Windows sicher ohne Virenscanner?

Wohl kaum. Linux ist keine massentaugliche Alternative. Wäre schön, wenns anders wäre, ist es aber nicht.
Schon mal ausprobiert?
Und wie gesagt: Linux hat den Durchbruch längst geschafft. Nur eben nicht auf dem Desktop.

Ist hier aber nicht Threadthema. Zum eigentlichen Thema ist eigentlich alles gesagt: Virenscanner taugen so gut wie gar nichts. Wer bewusst darauf verzichtet, macht im Prinzip nur etwas verkehrt, wenn diese Software bisher die einzige Absicherung war. Und für solche Leute ist Linux geradezu ideal. Installieren, Paketmanager auf Autoupdate stellen, fertig. Ein wahrer Segen für leidgeplagte Helfer.
 
Virenscanner arbeiten mit Blacklists.
Sie würden zwar einen Osama bin Laden als Schädling erkennen, weil der bereits bekannt war, aber sie würden keinen Mohammed Atta erkennen, weil der vorher noch nicht aufgefallen war.
Genau deshalb hatte man auch Mohammed Atta eingesetzt und genau deshalb war der auch erfolgreich.
Einmal erfolgreich ist mehr als ausreichend.

Virenscanner benutzen den falchen Ansatz.
falsch: Blacklist
richtig: Whitelist
Ergänzung ()

IRON67 schrieb:
Weißt du, wer zuerst fragt, wie denn Malware ohne ausdrückliche Erlaubnis ausgeführt werden kann und dann eine Trendmicro-Analyse anzweifelt, dem spreche ich jegliche Kompetenz in diesem Zusammenhang einfach mal ab und ignoriere weitere Auslassungen dieser Person. Ich will ja nicht jetzt schon graue Haare bekommen.

Wenn UAC auf höchster Stufe steht und dieser CARBERP möchte irgend etwas starten oder verändern, dann erzeugt das ein Dialogfenster, wo der User aufgefordert wird, dieser Aktion aktiv zuzustimmen.
Unterbleibt die Zustimmung, dann versauert CARBERP und beschädigt nichts und klaut auch nichts, da es einfach nur eine tote Datei ist, die irgendwo herumliegt.
 
meesurik schrieb:
Schon mal ausprobiert?

Ja. Davon abgesehen, bin ich ein einzelner User, der 1990 mit DOS ohne Maus angefangen hat, also wenig repräsentativ.

Und wie gesagt: Linux hat den Durchbruch längst geschafft. Nur eben nicht auf dem Desktop.

Also nichts mit Durchbruch. Ein Durchbruch wäre es, wenn es auf dem Desktop-PC eine akzeptierte und beliebte Alternative wäre. Ist es nicht. Thema abgehakt.

Wer bewusst darauf verzichtet, macht im Prinzip nur etwas verkehrt, wenn diese Software bisher die einzige Absicherung war.

Und genau das ist in der Mehrzahl der Fälle so. Und für solche Leute kommt Linux nicht mal im Traum in Frage, so ideal es für sie auch WÄRE.

Bolko schrieb:
Virenscanner arbeiten mit Blacklists.

Nein. Was du meinst, sind nicht Blacklists, sondern Signaturen. Und nur so am Rande: Das hat sich längst geändert. So GANZ unfähig und einfallslos sind die AV-Hersteller nun auch wieder nicht.

Virenscanner benutzen den falchen Ansatz.
falsch: Blacklist
richtig: Whitelist

Blödsinn. Dann müsste jeder Entwickler erstmal dafür sorgen, dass sein Programm nicht als gefährlich eingestuft wird und jeder User müsste andauernd Dinge erlauben. Schon bei ähnlichen Ansätzen, z.B. Browser-Add-ons wie NoScript, sind die User mit den wenigen Entscheidungen überfordert.

Jetzt hab ich dich doch nicht ignorieren können, denn so langsam kommts mir vor, als wärst du nochn Zacken gefährlicher als meesurik. Das kann man ja nicht unkommentiert lassen.
 
Also nichts mit Durchbruch. Ein Durchbruch wäre es, wenn es auf dem Desktop-PC eine akzeptierte und beliebte Alternative wäre. Ist es nicht. Thema abgehakt.
Dir ist aber schon klar das

1. es nicht nur den Desktop gibt und
2. der Desktop sowieso an Bedeutung verliert?

Jetzt hab ich dich doch nicht ignorieren können, denn so langsam kommts mir vor, als wärst du nochn Zacken gefährlicher als meesurik. Das kann man ja nicht unkommentiert lassen.
Wieso gefährlich? Wir sind weder renitente Schüler noch bist Du unser Lehrer. Spar Dir das.
 
Zum eigentlichen Thema ist eigentlich alles gesagt: Virenscanner taugen so gut wie gar nichts. Wer bewusst darauf verzichtet, macht im Prinzip nur etwas verkehrt, wenn diese Software bisher die einzige Absicherung war.
Falsch, ein Virenschutz Programm sollte ein Bestandteil sein eines Konzeptes wie man Windows vor Infektionen schützt. Problem ist nur: die meisten Otto Normal User denken wenn Sie ein Virenschutz Programm installiert haben, nimmt das ihnen die Verantwortung für ihr System ab und nicht selten sind solche Windows Systeme nicht oder unvollständig gepatcht, sind veraltete Browser Versionen drauf, veraltete Browser AddOns, Flashplayer, Java usw. und beim installieren von Freeware wurde munter Adware mitinstalliert. Schau mal ins Trojaner Board was da jeden Tag abgeht wegen infizierter Systeme mit Adware:eek::D
 
meesurik schrieb:
Dir ist aber schon klar das

1. es nicht nur den Desktop gibt und
2. der Desktop sowieso an Bedeutung verliert?​

Ja. Und? Was ändert das daran, dass ein AV, wie hier nun bereits mehrfach erwähnt wurde, unverändert EIN Baustein im Sicherheitskonzept sein sollte? Nichts. Ganz egal, welches OS die Basis ist und welche Art Gerät genutzt wird, wird Malware ein Bestandteil des Biotops bzw. der Gefahren sein, denen der Nutzer ausgesetzt ist.
Und ich wiederhole es gerne ein weiteres Mal:

Die Realität ist nicht so, wie du sie gerne HÄTTEST. Wünschenswerte und geeignetere Mittel zur Gefahrenabwehr stehen für ONU nicht auf der Prioritätenliste und gerade die moderneren Geräte sind noch viel weniger als ein Desktop-PC darauf ausgelegt, dem User umfangreiche Informationen und Kontrollmöglichkeiten zu bieten. Die App-Launcher und sonstigen Gimmicks von Tablets sind vor allem auf schickes Design und effizientes Handling ausgelegt, aber nicht darauf, die Systeminterna offenzulegen.
Vieles wird vor den Augen des Nutzers verborgen, vieles "mit bester Absicht" voreingestellt und dann auch so beibehalten. Schon Microsoft hat das so bei Windows gehandhabt und was war die Folge? Malware tarnte sich auf primitivste Weise durch doppelte Dateiendungen. Sowas wird immer wieder passieren.
Und solltest du etwa glauben, Linux wäre vor Malware sicherer - vergiss es. Es lohnt sich nur vorerst nicht, massiv anzugreifen. Dennoch häufen sich seit Monaten die Berichte über gehackte Linuxsysteme.

Wieso gefährlich? Wir sind weder renitente Schüler noch bist Du unser Lehrer. Spar Dir das.

Wenn du dir Außerirdische und die Aufzählung von Dingen sparst, die man tun oder haben muss, um nicht zu sterben...

Hier treffen unterschiedliche Meinungen aufeinander. Meinungen zu äußern und Argumente zu bringen, ist statthaft. Wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst, bist du hier falsch. Andernfalls lege dir ein dickeres Fell zu oder gehe souveränder mit der Kritik um. Was das Lernen angeht: ich lerne gerne dazu. Aber von dir konnte ich bisher nichts Lernenswertes lesen. Mag sein, dass das umgekehrt auch gilt. Deswegen kannst du mir aber den Versuch nicht verbieten.
 
Hier treffen unterschiedliche Meinungen aufeinander. Meinungen zu äußern und Argumente zu bringen, ist statthaft. Wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst, bist du hier falsch. Andernfalls lege dir ein dickeres Fell zu oder gehe souveränder mit der Kritik um.
Mach Dir über mein Fell mal keine Sorgen. :D

Was das Lernen angeht: ich lerne gerne dazu. Aber von dir konnte ich bisher nichts Lernenswertes lesen. Mag sein, dass das umgekehrt auch gilt.
Leider ja.

Deswegen kannst du mir aber den Versuch nicht verbieten.
Danke ich verzichte. EOD.
 
Da könnt ihr hier noch 10 Seiten lang drüber debattieren, ohne einen Virenscanner ins Netz zu gehen und sowas auch noch zu empfehlen ist einfach nur fahrlässig, und zeugt nicht davon das man so ganz weiß von was man da spricht, und da gibt es keine zwei Meinungen dazu Punkt. :rolleyes:

Es reiner Virenscanner (ein kostenloser tuts da auch) und dazu die Windows-Firewall reichen da völlig aus, und immer schön das System durch Updates aktuell halten sowie dazu regelmäßig Images der Festplatte machen und man ist damit relativ.Sicher. ;)
 
Also ich hatte früher immer AntiVir installiert, aber seit 1-2 Jahren bin ich nur mit dem MSE unterwegs.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon ewig im Internet unterwegs (seit ca '99) bin und in den letzten ~7 Jahren keinen Virusbefall oder ähnliches hatte. Kann natürlich sein, dass ich einen Trojaner hatte, der nicht gefunden wurde, aber das bezweifle ich mal.
Dazu kommt noch, dass ich min. 2 mal im Jahr mein System komplett neu aufsetze und somit evtl. vorhandene nicht gefundene Schädlinge eliminiert werden. Ich gehe einfach mal davon aus, dass in der Firmware meiner HDD nichts steckt...

Jetzt bin ich auch ständig mit mir am kämpfen, ob ich nicht einen echten Scanner (Kaspersky) installieren soll oder nicht. Eigentlich brauche ich keinen, anderer seits ist der MSE auch nicht der beste. Ich habe auch eine SSD, von daher dürfte es keine Geschwindigkeitseinbußen geben, andererseits ist die AV-Software selbst auch anfällig.

Es ist wirklich keine einfache Entscheidung und beide Seiten haben ihre Pro und Contra Argumente.

Wir könnten uns zumindest darauf einigen, dass der wichtigste Schutz Brain 1.0.exe ist.
 
Nur weil ein verseuchter Rechner mit MSE läuft, heißt das ja nicht, dass das mit einem anderen Programm besser glaufen wäre. Wer schon mal einen Rechner in den Fingern hatte, der entseucht werden musste, wird meist auch zugegben, dass dort Avira, Kaspersky, Avast, Norton, Eset, McAfee,... drauf und dennoch verseucht war. Die Nutzer sind meist selber Schuld. Da ist der Browser bis zur Unbenutzbarkeit voll Toolbars und der Nachbarsjunge hat voll die Ahnung und den Rechner schneller gemacht, indem er die Windows-Updates ausgestellt hat. "Die spionieren doch!"
 
So ist es Wilhelm, zu 90 Prozent sitzt das Problem vor dem Bildschirm. ;)
 
Na hoffentlich verdienst Du mit dem Entseuchen Geld, denn kostenlos würde ich das nicht anbieten. Die kommen sonst ja immer wieder...
 
Ein Virenscanner kommt für mich heutzutage nicht mehr in Frage, weil das Ding mir keinen Zusatz an Sicherheit bietet.

Im Gegenteil, ich muss damit rechnen, dass Daten (u.a. jede aufgerufene URL) an den jeweiligen Hersteller übermittelt werden - das ist für mich ein absolutes No-Go - so ein Verhalten deklariert man im Normalfall als Spyware und ist somit selbst eine Schadsoftware.

Ich installier mir quasi ein Programm, welches mir ein Plus an Sicherheit verspricht, aber das Gegenteil handel ich mir ein.
Von den ganzen Beispielen, in denen ein fehlerhaftes Update des Scanners etliche Systeme zerstört hat, möcht ich gar nicht anfangen.

Nein, Virenscanner wie sie heute produziert und dem Anwender aufgeschwatzt werden, sind definitiv kein Zugewinn an Sicherheit.

Man sollte viel mehr Wert auf die auch schon genannte Sensibilisierung der User Wert legen, aber mit solchen Aktionen lässt sich höchstwahrscheinlich nicht soviel Kohle machen, als dem ONU weiterhin das Mantra der "Sicherheitssoftware" zu predigen.
 
