Windows Sicherung/Wiederherstellung mit (wimlib/robocopy) ln.exe

@nutrix: Wissen ist nicht wertlos.

Man sollte sich an das OS anpassen, nicht umgekehrt, daß OS an sich anpassen, wenn man dafür grob den Standard verläßt oder verändert
Sorry, aber die Forderung finde ich aus so vielen Gründen falsch, dass ich erst gar nicht damit anfange zu argumentieren.

zu 3.+4.:

Prinzipiell hast du zwar recht, aber das sind einfache Klartext-Skripte, wo jede(r) Interessierte leicht kontrollieren kann, wie es funktioniert (bisher nur die Linux-Sicherungen, für Windows habe ich noch keins). + Wenn man möchte, ist es auch nicht schwer sich einzuarbeiten und sie an den eigenen Bedarf anzupassen.

Gute Vorarbeit zahlt sich gewöhnlich aus: Zeitlich und durch das gewonnene Wissen und die Flexibilität.

Ich zeige sozusagen, wie man fischt. ;)
 
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Caramon2 schrieb:
Sorry, aber die Forderung finde ich aus so vielen Gründen falsch, dass ich erst gar nicht damit anfange zu argumentieren.
Das kommt auf die Perspektive an. Ein einzelner Benutzer auf seinem eigenen System kann natürlich machten, was er will. Ich hatte früher auch ganz viel speziell konfiguriert. Das hat dann aufgehört, als ich in der Arbeit und in verschiedenen Kundensituationen damit arbeiten mußte. Seither bin ich immer bei Standard geblieben, und habe keine Probleme damit, egal welche Unix/Linux/Windows-Umgebung. Klar ist das nicht immer schön, aber man kann dennoch fast alles erledigen.
Zudem riskiert man immer, wenn man in Windows (und auch Linux) umfangreich Änderungen vornimmt, Registry-Einträge umbiegt, Services abstellt usw., daß es unstabil läuft, und bei Updates Probleme macht. Du bist hier ja auch schon länger dabei. Viele Anfragen und Probleme bei Windows kommen nur deshalb, weil die Hilfesuchenden doch irgendwas in ihrem System so stark verbogen hatten (und sie es vergaßen).

Ich komme aus der Ecke, wo ich mal ein paar tausend System verwalte, und da bleibe ich strikt bei Standard, und vemeide alles so gut es geht, was das aushebelt. Genauso gehe ich vor, wenn ich helfend privat bei PC-Problemen unterstütze. Möglichst schlank, möglichst einfach, möglichst Standard, so daß sie bei Problemen auch andere Quellen außer mir helfen könnten.
Caramon2 schrieb:
Prinzipiell hast du zwar recht, aber das sind einfache Klartext-Skripte, wo jede(r) Interessierte leicht kontrollieren kann, wie es funktioniert (bisher nur die Linux-Sicherungen, für Windows habe ich noch keins). + Wenn man möchte, ist es auch nicht schwer sich einzuarbeiten und sie an den eigenen Bedarf anzupassen.
Ich kenne jetzt Deinen Bekanntenkreis nicht, aber seien wir mal ehrlich, viele tun das tatsächlich, oder noch anders gefragt, können das auch tatsächlich. Wenn ich mir meinen Bekanntenkreis außerhalb IT so ansehe, die bekommen teilweise einfache Dinge auf dem PC, selbst nach Jahrzehnten, bis heute nicht gebacken.
Caramon2 schrieb:
Gute Vorarbeit zahlt sich gewöhnlich aus: Zeitlich und durch das gewonnene Wissen und die Flexibilität.
Natürlich. Aber Du mußt zugeben, daß wenn Du Standard machst, und das OS möglichst wenig bis gar nicht verbiegen mußt, hast Du bei permanenten Wechsel die größte mögliche Flexibilität.

Nur mal eine Anekdote aus dem Berufsleben. Ein Kollege von mir arbeitete mit Total Commander. Der hat allen Ernstes bei Kunden vor Ort verlangt, daß man das auf seiner Umgebung installiert, sonst sei er nicht arbeitsfähig. 🤦‍♂️ Viele Umgebungen bei Kunden werden heute sehr restriktiv gehandhabt, da kann man nicht so einfach mal andere Software installieren, erst recht nicht auf Windows Servern etc.
 
