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Wie viel bringt der Master in der Informatik?

jediric

Lieutenant
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Hallo,

ich studiere z.Z. Software-Engineering im 4. Semester und wechsel am Ende des Semesters dann nach Angewandte Informatik, weil ich mich mehr auf Medieninformatik spezialisieren will (wir machen dort sehr wenig mit design an sich).

Nun habe ich mir überlegt, da ich nicht gut im gute-Noten-schreiben bin, womöglich noch den Master hinten dran zu klemmen.
Das Problem ist nun, dass ich fast keine Stellenangebote finde für Master, jeder braucht scheinbar nur Bachelor.

Ich frage mich, ob ein Master wirklich was bringt?
Momentan denkt bei uns wirklich so gut wie niemand daran einen Master zu machen, weil es ja anscheinend zu wenig Vorteile bringt. Ich kenne jedoch um ein paar Kanten 2 Studentinnen, welche gerade ihren Master gerade machen.
Normalerweise hatte ich es so geplant, dass ich den Bachelor fertig mache, 1 Jahr oder so arbeiten gehe, da ich sonst wirklich am Existenzminimum leben müsste, und dann womöglich den Master mache.


Greetings
 
Lohnt sich auf jeden Fall. Vllt. noch nicht so sehr im Einstieg, aber wenn du dann nach einigen Jahren im Betrieb am Aufsteigen bist stößt du irgendwann an eine unsichtbare Barriere.

Da helfen dir die zusätzlichen Kompetenzen schon weter. Mag natürlich von Firma zu Firma unterschiedlich sein, aber prinzipiell ist der Master die harte Zeit währenddessen wert.

Gruß,
[sauba]

Edit:

Zum nochmal ein Jahr arbeiten gehen - glaubst du, du schaffst das? Wenn du dir dann mal einen höheren Lebensstandard gesichert hast (evtl. größere Wohnung oder ein eigenes Auto statt Fahrrad) - bist du dann nochmal bereit zurückzugehen und 1.5 - 2 Jahre wieder Student zu sein? Ich glaube, ich tät mir schwer. Aber das ist sicher von Person zu Person unterschiedlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
[sauba] schrieb:
Lohnt sich auf jeden Fall. Vllt. noch nicht so sehr im Einstieg, aber wenn du dann nach einigen Jahren im Betrieb am Aufsteigen bist stößt du irgendwann an eine unsichtbare Barriere.

Falsch. In der Regel interessiert niemanden mehr, was du für einen Abschluss hattest. Im Berufsleben zählt nur noch das Netzwerk und natürlich auch in gewissem Maße die Leistung. Außer du strebst Vorstand eines Dax Konzernes an, dann wäre der Doktor ganz hilfreich ;).

Aber schaden kann ein Master natürlich nicht...
 
Brauchen tust du ihn nicht.

Ich mache meinen Master in Technischer Informatik weil ich für mein Berufsfeld viel interdisziplinäres Wissen brauche. Viele aus meinem Bachelor haben aber direkt nach dem Studium angefangen zu arbeiten im Bereich SAP/Webprogrammierung etc.

Ich habe selber 3 Jahre lang Medieninformatik im Fernstudium studiert und meiner Meinung nach brauchst du nicht noch mehr theoretisches Wissen aus dem Master, um deine beruflichen Ziele (sofern ich das im anderen Thread richtig gelesen habe mit OpenGL und XBox/Kinect) zu erreichen. Gerade in diesem Bereich ist vor allem praktische Erfahrung notwendig, die du nur im Beruf sammelst.

Kurzum: Ich würde dir davon abraten, deinen Master zu machen und stattdessen dich direkt zu bewerben.
 
Was mich interessieren würde hilft der Master im Berufsleben weiter bzw. ist der Master (2 Jahre Studienzeit und für Bachelor mehr anstrengen :)) dies Wert.

Bekomm ich mit einem Master ein höheres Gehalt + andere Stellen oder muss ich mich auch auf Bachelor Stellen bewerben und mit diesen konkurrieren.

Persönlich bringt er natürlich theoretisches Wissen.

Ich stehe zwar noch am Anfang des Studiums aber das inetessiert mich schon mal.
 
