Windows und der Performanceverfall durch den Zahn der Zeit

Dynastie

Cadet 4th Year
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Mai 2003
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121
Hallo,
ich würde gerne mal eure Meinung zu folgendem Punkt hören.:

Man sagt, wenn man oft Programme auf die Festplatte lädt und aber gleichermaßen viele wieder deinstalliert würde zum einen die Festplatte langsamer trotz anschliessenden defragmentierens werden, zum anderen die gesamte Rechenleistung träge.

Nun meine Frage.:

Wie oft sollte man sein System erneueren, also alles runterschmeissen und wieder
neu installieren?

Ist die Aussage richtig, daß durch das Installieren und Deinstallieren die Leistung auf Dauer negativ beeinträchtigt wird?



Danke für eure Aussagen.


Gruss

Kai
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

die registry wird mit der zeit zugemüllt, das is das prob das resourcen frisst..
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

Fast jede Installation und Deinstallation hinterläßt Spuren.
Sie es in Form von Dateileichen oder Registereinträgen.
Mit einer Festplattendefragmentation läßt sich so jedoch einiges beheben.
Zusätzlich zum internen Windowsprogramm würde ich noch zusätzliche Tools zum Defragmentieren der Registrierung und Auslagerungsdatei einsetzen.

Ein System sollte man dann runterwerfen und neu installieren, wenn es nicht mehr läuft. ;)
Einige hier im Forum machen daraus anscheinend eine monatliche Übung. :D
Bei mir läuft das System schon wie über einem Jahr ohne Probleme (incl. Mainboardwechsel). :)
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

Man kann diesen Einbußen entgegenwirken indem nur die Software installiert wird, die man wirklich braucht und die auch regelmäßig genutzt wird - so ist bereits viel erreicht.

Die Leistung sinkt durch die bereits erwähnten Gründe, ja. Deswegen gleich eine Neuinstallation durchzuführen ist wohl etwas übertrieben. Regelmäßige Defragmentierung, der Einsatz einer schnellen Festplatte und das Beschränken auf notwendige Applikationen machen einiges aus.

Bye,
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

mhhh,
klingt ja schon recht interessant, wobei ich oft gehört habe das viele Leute und darunter zähle auch ich ihre Systeme zweimal im Jahr neu aufziehen.

Ich spiele zum Beispiel ab und an mal und da kommt es mal häufiger vor,
daß diverse Games nicht so mein Fall sind und ich diese wieder sofort lösche.

Ich habe zwar Regcleaner und Regsupreme, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mit diesen Programmen vollständig den Restmüll entfernen kann.
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

Diese Tools löschen auch nicht alle überflüssigen Eintrage, aber manchmal die falschen. :rolleyes:
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

mhhh,
welche Tools wären denn empfehlenswert, um die Registry sauber zu halten?
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

Hatte mir mal die Trial-Version von TuneUp aus dem Download-Bereich gezogen, wirklich sehr umfassendes Tool, welches u.a. auch die Registry säubern und defragmentieren kann! Leider nur als Trial für 30 Tage :( . Aber zum Testen hinsichtlich einer Leistungssteigerung optimal!

Regards,
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

ich habe für kleinere programme und dateien eine extra "müll"-partition angelegt.

Vorteile sind zum einen, dass die großen programme, so wie windows nicht auf den anderen partition belastet werden.

Damit bin ich eigentlich immer gut gefahren, wenn man jedoch meint sie alle paar monate dafragmetieren zu müssen wäre dies aber kein problem.
 
Re: Festplatten und Geschwindigkeiten.....

Habe das Topic mal etwas aussagekräftiger gestaltet!
Meiner Meinung nach wird die Registry immer zu oft für die Verlorene Performance herangezogen. In der Tat hat die Datei-Fragmentierung wesentlich mehr Auswirkungen. Die Registry ist eine Datenbank, und wird nicht zwangsläufig langsamer wenn sie größer wird.
Wenn die Festplatte nach und nach fragmentiert, und pro Dateizugriff mehere Stellen anfahren muss, liegt die Verlorene Zeit im ms-Bereich (pro Zugriff vll. 10ms). Die Registry, also die zuletzt gebrauchten Teile hingegen befinden sich im Arbeitsspeicher (Cache), und da rechnet man bekanntlich mit ganz anderen Zeitangaben!

Also sollte in den meisten Fällen ein gutes Defrag-Tool das meiste wieder wett machen. Empfehlenswert sind OO-Defrag, sowie Raxco Perfect Disk.
 
um der windows vermüllung entgegenzuwirken sollte man für windows, die programme und auslagerunsdatei jeweils eine eigene partition erstellen.

für backups setze ich drivesnapshot und barts PE ein.