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nutrix schrieb:
weil Du anscheinend genügend Zeit für sowas hast.
Zwangsweise: Schwerer, unverschuldeter Verkehrsunfall 2004: Seit dem leicht behindert und arbeitslos (bei Vorstellungsgesprächen (Kaufmann) haben die wahrscheinlich nur die Narben gesehen *) und gedacht, der ist immer krank, oder was in der Art. - Das letzte was ich immer gehört habe war: "Sie hören von uns…"

*) die Kopfhaut hing in Fetzen und der linke Arm wurde mir halb abgerissen (daran habe ich zum Glück keinerlei Erinnerungen), konnte aber noch gerettet werden - ich bin Linkshänder​

nutrix schrieb:
Dagegen kauf ich eben ein Programm, daß bei mir und in meinem Bekanntenkreis prima funktioniert, wo auf Knopfdruck ebenso schnell das System wieder herstellt ist,
Um Missverständnisse zu vermeiden:

Was verstehst du unter "schnell"?

Die Sicherung/Wiederherstellung der Systempartition dauert auf meinem alten System (AMD FX-8350 (76€ vor ein paar Jahren) und SATA-SSDs: direkt oder per USB3 angeschlossen) ca. 20-30 Sekunden.

Windows und NTFS sind langsamer (s. meine Tests), weshalb ich da noch von "schnell" sprechen würde, wenn Sicherung/Wiederherstellung unter einer Minute bleiben.

Natürlich die allererste Sicherung davon ausgenommen: Da dann alles kopiert werden muss, dauert das entsprechend und selbst bei meiner frisch installierten Testinstallation schon fast 3 Min.

Das meinte ich mit "effizient".

nutrix schrieb:
ohne diese Umstände.
Etwas zu lernen sind keine Umstände: Das macht mir Spaß und Erfolgserlebnisse tun auch nicht weh. :)
Ergänzung ()

nutrix schrieb:
Das kommt auf die Perspektive an. Ein einzelner Benutzer auf seinem eigenen System kann natürlich machten, was er will. Ich hatte früher auch ganz viel speziell konfiguriert. Das hat dann aufgehört, als ich in der Arbeit und in verschiedenen Kundensituationen damit arbeiten mußte.
Das ist natürlich was anderes.

Ich kümmere mich nur um ein paar PCs auf denen ich Linux mit meiner Konfiguration installiert habe. - Die meisten meiner Anpassungen wurden durch meinen Vater inspiriert, der erst als Rentner seinen ersten PC wollte und sehe viele Probleme, besonders mit der Maus, hatte: Dadurch fängt man an vieles "was schon immer so war" zu hinterfragen… - Da alles, was es ihm leichter gemacht hat auch mir half flüssiger zu arbeiten, wurde das zu meinem Standard, mit dem auch die anderen deutlich besser zurecht kamen.

Würde ich noch arbeiten (immer KMUs) hätte ich das auch bei den PCs am Arbeitsplatz eingeführt.

nutrix schrieb:
Ich kenne jetzt Deinen Bekanntenkreis nicht, aber seien wir mal ehrlich, viele tun das tatsächlich, oder noch anders gefragt, können das auch tatsächlich.
Das sind alles DAUs, die ohne mich vermutlich gar nicht sichern würden. - Wie z. B. mal im TV: "Ich habe einen Virenkiller. Ich dachte, dann braucht man keine Sicherung."

Das mit dem selbst kontrollieren und ggfs. anpassend war an entsprechend interessierte Forennutzer gerichtet: Never stop learning. ;)
 
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Caramon2 schrieb:
Das war neutral gemeint, nicht wertend. 😉 Ich hätte diese Zeit berufstätig mit IT nicht. Und in der Freizeit will ich doch etwas anderes machen. 🙂
Caramon2 schrieb:
Was verstehst du unter "schnell"?

Die Sicherung/Wiederherstellung der Systempartition dauert auf meinem alten System (AMD FX-8350 (76€ vor ein paar Jahren) und SATA-SSDs: direkt oder per USB3 angeschlossen) ca. 20-30 Sekunden.
Aber damit kannst Du nur auf Dateiebene arbeiten. Was machst Du, wenn das Problem tiefer liegt, und richtig Systemeinstellungen vermurkst sind (durch ein Update, Fehler etc.). Ich hatte schon mehrfach das Problem, daß nur ein Full-System-Recovery half oder schneller als jede ausführliche Fehleranalyse war.
Caramon2 schrieb:
Natürlich die allererste Sicherung davon ausgenommen: Da dann alles kopiert werden muss, dauert das entsprechend und selbst bei meiner frisch installierten Testinstallation schon fast 3 Min.
Gut, aber dann mußt Du fairerweise die Installation + Installation aller Treiber, Einstellungen etc. beim Recoveryprozess mit dazu rechnen. Und dann sind wir bei deutlich mehr als 3 Min. Von den ganzen installieren Programmen und Einstellungen mal ganz zu schweigen.

Bei mir sichere und recovere ich per Acronis TI von NVMe nach NVMe innerhalb 3-5 min ca. 50-60 GB. Ich trenne strikt Datenhaltung von OS, und setze immer auf ein schlankes C:-Laufwerk, so daß ich schnell sichern und recovern kann, um einfacher Tests mit neuen Programmen, Patches, Treiber usw. zu machen.
Caramon2 schrieb:
Das meinte ich mit "effizient".
Nah, das mag in Deinem speziellen Fall für Dich so sein, generell würde ich diese Lösung nicht wählen.
Caramon2 schrieb:
Etwas zu lernen sind keine Umstände: Das macht mir Spaß und Erfolgserlebnisse tun auch nicht weh. :)
👍
Ich schätze heute angesichts schnell schwindender Zeit jede gewonnene Lebenszeit und Effizienz.
 
nutrix schrieb:
Aber damit kannst Du nur auf Dateiebene arbeiten. Was machst Du, wenn das Problem tiefer liegt, und richtig Systemeinstellungen vermurkst sind (durch ein Update, Fehler etc.).
Die Systemeinstellungen werden doch auch in Dateien gespeichert, die dann mit wiederherstellt werden:

Windows besteht aus normalen Dateien und ihren Attributen, die auf einem normalen NTFS gespeichert werden:

Z. B. wenn ich schon vor der Windows-Installation die Partitionen erstelle und formartiere (siehe hier), sogar wenn z. B. mit 16k Cluster, behält Windows diese Formatierung bei (einschließlich der 16k Cluster): Da gibt es kein spezielles Windows-Voodoo.

nutrix schrieb:
Gut, aber dann mußt Du fairerweise die Installation + Installation aller Treiber, Einstellungen etc. beim Recoveryprozess mit dazu rechnen.
Nein.

Jede Sicherung ist vollständig, da unverändertes per Hardlinks übernommen wird: Bei meinem Test auf der neu formatierten Windows-Partition neulich, hatte ich extra nicht die ursprüngliche Sicherung wiederhergestellt, sondern eine der weiteren Sicherungen, bei denen nur die Änderungen zur vorherigen Sicherung übertragen wurden und alles unveränderte als Hardlinks.

Bitte informiere dich, was Hardlinks sind und wie sie funktionieren. - Das ist nichts exotisches: Bei der Zusammenfassung der initialen Sicherung sieht man gut, dass selbst eine frische Windows-Installation die exzessiv nutzt: Nur ca 9 GiB der Dateien waren "echt" und ca. 6 GiB als Hardlinks dupliziert.

nutrix schrieb:
Bei mir sichere und recovere ich per Acronis TI von NVMe nach NVMe innerhalb 3-5 min ca. 50-60 GB. Ich trenne strikt Datenhaltung von OS, und setze immer auf ein schlankes C:-Laufwerk, so daß ich schnell sichern und recovern kann
Dto. aus gleichem Grund. Allerdings war mein C: nur 6 GiB groß (XP x64). Dann 32 GiB mit NTFS-64k formartiert (S:, als möglichst schneller Zwischenspeicher für Videoschnitt: DVB-S-Aufnahmen, reines Streamcopy - auf der 2. HDD gab es auch eine (T:, auf der per DVB-Karte aufgenommen wurde, so dass ich zw. beiden platten kopieren konnte und der Rest war D: mit allen benutzerdefiniert installierten Programmen und meinen Daten.

Btw:

Wie groß muss eine Windows 11 Partition mindestens sein, wenn alles andere auf D: ist, damit es (auch auf Dauer), besonders bei sehr großen Aktualisierung nicht zu eng wird?

