wird der 1366 sockel sterben ?

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@Trackballfan

Ja, is scho echt lustig zu lesen des ganze. Spekulationen über Halbwissen und Unwissen sowie Unwahreiten etc pp.

War nicht der allererste Sockel 775 nicht genauso stromfressend nach derzeitiger Auffassung wie der neue i7? War nicht die allerneueste "alte" CPU-Generation nicht in etwa genauso schnell wie die neueste Prozessorgeneration? War jede neue Technologie von Anfang an das Nonplusultra und in jeder Hinsicht besser als die vorangegangene Generation?

Fragen über Fragen über Fragen...

... und o Wunder - nur die Zeit bringt die wahre Antwort. Doch wann ist die Zeit der Antwort da?

Fragen über Fragen. Und doch keine klare Antwort. Wird der Sockel 136 sterben? Und wenn ja, wann? Heute? Morgen? In einem Jahr? Oder in gar zwei?

EINS ist aber Fakt: Die Frage ist dumm. Die Antwort ist klar: Ja! Der Sockel wird sterben. Das "Wann" zeigt die Zeit - letztlich Intels Willen und der Gier nach Umsatz. Wer kein Risiko eingehen will, kauft sich besser keine Technik, sondern lebt ohne diese. Fakt ist: ohne Technik kein Fortschritt, ohne Fortschritt keine Technik. Nur ohne Technik ist man sicher, dass man nicht aufs falsche Pferd setzt. Oder etwa doch nicht? Auch Pferde können faul sein.
 
CoNk3r schrieb:
Soviel ich wei[ss], gemaess PCGh/Fudi :) soll der 1366 Socket bereits Anfangs 2010 durch einen anderen "ersetzt" werden. Wahrscheinlich weil dann der 8 Core / 16 Threads Prozessor erscheint und dieser die max. TDP bei weitem uebertreffen wird. Die max. TDP beim 1366 liegt bei 150 Watt ?[ Selbst das OC eines Corei7 920 @ 3-4Ghz sprengt dieses Limit oder ?]

45nm und 8 Core ? Ich glaube es werden eher 3 Socket[[+775, ergo 4] geben, 2x 45nm[Ci5/7] und ein neuer Socket fuer 32nm[8 Core, vorerst Server ?].

Oder sind das alles nur Spekulationen ? Das mit der TDP saehe ich noch ein, aber ob nun ein 45nm 8 Core/16 Thread Proz. fuer Intel noch Sinn macht, k.A. Sie sind ja angeblich weit fortgeschritten, was ide 32nm "Produktion" angeht.

Falsch! Mitte 2010 kommt ja erst der 6-Kern-Prozessor für den Desktop, der eben genau für den Sockel 1366 erscheint. Und die TDP eines Prozessor hat mal nichts mit dem Sockel zu tun. Zudem wird schon der 6-Kern-Prozessor in 32 nm gefertigt, was die Leistungsaufnahme wiederum absenkt. Auch spricht ja keiner davon, dass man einen 6-Kern-Prozessor gleich wieder mit 3,2 GHz rausbringt, ich tippe mal er bleibt anfangs eher bei 2,8 oder so hängen. Dann passt sowohl die TDP als auch alles andere.

Einfache Logik die auf harten Fakten beruht hilft oft mehr als die Spekulationen von Fudo. Der Sockel 1366 bleibt High-End, der 1156 wird Mainstream. Mit der Nachfolgearchitektur von Westmere (32 nm), also ab 2011/2012, kommt "vielleicht" ein neuer Sockel. Die Betonung liegt aber auf "vielleicht"!
 
Genau so wie Volker sagt isses, da gabs aber doch auch schon genug News-Meldungen hier.

Volker schrieb:
Auch spricht ja keiner davon, dass man einen 6-Kern-Prozessor gleich wieder mit 3,2 GHz rausbringt, ich tippe mal er bleibt anfangs eher bei 2,8 oder so hängen.

Da bin ich eher anderer Meinung, 3,2 ghz in 32nm sollte kein Problem darstellen mit nem 6Kerner. Da die Cores nur leicht verändert werden, hat die Logik, die am meisten Strom verbraucht vll 60% mehr Transistoren als bei nen Nehalem. Da wirdse in 32 nm also nen gutes Stück kleiner als bei Nehalem. Bei 130W TDP sollte das ganz gut möglich sein.
 
@affenjack

Ahm, bedenke dass Volker da nicht sagt "ich tippe, dass Intel nur bis 2,8GHz gehen wird" sondern explizit sagt "bleibt anfangs eher bei 2,8 oder so hängen" - er schliesst also nicht aus, dass da auch ein Modell mit 3,2GHz erscheinen wird.

Und ich stimm ihm da durchaus zu. Allein (aber nicht nur) aus wirtschaftlichen Gründen: Warum soll Intel von vornherein alles Potential mit der ersten neuen Highend-CPU verpulvern und gleich ans Limit gehen? Dann würden alle Enthusi gleich des 3,2GHz Modell kaufen und die Releases danach verschmähen, weil da sowieso kaum mehr Luft nach oben bleibt. Wirtschaftlich klug ist es numal so hoch wie nötig aber so niedrig möglich anzufangen und später die Taktraten im Enthusi-Bereich in neuen Revisionen zu erhöhen, um den Usern nen Anreiz zu geben die neue Revi zu kaufen.
 
@TchiboMann: Teilweise ist deine Aussage nicht korrekt. Ein Enthusiast, der bereits die Extreme Edition einer aktuellen Generation besitzt, wird wegen 133 oder bestenfalls 266 Mhz mehr niemals 1000€ ausgeben. Käufer der Extreme Edition haben außerdem das Privileg eines offenen Multiplikators, also gibt es praktisch keinen Unterschied zwischen einem i7 965 und einem i7 975 - Beide CPUs lassen sich in der Regel fast exakt gleich hoch takten, natürlich auch Abhängig von geringen Abweichungen durch Güte und Stepping des Chips.

Der größte Vorteil niedrigerer Takraten ist, dass die Ausbeute höher ist, da potentiell mehr Chips 2,67 Ghz erreichen, als 3,2 Ghz. Außerdem ist bei niedrigerer Taktfrequenz die Spannung üblicherweise niedriger und dadurch wird weniger Wärme produziert, weniger Strom verbraucht und es kann ein schwächerer Kühler genutzt werden.
 
TchiboMann schrieb:
War nicht der allererste Sockel 775 nicht genauso stromfressend nach derzeitiger Auffassung wie der neue i7?
Wenn du schon so anfängst dann sag ich nur, dass man mittlerweile weiss was aus der Netburst Architektur geworden ist :stacheln:
 
Im Prinzip ist zum Thema bereits alles gesagt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten:
Der S1366 wird uns noch eine sehr lange Zeit erhalten bleiben, da der i7 (Nehalem)-Nachfolger, der Gulftown 32nm (Westmere) (Hexacore, 6 Kerne, 12 virtuelle Kerne) ebenfalls auf den S1366 setzt. Es ist sogar wahrscheinlich, dass diese CPU auch auf heutigen X58-Boards lauffähig sein wird. Was danach passiert, ist unklar. Es wäre sowohl ein Sockelwechsel als auch ein weiteres Fortbestehen des S1366 denkbar.

Noch kurz ein Wort zum S775: Dieser ist amS nicht tot, da es noch längere Zeit Ersatz-CPUs für diesen Sockel geben wird.
Aber: Er liegt im Sterben, da er nicht weiterentwickelt wird (wer sich zB heute einen Q9550 oder Q9650 kauft, für den wird es keinerlei sinnvolle Option für eine spätere Aufrüstung der CPU geben).

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es zumindest dann absolut keine gute Wahl ist, auf sterbende Systeme zu setzen, wenn dieses nicht ohnehin recht schnell (sagen wir mal innerhalb von zwei Jahren) gewechselt werden soll. Dem S775 würde ich daher keine uneingeschränkte Kaufempfehlung mehr erteilen wollen - obwohl es sich unbestritten um sehr gute Produkte handelt.