Ich mache grad den Master, genauer gesagt den MBA und sehe folgende Vorteile: mehr theoretisches Wissen und dadurch Praxis durch Übungen und Einbringen beim eigenen Arbeitgeber. Der Master kann ja hervorragend parallel neben dem Job gemacht werden. Auch wer den Master in Vollzeit macht wird sehen, das der Praxisbezug recht hoch ist.

Beruflich sehe ich den MBA/Master strategisch, das heißt, ich erwarte nicht sofort einen besseren Job, aber langfristig setze ich mich damit gegen die Bachelor durch und stehe auf Augenhöhe neben den vielen anderen Leuten die auch den Master haben (der Master wird stark verbreitet werden mit der Zeit).

Strategisch hoffe ich, damit immer einen leichten Vorteil zu haben, sowohl was die Chance auf einen Job selbst angeht als auch von Inhaltlicher Seite wenn es darum geht, mit Theorie zu glänzen und diese in der Praxis umzusetzen. Strategisch heißt dabei auf einen Zeithorizont von 10 - 30 Arbeitsjahren. Denn bis zur Rente sind es noch ein paar Jahrzehnte, und diese als Bachelor zu verbringen, wenn es die Chance auf den Master gibt ... darüber einfach mal ein, zwei Bier trinken und sinnieren.
 
Also um einen Job vor einem Master komme ich nicht drum herum.
Da ich von unsrem super Sozialstaat kein Bafög bekomme (aber schön Milliardenpakete ins Ausland schicken, anstatt die eigene Zukunft zu fördern <- eines der vielen Gründe weshalb ich nach dem Studium sofort auswandern werde) und bald vorerst einen Studentenkredit aufnehmen muss, damit ich bald umziehen kann, muss ich dann noch 4 semester studieren (2 Jahre). (Berücksichtigen, ich verliere 1 Semester durch den Wechsel, da es kein Parallelsemester gibt und mit Wahlpflichtmodulen würde ich nicht alles aus der Medieninformatik ausüben können, außer ich mach 1 Semester länger)
Ich werde dann 26 sein, wenn ich mein Bachelor abschließe.
Damit ich Bafög dann gescheit beantragen kann, muss cih 3 Jahre aus dem Elternhaus raus, geht also nicht ohne Geld nochmal 1,5 Jahre den Master machen.
Ich werde dann 1 Jahr irgendwas machen, wenns gut läuft vielleicht länger, wer weiß, vielleicht unterstützt mich die Firma dann sogar beim Master (gibt da eine, bei der ich mich auch fürs Praxissemester beworben habe, die macht sowas). Außerdem könnte ich hierbei auch grad mal die Kreditschulden weg machen.
Würde der Master aber nicht wirklich was taugen (z.B. Eigene Erfahrung + Können > Blatt papier), müsste ich den ja auch nicht machen.
Einige machen den Master ja erst, wenn sie merken, dass sie irgendwie nicht weiter hoch kommen.

Wie es aussieht muss ich einfach schauen, was die Zeit bringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
luggga schrieb:
Was mich interessieren würde hilft der Master im Berufsleben weiter bzw. ist der Master (2 Jahre Studienzeit und für Bachelor mehr anstrengen :)) dies Wert.

Bekomm ich mit einem Master ein höheres Gehalt + andere Stellen oder muss ich mich auch auf Bachelor Stellen bewerben und mit diesen konkurrieren.

Persönlich bringt er natürlich theoretisches Wissen.

Ich stehe zwar noch am Anfang des Studiums aber das inetessiert mich schon mal.

Das kommt, wie ich bereits angesprochen habe, ganz auf das Themengebiet an. Es gibt halt Gebiete, wo eine fundierte theoretische Ausbildung einen höheren Stellenwert hat als Praxiserfahrung und z.B. im Bereich SAP / Webprogrammierung / 3D-Engines etc. ist der theoretische Bereich eher begrenzt und dafür braucht man viel Praxiserfahrung.

Überlege es dir gut mit dem Master, wenn du wirklich so große Anstrengungen dafür auf dich nehmen müsstest. Die nötige Mathematik für 3D ist keinen Master wert und sofern du nur bestehende Techniken anwendest und nicht in die Forschung möchtest, bist du da mit dem Master meist fehl am Platz.

