win 8 und ccleaner wollen nicht

WhiteShark schrieb:
Der regcleaner schadet nicht.
Aber bringt auch nix. Warum sollte man sich also die Arbeit machen ihn zu nutzen?
Wie oft muss ich denn noch erklären, warum Registry Cleaner sinnlos sind?

WhiteShark schrieb:
Und der Cache funktioniert nicht so das automatisch alles veraltete neu geladen wird.
Nein, im Cache werden Elemente gespeichert, die sich bei Websiteaufrufen selten ändern. Vom SSD/HDD laden ist eben schneller als aus dem Netz.
Alle Elemente bekommen ein "Verfallsdatum" und werden gelöscht wenn eine bestimmte Zeit nicht mehr auf sie zugegriffen wurde. Wenn die maximale Cachegröße überschritten wird, werden auch Elemente gelöscht, die das "Verfallsdatum" noch nicht überschritten haben.
Und wie gesagt, man kann den Cache auch nach Belieben beschränken.
Wie gesagt, du brauchst nichts manuell zu löschen, der Browser weiß selbst am besten was noch benötigt wird und was nicht.

WhiteShark schrieb:
Außerdem ist CC einfach zu bedienen. Das kriegt jeder dau hin.
Noch einfacher wäre es, wenn man das System so konfiguriert, dass der DAU garnichts anfassen muss, sondern einfach in Ruhe arbeiten/spielen/surfen/chatten/whatever kann, und sich nicht ums System kümmern muss.
Und das ist auch möglich, ganz ohne CCleaner. Ich habs ja auch kurz angerissen was man dafür tun muss.

MrChiLLouT schrieb:
Das mit den Windows Updates mag zwar stimmen, aber das ist auch kein Argument gegen den CCleaner, weil das nichts ist, was die Systemperformance effektiv beeinflusst.
Doch, das ist ein Argument gegen den CCleaner, weil genau dieser Punkt sehr viel Speicher fressen kann und das auch noch auf dem System Laufwerk. Das macht sich besonders bemerkbar wenn das Systemlaufwerk ne kleine SSD ist.

von MrChiLLouT schrieb:
Es funktioniert tadellos
Aber es bringt nichts. Wie oft muss ich das denn noch sagen?
Wieso sollte ich ein 3rd Party Tool instalieren wenn Windows alles selbstständig kann?
Wieso sollte ich mir die Mühe machen, regelmäßig manuell per CCleaner rumzupfuschen, wenn ich auch einfach dem System die Arbeit machen lassen kann.

Man kann eben entweder Windows einmalig richtig einrichten (z.B. auto clean per cleanmgr.exe, defrag task, Autostart konfigurieren, virenscan task, browser cache + cookie management konfigurieren usw.) und es sich ab dann selbst verwalten lassen, oder man fummelt eben in regelmäßigen Abständen mit irgendeinem Tool rum (wobei CCleaner tatsächlich noch eins der besseren ist).

Also ich bin da eher für die erste Variante --> set and forget.
 
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Ach ja. Nur mal so ne kleine Bemerkung am Rand. Ich hab grade mal über die Datenträgerbereinigung die Windows Update Backups versucht zu entfernen. Naja das Ergebnis war folgendes. Als nach 5Minuten die Bereinigung von 1,00Gb immernoch nicht fertig war, habe ich die Bereinigung abgebrochen und wollte die Datenträgerbereinigung nochmal starten. Sie startete dannach aber nicht mehr. Also habe ich den PC einmal neugestartet. Dabei hing er nochmal 5-10 Minuten in dem Screen hier fest und ich musst ihn dazu zwingen auszuschalten (4Sek. Powerknopf gedrückt halten).



So viel zu Thema Fehleranfälligkeit! Ich glaube, dass der CCleaner genau deswegen diese Funktion nicht drin hat, weil eben sowas bei rauskommen kann..