IRON67 schrieb:
Wie naiv kann man sein? Ich habe nicht umsonst zwei Links dazu gepostet. Hier noch einer:

http://blog.trendmicro.com/trendlabs-security-intelligence/carberp-trojan-steals-information/
Du würfelst hier Dinge komisch durcheinander. Damit der Virus mehr als die Daten des angemeldeten Benutzerkontos und Daten auf eventuellen Wechselmedien beeinflussen kann, braucht er zwingend Admin-Rechte und diese zu erlangen, da hatte dein Vorredner seinerseits etwas nicht aus Spaß gesagt, ist alles andere als "einfach". Lücken, die bei UAC-Einstellung auf höchster Stufe noch funktionieren - und lies dir mal die Workaround-Beschreibungen der allermeisten "UAC-lücken" der letzten jahre durch, die funktionieren auf höchster Stufe eben in der regel nicht! ! Also bleib mal klocker mit deinen angeblichen Beweislinks, die nur genau das stützen, was dein Vorredner sagte: Auf nichthöchster Sicherheitsstufe ist die UAC öfter mal knackbar, aber diueses Designproblem ist popeleinfach umgehbar, indem man die UAC mit einem einfachen Schiebregler in der Systemsteuerung wieder so einstellt, wie sie bei Vista voreingestellt war, und dann ist Ruhe. Die allermeisten Viren in freier Wildbahn holen sich die Adminrechte durch Social Engineering, der Anwender wird also dazu verlockt, der Soiftware willentlich Admin.-Rechte zu geben. Eine Drive-By-Installation beim Surfen durch eine JS-Lücke oä. kann eben die Rechteerhöhung noch nicht liefern - und benötigte Zusatzlücken in der Benutzerkontensteuerungdie auch auf höchster UAC-Stufe funktionieren existieren sehr selten und stets nud für sehr kurze Zeit - und wenn du den extra groß gedruckten Teilsatz ignorieren möchtest, gibts ne Backpfeife, denn ich sags nochmal, die allermeisten "UAC-Lücken" setzen voraus, dass UAC nicht auf höchste sondern maximal auf zweithöchste Stufe gestellt ist.

Ich persönlich verzichte zwar auf Windows auch nicht auf den Virenwächter, allerdings eher aus Faulheit (man müsste Defender ja extra deaktivieren) als aus Überzeugung. Einen echten Drive-By hab ich selbst in der Zeit meines stärksten Videostreamkonsums nie erlebt. Aber dafür kenn ich tatsächlich, wie vermutlich fast jeder, Leute, die da "Sie müssen Flashplayer 23 installieren" mit OK-Klick und bewusster UAC-Rechtevergabe beantworten und sich dann wundern, warum ein Virus den Rechner sperrt und das hochdotierte AV-Programm durch den Virus gezielt ausmaneuvriert wird, indem einfach mehr Installationsprozesse gleichzeitig starten, als das AV-programm bearbeiten kann, und beim Neustart, um den rechner aus seiner prozessstartbeendstartbeendorgie zu erklösen, muss der Virus nur einen Dienst haben, der früher gestartet ist, als das AV - und das ist erschreckenderweise gar nicht unwahrscheinlich - und schwubbs ist die AV-Suite wieder voll in Betriebaber irgendwie blind für ein paar Virenklassen. Wenn man das mal live gesehen hat, merkt man vielleicht, dass es doch einfacher ist, AV-Software auszuspielen, als die Sicherheitsmechanismesn des Betriebssystems.

@ "Banking nur mit Bankix, niemals mit Windows"

Das ist doch Quatsch. Wenn du befürchtest, einen Trojaner mit Keylogger auf dem System zu haben, musst du auch befürchten, einen versteckten Darknetfilesharingclient installiert zu haben, der im schlimmsten Fall Kinderpornographie herkunftverschleiert. Die drohenden Strafen und Schadensersatzzahlungen sind nicht weniger wichtig, als das, was bei Durchschnittsbürger vom Girokonto abbuchbar ist.

