Wie sorge ich fürs Alter vor?

Noch wichtiger, ob es nun eine BU-Versicherung ist - oder der genannte Fall mit dem nicht verschuldeten Unfall, habe beides in der weitläufigen Familie bzw. Bekanntenkreis gehabt und beide haben KEIN Geld bekommen, da die Versicherung, trotz eindeutiger Sachlage nicht zahlt (Stand 4 und 8 Jahre nach Ereignis)!

Da gab es übrigens mal einen Bericht im Wiso, geschätzt 50% der Versicherungen zahlen erstmal nichts und warten darauf, das sie verklagt werden - dauert ja so zwischen 5-10 Jahren - und in der Zwischenzeit wird ein Kompromiss auf lächerlicher Basis geschlossen, weil der Geschädigte die Vorfinanzierung nicht leisten kann!
Ein weiterer großer Teil der restlichen 50% zahlen nur einen Teil!

Wer auf eine Versicherung angewiesen ist, sollte keine abschliessen! Wer es sich leisten kann auch Jahre zu klagen, der kann sich auch versichern!

Soll jetzt nicht generell gegen Versicherungen gehen, aber aus mir sprechen durchweg schlechte Erfahrungen.......
 
sry aber das ist doch nicht gerade konstruktiv was du da schreibst und lässt sich sicher nicht auf alle Versicherungen und Fälle so übernehmen. Im Regelfall zahlen die Versicherungen nämlich und besser 50 Prozent als 0.
 
Eine BU ist mehr Abzocke als alles andere. Ich behaupte nur für sehr wenig Berufsgruppen und Arbeitnehmer ist eine BU die richtige Wahl. Was manche Leute Versicherungen Geld in den Rachen schmeißen, traurig.

Das Risiko im Leben ist nicht versicherbar, das wird sich auch nie ändern.
 
eddy08

und 1000 euro im Monat reichen dir dann? Hartz4 kommt nämlich nicht oben drauf, wenn der Ernstfall eintritt
 
Bookstar schrieb:
Eine BU ist mehr Abzocke als alles andere. Ich behaupte nur für sehr wenig Berufsgruppen und Arbeitnehmer ist eine BU die richtige Wahl. Was manche Leute Versicherungen Geld in den Rachen schmeißen, traurig.

Das Risiko im Leben ist nicht versicherbar, das wird sich auch nie ändern.

Das ist ja wohl eine haarsträubende Aussage.
Jeder der von seinem Einkommen lebt und darauf angewiesen ist, sollte eine BU abschließen. Willst du auf Sozialhilfe angewiesen sein, wenn du Arbeitsunfähig bist oder den Eltern auf der Tasche liegen?
Was hat dich denn geritten, dass du zu so einer Behauptung kommst?

Es ist wahr, dass nicht jeder eine (bezahlbare) BU-Versicherung bekommt, mag es wegen dem riskanten Beruf oder gefährlichen Hobbies sein aber zumindest Angebote sollte man immer einholen. Und neben der BU gibt es immernoch eine Unfall-Versicherung als Notanker, sich aber garnicht in diese Richtung abzusichern ist grob fahrlässig in meinen Augen.
 
Abzocke deswegen, weil die Versicherungen nur Leute versichern, bei denen schon abzusehen ist, dass sie eine BU niemals brauchen werden (keine Risikofaktoren vorhanden). Und falls doch muss ewig lange vor Gericht um das Geld gekämpft werden, bis dahin hast du alles verloren etc.

Außerdem bei meinem Beruf BU zu sein, dann wäre ich schwerst krank oder ähnliches und dann würden mir 1000 Euro im Monat gar nichts helfen. Jede Pflegeeinrichtung würde 4000 Euro pro Monat fressen.

Fazit: BU nutzloses Geld verbrennen.

Unfallversicherung? für mich das selbe, auch Geld verbrennen höchsten Grades.

Was ich geschrieben habe gilt für einen Single/Pärchen. Sind Kinder im Spiel, muss man natürlich weiter denken und dann können solche Versicherungen durchaus Sinn machen.
 
