Windowseigenes Defragprogramm

A

august_burg

Gast
Den aktuellen Tests zufolge ist wohl Perfect Disc 7.0 von Raxco derzeit der "Defrag-Renner".
Da ich aber vor einiger Zeit O&O Defrag V8 Prof. für relativ viel Geld erworben habe, möchte ich dieses tool nicht gleich einmotten.

Leider habe ich immer wieder Probleme mit V8 dergestalt, daß die Automatik nicht funktioniert.
Der Support von O&O bemüht sich zwar, aber bisher erfolglos.

Ich habe die Anwendung jetzt mal probeweise komplett deinstalliert und "spiele" mit dem windowseigenen Defrag-Programm herum.
Entweder sitzt ein Geist in meinem pc oder dieses tool ist genauso gut, wie die professionellen Anwendungen.

Jedenfalls kann ich bis jetzt keinen Unterschied im Defrag-Ergebnis feststellen.
Nach Durchführung der Aktion ist ein deutlicher Perfomance-Zuwachs sichtbar.

Mich würden Eure Erfahrungen interessieren.

:) :) :)
 
das ist der sog. placebo effekt! dein das win defrag programm ist nicht schlecht.es geht halt nur darum, wie schnell und mit welcher auslastung eine defragmentierung von statten geht! ich benutze: PerfectDisk 7.0

gute technik und kostet nix
 
ich weiss nicht genau, wie dieses angebot zustande kam,ich glaube aber, perfectdisk war auf einer chip.de cd!
 
Also die c't hat vor kurzem mal wieder Defragprogramme getestet, und da hat O&O Defrag 8 am besten abgeschnitten.
 
...und "spiele" mit dem windowseigenen Defrag-Programm herum.
Entweder sitzt ein Geist in meinem pc oder dieses tool ist genauso gut, wie die professionellen Anwendungen.

Jedenfalls kann ich bis jetzt keinen Unterschied im Defrag-Ergebnis feststellen.
Lt. c't (21) ist der Win eigene Defrager einfach nur als grottig zu bezeichnen: "Fast völlig hilflos ist wie schon angedeutet der Windows-eigene Defragmentierer in unserem Testszenario. Er arbeitet allem Anschein nach ungefähr wie folgt: Gehe der Reihe nach alle Dateien durch und versuche, fragmentierte Dateien irgendwo am Stück abzulegen. Wenn das nicht gelingt, bleibt die Datei liegen, wo sie ist..." :lol:

Fazit: "Betrachtet man die Qualität der Defragmentierung, so ergibt sich eine eindeutige Rangfolge unter den Testkandidaten: Nur O&O Defrag u. Raxco Perfect-Disk schaffen es, Dateien und freien Speicher in einem Durchgang weitgehend zu defragmentieren, Raxco etwas schneller, O&O etwas gründlicher."
Leider habe ich immer wieder Probleme mit V8 dergestalt, daß die Automatik nicht funktioniert.
Was sich wie auswirkt, respektive nachweisen lässt?
 
Zuletzt bearbeitet:
spiro schrieb:
...Was sich wie auswirkt, respektive nachweisen lässt?

Die Automatik hat ursprünglich funktioniert, d.h., V8 hat selbst entschieden, wann defragmentiert wird.
Die Aktivität wurde im tray angezeigt, man konnte sie auch akustisch wahrnehmen.

Seit einiger Zeit findet dieses -trotz entsprechender Einstellung- nicht mehr statt.
Wann mir das zuerst aufgefallen ist, kann ich nicht mehr sagen.

Die letzte manuelle Analyse hatte für "C" einen Defrag-Grad von 28 % ergeben (ca. 1.100 fragmentierte Dateien).
Eine erneute manuelle Analyse nach veranlaßter Defragmentierung ergab einen Defrag-Grad von 27%,
und die Cluster-Ansicht war genauso bunt wie vorher.

Fazit: Das tool hat nichts gemacht!

Auswertung des an O&O gesandten Protokolls hat ergeben, daß zuviele Dateien von windows gesperrt worden waren.
Warum, ist nicht klar.

Anschließende Boot-time-Defragmentierung, welche lt. O&O die Sperre aushebeln soll, hat kein anderes Ergebnis gebracht.

Was nun?

:( :( :(
 
moment mal hast du kürzlich mal deine auslagerungsdateinen größe verändert? wenn du das gemachthast dann ist das ein auslesehfehler von O&O ich hab zeitweise auch probs damit aber es funzt sehr gut.
 
Stimmt, ich habe die Auslagerungsdatei auf "keine" gestellt, nachdem ich kürzlich den Arbeitsspeicher von 512 auf 1.024 MB verdoppelt habe.

Ich werde mal probieren, ob es mit ALD klappt.
Sage Bescheid.

:cool_alt: :cool_alt: :cool_alt:
 
also bei mir hat er dann immer einen gewissen Fragmentierungsgrad angezeigt der garnicht stimmte

es sollte funzen wenn du die auslagerungsdateien wieder einstellst ne Analyse laufen lässt dann eventuell defragst neustarten und dann ausstellen.
 
runner43 schrieb:
Stimmt, ich habe die Auslagerungsdatei auf "keine" gestellt, nachdem ich kürzlich den Arbeitsspeicher von 512 auf 1.024 MB verdoppelt habe.
Prüfe mal, ob die "pagefile.sys" trotz Deaktivierung in der Systempartition angezeigt wird -> Extras -> Ordneroptionen -> Ansicht -> Versteckte Dateien und Ordner -> Alle Dateien und Ordner anzeigen.