Nochmal für dich Grantig, weil du so besonders aufmerksam liest.
MrChiLLouT schrieb:
Übrigens kann man dem CCleaner ebenfalls einen automatischen Task zuweisen, dass dieser jeden Tag/Woche/Monat/Jahr automatisch durchläuft.
 
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Grantig schrieb:
Selber Schuld wenn du zu ungeduldig bist :P

Nach 5Minuten sollten 1GB Daten gelöscht sein. Vorallem bei einer SSD. Beim neustart hing er fest, weil er in einer Endlosschleife versucht hat Updates einzulesen/konfugieren, die nicht existent sind. Und bitte hör auf so grauenhaft schlecht zu zitieren.
 
Windows muss erst evaluieren welche Update-Backups überhaupt gelöscht werden können, Abhängigkeiten auflösen usw.
Das dauert eben. Du warst zu ungeduldig und hast es abgebrochen.
Beim Neustart hat Windows versucht die Änderungen Rückgängig zu machen (was wahrscheinlich noch länger dauert als das Bereinigen der Backups) und du hast es einfach abgeschossen.

Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber das ist typisches DAU verhalten.
Wenn ein Task mal etwas länger dauert denken "omg es hängt wtf, abbrechen, abbrechen!!" und wild umherklicken.
Und dann wenn Windows versucht sich selbst zu reparieren einfach abschießen.
Und dann auf das scheiß Windows schimpfen, weil man seinen eigenen Fehler nicht erkennt.

Man hätte die Bereinigung auch einfach im Hintergrund laufen lassen und weiterarbeiten können, stört ja nicht.
Hast schon recht, du bist wahrscheinlich mit CCleaner besser bedient als mit den Tools die Windows mitliefert. Viel Spaß noch. Ich bin dann mal weg.
 
Grantig schrieb:
Aber bringt auch nix. Warum sollte man sich also die Arbeit machen ihn zu nutzen?
Wie oft muss ich denn noch erklären, warum Registry Cleaner sinnlos sind?
Es macht ja keine Arbeit, da ich den CCleaner sowieso laufen lasse. Das ist ja der Vorteil, es vereint mehrere Funktionen.
Und das ich dafür eine sauberere Registry habe ist ein positiver Nebeneffekt.

Nein, im Cache werden Elemente gespeichert, die sich bei Websiteaufrufen selten ändern. Vom SSD/HDD laden ist eben schneller als aus dem Netz.
Alle Elemente bekommen ein "Verfallsdatum" und werden gelöscht wenn eine bestimmte Zeit nicht mehr auf sie zugegriffen wurde. Wenn die maximale Cachegröße überschritten wird, werden auch Elemente gelöscht, die das "Verfallsdatum" noch nicht überschritten haben.
Und wie gesagt, man kann den Cache auch nach Belieben beschränken.
Wie gesagt, du brauchst nichts manuell zu löschen, der Browser weiß selbst am besten was noch benötigt wird und was nicht.
Der Browser weiß es leider nicht am besten. Schon mal ne Webseite programmiert? Du ahnst nicht wie oft man Strg+F5 drücken muss damit die neu hochgeladenen Dateien auch angezeigt werden.

Noch einfacher wäre es, wenn man das System so konfiguriert, dass der DAU garnichts anfassen muss, sondern einfach in Ruhe arbeiten/spielen/surfen/chatten/whatever kann, und sich nicht ums System kümmern muss.
Und das ist auch möglich, ganz ohne CCleaner. Ich habs ja auch kurz angerissen was man dafür tun muss.
Mit CCleaner ist das genauso möglich. Sogar unter XP. Und CC ist einfacher erklärt, weil es simpel aufgebaut ist.
Ich hab ausserdem gerne die Kontrolle darüber wann mein System aufgeräumt wird.

Aber es bringt nichts. Wie oft muss ich das denn noch sagen?
Wieso sollte ich ein 3rd Party Tool instalieren wenn Windows alles selbstständig kann?
Wieso sollte ich mir die Mühe machen, regelmäßig manuell per CCleaner rumzupfuschen, wenn ich auch einfach dem System die Arbeit machen lassen kann.
Weil es mit dem Tool komfortabler ist.