Meine Absicherung für das Alter werde ich vorwiegend über Wohneigentum anstreben. Scheint mir doch in Zeiten eines kranken Finanz- und Währungssystems als sicherste Variante. Genutztes Wohneigentum wird darüber hinaus aus sozialrechtlicher Sicht zum Schonvermögen gezählt, ist also geschützt, falls am man einmal Sozialleistungen in Anspruch nehmen muss. Bei anderen Vermögensanlagen kann die Sache ganz anders aussehen, da kann es schon passieren, dass einem die Leistungen versagt werden.
 
@Bookstar
Ich arbeite in der Lebensmittelbranche und kenne aus meinem Arbeitsumfeld mehrere Personen, die Lebensmittelallergien entwickelt haben und ihren Job nicht mehr ausüben konnten. Die waren heilfroh, eine BU gehabt zu haben. Von daher ist es totaler Blödsinn wenn du schreibst dass nur Leute versichert werden, bei denen der Versicherungsfall eh nie eintritt. Überlege mal, wie viele Berufe es gibt, bei denen man beispielsweise zwingend auf seine Hände angewiesen ist und wie schnell man sich diese z.B. bei einem Autounfall oder durch eine infizierte Schnittwunde oder ähnliches irreparabel verletzen kann. Auch die Sache mit dem Gericht ist Blödsinn, in den Fällen die mir bekannt sind (und das sind nicht wenige) musste nicht ein einziger vor Gericht gehen um die BU-Rente zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist wenn du dir mit der kettensäge beim holzmachen die hand absägst? Was glaubst du wer dann für dich aufkommt, der Staat sicher nicht und wenn dann nur in so einem gerringen Umfang das es sowieso für den Ar.... ist. Von daher ist es totaler blödsinn zu sagen nur Leute die kein Risiko haben, sind versichert. Jeder mensch hat ein Risiko das er eingeht sich zu verletzen oder sonstiges wenn er arbeitet oder anderen tätigkeiten nachgeht, Leute die das Risiko einschätzen können Versichern sich eben und die anderen eben nicht, aber wehe es passiert was dann ist das geschrei immer groß.
 
Es soll schon leute gegeben haben, die konnten von ihrem Geld nicht mehr leben, weil von der Katze bis zum Hund alles versichert war. ;)

@Melvin: schonmal was von Handschuhen gehört? außerdem kann man auch umschulen etc..man ist nicht immer gleich Berufsunfähig. Und gerade bei solchen Fällen kannst du mir nicht weiß machen, dass die Versicherung ohne Prozess Gutachter etc. auch nur einen Cent die ersten 5 Jahre begleicht ;).

@eddy08: Wenn ich mir eine Hand absäge kann ich noch genauso weiterarbeiten. Fehlt auch noch die andere Hand, dann wirds schwierig. Aber dann ist mein Leben sowieso fürn Arsch. Burnout sehe ich als Gefahr, aber da kann man selbst steuern, ob man da reinschlittert und das Risiko eingeht.

Wenn eine BU günstig abgeschlossen werden kann OK, aber ich hätte 100 Euro bezahlen müssen pro Monat und im Schadensfall 1500 Euro erhalten. Das ist ein Witz³.
 
Bookstar schrieb:
Abzocke deswegen, weil die Versicherungen nur Leute versichern, bei denen schon abzusehen ist, dass sie eine BU niemals brauchen werden (keine Risikofaktoren vorhanden). Und falls doch muss ewig lange vor Gericht um das Geld gekämpft werden, bis dahin hast du alles verloren etc.]
Hast du auch Belege oder Quellen wieviele Leute um die Anerkennung ihrer BU kämpfen mussten? Und wieviele von diesen Fällen sind deswegen vor Gericht gelandet, weil die Versicherten bei Vertragsabschluß Vorerkrankungen nicht angegeben haben.

Es ist klar, dass gewisse Berufe höhere Risikoaufschläge zu zahlen haben. Ein Dachdecker hat ein höheres Risiko berufsunfähig zu werden als ein Bürokaufmann. Aber das ist ja wohl kein Grund sich nicht trotzdem darum zu kümmern.