Gruß
 
Also bei uns wissen wir, dass wir durch den Master (zumindest, wenn wir den bei uns machen) wenig neues erfahren, und er eigentlich nur dazu dient, dass man etwas höher steht.
Wir haben im Studium sehr viel Theorie, aber auch sehr viel Praxis.
 
Welche Themen überschneiden sich denn bei eurem Bachelor und dem Master? Wenn es wenig neues gibt muss es ja direkte Themenüberschneidungen und Wiederholungen geben. Kannst du mal Beispiele bringen?

Mein Master (MBA) hat zu meinem vorherigen Studium (BWL, Diplom) keine Überschneidungen, 2 Themen werden fortgeführt (Controlling, Finanzierung), aber nicht wiederholt, alle anderen Themen sind neu. Und ich habe einen fachgleichen Master (BWL), das sollte bei Informatik ähnlich sein, glaube nicht das sich viel wiederholt.
 
Numerische Mathematik ( hatten wir schon viel davon)
Angewandte Computermathematik (hatten wir zu viel davon)
Komplexitätstheorie (hatten wir schon)
Algorithmentechnik (hatten wir auch schon, im master ist es nur etwas heftiger)
Informatikseminar (kA was das ist)
zweisemestriges Teamprojekt (haben 2 semestriges software-projekt udn 1 semestriges teamprojekt)
Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung (neu für uns)
Kommunikation und Automatisierung (neu für uns)
Software Engineering (hatten wir schon)


Also viele meinen der Master bei uns ist für die Informatiker fast nur wiederholung und in manchen dingen sogar leichter als der Bachelor, weil es nicht so tief rein geht wie im Bachelor.
 
jediric schrieb:
Also viele meinen der Master bei uns ist für die Informatiker fast nur wiederholung und in manchen dingen sogar leichter als der Bachelor, weil es nicht so tief rein geht wie im Bachelor.

dann stimmt da aber etwas gewaltig nicht, die Wahlpflichtmodule des Masters sollten eine Vertiefung sein, du solltest aber nicht vergessen, dass dir die meisten dieser Module auch schon während der Vertiefung deines Bachelors möglich waren, aber nun kannst du eben noch mehr Kurse dieser Vertiefung besuchen oder andere Vertiefungen nehmen.
 
Na dann, schau ich doch mal ins Wahlpflichtkatalog.

Und da sehe ich Dinge, die ich wählen würde, einfach nur, damit ich fähig bin richtig eine eigene Firma zu gründen und Geschäftsprozessmodellierung usw.
War auch das, was mein Bruder gemeint hat, der hat den Bachelor schon, den ich mache und hat sich auch überlegt, ob er Master machen soll. Bisher hat er es noch nicht versucht, irgendwie sah er wohl auch nicht mehr den Sinn darin.

Ich denke ich muss mal mit den Profs reden. Bisher gibt es nur einen Prof, der wirklich die Studenten dazu bringen will Master zu machen. Der soll mir dann auch genau erklären, warum ;)
 
jediric schrieb:
Da ich von unsrem super Sozialstaat kein Bafög bekomme (aber schön Milliardenpakete ins Ausland schicken, anstatt die eigene Zukunft zu fördern <- eines der vielen Gründe weshalb ich nach dem Studium sofort auswandern werde)...

Du willst eh auswandern und bist somit für "uns" also eh eigentlich verlorenes Geld und beschwerst dich dann noch dass du nicht noch mehr bekommst.
Na herzlichen Dank!
 
