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NewsWindows 11: Wetter-App belegt bis zu 1,2 GB an Arbeitsspeicher
Ja, deswegen ist Electron auch längst nicht so scheiße, wie hier gern behauptet wird.
Aber Electron in einer Standard-App des meistverwendeten Desktop-OS? Naja... Wobei ich es aus wirtschaftlicher Sicht verstehen kann.
Mein Mint Cinnamon belegt nach einem Neustart sogar 1,4 GB und mich regt das gar nicht auf. Neustarts sind bei mir ohnehin nur sehr selten angesagt, denn das System geht in aller Regel in den Ruhezustand und dann belegt es den Speicher, den es mit allen offenen Programmen eben auch davor belegt hatte. Bei 32 GB RAM im Rechner rege ich mich garantiert nicht darüber auf, ob jetzt ein oder dreihundert MB direkt schon belegt sind.
Wer hier selbst unter Linux dringend haushalten muss, der hat seinen Rechner schlecht geplant.
@KitKat::new()
Die ressourcenschonende Programmierung früherer Zeiten musste schon lange der Massenproduktion weichen. So ist das nunmal, wenn der geneigte Nutzer die noch grossartigere App aus der Fliessbandproduktion nutzen können will, soll er sich doch gefälligst erst mal neue Hardware kaufen. Dass die noch grossartigere App trotzdem nicht mehr kann als ihre Vorgängerin, interessiert dabei nicht.
Erstens, nein.
zweitens ist eine gui mit hochauflösenden Grafiken keine ausrede hunderte MB ram für eine wetterapp zu verschleudern.
Es gibt so hervorragende Wege das Ressourcensparend umzusetzen, die seit Jahrzehnten Industriestandard sind, dass das hier durch ms gebotene einfach nur peinlich ist
Loopman schrieb:
Und das MS Bashing auf CB, von CB, geht ungeniert weiter... 🙄
Konstruktiver vorschlag: Performante, effiziente software bauen.
Wer Mist baut, darf ruhig kritisiert werden. Einige hier im thread reagieren ja fast, als ob man sie persönlich angegriffen hat.
Es ist ein profitorientiertes Unternehmen, welches die Meinung seiner "Fans", Kunden und sonst wem absolut nicht interessiert.
Auf einem meiner alten leichten Subnotebooks lief (und läuft) Windows 10 problemlos mit 8 GB RAM, reicht für LibreOffice und Browser (Chrome und Firefox). MS hat Windows 11 deutlich vergeigt.
Ganz locker. Ein simples GUI mit CSS3 Animation hast du in ein paar Minuten zusammengeklöpelt. Alleine für die Funktionen brauchst du in C++ einen Tag oder mehr.
Was du in C oder C++ machst, macht jemand mit Electron bzw. JS in einem Bruchteil der Zeit. Das sollte dir als Entwickler bewusst sein
foofoobar schrieb:
Du kannst die URL auch in einen Browser eintippen.
self hosted ja. Das der client dann aber auch deinen selfhosted server benutzt und nicht den öffentlichen?
War früher mittels Umbenennung der exe Möglich. Das wurde gestrichen und stattdessen der client generator angeboten. Der ist aber hinter einer Paywall...
Achja, du hast Recht. Danke für den Hinweis. Somit habe ich es jetzt wieder installiert um mein SSD besser auszulasten. Und ich lass es jetzt auch permanent im Hintergrund laufen um mein RAM besser auszulasten.
Na ja. Meine WarnWetter-App auf Android braucht auch 1 GB RAM.
Klar, es ist viel Speicher für ein paar Wetterdaten, und auch ich kritisiere gerne Microsoft, aber hier wird ein Drama inszeniert, wo eigentlich keins ist, sondern etwas, das heutzutage leider normal ist.
In den Zeiten, in denen ich C++ lernen musste, gab's noch so etwas wie Ressourcensparendes Programmieren als oberste Maxime, inkl. der nötigen garbage collection. Heute wird da irgendein Framework-Driss geladen und verwendet, wie hier schon beschrieben, teilweise in mehreren Instanzen paralellel und währenddessen dockert mein Raspberry Pi mit weniger RAM bei einem vielfachen an Prozessen rum, Containerisierung sei Dank.
Wenn man das wirklich will, dann kann man das auch umstellen. Würde ja zu den 8-GB-Plänen von MS passen und unterstreichen, wieso der Ex-Microsoft-Entwickler Dave Plummer den Windows Editor als TinyRetroPad mit nur 2,5 KB Größe neu entwickelt hat. Für das braucht's einfach nicht mehr ... und dann auch noch so ein werbeverseuchtes Wetter-Ding, igitt.
Keine Ahnung was Windows 11 bei mir an RAM belegt?! Sind mal eben 6,7 GB im Leerlauf weg ...
Im Vergleich mit Linux Mint habe ich im Leerlauf 1,3GB Belegung an RAM.
Wie gesagt: „Müll bleibt Müll“.
Bis man die eigene Position in Gefahr sieht, ist alles in Ordnung.
Viele Entwicklungen bei MS sind immer eine Reaktion anstatt eine Evolution oder Revolution.
Anstatt ihr System zu optimieren, hat MS seit Jahren es nicht hinbekommen wollen, Dinge zu ändern.
DX11-DX12: man hat nichts unternommen, bis AMD mit Mantle oder Steam sich mit Linux in die Richtung bewegt hat.
Windows Update-Politik: seit Jahren bringen Sie mehr und mehr Probleme in Software rein, aber lösen weniger. Ein Druckertreiber lässt das ganze „System“ abstürzen. Unglaublich.
„Probieren“ ohne Vision ist Gang und Gebe bei MS. Wenn es sich etabliert, dann kann man schön hinterher ein PP-Presentation halten, wie man es als ein langjähriges Projekt geplant hat.
Sogar heute verfolgt MS weitere Felder und erst kürzlich haben Sie selbst entdeckt, wie schlecht ihre Updates für Windows über die Jahre geworden sind. Es ist ein langsam sinkendes Schiff aber wenn „Point of No Return“ erreicht ist, dann wird es mit immenser Geschwindigkeit vorangehen. Ich wünsche mir das herbei, da bei Desktop MS eher bremst als Sie es voranbringen. Es braucht mehr Wettbewerb und frische Luft.