Wirkungsgrad von LC Power 550 Watt NT?

ucOn

Lieutenant
Registriert
Jan. 2005
Beiträge
628
Hi,
kennt einer von euch den Wirkungsgrad von dem LC Power 550 W Netzteil?

mich würde interessieren ob ich meine stromrechnung bisschen frisieren könnte wenn ich mir nen besseres NT (höherer Wirkungsgrad) kaufen würde...

denn ich hab gehört, der liegt bei dem nt bei 50-60%... und das wäre schrecklich :freak: :freak:
 
lol, da steht nur drin : "ist super gut" "konnte keinen unterschied feststellen"

aber zahlen und co werde nicht genannt!!!
 
Wer sagt, dass der Wirkungsgrad nur bei 50 oder 60 % liegt? Das wohl eher im Bereich der Mär anzusiedeln. Evtl. auch ein häufiger verbreitetes Fehlurteil - oder gar gezielte Desinformation. (... weil Netzteile immer noch PC-Bauteile mit besonders hoher Profitspanne sind.)

- Wahr ist wohl eher, dass der Wirkungsgrad des LCPower550 sich mehr im Mittelfeld aller Netzteile, also auch der bekannten Markennetzteile abspielt(!).

- Die 50-60% beztehen sich vielmehr auf die Auslastung mit der man das NT dauerhaft belasten kann. Da fehlen den LCPower halt tatsächlich 10-15% im vergleich zu anderen Markennetzteilen. Das aber wiederum meist zu verschmerzen. Denn ein 550 Watt-Netzteil stellt auch bei 60% (Dauer-)Auslastung (kurzzeitig sehr wohl mehr möglich auch mit dem LCPower) für so ziemlich alle normalen Gamer-usw.-Home-PC's genügend Leistung zur Verfügung.

Ich kenne keinen, der mit einem LCPower550 jemals unzufrieden gewesen wäre. (und gibt es viele von hier im Forum). Oder eines gehabt hätte, das je kaputt gegangen wäre.


http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/35nts/


Hier die Effizienz bei (wie ich finde u.u. zu hoch gewählten) 80% Auslastung:

http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/35nts/80.shtml

Es gibt also auch unter den Markennetzteilen große Unterschiede was den jeweiligen Wirkungsgrad ihrer Netzteile angeht. Auch unter den Netzteilen ein- und desselben Herstellers untereinander. Z.B. be quiet oder silentmax mit nur 65 resp. 67%.
 
Zuletzt bearbeitet:
perfekt!57 schrieb:
Ich kenne keinen, der mit einem LCPower550 jemals unzufrieden gewesen wäre. (und gibt es viele von hier im Forum). Oder eines gehabt hätte, das je kaputt gegangen wäre.

Hier die Effizienz bei (wie ich finde u.u. zu hoch gewählten) 80% Auslastung:

http://www.planet3dnow.de/artikel/hardware/35nts/80.shtml
Du hast aber schon bemerkt, dass in der Tabelle das LC Power in "rot" gehalten und gar keinen Wert angegeben ist?

Wenn man sich dann noch die "Einzelwertung" *klick* ansieht, wirkt deine obige Aussage geradezu grotesk:

"Im Windowsbetrieb machte das Netzteil einen sehr guten Eindruck und wir waren gespannt auf die Auslastung. Als wir es nun mit unserer Testlast belasteten, fiel das Netzteil aus. Nach einigen Sekunden gab es einen Knall und Funken flogen aus dem Netzteil. Unser Proband war somit außer Gefecht gesetzt und wir konnten keinerlei weitere Messungen mit ihm anstellen. Bei 60% Auslastung hatte das LC Power Netzteil schon einige Einbrüche wie zum Beispiel in der wichtigen 5V Leitung, welche unter die Toleranzgrenze ging. Ein solches Netzteil, wie günstig es auch sein mag, ist also nur bedingt zu empfehlen."
 
Zuletzt bearbeitet:
lol geiles Zitat .....

also ich hab das Netzteil, und bin zufrieden bisher. leise und gute Kühlung des gehäuses dank 12er Fan...


ABER !!!

mir ist aufgefallen

dass wenn ich meine CPU weiter übertakten möchte, liegt jetzt bei 1,7V, mein Rechner das auch mitmacht, aber meine 3DMARK 2005 Ergebnisse schlechter ausfallen :freak:

dass heisst wohl ab 1,725 Volt bekommt meine Grafikkarte zu wenig saft oder so, anders kann ichs mir net erklären

meine Daten
1700+ @ 3600+ @ 1,7 Volt
2x 512 MB RAM @ 434 MHZ im Dualchannel
ATI X850XT @ PE und noch bisl was mehr
2 festplatten
2gehäuselüfter


also das netzteil ist eher nix für Grafikkarten die extrem viel saft brauchen, meine ist eine der saftraubensten GraKarten z. Zt. denk ich
und 1,7 VOlt auf ne CPu zumindest von AMD gibbet wohl auch nicht mehr oder ?! hör immer von 1,4Volt usw
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo, das stimmt spiro, aber das war doch ein manipuliertes LC-Power Netzteil, das hat die Konkurrenz so gedeixelt, daß ihr ärgster Rivale möglichst schlecht da steht. Den Testern wurde sogar die Reise nach China von der LC-Power Konkurrenz bezahlt, das sagt doch schon alles aus. Diesen Test kann mal also getrost in die Tonne treten. :D
 
Den zitierten Text kannte ich auch genau.

Und die Testlast waren halt 80%. Und eben damit möglicherweise willkürlich hoch gewählt. Oder eben nicht willkürlich.;)


Und da selbiges geschildertes Problem bei niemandem in der Praxis auftritt, kann man also sagen, dass die Testkriterien realitätsfremd gewählt wurden.

Gffls. hätte seriöses Testen halt mal die Last - zumindest 1x exemplarisch für das LCPower - in Stufen so weit absenken müssen (oder sich besser von unten nach oben an die Grenze des LCPower herantesten), bis das LC auch hält. Und dann sagen "wenn Dir statt 80% auch 72% (oder so) an möglicher Auslastung (nicht Wirkungsgrad!) aus reichen, dann kannst Du getrost LCPower kaufen":

... aber das wollte ja hier wohl niemand, eben weil der Netzteilmarkt halt weiterhin ein Hochpreismarkt ist... .

Und 10tausende von LC-Käufern sind zufrieden. Nicht Lügen gestraft.
.
 
Nach ATX12V in welcher Fassung auch immer hat ein Netzteil sogar 100% Last unbegrenzt durchzuhalten. Nicht nur das, es sind obendrein sogar kurzzeitig abrufbare zusätzliche Reserven empfohlen.
Übrigens hat die c't in ihren letzten Netzteiltests auch den Verbrauch im ATX off bzw. ATX Standby gemessen. Mit den schlechteren Vertretern kann man sich einen um 5 .. 10W höheren Dauerverbrauch einhandeln. Bei 20% und 50% Nennlast gab es Unterschiede im Wirkungsgrad von über 10%, sodass man allerspätestens bei Systemen, die mehr als 8 Stunden am Tag laufen, in ein Netzteil nach Stand der Technik investieren sollte.

Der Test bei planet3dnow krankte wie die allermeisten Tests im Web übrigens daran, dass bei Ausfall eines Testkandidaten nicht ein bis zwei weitere Exemplare getestet wurden, wie z.B. die c't das macht. Allerdings ist nicht nur nach ATX12V, sondern auch nach dem gesunden Menschenverstand unbedingt zu fordern, dass das Netzteil sich bei Überlast nicht in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, sondern rechtzeitig von den vorgesehenen Schutzschaltungen gegen elektrische und thermische Überlast abgeschaltet wird.

Bei der Systemkonfiguration muss man natürlich beachten, dass ein Netzteil mit besonders hohem Wirkungsgrad über den Daumen einen weniger hohen Bedarf an Kühlluft hat, sodass ein eventuell vorgesehener Nebenjob zur Gehäuseentlüftung dann weniger gut gelingt. Andererseits sind Netzteile mit schlechtem Wirkungsgrad spätestens bei Volllast tendenziell lauter, weil dann noch einige Abwärme aus dem Netzteil selbst zu entsorgen ist. Ein recht guter Kompromiss ist z.B. das Sharkoon SHA480-9A. Guter Wirkungsgrad, gute Störimmunität, bei 50% der Volllast noch leise. Erst bei Volllast wird es etwas lauter, aber lieber gut gekühlt als vorzeitig verreckt ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi

wenn du den Forenbeitrag bei Planet3Dnow richtig gelesen hättest, dann wärst du auch auf den Beitrag des Testers gestoßen, der ein zweites NT von LC getestet hat, bei dem der gleiche Fehler aufgetreten ist. :D

Was würde gegen eine Anpassung des Leistungswertes des Herstellers sprechen. 550 einfach duch 430 bzw. 450 ersetzen.

Cu
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei 85 Seiten im Web zuzüglich zig Seiten an Forumsbeiträgen geht die Übersicht schon mal verloren, aber auf den Seiten 29 bis 30 des Test vom 8. Dezember 04 sehe ich jedenfalls nix von einem zweiten Testkandidaten. Vielleicht hilfst Du mir z.B. per Link weiter?

Ohne funktionierende Schutzschaltungen soll LC Power meinetwegen die Leistungsangabe auswürfeln. :evillol:
Nebenbei: Es existiert tatsächlich ein OEM-Silent-Produkt auf LC-Power-Basis mit gegenüber dem Serienmodell reduzierter Leistungsangabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
najo das dort getestete ist ja das alte lc-power. ich hab das neuste black und das is etwas besser. habe zb. ne 2. 12 volt schiene.
 
Interlink schrieb:
Solche Kleinigkeiten gehören in den Test.
Hi

kann ich dir nur zustimmen. Evtl. mal eine Mail an die Red. oder den Tester, evtl. ist der in der Lage einen Link oder einen Nachtrag zu schreiben. Wäre auch nicht schlecht, wenn Unternehmen zu solchen Test Erklärungen abgeben könnten, werden ja von vielen gelesen. Evtl. gibts auch einen Nachtrag zum Test. Wenn nicht, sollte es einen geben. Eine gewissen Zeit danach, was Hersteller gemacht haben um die Fehlerquellen zu reduzieren oder zu beseitigen. Das wäre dann auch Verbraucherorientiert.

Cu
 
Ich lese im Topic LC-Power und denke an p!57 - wie kommt das bloß? :rolleyes:

Also, zum ersten hätte die SuFu schon unzählige Post zu dem Thema LC-Power ausgespuckt, zum zweiten ist und bleibt nichts daran zu rütteln, das LC-Power NTs zwar a) von Preis-/Leistungsverhältnis her nicht schlecht sind. aber b) verglichen mit der (meist deutlich teureren) Konkurrenz nicht mithalten können.

Zur Eingangsfrage bez. Wirkungsgrad: Wenn du ein NT mit einem hohen Wirkungsgrad suchst, kommst du an SeaSonic nicht vorbei. Quergelesen durch einige Tests liegen diese NTs immer vorne, was die Effizienz betrifft.
 
Um 80% Auslastung zu erreichen und die jeweiligen Leitungen auch wirklich mit den richtigen Ampere zu belasten, braucht man wirklich teures Testequipment und kann dies nicht mit einem Mainboard erreichen.
Aha, dann sollte es also kaum bei der normalen Belastung wie Arbeiten, Spielen usw. zu solchen hohen Belastungen kommen, daß es gleich in die Luft fliegt. Also praxisbezogen kann ich den Test bei Planet 3DNow somit nicht nennen.
 
Lassen wir die Praxis mal dahingestellt; die Spezifikation sagt nunmal was anderes:

80 Prozent ist nicht Volllast
http://www.heise.de/ct/04/18/170/default.shtml schrieb:
Geräuschmessungen führen Sie bei Netzteilen mit maximal 80 Prozent Last durch - so zuletzt in c't 15/04, S. 168. Warum haben Sie nicht auch bei Volllast gemessen?

In der Praxis sollte ein Netzteil gerade so großzügig dimensioniert sein, dass es nie ganz ausgelastet ist. Dieser Überlegung tragen wir dadurch Rechnung, dass wir, wie im Artikel angegeben, den Hochlastfall bei 80 Prozent der vom Hersteller spezifizierten Volllast ansetzen. So bleibt stets etwas Reserve für Erweiterungen. (ea)
 
Zurück
Oben