Bookstar schrieb:
Außerdem bei meinem Beruf BU zu sein, dann wäre ich schwerst krank oder ähnliches und dann würden mir 1000 Euro im Monat gar nichts helfen. Jede Pflegeeinrichtung würde 4000 Euro pro Monat fressen.
Und wer sagt, dass du eine BU über 1000 Euro abschließen sollst? Damit käme ich auch nicht weit. Verrate mir lieber mal, was du tust wenn du schwerst krank wirst und in eben jener Pflegeeinrichtung für 4000 Euro pro Monat landest ohne eine BU?


Bookstar schrieb:
Fazit: BU nutzloses Geld verbrennen.
Unfug.

Bookstar schrieb:
Unfallversicherung? für mich das selbe, auch Geld verbrennen höchsten Grades.
Wer sich keine erschwingliche BU-Versicherung leisten kann, sollte sich zumindest um eine Unfallversicherung kümmern. Ohne ausreichendes Finanzpolster bist du
a) nicht nur arbeitsunfähig sondern
b) auch gleich noch finanziell ruiniert.

Bookstar schrieb:
Was ich geschrieben habe gilt für einen Single/Pärchen. Sind Kinder im Spiel, muss man natürlich weiter denken und dann können solche Versicherungen durchaus Sinn machen.
Richtig. Als Single kann man ja seinen Eltern auf der Tasche liegen, weil man so blauäugig war und gedacht hat, dass einem im Büro nichts passieren kann. :rolleyes:

Bookstar schrieb:
Es soll schon leute gegeben haben, die konnten von ihrem Geld nicht mehr leben, weil von der Katze bis zum Hund alles versichert war. ;)

@Melvin: schonmal was von Handschuhen gehört? außerdem kann man auch umschulen etc..man ist nicht immer gleich Berufsunfähig. Und gerade bei solchen Fällen kannst du mir nicht weiß machen, dass die Versicherung ohne Prozess Gutachter etc. auch nur einen Cent die ersten 5 Jahre begleicht ;).

Es gibt viele unnötige Versicherungen, das ist unbestritten. Die BU gehört aber sich nicht dazu.
Dein Punkt mit dem Umschulen ist nicht mehr ganz valide. Das war früher eine häufig genutzte Möglichkeit der Versicherer um sich von den Zahlungen zu drücken. Diese "abstrackte Verweisung" fehlt aber heutzutage in den meisten aller guten BU-Angebote.

Bookstar schrieb:
Wenn eine BU günstig abgeschlossen werden kann OK, aber ich hätte 100 Euro bezahlen müssen pro Monat und im Schadensfall 1500 Euro erhalten. Das ist ein Witz³.
Umsonst ist nur der Tod. Und schildere doch mal die Alternative wenn du Arbeitsunfähig wirst und die 1500 Euro nicht hast.
 
Bookstar schrieb:
@Melvin: schonmal was von Handschuhen gehört? außerdem kann man auch umschulen etc..man ist nicht immer gleich Berufsunfähig. Und gerade bei solchen Fällen kannst du mir nicht weiß machen, dass die Versicherung ohne Prozess Gutachter etc. auch nur einen Cent die ersten 5 Jahre begleicht ;).

Umschulen ist nicht. Du verwechselst hier Berufsunfähigkeit mit Erwerbsunfähigkeit. Wenn ich meinen erlernten Beruf aufgrund einer Krankheit/Allergie/Verletzung nicht mehr ausüben kann habe ich Anspruch auf BU-Rente und fertig. Beispiel: Mit einer Mehlallergie kann man sicherlich so ziemlich jeden Beruf in Deutschland problemlos ausüben. Wenn ich aber Bäcker gelernt und eine BU abgeschlossen habe und sich die Allergie erst spät entwickelt hat habe ich in diesem Fall dennoch Anspruch auf BU-Rente, da ich meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Ein solches Beispiel habe ich in meinem Bekanntenkreis erlebt, und die BU-Rente wurde ohne Gerichtsverfahren problemlos gewährt.