Beim Beginn des Masterstudiums sollte dir im Großen und Ganzen klar sein in welche Richtung du langfristig gehen willst. Ich kann jetzt logischerweise nur auf meine Uni eingehen, denke es wird sicher aber in der Regel ähnlich verhalten.
Bei uns besteht der Master hauptsächlich aus frei wählbaren modulen / lehrveranstaltungen.
Das Ziel des Ganzen ist nicht von überall ein wenig zu machen sondern seine Lehrveranstaltungen so auszuwählen, dass es in die Richtung geht in die du langfristig willst. Ich für meinen Teil wähle meine LVAs so, dass ich mich auf dem Gebiet Distributed Systems und Qualität im Softwareentwicklungsprozess verbessere.
Nach dem Bachelor bist du im Grunde nur jemand der alles einmal gehört hat aber von nichts wirklich Ahnung hat. Man muss sich im Master natürlich auch ein wenig selbst an der Nase nehmen und alles dafür tun, dass man am Ende auch wirklich was kann. Natürlich genauso mögich den Master abzuschließen und keine Ahnung zu haben. Einfach gesagt der Master ist, dass was du daraus machst. Ich für meine Person versuche auf den Gebieten besser zu werden, in dennen der Code monkey scheitert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plasmor schrieb:
Du willst eh auswandern und bist somit für "uns" also eh eigentlich verlorenes Geld und beschwerst dich dann noch dass du nicht noch mehr bekommst. ...

Ein gleichlautender Beitrag von mir wurde gestern 5 Minuten später direkt gelöscht, deiner darf bleiben. Die Admins hier sind sich auch nicht einig über die Forumsregeln, jeder zensiert, äh moderiert wie er lustig ist ;).

Aber ich stimme dem zu.

Topic: wenn ich mir die Antworten des TE so anschaue, dann habe ich den Eindruck, das seine Entscheidung gegen einen Master längst gefallen ist, und er gerne von uns hören möchte, das er keinen Master braucht.

jediric schrieb:
...Einige machen den Master ja erst, wenn sie merken, dass sie irgendwie nicht weiter hoch kommen.....

jediric schrieb:
... dass wir durch den Master (zumindest, wenn wir den bei uns machen) wenig neues erfahren, und er eigentlich nur dazu dient, dass man etwas höher steht.....

jediric schrieb:
...( hatten wir schon viel davon)...(hatten wir zu viel davon)
... (hatten wir schon)... (hatten wir auch schon, im master ist es nur etwas heftiger)...

Also viele meinen der Master bei uns ist für die Informatiker fast nur wiederholung und in manchen dingen sogar leichter als der Bachelor, weil es nicht so tief rein geht wie im Bachelor.

jediric schrieb:
... Bisher hat er es noch nicht versucht, irgendwie sah er wohl auch nicht mehr den Sinn darin. ...
. Der soll mir dann auch genau erklären, warum ;)

Wenn du von uns hören willst, wie unnötig ein Master ist, dann bitte, 'der Master ist für dich unnötig', denn du scheinst selber keine Motivation zu haben und willst eigentlich nicht wirklich wissen, ob ein Master etwas für dich bringt.

Bring erst mal den Bachelor hinter dich und schaue dir die Arbeitswelt an, ein Studenten ohne Abschluss sollte nicht vom übernächsten Titel träumen wenn der erste nicht geschafft ist.

Fakt ist, das in der Berufswelt jede Qualifikation Vorteile bringt, jede abgeschlossene Ausbildung ist ein Pluspunkt in deinem Lebenslauf und auch für dich persönlich. Mach erst mal den Bachelor und sammel Erfahrungen, dann kannst du dich fragen was der Master dir bringt.

Ach ja, wenn du bei den Inhaltsangaben des Masters schreibst, das du alle schon hattest und kennst dann irrst du dich gewaltig. Die Themen mögen so namentlich lauten, aber jedes Thema wird tiefer und komplexer in die Materie gehen als es sich ein Bachelor erträumen mag, das werden alles Vertiefungspunkte sein, keine Wiederhholungen.
 
Fu Manchu schrieb:
Ach ja, wenn du bei den Inhaltsangaben des Masters schreibst, das du alle schon hattest und kennst dann irrst du dich gewaltig. Die Themen mögen so namentlich lauten, aber jedes Thema wird tiefer und komplexer in die Materie gehen als es sich ein Bachelor erträumen mag, das werden alles Vertiefungspunkte sein, keine Wiederhholungen.

