keshkau
Commodore
- Registriert
- März 2007
- Beiträge
- 4.399
Die klassischen Diäten in den Frauenzeitschriften sind meist zu einseitig und taugen daher nicht als Richtschnur für eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Orientieren kann man sich am Body-Mass-Index, weil dort die Korrelataion zwischen Körpergröße und Körpergewicht besser ist als beim Broca-Index (Körperhöhe minus 100 = Normalgewicht). Beim Körperfett muss zwischen Strukturfett und Depotfett unterschieden werden. Übergewicht bedeutet, ein zu hohes Gesamtkörperfett bzw. ein zu stark ausgeprägtes Unterhautfettgewebe zu haben. Und das ist meist ernährungsbedingt. Schließlich bezeichnet man einen aktiven Sportler mit großer Muskelmasse auch nicht gleich als übergewichtig, nur weil er mehr auf die Waage bringt als andere Leute. Es gibt verschiedene Verfahren zur Ermittlung des Körperfettanteils.
Ein angeborenes Übergewicht ist äußerst selten, meist liegen die Gründe in übermäßiger Nahrungs- und Kalorienzufuhr und in der unzureichenden energetischen Verwertung der Nahrung, Übergewichtige leiden häufig unter Bewegungsmangel, ihr Herz ist durch eine Minderbelastung gekennzeichnet, daher geraten dicke Menschen schneller außer Atem. Die größere Fettschicht beeinträchtigt auch die Regulierung der Körpertemperatur (Hitzschlag bei Übergewichtigen).
Neben anderen Komponenten spielt das (Ess-)Verhalten eine ganz entscheidende Rolle im Kampf gegen das Übergewicht. Es gibt einmal Umwelteinfllüsse (das Aussehen der Speisen, famiiäre Verhaltensweisen, sozio-kulturelle Einflüsse) und die biologisch begründeten Körpersignale, die das Essverhalten bestimmen. Ein gut funktionierender Hunger-Sättigungs-Mechanismus wird durch diese inneren Signale ausreichend gut gesteuert. Bei Übergewichtigen wird das Essverhalten dagegen häufig durch äußere Signale gesteuert. Sie fühlen ich bereits hungrig, wenn sie entsprechende Reize empfangen (z. B. eine gut riechende Speise). Und während Normalgewichtige ihre Essgeschwindigkeit während der Nahrungsaufnahme reduzieren, tun dies Übergewichtige nicht. Die fehlende Essbremse spricht dann für eine gestörte Sättigungswahrnehmung.
Man muss sich also eingehend mit diesen auffälligen Verhaltensweisen beschäftigen, um sie zu erkennen und abstelen zu können.
Um Erfolg zu haben, sollte man weder Nulldiäten noch Fastenkuren in Betracht ziehen, Auch Blitz- und Crashdiäten sind zum Scheitern verurteilt. Nur eine ausgewogene energiereduzierte Mischkost hat gute und dauerhafte Erfolgschancen. Es ist daher notwendig, sich mit den Nährstoffen zu beschäftigen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine). Welche Produkte enthalten welche Nährstoffe in welchem Verhältnis? Wie koche ich so, dass die Nährtoffe erhalten bleiben?
Es geht auch nicht darum, bestimmte Lebensmittel für immer zu verbannen. Das klappt sowieso nicht Es spricht nichts gegen ein Stück Schokolade. Aber man darf die Schokolade nicht auf einen Schlag leermachen oder sich angewöhnen, nebenbei (z. B. beim Fernsehen) zu essen. Essen sollte zu festen Zeiten und bewusst geschehen. Man kann auch eine Woche lang detailliert aufschreiben, was man in welcher Menge und bei welcher Gelegenheit zu sich nimmt, um das später zu analysieren bzw. von einem Ernährungsberater analysieren zu lassen.
Auf die Bedeutung der Bewegung ist bereits hingewiesen worden. Ich rate dazu, sich ausreichend mit dem Thema zu beschäftigen (Bücher lesen) und womöglich eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. Das lohnt sich mittelfristig und verbessert die Erfolgsaussichten.
Ein angeborenes Übergewicht ist äußerst selten, meist liegen die Gründe in übermäßiger Nahrungs- und Kalorienzufuhr und in der unzureichenden energetischen Verwertung der Nahrung, Übergewichtige leiden häufig unter Bewegungsmangel, ihr Herz ist durch eine Minderbelastung gekennzeichnet, daher geraten dicke Menschen schneller außer Atem. Die größere Fettschicht beeinträchtigt auch die Regulierung der Körpertemperatur (Hitzschlag bei Übergewichtigen).
Neben anderen Komponenten spielt das (Ess-)Verhalten eine ganz entscheidende Rolle im Kampf gegen das Übergewicht. Es gibt einmal Umwelteinfllüsse (das Aussehen der Speisen, famiiäre Verhaltensweisen, sozio-kulturelle Einflüsse) und die biologisch begründeten Körpersignale, die das Essverhalten bestimmen. Ein gut funktionierender Hunger-Sättigungs-Mechanismus wird durch diese inneren Signale ausreichend gut gesteuert. Bei Übergewichtigen wird das Essverhalten dagegen häufig durch äußere Signale gesteuert. Sie fühlen ich bereits hungrig, wenn sie entsprechende Reize empfangen (z. B. eine gut riechende Speise). Und während Normalgewichtige ihre Essgeschwindigkeit während der Nahrungsaufnahme reduzieren, tun dies Übergewichtige nicht. Die fehlende Essbremse spricht dann für eine gestörte Sättigungswahrnehmung.
Man muss sich also eingehend mit diesen auffälligen Verhaltensweisen beschäftigen, um sie zu erkennen und abstelen zu können.
Um Erfolg zu haben, sollte man weder Nulldiäten noch Fastenkuren in Betracht ziehen, Auch Blitz- und Crashdiäten sind zum Scheitern verurteilt. Nur eine ausgewogene energiereduzierte Mischkost hat gute und dauerhafte Erfolgschancen. Es ist daher notwendig, sich mit den Nährstoffen zu beschäftigen (Kohlenhydrate, Fette, Proteine). Welche Produkte enthalten welche Nährstoffe in welchem Verhältnis? Wie koche ich so, dass die Nährtoffe erhalten bleiben?
Es geht auch nicht darum, bestimmte Lebensmittel für immer zu verbannen. Das klappt sowieso nicht Es spricht nichts gegen ein Stück Schokolade. Aber man darf die Schokolade nicht auf einen Schlag leermachen oder sich angewöhnen, nebenbei (z. B. beim Fernsehen) zu essen. Essen sollte zu festen Zeiten und bewusst geschehen. Man kann auch eine Woche lang detailliert aufschreiben, was man in welcher Menge und bei welcher Gelegenheit zu sich nimmt, um das später zu analysieren bzw. von einem Ernährungsberater analysieren zu lassen.
Auf die Bedeutung der Bewegung ist bereits hingewiesen worden. Ich rate dazu, sich ausreichend mit dem Thema zu beschäftigen (Bücher lesen) und womöglich eine Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen. Das lohnt sich mittelfristig und verbessert die Erfolgsaussichten.
Zuletzt bearbeitet: