssig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi spoeber,
herzlich willkommen im Forum!
Ein wenig Spamm:
freue mich darüber, dass sich Leute in deinem Alter noch mit diese modernen Technik befassen.
Auch im doch schon fortgeschrittenen Alter hält es einem wirklich die Birne fit.
Bin selbst 60 Jahre alt und befasse mich mit dieser Technik seit ca: 7 Jahren nach meinem Schlaganfall und lasse es mal gesagt sein, mir hat es aus dem Rollstuhl geholfen, ich kann heute wieder laufen, flüssig sprechen und auch wieder fast fehlerfrei schreiben.
Man kann also sagen, es hält fit und es macht den Kopf wieder fit!

So, nun zu deinen Fragen, die ich auf Grund meiner Erfahrungen beantworten möchte.

Nachdem nun WIN 7 auf einem neuen Notebook ansteht, möchte ich gerne wissen, ob die folgende Vorgehensweise wirklich so sinnvoll ist, denn bei 7 ist doch sicher vieles so vorgegeben, dass ich solche Umstände nicht brauche, oder ??

grundsätzlich ist Win 7 nicht anderst zu behandeln als XP oder Vista und deshalb solltest du an Win 7 keine Ansprüche stellen, welche dieses Betriebsystem nicht erfüllen kann, oder eventuell deine Hardware!

Zuerst solltest du dir den Win 7 Advisor runterladen und damit prüfen, ob deine Hardware alle Kompartibilitätsansprüche an das OS erfüllt?
Hier der Link dazu! http://www.chip.de/downloads/Windows-7-Upgrade-Advisor_36415833.html

1. Installation mit 3 - 4 Partitionen

Mehr als 4 Partitionen sind bei einer Installation von einem Betriebssystem sowieso nicht möglich, ich halte es jedoch aus mehreren Gründen für sinnvoll, eine HDD so aufzuteilen!

1.) die Installation des OS komplett auf eine Partition, die folgende Größen aufweisen sollten!
für XP-home 10 GB = 10240 MB
für XP-Prof. 15 GB = 15360 MB
für Vista 35 GB = 35 860 MB
für Win 7 40 GB = 40960 MB, da Voraussetzung bei Win 7 ist, dass nach dem Install 20 GB frei sind!

Die zweite Partition kann man zb: für eigene Dateien oder Spiele verwenden.
Die dritte Partition könnte zb: Bilder und/oder Viedeos enthalten,
auf der vierten Partition könnten zb: Programme, Treiber und die Systemwiederherstellung enthalten.

Eine solche Anordnung hat den Vorteil, sollte mal eine Datenträgerprüfung notwendig werden, so prüfst du nicht stundenlang leere Cluster!
Desweiteren, sollte irgendwann an der Systempartition ein Fehler aufgetreten sein und eine Neuinstallation erforderlich sein, so kann man diese Partition formatieren und das OS neu aufsetzen, ohne dass dass die Daten auf den anderen Partitionen betroffen wären und auch erhalten bleiben!

5. Liste der Programme mit Datum und Seriennummer anlegen, damit später die Reg-Einträge mit eliminiert werden können.

Dieses halte ich für unsinnig und nicht notwendig!

Um alle Programme aktuell zu halten, empfehle ich den Install von Secunia PSI, das Programm ist klein, effizient in der Auffindung von alten Programmen und in der Handhabung selbserklärend!

Hier der Link dazu! http://www.chip.de/downloads/Secunia-Personal-Software-Inspector_28151435.html

Zum deinstallieren von Programmen jeglicher Art empfielt sich Revo-Uninstall, welches den Vorteil beinhaltet, dass das löschen der Registrierungseinträge möglich ist!

Hier der Link dazu! http://www.chip.de/downloads/Revo-Uninstaller_27291156.html

Weiterhin zur Reinigung, zur defragmentierung der Registrierung und zu anderen positiven Funktionen empfehle ich für den Otto-Normalverbraucher TuneUP 2010, welches jedoch mit Kosten von 24,95 € zu buche schlägt. Dass Hilfsprogramm sorgt jedenfalls dafür, dass das Betriebssystem schlank und schnell bleibt!
Hier der Link zur Trialversion, die du 30 Tage kostenlos testen kannst und wenn es dir gefällt, kannst du es ja wieder deinstallieren, oder kaufen!
http://www.tuneup.de//products/tune...m=cpc&utm_campaign=TuneUp+DE+-+Brand&utm_adgr

so, sollte es weitere Fragen geben,
einfach melden!
Gruß Picko
Türk^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher galt mal, dass eine Trennung von System, Programmen und Daten besser ist, damit eine Defragmentierung der Platte nicht die Performance des Betriebssystems beeinflusst. Dem ist aber seit NTFS, modernen Betriebssystemen (2000, XP, Vista, Win7) und modernen Festplatten nicht mehr so. Mehrere Partitionen schaden aber auch nicht. Das kann man ganz nach Belieben machen.

Dafür ist aber ein anderes Problem hinzugekommen: Man kann Programme und System nicht mehr so eindeutig trennen. Selbst wenn du alle Programme nur D: installierst wird ein Teil des Programms auch auf C:\Programme und C:\Programme\Gemeinsame Dateien und vor allem unter C:\Dokumente und Einstellungen\<Username>\Anwendungsdaten kopiert. Und dann kommen auf C: noch alle Download, Installationen von Updates, Wiederherstellungspunkte, Auslagerungsdatei, Ruhemodus, Desktop etc. pp. Und dann ist es kompliziert abzuschätzen, wie groß denn nun die Systempartition werden soll. Ggf. hast du das Problem, dass nach ein paar Wochen/Monaten deine Systempartition zu klein ist. Was dann tun? Was dann löschen?

Es empfiehlt sich also, System und Programme zusammen auf Partition C: zu installieren und auf D: z.B. die Daten zu haben ("Eigene Dateien" kannst du dann leicht auf D: umlegen). Dann kannst du relativ einfach Backups von deinem System (Windows + installierte Programme) und deinen privaten Daten machen.

Wie groß die einzelnen Partitionen sein sollen hängt von deinen Programmen, deiner Arbeitsweise und der Festplattengröße ab. Auf jeden Fall nicht zu klein. 40-60 GB sind sicherlich für den Normalanwender (ohne viele große Spiele und umfangreiche Spezialsoftware-Suiten) ein guter Wert mit Puffer. Der Rest geht dann auf die Daten-Partition.

Deine Fragen:
1. Installation mit 3 - 4 Partitionen
2-3 sind sinnvoll.

2. "C" - Partition klein halten (15 GB NTFS) damit BS schnell bleibt.
Schnell wird es nicht. Eher Probleme mit zu wenig Speicherplatz. Installiere Windows und alle Programme auf C: mit einer ~40-60 GB Partition.

3. Für jedes Anwenderprogramm unter "D" einen eigenen Ordner anlegen, in dem dan auch die updates abgelegt werden.
Ein eigener Ordner ist auf jeden Fall eine gute Idee, damit man es später wiederfindet oder sich die Programme nicht verhacken. Aber wie gesagt, würde ich die nicht unter D: installieren, sondern unter dem Standardpfad C:\Programme

4. Eigene Daten in "E" ablegen.
Ja, am besten D: dann.

5. Liste der Programme mit Datum und Seriennummer anlegen, damit später die Reg-Einträge mit eliminiert werden können.
Das verstehe ich nicht. Nur soviel: Software deinstallierst du am sichersten mit "Software entfernen" oder der entsprechenden Deinstallationsroutine im Startmenü. Das war's! Mach nichts anderes, keine Reg-Einträge entfernen oder ähnliches. Stört keinen. Und dann lieber nicht jeden Kram ausprobieren, weniger installieren und löschen oder auch gleich Portable-Versionen ausprobieren, die man nicht installieren muss. Deine Seriennummern legst du einfach da ab, wo du sie später wiederfindest (z.B. auch ausgedruckt oder eh auf der Verpackung).

6. TruImage in einen Ordner nach "D" installieren.
Oder in einen Ordner nach C:\Programme. Die Backups, die TrueImage erstellt, legst du dann entweder auf die Datenpartition oder noch besser auf eine externe Festplatte.

Ich hoffe, das war verständlich. Ansonsten nochmal nachfragen :)
 
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