Ich hatte gedacht, 64 GiB würden gut reichen, weil Windows bei der Installation "nur" etwas über 50 GiB mindestens haben will. Aber der Ersteller des oben verlinkten Threads meinte, es würde schnell über 100 GiB groß: Selbst wenn alles, wo es möglich ist, nach D: kommt.
 
Caramon2 schrieb:
Bitte informiere dich, was Hardlinks sind und wie sie funktionieren.
Keine Sorge, ich weiß was das ist.
Caramon2 schrieb:
Wie groß muss eine Windows 11 Partition mindestens sein, wenn alles andere auf D: ist, damit es (auch auf Dauer), besonders bei sehr großen Aktualisierung nicht zu eng wird?

Ich hatte gedacht, 64 GiB würden gut reichen, weil Windows bei der Installation "nur" etwas über 50 GiB mindestens haben will. Aber der Ersteller des oben verlinkten Threads meinte, es würde schnell über 100 GiB groß: Selbst wenn alles, wo es möglich ist, nach D: kommt.
Ja, leider gehts nicht mehr so knapp, ich mußte bei einem Rechner für C:\ von 100 GiB bei Windows 10 mittlerweile auf ca. 182 GiB erweitern. Die Backupprogramme brauchen auch Platz für die die Schattenkopien, und das aktuelle Update auf 26H2 schluckt auch mal schnell noch 26 GiB weg:
1790947497700.png


Bei einem System bin ich auf 150GB, beim Anwendungsrechner mit DAW, Videoschnitt auf 200GB, weil sich doch nicht alles so einfach von C:\ wegbringen läßt.

Update: Keine Ahnung, warum mein Installer-Verzeichnis aktuell so groß ist. 😱 Muß ich mal genauer untersuchen, wenn ich Zeit habe.
 
Ich habe es jetzt mal schwarz auf weiß:

Screenshot 2026-10-02 155334.png

Man benötigt effektiv 28 GB für die Installation.

Screenshot 2026-10-02 160122.png

26200.9457
 
nutrix schrieb:
Das war neutral gemeint, nicht wertend. 😉
So hatte ich das auch nicht aufgefasst. Ich wollte nur für klare Verhältnisse sorgen: Wenig Geld, viel Zeit. :)

nutrix schrieb:
Ich hätte diese Zeit berufstätig mit IT nicht. Und in der Freizeit will ich doch etwas anderes machen. 🙂
Da ich mich schon immer für Computer interessiert habe und mich entsprechend gut auskannte, hat man mich früher oft gefragt, weshalb ich das nicht beruflich mache. Darauf ich: "Wenn ich mein Hobby zum Beruf mache, habe ich ja kein Hobby mehr." :)

Als KMU-Kaufmann, weitestgehend eigenständig und selbstverantwortlich, war auch im Lager tätig, habe Gabelstapler gefahren, teilweise auch ausgeliefert, sogar mit einem 7,5-Tonner (der war auch praktisch beim Umzug) habe ich mich sehr wohl gefühlt. :)

nutrix schrieb:
Die Backupprogramme brauchen auch Platz für die die Schattenkopien
Dazu habe ich eine Frage:

Bei XP hatte ich mir nach einer Neuinstallation angewöhnt, die Systemwiederherstellung zu deaktivieren, weil ich "Sicherungen" auf dem selben Laufwerk schon dumm finde und auf der selben Partition richtiggehend hirnrissig.

Nach einer Windows 10 und 11 Installation (offline, ohne Produktkey: Da ich keinen habe, klicke ich das bei der Installation an.) will ich aus Gewohnheit (im Zuge der vorhin verlinkten Optimierungen, weil ich da ja gleich an der richtigen Stelle bin) das gleiche machen, aber es ist immer schon deaktiviert:

Win11.png

Liegt das an meiner keyless-offline-Installation, oder ist das normal? - Aktiviert sich das später (z. B. bei Updates) automatisch?

Bangaranga schrieb:
Ich habe es jetzt mal schwarz auf weiß
Danke. Aber mir ging es um den laufenden Betrieb (bzgl. kleinere Laufwerke: z. B. 240 GB).

Ich nutze noch die 22H2 (nur für offline-Testinstallaationen) und die kommt noch mit unter 18 GiB aus: s. #29

Wobei das, wie dort beschrieben, auch schon "gelogen" ist: Tatsächlich sind nur 9,5 GiB belegt.
 
