F4yt schrieb:
Was glaubst du nicht? Das Linux auch für den Privatanwender funktionieren kann?
Es gibt drei Punkte, die genau dies verhindern!
1. Der Privatanwender (Normaluser, kein Freak) ist ein Gewohnheitstier! Windows hat sich durchgesetzt, er kennt Windows, er ist Windows gewohnt und weiss halbwegs wo was ist und wie was funktioniert! Und ich nehm mal an dass die meisten mit Windows auch zufrieden sind (wir haben ja nichtmehr Win95, wo andauernd was abstürzt

), warum sollte man also den Aufwand betreiben auf ein komplett neues und fremdes System zu wechseln, wenn nichtmal sichergestellt ist, dass es wirklich BESSER ist?
2. Der Normaluser ist faul. Linux bedeutet Zeit und Arbeit weil alles anders ist, weil für alles neue Treiber gebraucht werden (falls vorhanden) und weil man für die meisten gewohnten kleinen Programme erstmal ne Alternative suchen muss, die unter Linux funktioniert! (und sich von den gewohnten Progs trennen wollen wohl auch die wenigsten)
3. Der Normaluser hätte garantiert keine Ahnung
welche dieser Linux-Distributionen denn überhaupt die richtige für einen ist!
Und diese Frage wird er auch nie beantwortet bekommen, denn sobald er im Internet fragt, welches Linux zu ihm passen könnte, sagt der erste "Ubuntu", der nächste "Debian", dann kommt einer der "Suse" sagt, dann einer der "Gentoo", dann einer mit "Red Hat", dann einer mit bla, dann einer mit blub sülz und schnarch usw.!
Spätestens bei Punkt 3 hätte der Normaluser verloren und bleibt gleich bei Windows!
