Wie wärs mit folgendem Vorschlag= Man muß erst eine neue Vista-Lizenz kaufen, wenn man wirklich einen neuen PC kauft/baut.
Dazu müßte das OS lediglich das Board, die Boot-Festplatte und die optischen Laufwerke überwachen, der Rest darf beliebig getauscht werden. Aufgerüstet werden darf, bis der PC voll ist. Damit wäre ein gewisser Umrüstungsspielraum gesichert. Merkt Windows beim HardwareID-Check während des Bootvorgangs, das auch nur eine der Stammkomponenten fehlt, fährt es strikt nach dem Scanvorgang wieder herunter und gut is.
Und solange nach der frischen Installation der Zeitraum von 14 Tagen für die Aktivierung bleibt, wäre das ganze mit diesem Spielraum garnicht mal sooo stressig für Tester wie CB, THG undsoweiter.
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Der Grundgedanke, das EIN Windows nur auf EINEM PC laufen soll, ist ansich nicht verkehrt. Bei Großkunden läufts ja auch nicht anders, da gibts die Client-Lizenzen. Aber im Privatbereich muß ein Spielraum für Umrüstungen gewährt sein (was bei Firmenkunden ja viel seltener anfällt). Aufrüstung, als nur neue Hardware dazu, sollte generell nicht sanktioniert werden. Alles andere wäre recht schwachsinnig.
Wobei mein Vorschlag auch etwas gegen die unbefugte Mehrplatznutzung bringen würde. Im Gegenzug dazu könnte man sich die bisher fällige Neuaktivierung schenken beim wirklichen Hardwaretausch, da das OS ja merkt ab wann es auf seiner HDD in einem sonst komplett anderem PC steckt.
Gegen die Raubkopien würde vielleicht folgendes helfen: Alle Vistas wie gehabt in einer Datenbank sammeln. Jedes Vista darf nur einmal gleichzeitig aktiviert werden. Will man sein Vista von einem auf den andren PC umziehen, genügt eine kurze Verbindung per Internet bzw Telefon, um es von der einen Hardwareumgebung ab- und später wie gewohnt auf die andere anzumelden. Andernfalls müßte man einen neuen Produktschlüssel kaufen, der -solange für die gleiche Ausstattungslinie von Vista- mit demselben Datenträger auf dem neuen PC installiert werden darf.
Nur aktivierte Vistas, deren Produktschlüssel mit der offiziellen Version aus der Datenbank übereinstimmt (das OS merkt sich den Zustand versteckt und verschlüsselt auf der Platte, WU gleicht es beim Zugriff ab), dürfen WindowsUpdate und alle Downloads von den MS-Servern nutzen. Allerdings müßte man im gleichen Atemzug sämtliche Updatepacks für Vista (wie es sie schon heute für XP zB gibt) verbieten, um die Situation im Griff zu haben. Was aber nicht sehr schwer sein dürfte -zumindest im offiziellen Bereich.
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Das wäre mein Ansatz zur Thematik. Anstatt zu jammern sollten wir überlegen, was man wie machen könnte, ohne das nur gejammert oder zum Nichtkauf aus Protest aufgerufen wird. Vieles aus meinem Vorschlag dürfte es schon in der oder ähnlicher Form schon geben, nicht zuletzt deswegen sollte es weniger ein Problem werden, das umzusetzen.
Noch jemand nen Vorschlag, Kritik oder Änderung? Bitte keine geflame und wie schon oben erwähnt, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben...