Wie,wo studieren? Informatik

SparkMonkay

Commander
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Moin da bin ich.
Ich mache dieses Jahr mein Abitur und mache mir Gedanken um meine Zukunft, was ich machen werde usw. Das steht für mich schon fest, denn ich will Informatiker werden. Nur ich möchte studieren. Da liegt mein Problem, denn ich habe keine Lust auf den Mathematischen Teil, wie Lineare Algebra und Analysis. Ich hatte bisher 13 Jahre Mathe und 3 davon im LK, langsam wird es zuviel des guten.

Kann ich (angewandte) Informatik/Softwareentwicklung im Umkreis Düsseldorf studieren?
Außerdem weiß ich nicht, ob ich eine FH oder Uni dann besuchen soll.

Ich hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen.
MfG Bio
 
Ohne Mathe wird das nicht funktionieren. So viel sei gesagt (;
 
Ohne Mathematik gibt es kein Informatikstudium, wenn du allerdings weniger und einfachere Mathematik haben willst, würde ich dir das Studium an einer FH empfehlen.
An der Uni wirst du sowohl LA als auch Höhere Mathematik oder Analysis haben und das auf einem wesentlich(!!!) höheren Niveau als im Mathe-Leistungskurs.
 
Hast du nur keine Lust auf Mathe oder hast du wirklich Probleme mit Mathe?

Das Informatik auch die "Bindestrich" Informatikstudiengänge haben schon ein sehr hohen Anspruch was den mathematischen Teil betrifft. Wenn du wirklich Probleme mit dem Fach hast, dann ist auch die Informatik nicht wirklich was für dich - fehlt dir nur die Lust, da kann man dran arbeiten. ;)
 
Mit liegt es mehr daran,dass ich keine Lust mehr habe. 13 jähe, langsam reicht es mir.Aber ich glaube ich werde da durch müssen
 
Würde ich mir an deiner Stelle dann ernsthaft überlegen. Mathematik ist wesentlich anstrengender auf Uni- oder auch FH-Level und auch Informatik selbst ist nicht so weit weg von der Mathematik. Wenn du also darauf keinen Bock mehr hast, dann vielleicht doch was anderes studieren.

Oder ein Soziales Jahr oder sowas zwischenschieben, damit du den Kopf frei kriegst. (Wie hat man eigentlich 3 Jahre LK? Der fängt doch erst in der 12. an bei nem neunjährigen Gymnasium?)
 
Sry 2 Jahre.

Hmmm. Ich schaue mir erneut die Themen an in der Uni.
 
Also ich studiere gerade info an der TU Dresden im 9. Semester und kenne auch einen FH Studenten.

Niemand der sich mit Mathe nicht so recht anfreunden mochte ist noch dabei bei meinem Jahrgang. Wenn du keine rechte Lust auf Mathe hast ist Informatik an Uni/Fh sicherlich nicht das richtige für dich. Es wird dir auch sicher schwerfallen dafür zu lernen wenn dich Mathe so anödet. Der Matheleistungskurs ist vom Tempo und Niveau würd ich schätzen etwa ein Fünftel oder weniger vgl mit Unimathe. Das größere Problem ist, dass du an der Schule nie gelernt hast dir komplexe mathematische Inhalte selbst anzueignen, dies aber an UNIs erwartet wird. Diese Unterschied ist ein Hauptgrund für viele Matheprobleme an der Uni.

Auch wenn die reinen Mathekurse nur ca 1 Semester umfassen, so ist doch in fast allem Mathe enthalten.
Theoretische Informatik: bedient sich struktureller Mathematik
Grafik: Vektorrechnung bis zum Abwinken
Datenbanken: Algebra
Die Liste könnte ich beliebig weiterführen.

Wenn dir Mathe nicht so recht Spaß macht glaube ich kaum, dass die mit Informatik an UNI oder FH glücklich wirst.

Solltest du dich für angewandte INF an einer FH entscheiden: nimm auf jeden Fall eine mit guten Industriepartnern.
Eine Wald und Wiesen Fh bringt dir nicht viel.

Wenn du ohne viel theoretisches Wissen programmieren möchtest oder vllt eher Richtung Webdesign etc gehen möchtest empfiehlt sich vllt eine Ausbildung zum Fachinformatiker.

Edit:
solltest du dich trotzdem für ein Infostudium entscheiden kann ich die TU Dresden wärmstens empfehlen.

Das Lehrkonzept gerade in Mathe ist hier ziemlich genial. Neben Vorlesung und Übung gibt es jede Woche viele betreute Lernräume wo man seine Aufgaben lösen kann und bei jedem noch so kleinem Problem gleich einen Tutor fragen kann.

Preislich ist Dresden ziemlich günsting und auch eine super schöne Stadt.
Abschlussmäßig gibt es hier ein Dipl Inf oder Bachelor/Master, je nachdem was man möchte.
 
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Mir macht es ja Spass, nur mir wird es langsam zu viel. Kann sein, das es wegen dem Abitur nur so wirkt :/
Mit Vektorrechnung hatte ich bisher am meisten Spaß und mit Matrizen, der Rest, wie e-Funktion und Integral ist einfach nur ein Brechreiz.

Deine Empfehlung ist nett gemeint, jedoch möchte ich noch bei meinen Eltern bleiben. Finanziell kann ich es mir nicht Leisten. Bzw, das Geld kann ich woanders vll besser investieren. Ich hörte, dass der Bachelor nahezu überall eig. gleich ist. Bzw es für den Bachelor egal ist, welche Uni ich besucht habe. Stimmt das?
Wollte Heinrich Heine Universität gehen und dann für Master und vielleicht mehr woanders hin. Vielleicht sogar ein Auslandssemester in Serbien, Beograd :)
 
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Vieleicht wäre ein dualer Studiengang was für dich? Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Das mache ich an einer FH in der Nähe von Köln und ich arbeite sogar passender weise in Düsseldorf, wo ich meine Ausbildung als Informatik Kaufmann dazu mache. Der Vorteil in bezug auf Mathe liegt in der starken Praxisnähe. Da du ja immer im Wechsel 3 Monate an der FH und 3 Monate im Betrieb bist, werden die Vorlesungen auch dahingehend gestaltet. Das macht es einfach entspannter und interessanter. So kommt einem mathe anders vor als in der Schule.vielleicht nicht cool, aber besser als in der Schule ;-) Vorteile sind damit ja klar. Außerdem ist es im Bereich der Informatik auch von großem finanziellen Vorteil wenn man auch wirtschaftlich versiert ist. Nachteil ist natürlich der Zeitaufwand. Die 3 Jahre sind schon hart, inklusive Zugfahrt komme ich selten mit weniger als einer 60-Stunden Woche weg. Kommt natürlich auch auf deinen Wohnort und dein unternehmen an. Bei mir ist es da etwas extrem.

Aber auch schon im Studium geld zu verdienen ist natürlich eine interessante alternative ;-) direkt im Studium bereits ein selbstständiges leben beginnen zu können war für mich ein toller schritt, der mir auch in der persönlichen Entwicklung viel geholfen hat.

Kannst ja mal googlen ;-) EUFH Brühl oder Neuss und was man da so machen kann ;-)
 
@KaptainBio
Also mit null Bock auf Mathe wird Informatik nichts. Rate mal, wovon sich der Wortteil -matik ableitet. Mathe steckt in fast jedem Fach drin, das man im Info-Studium hat. Und mit Schulmathe hat das nichts mehr zu tun. Das was du zwei Jahre in der Schule hattest, wird in der Hochschule in drei Vorlesungen (nur etwa 3x 2 Stunden!) durchgenommen. Und die e-Funktion ist extrem wichtig. Ohne die wird es schwer oder unmöglich, Einheitswurzeln von komplexen Zahlen zu berechnen und damit gibt es dann auch keine extrem wichtige diskrete Fourier-Transformation mehr. Und von der hängt mehr ab, als man denkt.
 
Es ist nicht so dass ich keine Lust drauf habe. Es ist mein Lieblingsfach. Nur manche Teile sind einfach nur nervig, ich glaube da verstehst du mich.
Außerdem ist es nicht so, dass ich nicht lernwillig bin. Ich kann lernen, bzw ich werde lernen.

Ich werde mich nochmal damit beschäftigen.
Es ist auch das, wofür ich mich bisher entschieden habe. Ich habe mich eigentlich drauf festgelegt.
 
Entweder man macht es, dann heißt es Augen zu und durch oder man lässt es sein. Aber es machen wollen und dabei die ganze Zeit zu nörgeln, das bringt es auch nicht. ;)

Btw, die meisten Leute haben eine völlig falsche Vorstellung davon, was man im Informatikstudium gelehrt bekommt. Zocken und Computer zusammenschrauben gehören jedenfalls nicht dazu. Und man beschäftigt sich allgemein auch nicht mit der Konfiguration von Computern und Software. ("Du bist doch Informatiker, du musst doch wissen, wie das hier einstellt." - "Nö. Woher denn?")
 
Wenn du keinen Bock auf Mathe hast, solltest du nicht Informatik studieren. Überhaupt an der Mathematik kommst du nicht vorbei - egal ob du Informatik, Chemie, BWL oder Sozialwissenschaften studierst. Ist einfach so. Fakt ist - es geht einfach nicht ohne.
Gehe in dich und überlege, ob du unbedingt studieren willst. Vielleicht ist eine Ausbildung für dich besser?
MfG
 
13 Jahre Mathe und dann ohne Informatik studieren wollen?
Glaub mir, gerade in der Informatik wirst du Mathematik bekommen von der du nicht mal zu träumen wagst!
Ich schwelge noch in Erinnerungen an die Zeit in der Mathematik für mich noch aus Zahlen und Variablen bestand, nun bin ich froh wenn ich mal eine Zahl in meinen Berechnungen habe :D
Was ich dir nicht empfehlen kann - technische Informatik bzw. Computer Engineering. Mein Ding ist es, aber wenn du keine Lust auf Mathe hast, lass die Finger von diesen Fächern.

Aber generell lässt sich sagen ohne Mathematik wirst du nun mal in dem Bereich nicht weiter kommen, das ergibt sich schon aus dem Fachgebiet heraus. Alles in der Informatik dreht sich um die Verarbeitung von Zahlen, egal ob du Hardwarenah, Hardwarefern oder Hardware an sich entwickelst. Du benötigst immer und ständig die Mathematik, je näher du an die Hardware kommst auch boolsche Algebra und natürlich Fourier/Laplace/Z.
Sorry Bro aber ohne Mathematik läuft in der Informatik gar nichts, ist leider so.

Wenn du wirklich etwas mit Computern machen willst, empfehle ich dir generell erst einmal eine Ausbildung als FiSi. Es erleichtert dir hinterher den Einstieg ins Studium ungemein durch viele Vorkenntnisse und du kannst deine Stärken und Schwächen hier genauer heraus arbeiten. Imo kann es ein großer Fehler sein direkt nach der Schule zu studieren, da sind sehr viele Bekannte in die Falle gerannt...
 
Ich lasse mich dann mal überraschen :)

Wobei der Gedanke zuerst eine Ausbildung und dann das Studium im Form einer Abendschule wäre nicht übel :/

Hmmm, Systemintegration. Könnt ihr mir Arbeitgeber bzw Ausbilder Empfehlen im Raum Düsseldorf?
 
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