Wie sorge ich fürs Alter vor?

Die 10 Regeln des Ruheliebhaber sind natürlich nett.. taugen in der Praxis den meisten allerdings wenig, da sie gar nicht über genug Einkommen verfügen..

am besten ist und bleibt Bares mit einem kleinen Anteil Aktien... Aktien werden immer etwas Wert sein, selbst der Euro, Dollar etc nichts mehr Wert sind... außer natürlich alle Unternehmen werden verstaatlicht ;-)..

Ein Fonds mit einem Mix aus Dax-Unternehmen ist optimal.. und wenn irgendwann nur noch 2/3 da sein sollten... WARTEN! In 30 Jahren wird der Dax schätze bei 25000 stehen.. das ist ne gute Rendite und Inflationsschutz..

Aber Liquidität ist alles.. warum irgendwo 1-2 % Verzinsung bekommen und auf der andern Seite 5-6% zahlen...
 
ja, das sagten viele. dann verloren sie ihr ganzes geld.

bei ner inflation nützt dir die beste aktie nichts. schau mal zurück in die vergangenheit.

schau mal zurück, welche reichen nach großen inflationen reich geblieben sind. garantiert nicht die mit bergen von aktien und die ihr bares aufgehoben haben.

du weist schon, was inflation ist?

also in richtung heute kostet ein brötchen 30cent. einen monat später 3€.

das problem, was wir normalverdiener haben ist einfach, das wir die ausdauer der reichen nicht haben, eine inflation zu überstehen.
selbst mein haus ist keine garantie, das ich besser durch ne inflation komme.
wenn ichs verkaufen muss, damit meine kinder das nächste jahr was zu essen haben nutzt es mir auch nichts. naja, nen bisschen schon.

allerdings hoffe ich mal, das die weltweit kommende inflation sich in grenzen hält.
max. 10% sind schon schwer genug zu überstehen.
 
Würde auch an erster Stelle ein Eigenheim setzen wollen.

Riester ist mir zu unsicher - unser Staat wird schon dafür sorgen, dass niemand damit Gewinn machen kann ausser den Versicherungskonzernen & Banken, die uns den Kram aufschwatzen!
Meine Meinung - muß man nicht teilen......

An letzter Stelle käme jetzt Gold, zum einen weil der Preis extrem hoch ist und zum anderen, weil Griechenland die letzte Zeit nutzte um die Goldvorräte aufzustocken - das riecht doch förmlich danach, als wollten die jetzt den hohen Kurs dazu nutzen um zumindest einen Teil abzustossen und schnelle Kasse zu machen!
Und was dann mit dem Gold-Preis geschieht, das wird interessant - ich vermute mal ein Kurssturz um 25% oder mehr!
 
micha2 schrieb:
bei ner inflation nützt dir die beste aktie nichts. schau mal zurück in die vergangenheit.

Kommt auf die Aktie drauf an. Gerade Unternehmen mit großer Preismacht, also solche die ohne größere Absatzeinbußen steigende Kosten an Kunden weitergeben können, sind hier eine gute Absicherung. Ich denke da insbesondere an sowas wie Lebensmittelkonzerne (Essen müssen die Leute schließlich immer kaufen, egal wie teuer). Womit wir auch schon dein nächstes Argument wiederlegt hätten:

micha2 schrieb:
du weist schon, was inflation ist?
also in richtung heute kostet ein brötchen 30cent. einen monat später 3€.

Als Aktieninhaber der besagten Bäckerei stünde man also auf der sicheren Seite. Bei gleichbleibender Marge würde sich der Gewinn der Bäckerei und damit der Wert des Unternehmens verzehnfachen. Wobei das Beispiel maßlos übertrieben ist, da es 1000% Inflation im Monat bzw. über 12000% Inflation im Jahr entspräche. Das ist dann doch etwas sehr weit hergeholt. Selbst im Worst-Case halte ich in den Industrienationen Inflationsraten von mehr als 10% für ausgeschlossen.
 
