Wie sorge ich fürs Alter vor?

Sebbl2k schrieb:
@micha
argentinien ist a) ein schwellenland, b) ist der zustand temporär... genauso wie es in deutschland im extremfall auch wäre..
temporär sind solche zustände immer.
Sebbl2k schrieb:
wir waren bis vor kurzem exportweltmeister.. davon mal ab.. der euro muss bleiben und der dax ist etwas feines ;-)..

ja, bis vor kurzen.
wenn länder nichts mehr bei uns kaufen können, sind wir auch nicht mehr zweiter oder dritter.
oder was meinst du warum unsere sekretärin für agitation und propaganda milliarden in pleitestaaten pumpt.
die panzer müssen ja auch bezahlt werden:http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-ruestungsindustrie-toedliche-exportschlager-1.389791
 
Die Art der Altersvorsorge kommt allein auf die Arbeit und auf das Vermögen an. Wer gerade einmal 1000€ verdient sollte sich hüten auch noch Geld zu sparen.

bei 300.000€(~4%) musst du schon 1500€ aufbringen um in knapp 28 jahren fertig zu sein.
mal ganz abgesehen davon, das bei einer vollfinanzierung höhere zinsen anfallen.

Das ist es. Das hatten wir in einem anderen Thread schonmal ausführlich diskutiert und ich wurde da niedergemäht weil ich geschrieben habe, dass man dafür erst einmal genug verdienen muss, und dann auch noch kontinuirlich über Jahre hinweg. Wer kann von sich behaupten, dass er WEISS, dass er in 28 Jahren noch solch eine Stelle hat? Und das 1500€ + die Nebenkosten für das Haus. Die 1500€ sind also sozusagen die "Kaltmiete". Dazu kommen dann Grundsteuer, Niederschlagsgebühren, Versicherungen, Kanalbesichtigungen (werden hier im Umkreis bald zur Pflicht, egal wie alt das Haus ist), und und und.

Und dafür muss man als Alleinstehender, ich weiss ja nicht was für ein Leben man so führt, 2500€ netto jeden Monat zur Verfügung haben und dann auf alles Andere verzichten. Mit 2 Personen dürfte das schon hinkommen wenn beide Berufstätig sind. Wenn nicht steigen auch die Ausgaben, da 2 Personen eben mehr essen, Strom und Wasser verbrauchen. Also muss man dann mit 2 Personen schon 3000€ netto haben. Und das über 28 Jahre hinweg.

Ja, natürlich reicht auch ein Haus für 120 000€ aus. Aber das Grundstück musst du auch erstmal besitzen. Also unter 200 000€ glaube ich nicht, dass man irgendwas gut ausgestattetes bekommt, ohne gleich wieder einen Batzen in Sanierung und Reparaturen ausgeben zu müssen. Und wer kann schon Jahre nach vorne planen? Mieteinnahmen sollte man sowieso vergessen und kein größeres Haus kaufen/bauen, das wäre bei einer Arbeitslosigkeit noch fataler.....

Daher kann man zum Schluss sagen, dass Immobilien nur was für Leute mit einem sicheren, hohen Verdient ist. Der 0815 Arbeiter, der vielleicht mit 1200-1500€ netto nach hause geht, wird hier nicht viel machen können. Da ist Riester (als noch unangetastet, ich bezweifel stark dass das so bleiben wird) und investieren in Rohstoffe (Gold, Silber, Kupfer) noch am Sinnvollsten, da sie immer noch der Rohstoff ansich sind. Aktien sollte man wohl eher investieren wenn man Ahnung davon hat und wenn man das Geld auch verlieren kann. Jemand der aber wenig verdient wird sein Geld nicht verlieren wollen...
 
mein haus hat 99.000€ gekostet. 20.000€ kostete das Grundstück. es ist ein massivhaus ohne keller mit 120m² wohnfläche. gebaut von einer großen bekannten deutschen firma die auf sowas spezialisiert ist.
wie gesagt, man muss sich bewusst sein, was man sich leisten kann.
ich habe mir nach 10 jahren eine "mieterhöhung" von 90€ gekönnt. von 710 auf 800€. die hälfte der wegstrecke habe ich nun hinter mir. ;)
mit nebenkosten bin ich bei ca. 1.100€ aktuell. da es ein niedrigenergiehaus ist, halten sich die heizkosten auch in grenzen. (10cm Wärmedämmung/ ca. 60€ Gas/Monat).
so ein kauf sollte überlegt sein.
übrigens gehörte ich bei baubeginn wohl noch zu den 08/15 Arbeitern:D
meine frau auch:)
allerdings passt dann wieder deine rechnung mit den 3000€
wir hatten ja noch kindergeld ;)

dazu muss ich aber sagen, das ich ja vorher miete zahlen musste. diese betrug 550€ warm für 70m².
das geld kam mir irgendwie rausgeschmissen vor.

die anlage in rohstoffe sehe ich ebenfalls als sinnvoll an. das kupfer aber am besten im eigenen garten lagern:D
 
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"ich möchte etwas für das Alter tun und mich privat vorsorgen."
"für mich als Frau mit Kind"

Erster Beitrag. Ganz oben. Das nur zum Themenersteller gehörend als Vergleich.

Also 120 000€ für ein Grundstück + 120m² Haus. Du zahlst seit 10 Jahren 710€ ab und die nächsten 10 Jahre 800€. = 181 000€ Rückzahlung. Dafür hast du nach 20 Jahren Eigentum und keine Miete mehr.
Dazu hast du noch ca. 290€ Nebenkosten pro Monat.

"übrigens gehörte ich bei baubeginn wohl noch zu den 08/15 Arbeitern"
"meine frau auch"

Eben. Zu zweit. Wenn einer Arbeitslos wird, kann man sich immer noch mit dem anderen Gehalt gerade so über Wasser halten, im Falle des Falles. Vielleicht muss man neue Schulden machen, aber man verhungert nicht. Wenn man das aber als Alleinverdiener macht, wie soll man da noch Rücklagen bilden? Das Amt wird einem in dieser Zeit sagen: Sie besitzen ein Haus? (und das tut man ja dann, auch wenn es erst noch abbezahlt wird, man zahlt ja nicht das Haus ab, sondern seine Schulden bei der Bank) Dann bekommen Sie auch keine Miete bezahlt. Immerhin haben Sie ja keine. Also bekommst du dann deine 365€ und darfst davon deine 290€ Nebenkosten bezahlen, für die Abzahlung reicht es ja nicht, und von den restlichen 75€ kannst du dann Sprit, Essen, Trinken kaufen...

Das geht nicht, also Schulden erhöhen.

Klar, das geht vom Worst-Case aus, aber so ist es doch nunmal. Man kann nicht darauf bauen 20 Jahre lang Arbeit zu haben. Deine Rechnung geht natürlich auf, ihr seid auch zu zweit, mit Kinder. Aber alleine ohne jemanden, der einem im Falle des Falles helfen kann geht es nicht.
 
naja, ganz so einfach geht die rechnung nicht auf.
vom amt bekommt man mietzuschuss. auch bei einem eigenheim. das würde zum hartz4 dazukommen.
hartz4 muss man allerdings erstmal bekommen, wenn ein partner arbeitet.
aber soweit will ich mich und meine frau nicht schlechtdenken. ich und meine frau gehen schon davon aus, das wir immerwieder einen job haben. dafür haben wir ja auch etwas getan im laufe der jahre(qualifikation)
meine frau war übrigens auch mal ein halbes jahr arbeitslos während der abzahlphase. das stellt kein problem dar. wenn einer länger als ein jahr zu hause ist wirds schon kritischer. allerdings ist unser erstes kind bereits selbstversorger und unser nachzügler auch schon 13.

im großen und ganzen hast du aber recht. wie ich schon sagte werden wohl die meisten in arge bedrängniss kommen, wenn sie 10.000€ in aktienpaketen gelagert haben und ihr bisschen verdienst für lebenshaltung ausgeben müssen. ganz zu schweigen davon, das es auch möglich sein kann, das man an die 10.000€ ran muss, eben weil die lebenshaltungskosten höher sind als der verdienst. meist hat das aktienpaket in der zeit auch nicht den wert den es haben könnte.
und nur weil man heute 40% des einkommens sparen kann, heist das noch lange nicht, das man es immer kann.
von daher sind solche allgemeinen aussagen wie-> leg in aktien an oder gar ->kauf nen grundstück eben nicht für jeden zutreffend.
obwohl man sich mit dem grundstück zur not vielleicht auch selbst versorgen könnte.
es soll ja menschen gegeben haben, deren nahrungsmittel nicht im supermarkt aufwuchsen :D
 
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@ eddy
stirbt man wenn man das nicht hat ;-)?

Wenn du einen Unfall hast, z.B Autounfall für den du nichtmal was kannst weil dir irgendein blödmann ins Auto reinfährt, und du danach deinen Beruf nichtmehr ausüben kannst dann wird dir zum Sterben zu mute sein ;). Denn du bekommst die ersten 5 Jahre vom Staat kein Geld !
 
wenn du dafür nichts kannst, zahlt die versicherung des gegners.
ansonsten hast du aber recht ;)
 
die zahlen dir das auto ;) aber sicher nicht dein Leben Lang Geld für die Berufsunfähigkeit !
 
die müssen dir aber den personenschaden zahlen. also auch den verdienstausfall.
allerdings musst du halt arbeit suchen. dann gibts nur max. den verdienstausgleich.
ne BU ist in jedem fall besser. nich für umsonst raten verbraucherverbände zu solch einer versicherung.
 
eddy08 schrieb:
die zahlen dir das auto ;) aber sicher nicht dein Leben Lang Geld für die Berufsunfähigkeit !

Naja wer sich einen Kredit aufhalst, somit auf sein Arbeitseinkommen zwingend angewiesen ist und dann keine umfangreiche BU abschließt der hat sie sowieso nicht mehr alle....
 
naja, so viele sind das nun auch nicht.

und die wenigen hat Melvin garantiert nicht gemeint.
 
@Bookstar
Wenn ich keine BU bekomme heißt das für mich, dass bei mir offenbar ein erhöhtes Risiko besteht, berufsunfähig zu werden. In einem solchen Fall würde ich es mir sehr genau überlegen, überhaupt einen Kredit aufzunehmen. Und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen keine BU bekomme, wird mir die Bank möglicherweise aus genau den gleichen Gründen den Kredit verwehren, von daher hätte sich das dann eh erledigt.

Ich kann also das Kompliment zurückgeben: Sehr schlauer Beitrag Bookstar!
 
Da sieht man, dass du wirklich gar keine Ahnung hast. BU´s werden sehr vielen Leuten nicht genehmigt. Da reichen Erbkrankheiten aus, die im Alltag sich überhaupt nicht äußern. Oder Rückenbeschwerden, Magenbeschwerden etc.

Und Kredit ist nicht gleich Kredit. Wer sich eine Wohnung/Haus anschafft, hat immer noch einen steigenden Wert dahinter stehen ;).

Außerdem schützt dich eine BU auch nicht vor Job Verlust. Dein geposter Beitrag war einfach Müll, Sorry.

Eine BU wird viel zu sehr gepusht. Ja es ist eine der wichtigeren Versicherungen, dennoch nicht unbedingt clever eine abzuschließen. Hängt von vielen Faktoren ab. Günstig ist diese nämlich nicht.
 
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Was willst du eigentlich von mir? Streitest du ernsthaft ab, dass es sinnvoll ist eine BU abzuschließen wenn man einen großen Kredit aufgenommen hat um sich vor Einkommensverlust im Falle einer eintretenden Berufsunfähigkeit zu schützen? Und dass man für den Fall, dass man keine BU bekommt sich genau überlegen sollte, ob man einen Kredit aufnimmt oder nicht? Wenn hier einer Müll schreibt dann bist du es. Übrigens finde ich es schon dreist, in der eigenen Signatur die Forenregeln zu verlinken und mich dann direkt mal zu beleidigen, indem du mich als "ahnungslos" bezichtigst. Deinen Beitrag habe ich gemeldet. Schönen Abend noch du Held.
 
@Bookstar
er hat aber mehr ahnung als du.

er sagt schließlich nichts anderes als das ein mensch, der solch eine "behinderung" hat sich eben auch darauf einstellen muss.

wenn man rückenbeschwerden oder magenbeschwerden hat ist das eigentlich schon ein zeichen dafür, das du zulange gewartet hast.

wenn man eine solche versicherung abschließt muss man eh erstmal zum arzt. dann wird dir die versicherung nen vorschlag machen. wenn deine behinderung nicht allzu einschränkend auf deinen beruf ist, kann es durchaus sinn machen, diese bei Berufsunfähigkeit auszuschließen.
es gibt ja schließlich genug sachen die einen berufsunfähig machen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich weiß nicht, ich habe meine Berufsunfähigkeitsversichrung bei der Hanse Merkur gemacht und ich musste nicht zum Arzt ich musste noch nicht einmal angebon ob ich beschwerden habe und ich zahle gerade mal 30 Euro als mechatroniker.
 
ja, das gibts auch.
wenn man jung genug ist und man weis, das man nichts hat ist das auch ok.
mir ist es allerdings lieber, die versicherung weis über die risiken bescheid und hat später weniger angriffspunkte, wenn es mal zur berufsunfähigkeit kommen sollte.

es kommt halt auch aufs alter und den berufszweig an.
 
Was hier auch ein wenig vergessen wird:

Auch eine Immobilie renoviert isch nicht von alleine. Versteht mich nicht falsch, ich bin auch ein großer Verfechter von Immobilien als Altersvorsorge, aber ganz so Einfach ist das nun auch nicht. Man muss Zusätzlich zu den Krediten Rücklagen bilden, man muss sich gegen mehr Dinge Versichern usw. Bei einer Mietwohnung muss man sich da um weniger kümmern und ist bei defekten dingen die zum Mietgegenstand gehören auch fein raus.

Wenn man also grade so den Kredit bedienen kann, kann das schnell nach hinten losgehen, wenn die Gasheizung nach 10 Jahren den Geist aufgibt ;-) Das sollte man dabei auch immer beachten. Wenn ich aber sehe, was man in München für Mieten bezahlt, kann man ja über 770 euro warm nur lachen. Ein Haus wird man hier auch nicht für 200 000 Bauen können. Das geht schon fürs grundstück drauf...
 
eddy08

es wäre noch interessant wie viel EUR du im Versicherungsfall bekommst und dass eine BU-Versicherer nicht nach Vorerkrankungen fragt würde mich stutzig machen
 
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