Wie sorge ich fürs Alter vor?

geld unters kopfkissen oder gold hat auch keinen sinn bei starker inflation.

da ist hier der vorschlag mit dem landkauf wohl noch der beste. das kann man wenigstens noch beackern.

was nützt dem kleinen mann seine paar gramm gold, wenn er dafür nen brot kaufen muss. das ist nur was für die, welche auch sonst reserven ohne ende haben. also den reichen.
eine stärkere inflation kommt auf alle fälle. wie soll denn diese wirtschaft noch funktionieren, wenn alle erstmal ihre schulden abbauen. und das muss irgendwann passieren. entweder über eine inflation oder halt übers sparen.
man sollte sich mal an den scandinavischen ländern ein beispiel nehmen. die haben so hohe steuern, das genug geld für den staat reinkommt.
aber in unserem land werden ja nur politiker gewählt, welche steuersenkungen versprechen.
 
walter-riester.jpg

Also von Walter Riester würde ich mir maximal die Fliesen ins Bad legen lassen, denn davon hat er richtig Ahnung...... ;)
 
der war gut ;)
 
Interessant, dass hier noch niemand über die Rürup-Rente gesprochen hat.

Liegt es vielleicht daran, dass sie nur wenig bekannt ist?
 
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Hi

Du hättest vor einem halben Jahr oder besser noch vor einem Jahr einige Immobielien kaufen sollen.

Habe ich auch gemacht. Die Mieter bezahlen das alles.
Meiner Meinung nach das Beste was Du amchen kannst...

Gruß
 
Hmm, ich weiß gar nicht warum die Leute von Riester abraten, wenn man ein Haus haben will. Es gibt ja auch noch Wohnriester. Zusammen mit VL lohnt sich das doch schon
 
bares bei der oertlichen volksbank oder sparkasse und davon 30% in den dax...

die bankberater versuchen den leuten lebensversicherungen, riester ruerup zu verkaufen um hinterher noch an zinsen fuer haus u auto verdienen..
Ergänzung ()

dax nur wenn er so steht wie jetzte oder niedriger
 
Viele Kinder in die Welt setzen. Denn nicht nur Du bist den Kindern über bis zur ersten Ausbildung unterhaltspflichtig, sondern auch die Kinder dir gegenüber wenn du mal nicht mehr kannst. IMHO die älteste Altervorsorge:D
 
Schönes Häuschen und 3-5 Kinder mit ner vernünftigen Ausbildung.
Wer weis wie's mit dem ganzen Geld weitergeht ;)
 
Nachdem wir uns etwas vom eigentlichen Thema entfernt haben.

@TE: Ich würde versuchen, bei der Altersvorsorge auf 3 oder 4 verschiedene Säulen zu setzen. Wichtig ist, das Verhältnis zwischen den Ausgaben für die Altersvorsorge und dem aktuell zum Leben benötigten Finanzmitteln zu wahren. Da man nicht weiß, wie alt man wirklich wird, macht es keinen Sinn, jetzt nur zu sparen, in der Hoffnung später mal im Luxus zu leben. Andererseits macht es auch keinen Sinn, jetzt alles auszugeben, was man hat.

Meine Meinung:

1. Rente = Grundsicherung

2. Riesterrente = Ergänzung der Rente

3. Vermögensbildene Lebensversicherung (Das sollte man so jung wie möglich mit kleinen Beiträgen abschließen. Ist auch gut für Deine Kinder.)

4. Sichere Sparmodelle, z.B. Festgeld, Tagegeld usw. (Darin sollte man mindestens die Hälfte des vorhandenen Sparvermögens anlegen. Das schützt zwar nicht vor Inflation aber vor Aktienverlusten.)

5. Aktienfonds (Das aber nur, wenn wirklich viel Geld übrig ist und man langfristig plant. Der Wert eines Aktienfonds kann auch kurzzeitig fallen. Totalverluste sind selten aber auch nicht unmöglich.)

6. Bausparvertrag beim Wunsch zu bauen oder wenn man schon Wohneigentum hat. Viele Arbeitgeber helfen beim Sparen mit "Vermögenswirksamen Leistungen".

7. Über Häuser und Land sollte man nur nachdenken, wenn man entweder schon Vermögen hat, monatlich über ein sehr hohes und langfristig sicheres Einkommen verfügt oder in der Lage ist, ein Haus selber zu bauen. Man sollte aber bedenken, daß auch Häuser laufende Kosten verursachen. Wenn man kein Grundvermögen hat, ist man mit Miete besser bedient. Dazu eine einfache Rechnung. Haus = 300000 Euro, Grundvermögen = 0 Euro, Monatliche Rate = 1000 Euro, Alter bei Hausbau = 30 Jahre, Dauer der Ratenzahlung = 25 Jahre. Bei diesem Model bist Du 55, wenn Du das Haus abgezahlt hast. Kannst Du aber wirklich 25 Jahre in die Zukunft schauen? Die Kosten für Notar und Verwaltung sowie die laufenden Kosten für das Haus sind in die Rechnung noch gar nicht einbezogen.