Da muss ich dir wiedersprechen. Ich mache gerade den Master an einer anderen FH weil mich die Vertiefungen gereizt haben und dort ist es wirklich so das mehr Wiederholt wird und angerissen als vertieft. Beispiel: Numerische Algorithmen. Bei meinem Bachelor habe ich in Numerik mehr mitbekommen obwohl das Fach in Numerik und Statistik aufgeteilt war. Komplexität und Berechenbarkeit reisst alle Gebiete der Theoretischen Informatik 1 nochmal an und fügt ein paar neue (oberflächlich) hinzu.

Geht es einem nicht um die Forschung, würde ich sagen das man den Master nicht braucht. Wenn man die 2 Jahre arbeitet ist man evtl. sogar auf der selben Gehaltsstufe wie ein einsteigender Master.
Mein Rat ist daher erstmal 1-2 Jahre zu arbeiten und dann vielleicht den Master mit den Vertiefungsrichtungen zu wählen der für die eigene Zukunft wichtig ist, möglicherweise sogar finanziert vom derzeitigen Arbeitgeber. Und vielleicht ist ja sogar ein Aufstieg ohne den Master möglich.

Ich muss zugeben das ich mich von diesem Mastergedöns auch hab mitreissen lassen, von wegen andere qulifizieren sich jetzt weiter und ich stehe nur mit meinem Bachelor da. Aber es ist nun mal der Regelabschluß und man sollte auch darauf stolz sein und sich nicht verrückt machen.

Wie mein Vorredner schon sagte: Konzentriere dich erst einmal auf dein aktuelles Ziel, den Bachelor.
 
wenn du nicht besonders gut in gute noten schreiben bist, dann sieh zu, dass du schnell fertig wirst.
 
Bookstar schrieb:
Falsch. In der Regel interessiert niemanden mehr, was du für einen Abschluss hattest. Im Berufsleben zählt nur noch das Netzwerk und natürlich auch in gewissem Maße die Leistung. Außer du strebst Vorstand eines Dax Konzernes an, dann wäre der Doktor ganz hilfreich ;).

Aber schaden kann ein Master natürlich nicht...

Da habe ich aber deutlichst andere Erfahrungen machen dürfen. Vor allem in großen Unternehmen, wo die Entscheider an Stellen sitzen, die nur Zertifikate, Abschlüsse und Diplome auf dem Tisch liegen haben und die eigentliche Person dahinter nicht kennen ist es schon sehr wichtig eine möglichst hohe Qualifikation aufweisen zu können. Traurig aber wahr, andere viel wichtigere Faktoren spielen so oft gar keine Rolle.

Natürlich sind Beziehungen und eine hohe Einsatzbereitschaft auch oft ein Sprungbrett auf die nächsthöhere Stufe und einen gut bezahlten Job.
 
Gatso schrieb:
...Traurig aber wahr, andere viel wichtigere Faktoren spielen so oft gar keine Rolle.....

Welche Faktoren sollen das denn sein? Wie lassen sich diese Faktoren belegen und beweisen? Zertifikate, Zeugnisse und andere Papiere belegen eine Leistung, aber die von dir wohl gemeineten Faktoren sind weiche, unprüfbare Faktoren, daher muss man sich im ersten Schritt auf Zeugnisse und Zertifikate verlassen. Das ist nicht traurig, sondern normal und bekannt, daher sollte man persönlich darauf aus sein eine hohe Ausbildung zu genießen und zu erreichen.

Mr.Komplex schrieb:
...Ich muss zugeben das ich mich von diesem Mastergedöns auch hab mitreissen lassen, von wegen andere qulifizieren sich jetzt weiter und ich stehe nur mit meinem Bachelor da. Aber es ist nun mal der Regelabschluß und man sollte auch darauf stolz sein und sich nicht verrückt machen.....

Wenn es wirlich der Regelabschluss sein sollte, dann würde ich persönlich auf jeden Fall einen Master anstreben, um aus der Masse herauszustechen und - sagen wir mal so - eine Position rechts außerhalb der gaußschen Verteilungskurve anstreben, so das man nicht mehr in der Mitte mit allen anderen sitzt, die auch einen Regelabschluss haben. Dazu kommen ja noch die Herrscharen von Diplomern die auch den Arbeitsmarkt besetzen, so das ein Master ein gutes Pfund ist um am Arbeitsmarkt zu bestehen.
 
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