Ich habe kürzlich festgestellt, dass obwohl ich eine separate Partition für die SWAP angelegt und die ursprüngliche in der Systempartition "abgeschaltet" hatte, diese unter C:\ weiterhin existierte. Erst das manuelle Löschen der "pagefile.sys" unter C:\ gab daraufhin auch den belegten Speicherplatz frei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

runner43 schrieb:
Ich habe die Anwendung jetzt mal probeweise komplett deinstalliert und "spiele" mit dem windowseigenen Defrag-Programm herum.
Entweder sitzt ein Geist in meinem pc oder dieses tool ist genauso gut, wie die professionellen Anwendungen.

Jedenfalls kann ich bis jetzt keinen Unterschied im Defrag-Ergebnis feststellen.
Nach Durchführung der Aktion ist ein deutlicher Perfomance-Zuwachs sichtbar.

Mich würden Eure Erfahrungen interessieren.

:) :) :)


Deine jetzige Erfahrung habe ich vor inzwischen langer Zeit auch gemacht - Windows Defrag macht seinen Job und nicht schlecht.

Seitdem habe ich kein O&O mehr und mein PC arbeitet wieder schneller,weil das Programm nicht mehr im Hintergrund wuselt.
(Ich weiss,die Hintergrund-Defragmentierung kann man abschalten.)

Das Geld habe ich für ein Image-Tool angelegt,das mich schon oft gerettet hat.

Gruß Ebs
 
Habe selbst auch O&O Defrag im Einsatz.
Einige Defragmentierungs-Algorithmen des Programms richten sich
eben mehr an professionelle Anwender. (In der Hilfe ist das sehr gut erklärt ;) )

Die besten Ergebnisse habe ich persönlich mit folgenden Methoden.

Beim 1. Mal defragmentieren (oder nach sehr langer Zeit),
benutzte ich die "SPACE-Methode". Diese arbeitet recht schnell und
ähnlich der Methode von Windows.

Zum regelmäßigen Defragmentieren, kannst Du entweder weiter die "SPACE-Methode" verwenden. Das empfehle ich, wenn du die Daten auf deiner Platte häufig änderst, viel installierst/deinstallierst.

Da ich meine Systempartition so gut wie gar nicht ändere, wende ich dort die
"COMPLETE/Name-Methode" an. Hier sortiert das Programm alle Dateien nach ihrem Namen. So lässt sich gerade beim Booten eine deutlich bessere Leistung erkennen.

Für den Privat-Anwender, sind (abgesehen von der COMPLETE/Name Methode für die Systempartition) die professionellen Algorithmen auch kaum interessant. Das Programm richtet sich eben eher an Anwender im Server-Bereich.
Die erwähnte "SPACE-Methode" kann natürlich keine Wunder vollbringen. Vergiss bei den Versprechen auf der Verpackung des Programms nicht, das Server-Festplatten meist wesentlich größer und für den Dauereinsatz konzipiert sind. Hier kann man natürlich extreme Performance-Schübe erreichen. Die heutigen "Normalo-Festplatten" haben derart schnelle Zugrisszeiten, dass sich die Fragmentierung längst nicht so stark auswirken kann.

P.S. Bevor ich jetzt verhauen werde...Man sollte trotzdem regelmäßig Defragmentieren. :D
 
Hallo OnkelL,

kann dir zum sinnvollen Einsatz von O&O bei professionellen Nutzern nur zustimmen:

Für Normal-User,wie z.B. auch für mich,ist es rausgeschmissenes Geld,weil Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen.

Gruß Ebs
 
Ich habe mein o.a. Problem inzwischen selbst gelöst, wobei die Anregungen u. Tipps der "Gemeindmitglieder" sehr hilfreich waren.

Bekanntlich kann V8 fragmentierte (System-)Dateien, die von windows "on access" gesperrt sind, nicht defragmentieren.
Man hilft sich in diesen Fällen mit gelegentlicher oder auch regelmäßiger Boot-time-Defragmentierung, was einstellbar ist.

In meinem Fall - so in der Cluster-Ansicht deutlich erkennbar - waren die hiberfils.sys u. die pagefile.sys stark fragmentiert.
Um diese Dateien während des Bootvorganges defragmentieren zu können, muß genügend freier Speicherplatz auf "C" vorhanden sein.
Das war bei mir nicht mehr der Fall.
Also konnte auch die Boot-time-Defragmentierung nicht stattfinden, und der Defrag-Grad stand unverändert bei ca. 28%.

Durch Nullstellung der pagefile.sys - ich habe mit 1.024 MB DDR-SRAM ohnehin genug Speicher für meine Bedürfnisse-
wurde also ausreichend Platz für die Defragmentierung der hiberfile.sys geschaffen.

Dieses vorausgeschickt, klappte auch die Boot-time-Defragmentierung. Anschließend habe ich die Systempartition mit "complete/access" neu strukturiert.

Ergebnis:
Die Cluster-Ansicht zeigt ein sauber geordnetes Bild, der Defrag-Grad betrug nur noch 0,12 %, und der Systemstart "flutscht".

:cool_alt: :cool_alt: :cool_alt:
 
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