8. Hochwertige Alltagsgegenstände kaufen. Im Alter braucht man nicht ständig alles neu. Wenn man wertige Möbel und Haushaltsgeräte und eventuell Kleidung hat, reduziert das effektiv die Ausgaben, da man nicht ständig etwas neues kauft. Ein gutes Beispiel ist ein Kühlschrank. Wenn der wenig Energie verbraucht, spart man langfristig bei den Stromkosten und wenn der Kühlschrank dann auch noch 20 Jahre hält, kauft man mit 55 vielleicht seinen letzten Kühlschrank im Leben.

9. Firmenpensionfond (Viele große Arbeitgeber haben gute Konditionen mit Versicherern ausgehandelt. Das kann man ruhig machen, wenn das kein Modell wie in Punkt 10 beschrieben ist.)

10. Es gibt seit einigen Jahren auch Modelle, die in die Richtung Betriebsrente / Firmenpension gehen. Ich komme gerade nicht auf den richtigen Begriff. Bei mir heißt das "Endgeldumwandlung" und bedeutet, daß ich einen Teil meines Nettolohns an den Versicherer abführe und die Steuer das rechnet, als wenn ich das vom Brutto abziehen würde. Das Problem ist, daß man sich bei einem Wechsel des Arbeitgebers selber darum kümmern darf, daß der Vertrag zum neuen Arbeitgeber übertragen wird. Die alte Versicherung hat aber wenig Interesse, Dir als Privatperson dabei zu helfen. ... und dann merkt man, was für "Verbrecher" in der Versicherungsbranche wirklich arbeiten. Im Nachhinein würde ich von dieser Art der Versicherung abraten.

Das letzte Beispiel zeigt aber auch, daß man seine Strategie der Altersvorsorge auf verschiedene Säulen stellen muß. Außerdem ist es extrem wichtig, alles zu lesen und sauber abzuheften. Ansonsten kann man zu 100 Prozent davon ausgehen, daß man betrogen wird, wenn man ins Rentenalter eintritt. Wenn man keine Ordnung in den Unterlagen hat, weiß man in 30 oder 40 Jahren ja selber nicht mehr, was einem eigentlich zustehen würde. Wie sollen das dann die Versicherer wissen?
 
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Sorry, aber aus meiner Erfahrung ist Nr. 5 ein sicherer Weg sein Geld zu verbrennen. Habe den Quatsch auch gemacht und von meinem eingezahlten war zur Fälligkeit noch gut 2/3 über!

Danke auch.
 
Wenn man sich nicht damit auskennt oder keinen hat der sich damit auskennt, dann passiert sowas!
 
Ein Riestervertrag macht in fast allen Fällen Sinn.

Bevor noch mehr Halbwissen gepostet ist, erläutere ich die Funktionsweise von Riester.

Ein Riestervertrag wird durch 2 Arten vom Staat gefördert:

1. Zulagen: Eigenzulage bis 154 € ; Zulage pro Kind: 300 € (ab Geburtsjahr 2008, davor nur 185 €)
2. Steuerrückerstattung: Einzahlungen auf dein Riestervertrag kannst du bei der Steuererklärung geltend machen.

Was man genau bekommt hängt natürlich vom Einkommen und der Höhe der Einzahlung ab. Die vollen Zulagen bekommst du nur, wenn du 4% deines zu versteuernden Einkommens (- der Zulagen) einzahlst.

Die Steuerrückerstattung ist etwas komplizierter zu rechnen, deshalb lasse ich es an dieser Stelle weg.

Ich kann dir empfehlen mal einen Termin mit einem Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung zu machen. Der kann dir bei deiner Planung weiterhelfen. Falls du weiteres Interesse hast gerne per PN.
 
punkt 7 -> da solltest du auch nochmal die schulbank drücken.

300000 - mit 1000€ pro monat = 25 jahre?

da haste ne tilgung von 1%

und häuser müssen keine 300000€ kosten.
es gibt genügend seriöse firmen, welche dir ein komplettes haus ohne keller für 100000€ hinstellen.

ich habe mit nebenkosten knapp 140.000€ bezahlt(20.000 eigenkapital).
da bekommst du dann um die 120m² wohnfläche. bezahle dafür mal miete!
 
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@whocares75: Ich habe auch darauf hingewiesen, daß das nicht immer gut ist und man nur Geld einsetzen sollte, was man über einem gewissen Sparvermögen "über" hat.

@-sheep-: Letztens habe ich einen Beitrag im ZDF gesehen, in welchem eine alleinerziehende Mutter sich jeden Monat 20 Euro vom Munde abgespart und in einen Riestervertrag eingezahlt hat. Bis ihr jemand mal ausgerechnet hat, daß sie dadurch im Alter keine Verbesserung haben würde und sie besser beraten wäre, das Geld monatlich auf ein Sparbuch einzuzahlen. Die genauen Zahlen bekomme ich nicht mehr hin. Das Beispiel soll aber zeigen, wie schwierig die Materie ist und daß auch ein Riestervertrag kein Allheilmittel ist. Ich habe übrigens selber einen. Was ich dafür irgendwann mal bekomme, weiß ich nicht.