Und noch ein paar Worte zum Preis des i7: Dieser ist - unter bestimmten Voraussetzungen - keineswegs zu teuer. Gleiches gilt auch dann, wenn man ihn iVm Board und Speicher betrachtet.
Diese Voraussetzungen bestehen entweder im Anwendungsprofil (so ist der i7 zB für Videobearbeitung o.ä. sehr zu empfehlen) oder in der geplanten Nutzungszeit. Denn selbst dann, wenn es sich um einen reinen Gaming-PC handeln sollte, ist der i7 gegenüber dem AMD dann vorzugswürdig, wenn das System überproportional lange vorhalten soll / muss. Im Umkehrschluss ist der AMD klar vorzugswürdig, wenn dies nicht der Fall ist (also kein Langzeituser nach einem geeigneten System fragt.

DDR3 sollte amS in beiden Systemen (also sowohl AMD als auch Intel) Verwendung finden. Denn RAM wird sehr gerne später nachgerüstet, und in zwei Jahren DDR2-Riegel zu erstehen wird ein sehr, sehr teures Unterfangen. Dies zeigt die Preisentwicklung bei DDR-400er RAM. Zudem darf bei der Preisbegutachtung zwischen i7-TriCh-RAM und einem DualCh-Kit für AMD nicht übersehen werden, dass hier unterschiedliche Speichergrößen (zB 6GB gegen 4GB) vorliegen. Selbstverständlich müssen die Preise für die Speicherkits zunächst auf ein und dieselbe Größe heruntergerechnet werden, bevor ein Preisvergleich überhaupt erst stattfinden kann. Jeder anders berechnete Preisvergleich wäre mathematisch schlichtweg falsch.

Daraus resultiert für den Preisvergleich zwischen einem AM3 und i7-System folgendes:

CPU: Die i7-CPU ist im Vergleich nicht teurer als die AM3-CPU, da sie dem Mehrpreis entsprechend leistungsfähiger ist.

RAM: Die Preise für den (DDR3) RAM sind bei beiden Systemen identisch.

Board: Nur das Board ist beim i7 vergleichsweise teurer als beim AM3. Zu beachten ist hier natürlich die Ausstattung, die von Board zu Board unterschiedlich ist und für die eine pauschale Aussage unmöglich ist. Bildet man den Durchschnitt, so lässt sich festhalten, dass die X58-Boards umfangreicher ausgestattet sind, was beim direkten Preisvergleich natürlich nicht vollkommen unbeachtet bleiben darf.
Für denjenigen, der auf die Mehrausstattung liebend gerne verzichten würde, ergibt sich jedoch: Der Preisunterschied der Boards gibt den Preisunterschied zwischen den beiden Systemen wider.

MfG,
Dominion1.
 
Der S1366 wird uns noch eine sehr lange Zeit erhalten bleiben, da der i7 (Nehalem)-Nachfolger, der Gulftown 32nm (Westmere) (Hexacore, 6 Kerne, 12 virtuelle Kerne) ebenfalls auf den S1366 setzt. Es ist sogar wahrscheinlich, dass diese CPU auch auf heutigen X58-Boards lauffähig sein wird. Was danach passiert, ist unklar. Es wäre sowohl ein Sockelwechsel als auch ein weiteres Fortbestehen des S1366 denkbar.

Wenn die kommenden CPUs nicht auf meinem Board lafuen werden, dann war alles umsonst!(Naja zum Teil)
Ich habe mir einen i7 nicht nur gekauft, weil ich so eine Leistung ab und zu brauche, sondern um möglichst zukunftsicher zu bleiben.
Dann kann(könnte) ich mir ja wieder ein Board + CPU kaufen, falls ich mehr Leistung brauche(n sollte).
Es wäre eine Frechheit, wenn MSI kein BIOS-Update bringen würde.
 
@ Adam Gontier:

Es ist schon sehr wahrscheinlich, dass auch der Gulftown auf heutigen X58-Boards lauffähig sein wird. Denn dies ist ganz im Interesse von Intel, und Intel hat eine ganze Menge mitzureden aufgrund ihrer Marktmacht und hat die Möglichkeit der Einflussnahme auf externe Boardhersteller, denn diese sind von der Lizensierung durch Intel absolut abhängig.

Was sich NACH dem Gulftown tut, lässt sich aus heutiger Sicht nicht sagen. Es wäre sehr gut denkbar, dass der Support des S1366 weiter fortgesetzt wird.

MfG,
Dominion1.
 
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