P.S.
Ein AV-Programm auf dem lokalen Rechner funktioniert in der regel solange zuverlässig, wie die Viren noch keine Adminrechte haben. Filesharingclients brauchen nicht zwangsläufig Adminrechte, um selbst zu funktionieren - ohne Adminrechte werden sie vom AV aber auch noch zuverlässig rückstandsfrei und ohne Schaden am System gelöscht, wenn sie erst Wochen später erkannt werden. Mit Adminrechten spielen sie mittlerweile die meisten Virenprogramme aus. ich hab vor wenigen monaten mit angesehen, wie TrendMicro, man schaue ruhig mal in die AV-Compartives-Statistik, von einem Virus, dem Adminrehte bewusst verliehen wurden, zerhackt wurde. man kanns nicht deutlich genug sagen: Ohne UAC auf höchster Stufe sollte man nichts mit dem Rechner machen, das ist die wichtigste Bedingung in der Rüstung gegen Malware.
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker schrieb:
Du würfelst hier Dinge komisch durcheinander. Damit der Virus mehr als die Daten des angemeldeten Benutzerkontos und Daten auf eventuellen Wechselmedien beeinflussen kann, braucht er zwingend Admin-Rechte ... Also bleib mal klocker mit deinen angeblichen Beweislinks
Ich bleib eh locker, weil ich die UAC nicht wie du und andere hier für eine Sicherheitsbarriere halte. Durcheinander gewürfelt werden hier Dinge von ganz anderen. Vor allem stimmt deine Grundvoraussetzung zur Gewissensberuhigung nicht. Malware benötigt heute eben NICHT mehr zwingend Adminrechte und damit wird dein ganzer langer Sermon hinfällig. Punkt zwei: Social Engineering funktioniert. Tu nicht so, als wäre die Mehrzahl der User in der Lage, diese Gefahrenquelle zu umschiffen.

Einen echten Drive-By hab ich selbst in der Zeit meines stärksten Videostreamkonsums nie erlebt.

Ja und?

Ein AV-Programm auf dem lokalen Rechner funktioniert in der regel solange zuverlässig, wie die Viren noch keine Adminrechte haben.

Gefährlich naive Aussage auch hier. Wen willst du hier beruhigen?

Ohne UAC auf höchster Stufe sollte man nichts mit dem Rechner machen, das ist die wichtigste Bedingung in der Rüstung gegen Malware.

Ich zitiere mal zwei, die deutlich mehr Ahnung von Sicherheit hat, als du:

Der UAC-Prompt ist Sicherheitskasperltheater! Wer das Verhalten von ONU, Meldungen ungelesen "wegzuklicken" noch immer nicht kennt, soll sich bitte erschiessen. [Stefan Kanthak in dcsm]

ONUS bei denen Admin-Accountanfragen zum OK-Klicken aufpoppen, haben einen Vollidioten als Admin. [Jürgen P. Meier in dcsm]
 
MountWalker schrieb:
@ "Banking nur mit Bankix, niemals mit Windows"

Das ist doch Quatsch. Wenn du befürchtest, einen Trojaner mit Keylogger auf dem System zu haben, musst du auch befürchten, einen versteckten Darknetfilesharingclient installiert zu haben, der im schlimmsten Fall Kinderpornographie herkunftverschleiert. Die drohenden Strafen und Schadensersatzzahlungen sind nicht weniger wichtig, als das, was bei Durchschnittsbürger vom Girokonto abbuchbar ist.
Ich befürchte gar nix, da ich mir ziemlich sicher bin, dass mein Windows frei von jeglichem Ungeziefer ist. Von daher KÖNNTE ich in der Tat auf Bankix verzichten. NUR: Im Gegensatz zu Virenscannern habe ich mit Bankix ein System, bei dem eine Kompromittierung praktisch auszuschließen ist. Da musste man schon versehentlich auf eine Phishing-Seite gelangen (und diese auch nicht als solche erkennen), um überhaupt in Gefahr zu kommen.

Was den „versteckten Darknetfilesharingclient“ angeht: auch hier obliegt es dem Anwender, im Vorfeld effektive Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte dass von einem Profi erledigen lassen oder (noch besser) eben gleich auf ein deutlich weniger anfälliges OS wechseln.
 
Windows ist nicht sicher ohne AV.

Linux ist nicht schlecht, aber zum spielen auch eher weniger geeignet. Da empfehle ich schon OS X. Deutlich angenehmer, brauchst keinen AV und Spiele sind auch oft möglich.
 
@Chibi88
Zuerst einmal ist in der IT überhaupt nichts sicher. Aber es gibt Abstufungen was den Aufwand angeht.

OSX ist halt für Leute die mehr machen als klicki bunti nicht gut geeignet, da es einem gewisse Einschränkungen auferlegt und einen im goldenen Käfig hält. Das Gegenteil ist Linux, obwohl OSX natürlich auch auf Linux basiert. Irgendwo dazwischen liegt Windows und ist deshalb das beliebteste Betriebssystem.

Und ich behaupte einfach mal, dass man Windows auch sehr sehr sicher ohne AV hinbekommt ;)
 
Zurück
Oben