@Micha2: Das Rechenbeispiel ist natürlich stark vereinfacht. Reicht aber meiner Meinung nach dennoch aus. Bei den Kosten für das Haus spielen persönliche Ansprüche natürlich eine große Rolle. Wenn Du 300000 übertrieben findest, dann schaue doch mal spaßeshalber nach Häusern in Hamburg oder München. Unter 300000 bekommst Du nichts ohne Wasser im Keller und Tiere in der Wand.

@TE: Was meinst Du denn zu dem bisher gehörtem? Hilft Dir davon etwas weiter? Die Idee mit dem persönlichen Beratungsgespräch durch einen Fachmann finde ich z.B. gut. Man sollte aber bedenken, daß es keine "unabhängigen" Berater gibt. Im Endeffekt reden die alle für Ihre Premie. Egal ob die bei einer Bank arbeiten oder es sich um den Mann Deiner Schwester handelt. Bei dem Thema ist man leider komplett alleine und muß sich selber damit beschäftigen, um nicht betrogen zu werden.
 
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@Ruheliebhaber

Unabhängig ist ein Berater, wenn er nicht von seiner Gesellschaft vorgeschrieben bekommt, was er zu verkaufen hat.
Wie z.B. in den Banken die Bauspar- oder Riesterwochen. Mit dem Gedanken, dass manche nur an ihre Prämie denken, hast du mit Sicherheit Recht. Deswegen kritisch nachfragen und nur abschließen, wenn man Vertrauen gefasst hat. Ich bin nebenberuflich in dieser Branche tätig und hab da natürlich schon einiges erlebt. Positiv wie negativ.

Zurück zum Riester-Vertrag. Schau mal in deinen rein. Da steht ganz genau was du für eine "garantierte" Rente bekommst. Die setzt sich aus deinen Einzahlungen + Zulagen zusammen. Die möglichen Zinsen garantiert dir keiner. Es wird wohl auf 2-6 % hinauslaufen. Die 8 oder gar 10 % die manchmal da stehen sind Bauernfängerei.
 
DerBaya schrieb:
Wenn man sich nicht damit auskennt oder keinen hat der sich damit auskennt, dann passiert sowas!

Als wenn meine Bank keine Ahnung hätte, ich bitte Dich ;)

Denke es lag an der allgemeinen Situation der Märkte zum Zeitpunkt der Fälligkeit.
Nur, soviel besser scheint sie momentan nicht zu sein.
Evtl. ist der Zeitpunkt besser jetzt damit zu starten, als es zu einer Auszahlung kommen zu lassen.
 
Also ich mit meinen 19 Lenzen sorge momentan durch einen Bausparvertrag vor, damit ich mir relativ früh ein Haus anschaffen kann, zusammen mit den vermögenswirksamen Leistungen und einem "alten" Vertrag mit hohem Zins + Nachverzinsung bei Auflösung lohnt sich das.

Nach meinem abgeschlossenem dualem Studium werde ich eine vermögensbildende Lebensversicherung anschaffen (als Beamter ist das kein wirkliches Problem) und den Bausparvertrag aufstocken.
 
Ruheliebhaber schrieb:
@Micha2: Das Rechenbeispiel ist natürlich stark vereinfacht. Reicht aber meiner Meinung nach dennoch aus. Bei den Kosten für das Haus spielen persönliche Ansprüche natürlich eine große Rolle. Wenn Du 300000 übertrieben findest, dann schaue doch mal spaßeshalber nach Häusern in Hamburg oder München. Unter 300000 bekommst Du nichts ohne Wasser im Keller und Tiere in der Wand.

auch in hamburg oder münchen bekommst du solch ein haus hingestellt. für die grundstücke muss man halt immens mehr kalkulieren. mal abgesehen davon, das man ja nicht an die großstädte gebunden ist.

natürlich weis ich, das diese rechnung sehr vereinfacht war. sie war allerdings so stark vereinfacht, das sie keineswegs was mit der realität zu tun hat.

wenn du 300.000€ mit 1000€ im monat tilgen möchtest, werden wohl selbst deine kinder noch dran zahlen. die 25 jahre passen also nicht. das sollte aber auch in einer starken vereinfachung passen, sonst ist es irreführend.;)

bei 300.000€(~4%) musst du schon 1500€ aufbringen um in knapp 28 jahren fertig zu sein.
mal ganz abgesehen davon, das bei einer vollfinanzierung höhere zinsen anfallen.

und persönliche ansprüche sollte man natürlich mit seinen finanzen abgleichen.
ich sprach übrigens von einem massivhaus. fertighäuser gibts auch günstiger. je nach geldbeutel.
natürlich sollte aktuell ne menge eigenkapital mit reinfließen. was nützt einem ne günstige finanzierung, wenn man sie nicht mehr bedienen kann, weils gerade noch für grundnahrungsmittel reicht.
 
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