"RegSeeker" hält die Reg. schlank.

ansonsten reinige ich die platten über windows eben regelmäßig: widerherstellungspunkte, temp usw...
Den papierkorb habe ich abgeschaltet und die systemwiderherstellung ist nur auf der windows partition mit begrenzten 200mb aktiv.

zum defragmetieren ist "diskeeper server" oder "0&0 defrag" ganz gut.
 
Windows und Programme zu teilen macht imho keinen Sinn, wenn man hin und wieder defragmentiert.
Im Gegenteil, dadurch werden die Progammdaten von den Systemdaten unnötigerweise räumlich getrennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe es halt lieber getrennt als ineinander verwurstet und wenn ich ein backup von meiner systempartition mache, dann bleibt das ganze auch schlanker ~1,1gb.
 
Stimmt schon, Windows müllt sich selbst mit der Zeit zu. DLLs die bei 'nem Uninstall
net mit entfernt werden, Registry-Einträge, Dateifragmentation.

Für den letzen Punkt gibbet Defrag. O&O-Defrag, Diskkeeper, usw... Ungenutzte
DLLs und Registry-Einträge kann man sicher auch irgendwie entfernen, aber bei
mir hat das noch nie was gebracht.

Meine Strategie:

- Papierkorb und Systemwiederherstellung sind aus.
- Das Pagefile liegt auf 'ner anderen Partition.
- Windows und alle Programme liegen zusammen auf 'ner kleinen 2GB-Partition.
Dabei gehe ich den Programme-Folder alle paar Monate mal durch, und überlege
mir bei jedem Programm, ob ich das überhaupt nutze. Wenn nicht -> Uninstall.
- Spiele kommen auf 'ne Extra-Partition.
- Daten/Bilder/MP3s usw kommen auf 'ne Extra-Partition.
- Downloads kommen auf 'ne Extra-Partition. Dabei sind besonders der Esel und
Kazaa usw zu nennen. Das sind richtige Plattenfragmentierer, wenn man die
direkt auf die Hauptpartition downloaden läßt, herrscht dort innerhalb von
Tagen 'n totales Fragmente-Chaos.

Mit der Stragegie halt ich mein System eigentlich recht flott und sauber. Bootet
laut Bootvis innerhalb von 20 Sekunden... und läuft und läuft und läuft... :D

-Ronny
 
Um das von Green Mamba und kapper vorgeschlagene Defragmentierungs-Programm O&O Defrag nochmals aufzugreifen: Dieses Programm eignet sich hervorragend zur Defragmentierung, besonders bei NTFS-Partitionen. Neben verschiedenen Möglichkeiten eine Defragmentierung durchzuführen lassen sich damit auch die MFT, die Dateien der Registrierung und die während einer Windows-Session gesperrten Systemdateien defragmentieren - das sind alles Files die nicht unerheblichen Einfluß auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems haben.


Bye,
 
Ich glaube auch, dass der "Performanceverfall" bei aktuellen OS wie XP und 2k schon sehr viel geringer sind als zu 98 Zeiten. Bei mir bemerke ich subjektiv kaum einen Unterschied zwischen einer frischen Installation und einer, die bereits ein Jahr läuft - nicht mal die Bootzeit ist signifikant länger, wenn ich das System mit Defrag etc. halbwegs gepflegt habe.
 
O&O Defrag mag ja gut sein, aber 330+ Euro hinlegen kann ich nicht, für ein Defrag Tool...)))c:
Weiß jemand eine kosntengünstigere Lösung?

lg da koffa
 
O&O Defrag mag ja gut sein, aber 330+ Euro hinlegen kann ich nicht, für ein Defrag Tool
Die Einzelplatzlinzenz kostet 49,00 € und ist wirklich sehr gut investiertes Geld.
Ich habe auch noch eine Freeversion. Mit der funktioniert die Bootdefragmentierung nicht. Dafür gibt es aber o. g. Freeversion von www.sysinternals.com
 
Manchmal liegt der Performanceverfall auch darin, das die Autostart mit Einträgen zugemüllt wird. Bei XP gibts ein hauseigenes Tool, mitdem man das gut kontrollieren und gegebenenfalls auch einträge deaktivieren kann.

einfach bei Ausführen... "msconfig" eingeben.
Auch sysinternals hat ein tool dafür, das noch genauere infos liefert, hab jetzt aber nicht die genauer adresse

da koffa
 
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