Windows warnt vor fehlerhafter Festplatte

Ancel

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Hallo,

ich habe ein großes Problem: Und zwar wird eine meiner 2TB Festplatten bei Windows als "Fehlend" dargestellt und das Volume mit "Fehler" (beides in der Datenträgerverwaltung). Scheinbar geht sie bald kaputt.
Gut: Daten auf andere Platte sichern und fertig.

Aber so einfach ist das nicht, denn diese Festplatte ist mit weiteren Festplatten (3, 4 und 2 TB) zu einem Verbund zusammengefügt. Das Volume hat ein Layout namens "Übergreifend". Es ist insgesamt glatte 10 TB groß.

Ich möchte das Volume nun auflösen, damit ich die bald defekte Festplatten entfernen kann - aber ohne, dass meine Daten dann futsch sind.
Ich nehme mal an, Daten die im Volume landen werden auf mehrere Festplatten verteilt. Ist es möglich - ggf. über Zusatzsoftware - diese Daten innerhalb eines Volumes auf eine bestimmte Festplatte zu verschieben und dann die einzelnen Festplatten aus dem Volume zu legen?

Hierbei handelt es sich um ca. 2 TB Daten. Welches Layout wäre bei meiner Festplattenkonstellation (2x 2TB, 1x 3 und 1x4) sinnvoll?

Freue mich über hilfreiche Antworten :)
Viele Grüße
Ancel
 
Im welchen Verbund sind diese denn zusammengefügt?
 
Die ganze Sache die du machst, hat einen grunsätzlichen Konzeptfehler, sonst würdest du die Frage jetzt nicht stellen.

Sind die Daten wichtig -> Dann besorg dir ein mindestens ebenso großes Medium/Medien um die Daten zu sichern. Daten ohne externe Sicherung sind unwichtig und wenn sie weg sind: selbst schuld.
 
Windows warnt vor fehlerhafter Festplatte

sicher das nicht vor einen Fehlerhaften Dateisystem gewarnt wird? Denn ich hab noch nicht erlebt, das windows wegen fehlerhaften Sektoren etc warnt .... mach mal von der Platte mit Crystal Disk Info paar Screenshots, um zu kucken ob Windows nicht wirklich nur das dateisystem meint, was du dann mit chkdsk <Laufwerk> /f reparieren könntest

Anonsten Dateien auf eine andere Platte kopieren, die genug Platz hat, notfalls eine externe und den Verbund auflösen. Danach nicht wieder so einen Mist mit übergreifenden Volumen machen. Das verursacht nur Stress, gerade wenn solche ausfälle auftreten oder das OS System sich mal verabschiedet und eine Neuinstallation fällig wird.
Lieber ortentlich auf normale Partionen einsortieren alles.
 
Tramizu schrieb:
Im welchen Verbund sind diese denn zusammengefügt?
Das weiß ich leider nicht mehr :D Ich weiß nur noch, dass ich es mit der Datenträgerverwaltung gemacht habe.

rg88 schrieb:
Die ganze Sache die du machst, hat einen grunsätzlichen Konzeptfehler, sonst würdest du die Frage jetzt nicht stellen.
So viel zum Thema "hilfreiche Antworten".

Sebbi schrieb:
sicher das nicht vor einen Fehlerhaften Dateisystem gewarnt wird? Denn ich hab noch nicht erlebt, das windows wegen fehlerhaften Sektoren etc warnt .... mach mal von der Platte mit Crystal Disk Info paar Screenshots, um zu kucken ob Windows nicht wirklich nur das dateisystem meint, was du dann mit chkdsk <Laufwerk> /f reparieren könntest
Leider wird die Platte heute nicht mehr erkannt - gestern ging es noch. Bzw... Sie wird erkannt, aber beim Rechtsklick auf den vierten Datenträger "Fehlend":
91d07f8e4bbf4181b75dd07de3dc04e4.png
passiert nach Auswahl von "Datenträger reaktivieren" gar nichts. Auch "Volume reaktivieren" bei Rechtsklick auf den lila Banner hat keine Wirkung mehr.
CrystalDiskInfo zeigt sie auch nicht mehr an.

Gestern stand bei CDI noch "Vorsicht", Sektor 1096 soll nicht korrigierbar sein. Diese Seagate HDD ist übrigens schon 16.975 Stunden gelaufen.

Sebbi schrieb:
Anonsten Dateien auf eine andere Platte kopieren, die genug Platz hat, notfalls eine externe und den Verbund auflösen. Danach nicht wieder so einen Mist mit übergreifenden Volumen machen. Das verursacht nur Stress, gerade wenn solche ausfälle auftreten oder das OS System sich mal verabschiedet und eine Neuinstallation fällig wird.
Lieber ortentlich auf normale Partionen einsortieren alles.
Das Problem: Ich habe keine andere Platte.

Edit:
Was mir gerade aufgefallen ist: Sobald ich die 4 HDDs wieder an den Strom klemme, ist der über SSD laufende PC unfassbar träge. Nicht einmal Strg+Alt+Entf funktioniert dann!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Antwort von rg88 war so gut wie es eben geht..
Wie du ja eben geschrieben hast, hast du keine andere Platte neben deinen 4 HHDs, die du zu einem logischen Datenträger zusammengeschlossen hast. Sprich du hast kein Backup. Die allgemeine Schlussfolgerung ist, wenn jemand keine Backups macht, dann sind die Daten die er hat auch unwichtig.
Das weiß ich leider nicht mehr Ich weiß nur noch, dass ich es mit der Datenträgerverwaltung gemacht habe.
Das Zusammenschließen ist die gefährlichste Methode Daten zu speichern. Wenn nämlich (so wie bei Dir) nur eine einzige Platte ausfällt, dann sind alle Daten weg.
Zusammengefasst: Wenn du diese Platte jetzt nicht mehr zum laufen bekommst, dann sind alle deine Daten auf den HDDs weg.
 
Ancel schrieb:
Aber so einfach ist das nicht, denn diese Festplatte ist mit weiteren Festplatten (3, 4 und 2 TB) zu einem Verbund zusammengefügt. Das Volume hat ein Layout namens "Übergreifend". Es ist insgesamt glatte 10 TB groß.
Das dürfte ein JBOD bzw. BIG sein und daher sind es insgesamt 10TiB oder 11TB und nicht 10TB.

Ancel schrieb:
Ich möchte das Volume nun auflösen, damit ich die bald defekte Festplatten entfernen kann - aber ohne, dass meine Daten dann futsch sind.
In der Hinsicht ist ein BIG nicht besser als ein RAID 0, bei Ausfall eines Platte sind alle Daten verloren. Der Unterschied ist nur, dass man je nachdem welche Platte ausgefallen ist, ggf. bessere Chance bei der Datenrettung hat. Ich fürchte aber, dass hier nichts mehr zu retten ist, außer ggf. durch einen echten Datenrettungsprofi, der dann auch locker einen 4-stelligen Betrag dafür verlangen wird.
Ancel schrieb:
Ich nehme mal an, Daten die im Volume landen werden auf mehrere Festplatten verteilt.
Die Dateien selbst schon, da besteht auch eine gute Chance das die meisten Dateien auf je nur einer HDD stehen,
aber die die Metadaten des Filesystems sind eben nicht verteilt und nur einmal vorhanden. Außerdem beziehen sich die internen Adressen des Filesystems eben nicht wie bei einzelnen Volumen jeweils auf die einzelnen HDDs,
sondern auf die Adressen des JBOD/BIG. Diese stimmen also nur bei der ersten Platte im Verbund mit denen der Platten überein, bei allen anderen aber nicht. Dies macht die Datenrettung besonders dann fast unmöglich,
wenn diese erste Platte ausgefallen ist.
Ancel schrieb:
Ist es möglich - ggf. über Zusatzsoftware - diese Daten innerhalb eines Volumes auf eine bestimmte Festplatte zu verschieben und dann die einzelnen Festplatten aus dem Volume zu legen?
Nein, eben weil so ein übergreifendes Volumen nur ein Filesystem hat und dem Filesystem gar nicht bekannt ist auf welches Platte welche Datei steht. So ein übergreifendes Volumen ist aus der Sicht des Filesystems eine einzelne HDD mit 11TB (= 10TiB) und es kann daher auch keine der einzelnen HDDs entfernt werden ohne dieses Filesystem zu schädigen, dies gilt inbesondere HDDs auf denen wichtige Metadaten des Filesystems stehen.

Ancel schrieb:
Welches Layout wäre bei meiner Festplattenkonstellation (2x 2TB, 1x 3 und 1x4) sinnvoll?
Jetzt ist das nicht die Frage, aber für die Neueinrichtung würde ich nur einzelne Volumen nehmen, also ein Filesystem pro HDD und keine übergreifenden Volumen verwenden, denn dann verliert man bei einem Ausfall einer HDD wirklich nur die Daten die auf der HDD standen und nicht wie es jetzt aussieht gleich alle Daten des ganzen Volumens. Von daher scheint mir leider auch der Rat von rg88 jetzt eine Datensicherung, also ein Backup zu erstellen, leider zu spät zu kommen. Denn Backups muss man erstellen und danach regelmäßig prüfen und aktualisieren bevor es Probleme gibt, alles was nach dem Auftreten des ersten Problems passiert, fällt sowieso unter das Thema Datenrettung!
 
Gestern stand bei CDI noch "Vorsicht", Sektor 1096 soll nicht korrigierbar sein.

Das Problem: Ich habe keine andere Platte.

dann schnellstens eine Organisieren ..... falls du nochmals drauf zulangen kannst. Ansonsten betrachte die Daten als verloren an .....

Diese Seagate HDD ist übrigens schon 16.975 Stunden gelaufen.

das sagt nix aus ... siehe meine platten
 

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Ancel schrieb:
So viel zum Thema "hilfreiche Antworten".

...

Das Problem: Ich habe keine andere Platte.

Wenn du das Problem nicht verstehst, kann ich dir auch nicht weiterhelfen :rolleyes:
 
Sebbi schrieb:
das sagt nix aus ... siehe meine platten
Das sagt nix, denn wenn der TE eine einfache Desktopplatte hat so sind diese schon seit einigen Generationen nur noch für 2400 Power On Hours pro Jahr ausgelegt und damit hätte eine HDD mit 16975 Betriebsstunden schon mehr Stunden als in über 7 Jahren bei der vorgesehenen Nutzung runter. Die vom Hersteller geplante Nutzungsdauer beträgt für HDD aber nur 5 Jahre, was z.B. Samsung früher auch immer recht offen in die Datenblätter geschrieben hat, so wie hier:
Bei aktuelleren HDDs steht das nur noch sehr selten so offen im Datenblatt, aber indirekt findet man es auch immer noch, so steht bei der ST1000VX005 im Product Manual auch noch
Aus 50.000 insgesamt und 10.000 pro Jahr ergibt sich dann aber doch wieder der Hinweis auf die geplante Nutzungsdauer von 5 Jahren.

Davon abgesehen sind einfache Desktop HDDs maximal für Konfigurationen mit bis zu 2 HDDs in einem Gehäuse gedacht: Pick The Right Drive For The Job — 24/7 NAS HDDs vs. Desktop HDDs

Dies war früher anders, schau Dir mal die Entwicklungsgeschichte der Barracuda Reihe an, dann erkennst Du wie nichtssagend die Werte Deiner HDD für diesen Fall sind.
 

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