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|MELVIN| schrieb:
Kommt auf die Aktie drauf an. .......
solange sich leute die nahrungsmittel noch leisten können...........

|MELVIN| schrieb:
Als Aktieninhaber der besagten Bäckerei stünde man also auf der sicheren Seite. ......

nö, gerade nicht. wenn er sein brötchen morgens für 3€ verkauft und die 3€ abends keine 2€ mehr wert sind, bekommt der bäcker ganz schön probleme wenn er die zutaten für die brötchen nachkauft. in dem fall möchte ich keine aktie von deinem bäcker haben.
allerdings muss da schon ne große inflation kommen.

vor inflation schützt nur eigentum. alles was irgendwie mit geld zu tun hat, also auch aktien,
wird abgewertet. der nachteil des geldes.
schließlich kommt ne inflation nur, weil einfach mehr geld im umlauf ist als werte vorhanden sind.

das eigentlich problem ist aber das wenige geld der normalen leute. sie haben einfach nicht genug um eine größere inflation schadfrei zu überstehen.
was nützt die, das von mir aus sichere aktienpaket, wenn dein magen knurrt.
 
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micha2 schrieb:
nö, gerade nicht. wenn er sein brötchen morgens für 3€ verkauft und die 3€ abends keine 2€ mehr wert sind, bekommt der bäcker ganz schön probleme wenn er die zutaten für die brötchen nachkauft. in dem fall möchte ich keine aktie von deinem bäcker haben.

Jetzt sind wir also schon bei 50% Inflation am Tag bzw. über 18.000% Inflation im Jahr. Argumentiere doch mal mit halbwegs realistischen Inflationsraten, denn dann sind Aktien von Lebensmittelkonzernen definitiv eine gute Absicherung.

micha2 schrieb:
vor inflation schützt nur eigentum. alles was irgendwie mit geld zu tun hat, also auch aktien,
wird abgewertet. der nachteil des geldes.
schließlich kommt ne inflation nur, weil einfach mehr geld im umlauf ist als werte vorhanden sind.

Eine Aktie ist doch Eigentum. Viele Konzerne besitzen beispielsweise Unmengen von Immobilien. Wenn ich Aktien eines solchen Konzerns halte bin ich Miteigentümer dieser Immobilien.
 
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|MELVIN| schrieb:
Jetzt sind wir also schon bei 50% Inflation am Tag bzw. über 18.000% Inflation im Jahr. Argumentiere doch mal mit halbwegs realistischen Inflationsraten, denn dann sind Aktien von Lebensmittelkonzernen definitiv eine gute Absicherung.
was sind denn aus deiner sicht halbwegs vernünftige inflationsraten.
meinst du, das 500 milliarden für banken und 100te milliarden für rettungsfonds nicht doch irgendwie geld ist, welches mehr ne luftnummer darstellt.
wo kommt das geld denn deiner meinung nach her.
meiner meinung nach von dem freien kapitalmarkt, der 2008 mit 100ten milliarden gestützt wurde.
naja, ich gehe jetzt nicht gleich von einer inflation wie in den 20er jahren aus.

aber schau dir mal sowas an :

"Tomaten kosteten im Dezember rund die Hälfte mehr als noch ein Jahr zuvor, bei Paprika und Blumenkohl betrug das Plus rund 40 Prozent, Gurken, Nüsse, Wirsing, Kartoffeln, Zwiebeln – überall legte der Preis 25 bis 30 Prozent zu. Gemüse insgesamt wurde um 17,5 Prozent teurer, Obst knapp acht Prozent – innerhalb von gerade mal zwölf Monaten. Ist das keine Inflation?"

mit nem fernseher, nen camcorder, ner waschmaschine und nem notebook kommt man dann auf eine aktuelle inflation von 1,7%

und jetzt frag ich dich, was kannst du von den günstiger gewordenen sachen essen?

wir haben schon eine hohe inflation bei grundnahrungsmitteln. ein notebook brauche ich nicht zum leben. das geht auch ohne.


|MELVIN| schrieb:
Eine Aktie ist doch Eigentum. Viele Konzerne besitzen beispielsweise Unmengen von Immobilien. Wenn ich Aktien eines solchen Konzerns halte bin ich Miteigentümer dieser Immobilien.

das eigentum ist nur soviel wert, wie ein käufer dafür zahlen wird.
nebenbei könnte dein konzern noch versuchen über kreditaufnahme zur überwindung der krise diese werte an die banken zu verspielen.
und glaub mir, du als kleinaktionär erfährst davon erst nach der pleite.

abschließend: ich will den teufel nicht an die wand malen. aber tomaten wuchsen bzw. wachsen bei uns dieses jahr wie unkraut.
aber vielleicht haben ja die bauern recht, wenn sie wiedermal subventionen fordern, weil die ernten schlechter waren als letztes jahr ;)
 
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micha2 schrieb:
"Tomaten kosteten im Dezember rund die Hälfte mehr als noch ein Jahr zuvor, bei Paprika und Blumenkohl betrug das Plus rund 40 Prozent, Gurken, Nüsse, Wirsing, Kartoffeln, Zwiebeln – überall legte der Preis 25 bis 30 Prozent zu. Gemüse insgesamt wurde um 17,5 Prozent teurer, Obst knapp acht Prozent – innerhalb von gerade mal zwölf Monaten. Ist das keine Inflation?"