Ich habe mich wegen der 20 failed RparsUkn bei der Sicherung mit ln.exe informiert: Die sollen unbedenklich sein (es bootete nach der Wiederherstellung auch problemlos), da nur Sachen wie vom PE-Windows "tote" Ondrive-Verknüpfungen.

Aber als ich weiter gefragt habe, gab es noch so viel mehr, was bei der Sicherung schief gehen könnte und ich mit meiner offline-Installation nicht reproduzieren kann, dass man Windows 11 wohl doch besser nicht per ln.exe sichern sollte. - Ich habe mir eine Zusammenfassung erstellen lassen und unten zitiert.

Für eine normale, mehrstufige Datensicherung ist ln.exe durch die unkomplizierte Verwendung von Hardlinks aber gut geeignet (besser als robocopy):

https://schinagl.priv.at/nt/ln/ln.html

Die relevanten Parameter:
Code:
Usage. ln [options] [commands] file|dir|UNCname [name|dir|UNCname [dir]]

Commands

  -c, --copy SRCPATH DESTPATH
  -d, --delorean SRCPATH BACKUPPATH_0 BACKUPPATH_1
  -o, --mirror SRCPATH DESTPATH
  -r, --recursive SRCPATH DESTPATH    Create a clone

Options

  -b, --backup                        Backup mode copies also ACLs
  -h, --help                          This help
      --progress                      Show a progress indicator on the console
  -q, --quiet                         Operation with no output

initiale Sicherung:

ln.exe --backup --progress --quiet --copy (Quelle) (erste Sicherung)

folgende Sicherungen:

ln.exe --backup --progress --quiet --delorean (Quelle) (vorherige Sicherung) (neue Sicherung)

Ich würde mir eine Batch-Datei schreiben, die das einfach durchnummeriert (ähnlich meiner Linux-Sicherung).

Wiederherstellung:

ln.exe --backup --progress --quiet --mirror (Sicherung) (Original)

Oder einfach mit dem Explorer rein und das zurück kopieren, was man z. B. versehentlich gelöscht oder überschrieben hatte.



1. Unbekannte und blockierte Reparse Points

Windows 11 nutzt stark verschachtelte, proprietäre Reparse-Tags für OneDrive-Platzhalter, Microsoft-Store-Apps (AppX/MSIX) und die UWP-Sandbox. ln.exe kann diese Metadaten im Backup-Modus oft nicht auslesen. Die Folge sind unvollständige Systemstrukturen im Backup.


2. Fehlende Treiber-Unterstützung im Windows-PE

Wird die Sicherung aus einer Windows-PE-Umgebung heraus durchgeführt, fehlen dem PE-System die aktiven Treiber und Subsysteme, um moderne, virtualisierte oder verschlüsselte Windows 11 Systemverzeichnisse korrekt zu interpretieren.


3. Die WinSxS-Hardlink-Falle und Backup-Inflation

Der Windows-Komponentenstore (C:\Windows\WinSxS) besteht aus zehntausenden internen Hardlinks. Datei-Kopierer brechen diese Struktur beim Sichern häufig auf. Dadurch wird jede Datei einzeln kopiert, was das Backup von realen ~40 GB auf weit über 100 GB künstlich aufbläht.


4. Das Risiko von Endlosschleifen

Erzwingt man das Auflösen unbekannter Verknüpfungen, drohen massive Endlosschleifen in Ordnern, die aus Kompatibilitätsgründen rekursiv auf sich selbst verweisen (z. B. im AppData-Verzeichnis). Zudem vervielfacht sich der Speicherplatzbedarf dramatisch.


5. Defekte Systemfunktionen nach einer Wiederherstellung (Restore)

Spielt man ein solches Datei-Backup zurück, fehlen Windows an den fehlerhaften Stellen die originalen Reparse-Strukturen. Da dort nun "echte" Ordner statt der erwarteten System-Verknüpfungen liegen, verweigern Microsoft-Store-Apps, UWP-Anwendungen, Windows Updates oder OneDrive nach dem Booten oft komplett den Dienst.


6. Die Laufwerksbuchstaben-Falle

Unterscheidet sich der Laufwerksbuchstabe im PE-System (z.B. F: ) vom echten Windows-Betrieb (C: ), werden absolute Verknüpfungen fehlerhaft ins Backup geschrieben. Nach einem Restore führt dies zu schweren Boot-Fehlern (Bluescreens).
 
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