Man kann eben entweder Windows einmalig richtig einrichten (z.B. auto clean per cleanmgr.exe, defrag task, Autostart konfigurieren, virenscan task, browser cache + cookie management konfigurieren usw.) und es sich ab dann selbst verwalten lassen, oder man fummelt eben in regelmäßigen Abständen mit irgendeinem Tool rum (wobei CCleaner tatsächlich noch eins der besseren ist).

Also ich bin da eher für die erste Variante --> set and forget.
Ich eher für die zweite, da ich gerne die Kontrolle habe.
 
WhiteShark schrieb:
Der Browser weiß es leider nicht am besten. Schon mal ne Webseite programmiert?
Da vertrau ich dem Firefox wohl zu sehr, verzeih mir mein Unwissen ;)
Ich hab vor vielen Jahren mal ne Website komplett in Actionscript (Flash) geschrieben (Jugendsünde, hatte noch nicht lange angefangen zu programmieren (in C) und meine Clanmember wollten ne Website xD).
Aber ich hatte noch nie viel Ahnung von Webdesign und habs auch heute noch nicht. Ich habe mir aber vorgenommen, dass in den kommenden Monaten (zumindest teilweise) mal nachzuholen :)

WhiteShark schrieb:
Ich eher für die zweite, da ich gerne die Kontrolle habe.
Du bist der erste bei dem ich verstehe warum er den CCleaner nutzt.
Klar, bei meinem Ansatz muss man einiges an Kontrolle aus der Hand geben (ans System delegieren).
Ich bin da wohl einfach etwas faul :D
 
MrChiLLouT schrieb:
Ach ja. Nur mal so ne kleine Bemerkung am Rand. Ich hab grade mal über die Datenträgerbereinigung die Windows Update Backups versucht zu entfernen. Naja das Ergebnis war folgendes. Als nach 5Minuten die Bereinigung von 1,00Gb immernoch nicht fertig war, habe ich die Bereinigung abgebrochen und wollte die Datenträgerbereinigung nochmal starten. Sie startete dannach aber nicht mehr. Also habe ich den PC einmal neugestartet. Dabei hing er nochmal 5-10 Minuten in dem Screen hier fest und ich musst ihn dazu zwingen auszuschalten (4Sek. Powerknopf gedrückt halten).

So viel zu Thema Fehleranfälligkeit! Ich glaube, dass der CCleaner genau deswegen diese Funktion nicht drin hat, weil eben sowas bei rauskommen kann...
Niedlich, die eigene Ungedult und Unwissenheit vorschieben um ein Programm zu loben von dem man selbst nicht weiß, ob es denn wirklich einen Mehrwert bietet und von dem man nicht weiß, dass es selbst im Laufe der Zeit nicht vielleicht doch selbst nur Schaden am System anrichtet.
1. können bestimmte Aufgaben wirklich auch mal länger dauern
2. zieht man im Fall aus 1. nicht einfach nach 10min. die Reißleine, sondern lässt dem System halt nochmal etwas mehr Zeit
3. falls der Prozess wirklich nie fertig geworden wäre, kann genau das eine Folge der früheren Verwendung vom CCleaner sein
4. machen solche ungeduldigen und unüberlegten Aktionen, wie von dir beschrieben, es erst nötig, dass man auch mal was am System flicken muss

Du solltest deinem Namen gegenüber deinem PC mal etwas mehr Ehre machen ;)

WhiteShark schrieb:
Der Browser weiß es leider nicht am besten. Schon mal ne Webseite programmiert? Du ahnst nicht wie oft man Strg+F5 drücken muss damit die neu hochgeladenen Dateien auch angezeigt werden.
Ach nein? Dann schließ doch mal den Browser um zu testen, ob nach einem F5 der Cache geleert wird.
Der Browser schmeißt seine Altbestände normaler Weise beim Schließen über Bord.
Aber nur weil du mal nen bissl Webseitenquelltext geschrieben hast, bist du jetzt natürlich der große Programmversteher ;D


Ich verstehe eure Herangehensweise schon und kann auch nachvollziehen warum ihr auf den Cleaner setzt, aber ihr legt euer ganzes Vertrauen auf ein 3rd Partietool, sprecht im gleichen Zuge praktisch dem System und allen anderen 3rd Partieprogrammen euer Vertrauen ab.