Zwischen 40% im Jahr und 18.000% im Jahr liegen Welten, um nicht zu sagen Galaxien. Um eine Inflation von 18.000% zu erreichen müsste sich die im Umlauf befindliche Geldmenge ja vertausendfachen, und dafür reichen die paar Hundert Milliarden die die Zentralbanken drucken hinten und vorne nicht. Ich bleibe dabei: Ich erwarte selbst im Worst-Case im Euro-Raum keine Inflationsraten von dauerhaft über 10% im Jahr. Und in einem solchen Szenario ist man mit bestimmten Aktien sicherlich ganz gut aufgestellt.
 
waren doch nur beispiele, was kommen kann. ich behaupte doch nicht, das es so kommt.
ein trend in richtung hohe inflation ist aber zu erkennen.
ich hoffe ebenfalls, das 10% pro jahr nicht überschritten werden.
aber rechne mal deine 2,5-3% lohnerhöhung pro jahr dazu und zieh 10% wieder ab.
irgendwann verkaufst du deine aktien, weil du das geld brauchst. du stehst das halt nicht so durch, wie ein mensch der millionen auf dem konto hat.

es sei denn, du bist einer von den glücklichen ;)
 
micha2 schrieb:
.
aber rechne mal deine 2,5-3% lohnerhöhung pro jahr dazu und zieh 10% wieder ab.
irgendwann verkaufst du deine aktien, weil du das geld brauchst. du stehst das halt nicht so durch, wie ein mensch der millionen auf dem konto hat.

es sei denn, du bist einer von den glücklichen ;)

Naja du sprichst hier von einem Reallohnverlust von ca. 7% im Jahr. Ich denke man muss kein Einkommensmillionär sein um sowas verkraften zu können ohne an seine Ersparnisse zu gehen. Ich verdiene nicht übermäßig viel und gebe trotzdem nur etwa 60% meines monatlichen Netto-Einkommens aus. Ich könnte also 7% jährlichen Reallohnverlust etwa 6 Jahre lang verkraften, bevor ich an meine Ersparnisse gehen und/oder meine Ausgaben einschränken müsste.

Weiterhin halte ich es für unwahrscheinlich, dass bei flächendeckenden Lohnerhöhungen im Bereich von 3% Inflationsraten von 10% generiert werden können. Es besteht ja ein volkswirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Lohnerhöhung und Inflation, in der Regel entsteht eine Lohn-Preis-Spirale.
 
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na dann wollen wir hoffen, das nach 5jahren die staatsschulden über die inflation getilgt sind ;)
 
micha2 schrieb:
na dann wollen wir hoffen, das nach 5jahren die staatsschulden über die inflation getilgt sind ;)

Getilgt sicher nicht, aber nach 5 Jahren mit 10% Inflation wäre die Schuldenquote sicherlich auf ein tragbares Maß zurückgegangen.....
 
"du weist schon, was inflation ist?"

ja micha, ich weiß was inflation ist.. anscheinend besser als du.

Bei 10000000% Inflation verlieren die, die Barvermögen haben, fast alles...

Alles andere allerdings bleibt gleich.. die Menschen gehen weiter arbeiten, die Unternehmen produzieren weiter und jeder sollte seinen an die Inflation angepassten Lohn bekommen... gleiches gilt für Unternehmensanteile... diese werden zwangsläufig angepasst.

Aktien sind im Grunde nicht anderes als ein Haus... solange das Unternehmen wie das Haus solide ist.

und jeder der arbeitet kann sich auch weiterhin essen leisten...


Die Inflationssorgen werden auch zwangsläufig dafür sorgen, dass Gold weiter steigt.. dazu kommt die Tatsache, dass die Zahl der Millionäre stetig steigt... China.. Indien... Gold wird weiter steigen.. trotzdem halte ich Aktien für die bessere Anlage. Wobei Bares (auf Tagesgeld oder Jahresgeld) für mich zur Zeit immer noch das Beste ist.. ich weiss nicht ob ich morgen ein neues auto brauch, plötzlich unterhaltszahlungen auf der matte stehen oder ich mir ein haus anlache... wer weiss das schon?
 
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Sebbl2k schrieb:
"
Alles andere allerdings bleibt gleich.. die Menschen gehen weiter arbeiten, die Unternehmen produzieren weiter und jeder sollte seinen an die Inflation angepassten Lohn bekommen... gleiches gilt für Unternehmensanteile... diese werden zwangsläufig angepasst.

Aktien sind im Grunde nicht anderes als ein Haus... solange das Unternehmen wie das Haus solide ist.

du hättest in geschichte schonmal aufpassen müssen.

edit: ach was heist in geschichte. gibt selbst heute länder in denen es den menschen eher dreckig geht, wegen der hohen inflation.

hier mal was aus naher vorzeit: http://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise
 
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Wieso brandet eigentlich jedes Mal auf's neue die Diskussion auf, ob Aktien gegen eine steigende Inflation als Investment geeignet sind. Fürchterlich.

Erstmal macht es der Mix und dass Aktien ebenso wie Immobilien einen besseren Inflationsschutz bieten als ein Tagesgeldkonto ist klar, warum muß es bloß immer darum gehen auf Gedeih und Verderb Recht zu haben
 
grundsätzlich hast du ja recht. aber eben nur solange, solange es keinen börsencrash gibt. die inflation im rahmen bleibt.
wir von einer weltweiten rezession verschont bleiben.
das problem wird eher nicht sein, das dein paket abstürzt. das problem wird eher darin bestehen, das du die zeit überstehst, bis du wieder einen geldwerten vorteil hast.
aber wie schon mehrmals betont-> nur falls es schlimm kommt.
also so wie es unsere groß- bzw. urgroßeltern erlebt haben.
davon gehe aber selbst ich nicht aus.

was das "gedeih und verderb" angeht sag ich nur: " ganz schön smarter einstieg. willst doch nicht etwa recht haben:D
 
Um das Geld keinen unnötigen Risiken auszusetzen ganz wichtig: keine "unabhängigen" Geldvernichter wie AWD, Deutsche Vermögensberatung oder LMP ins Haus lassen ;)

Auch der eigenen Hausbank freundlich, aber mit gesundem Misstrauen entgegen treten.

Keine Kapital-Lebensversicherung aufschwatzen lassen.

1) Die private Riester-Rente als Zusatz zur gesetzlichen Rentenversicherung ist ein durchaus sinnvoller Baustein. Bei Geringverdienern / Kinderreichen durch die staatliche Förderung attraktiv, bei mittlerem bzw. hohem Einkommen ist der Zuschuss egal, durch den Lohnsteuer-Jahresausgleich holt man hier automatisch mehr raus.

Nachteil: teilweise sehr hohe Gebühren durch den höheren Verwaltungsaufwand gegenüber normalen Rentenversicherungen. Üblicherweise gehen um die 10% der Einzahlungen flöten, das entspricht oft ziemlich genau der staatlichen Förderung.
Tipp: Beitrag jährlich zahlen spart kosten.

2) Bei mittleren / hohen Einkommen ist eine betriebliche Altersvorsorge die bessere Alternative (solange der Arbeitgeber mitmacht, der hat aber ebenfalls Vorteile)
Während die Riester vom Netto abgeht, wird die BAV vom Arbeitgeber direkt vom Brutto abgezogen - Spareffekt durch geringere Lohnsteuer und Sozialabgaben ca. 50% !
Nachteil: Mitnahme bei Arbeitgeberwechsel zwar gesetzlich geregelt, trotzdem ist man irgendwie nie Herr über den Vertrag.

3) Banksparverträge: lohnen sich bei der derzeitigen Verzinsung fast nie, mit staatlicher Förderung (analog Riester) könnte man drüber nachdenken.

4) Immobilien: na klar - der Traum von den eigenen 4 Wänden. Sollte man nur bedenken, dass beriets im Namen die Unflexibilität drinsteckt.
 
realistischer Zeitgeist: Man sollte davon absehen, dass man als junge Person seine Altersvorsorge mit Papieren sichern kann.
 
ja Riesterrente bekommst 154 Euro vom staat pro Jahr geschenkt dazu noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung das sollten die Basics sein wenn einem was an seinem eigenen Leben liegt.
 
@ eddy
stirbt man wenn man das nicht hat ;-)?

@micha
argentinien ist a) ein schwellenland, b) ist der zustand temporär... genauso wie es in deutschland im extremfall auch wäre..

wir waren bis vor kurzem exportweltmeister.. davon mal ab.. der euro muss bleiben und der dax ist etwas feines ;-)..
 
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