Bookstar schrieb:
@eddy08: Wenn ich mir eine Hand absäge kann ich noch genauso weiterarbeiten.

Kommt auf den Beruf an. Für sehr viele Berufe braucht man zwingend beide Hände.

Bookstar schrieb:
Wenn eine BU günstig abgeschlossen werden kann OK, aber ich hätte 100 Euro bezahlen müssen pro Monat und im Schadensfall 1500 Euro erhalten. Das ist ein Witz³.

Komisch, ich zahle im Augenblick 42 € im Monat. Dieser Betrag steigert sich über die Jahre schrittweise auf 64 €. Dafür erhalte ich im Falle der Berufsunfähigkeit eine Rente von 1500 € monatlich. Sollte keine Berufsunfähigkeit eintreten erhalte ich bei Ablauf der Versicherung einen Großteil der Beiträge wieder, da ein Teil der monatlichen Prämie als Altersvorsorge in Fonds angelegt wird. Effektiv zahle ich also vielleicht 20 € monatlich für 1500 € Rente im Falle der Berufsunfähigkeit. "Geldverbrennen" wie du es nennst sieht für mich anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
|MELVIN| schrieb:
Komisch, ich zahle im Augenblick 42 € im Monat. Dieser Betrag steigert sich über die Jahre schrittweise auf 64 €. Dafür erhalte ich im Falle der Berufsunfähigkeit eine Rente von 1500 € monatlich. Sollte keine Berufsunfähigkeit eintreten erhalte ich bei Ablauf der Versicherung einen Großteil der Beiträge wieder, da ein Teil der monatlichen Prämie als Altersvorsorge in Fonds angelegt wird. Effektiv zahle ich also vielleicht 20 € monatlich für 1500 € Rente im Falle der Berufsunfähigkeit. "Geldverbrennen" wie du es nennst sieht für mich anders aus.

Dann lass mal die Hosen runter. Sowas glaubt dir doch kein Mensch! wenn es so eine Versicherung geben würde, dann wäre ich auch BU versichert! :rolleyes:
 
Bookstar schrieb:
Dann lass mal die Hosen runter. Sowas glaubt dir doch kein Mensch! wenn es so eine Versicherung geben würde, dann wäre ich auch BU versichert! :rolleyes:

Volkswohl Bund: "Perfect Start - Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung mit Beteiligung am Überschuss (SBUJ) mit Anlage der Überschüsse in Investmentfonds". Laufzeit 34 Jahre (ich bin dann 61), die ersten 5 Jahre 42,04 € monatlich, vom 5. bis zum 10. Jahr schrittweise Steigerung der monatlichen Prämie auf 64 €, da bleibt sie dann bis zum Versicherungsablauf. BU-Rente 1.500 €. Je nachdem wie die Fonds sich entwickeln bekomme ich nach Ablauf einen Großteil der Beiträge wieder, bei 6% durchschnittlichem jährlichem Wachstum der Fonds sogar über 90%. Beruf: Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Melvin
In welche Fonds investiert deine BU? Rein interessehalber.
 
Man kann sich das aus einer bestimmten Auswahl selber aussuchen und prozentual aufteilen. Bei mir sind es diverse Metzler-Fonds, da für diese kein Ausgabeaufschlag erhoben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
|MELVIN|

Wo hast du denn diese Zahlen her (~ 90% Geld zurück)? Hast du dir das selber mal durchgerechnet oder hat dir das dein Versicherungsverkäufer gesagt? Auf der Seite vom Volkswohlbund sind die Informationen ja eher rar gesät.
 
Mir wurden schriftlich die Summen mitgeteilt, die ich bei angenommenen 0%, 3%, 6% und 9% durchschnittlichem jährlichem Wachstum der Fonds nach Ablauf der Versicherung zurück bekomme. Und bei 6% waren es etwa 90% der insgesamt gezahlten Beiträge (was ich über die Jahre zahle kann ich ja selber ausrechnen).
 
Zurück
Oben