Die Zeiten in denen wirklich 90% der Programme mehr oder weniger stark eurem System geschadet haben sind aber schon mit dem Aufkommen von Vista am verbleichen.
Heute schafft man das eigtl. nur noch über von mir genannte Typen und dazu zählt ein nackter Browser definitiv nicht.
 
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MrChiLLouT schrieb:
ABER es kann sein, dass die Systemperformance langfristig darunter leiden kann, wenn Zugriffe auf die Registry, aufgrund einer übergroßen Menge an Einträgen, verlangsamt werden.

Du verstehst nicht wie die Registry funktioniert. Denk doch mal nach. Es wird auf die Registry zugegriffen, ja. Aber nur auf Einträge die gebraucht werden. "Überflüssige" Einträge werden einfach nicht beachtet und müssen nicht gelöscht werden.

Genauso ein hartnäckiges Gerücht wie das man Festplatten 7-mal überschreiben muss um sicher zu löschen...

CCleaner macht ein wenig Platz, mehr nicht. Und in Zeiten wo SSDs und HDDs groß genug sind, braucht man das auch nicht...
 
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MrChiLLouT schrieb:
... ABER es kann sein, dass die Systemperformance langfristig darunter leiden kann, wenn Zugriffe auf die Registry, aufgrund einer übergroßen Menge an Einträgen, verlangsamt werden.

Es ist wurscht ob die/ eine Registry 500 Einträge hat, ob 5.000, ob 50.000 oder gar 5.000.000.

Es wird aus Registry IMMER nur das geladen, was gerade benötigt wird - nicht mehr und nicht weniger und da spielt dann auch die Anzahl der möglicherweise verwaisten Einträge keine Rolle.

Heise bzw. c't hat das mal sehr ausgiebig und ausführlich getestet und die Registry künstlich mit sinnlosem Kram aufgebläht. Der Unterschied lag im Bereich der Messtoleranz

Wenn die Empfehlung lautet,dass das Reduzieren der Größe der Registry mehr Tempo bringt, dann müsste umgekehrt eine maßlos aufgeblasene Registry als Bremse wirken.

Um das nachzumessen, haben wir kurzerhand an diversen
Stellen Unmengen an zusätzlichen Schlüsseln und Einträgen
eingefügt, so dass die Registry schließlich rund 256 MByte
groß war, also genauso groß wie der Arbeitsspeicher des langsa-
meren Testrechners. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Es gab keine messbaren Unterschiede, Windows war das schlicht egal.


[...]

Der Hauptgrund dafür, dass das Aufräumen der Registry unter Windows XP kein zusätzliches Tempo bringt, liegt an der Art, wie XP die Registry in den Arbeitsspeicher lädt. Während Windows 2000 sie noch komplett geladen hat, blendet XP nur
noch die Teile der Registry, auf die es gerade zugreifen muss, in 16 KByte kleinen Blöcken in den Speicher ein.

Zudem verwendet es von diesen nur eine begrenzte Anzahl (256 pro Hive) – ist die überschritten, wirft XP die jeweils ältesten wieder raus. Selbst bei einer extremen Anzahl von Registry-Zugriffen gibt es also eine Obergrenze, bis zu der die Registry Arbeitsspeicher belegt und ihn damit für andere Programme blockieren kann.

Quelle: c't 15/05 S. 102 ff.

Wie man sieht, der Artikel ist mittlerweile 8 Jahre alt und hat auch heute noch Gültigkeit da die Registry und deren Aufbau sich seit dem nicht verändert haben.
 
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