News Wissensdatenbank: Obsidian 1.12.4 führt Befehls­zeilenschnittstelle ein

mischaef

Kassettenkind
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Die Anwendung zum Erstellen, Verlinken und Organisieren von Wissensdatenbanken hat mit Version 1.12.4 eine Befehlszeilenschnittstelle erhalten, die die Nutzung des Werkzeugs vereinfachen soll. Doch das sind nicht die einzigen Neuerungen, die Obsidian erhalten hat, unter anderem wurde die Live-Vorschau für Bilder verbessert.

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wenn man quasi gar keine deutschen IT Nachrichten konsumiert, dann kommt einen der deutsche Begriff "Befehlszeilenschnittstelle" statt CLI tatsaechlich etwas fremd vor ...

Ansonsten, hat viele Plugins (ich meine optionale Erweiterungen), paar Arbeitskollegen bei uns in der F&E nutzen das sogar ganz gerne.
 
Ich benutze aktuell Joplin im LXC Container auf meinen Proxmox Host.
 
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Fantastische Nachrichten für ein fantastisches Tool. Mein größter Tipp für alle die es ausprobieren wollen: Erstmal die Finger von Plugins lassen und wirklich nur nach und nach installieren, wenn man merkt, dass man sie wirklich braucht. Sonst nimmt es ganz schnell ähnliche Ausmaße an, wie beim Modden von Skyrim. ;)
 
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@Ragemoody
Nach vielleicht 2 Stunden Nutzung würde ich auf jeden Fall empfehlen im Menü die nach neuen Themen zu schauen. Obsidian fehlt es in der Standardeinstellung an Farbe, da Markdown eben sehr simpel sein soll.

Ohne es zu übertreiben, kann man auch dezente Themen wie "Things" wählen, wodurch z.B. fett formatierter Text nicht nur fett, sondern auch rot wird, um bei viel Text deutlich herauszustechen.


Meine größte Befürchtung ist, dass Obsidians Entwickler irgendwann gierig werden und wie bei Evernote dazu übergehen, gute Funktionen, inkl. Addons, hinter einem Abo zu verschließen und neue Funktionen gar nicht mehr ohne Abo verfügbar werden.
 
abcddcba schrieb:
dann kommt einen der deutsche Begriff "Befehlszeilenschnittstelle" statt CLI tatsaechlich etwas fremd vor ..
schau mal die screenshots von leuten die ihr linux / windows hier komplett auf deutsch haben. Es ist irgendwie befremdlich diese Worte alle auf deutsch zu lesen.

Zweite Sonja schrieb:
wie bei Evernote dazu übergehen, gute Funktionen, inkl. Addons, hinter einem Abo zu verschließen und neue Funktionen gar nicht mehr ohne Abo verfügbar werden.
so lange sie nicht an bending spoons verkaufen..
Ich bevorzuge Zettlr da komplett open source und sehr netter Maintainer
https://github.com/Zettlr/Zettlr
 
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Obsidian ist dank der ganzen Plugins echt toll. Leider funktioniert das synchronisieren ohne deren Cloud einfach nicht, bzw nur sehr umständlich.
Daher bin ich inzwischen zu Joplin gewechselt. Fast genauso gut und unterstützt out of the box ende-zu-ende verschlüsselten Sync mittels Onedrive.
 
Ich finds toll, daß Obsidian berichtet wird, klasse Ersatz für OneNote. Leider nicht auf meiner Arbeit verwendbar und privat brauche ich es nicht so sehr.

abcddcba schrieb:
wenn man quasi gar keine deutschen IT Nachrichten konsumiert, dann kommt einen der deutsche Begriff "Befehlszeilenschnittstelle" statt CLI tatsaechlich etwas fremd vor ...

madmax2010 schrieb:
schau mal die screenshots von leuten die ihr linux / windows hier komplett auf deutsch haben. Es ist irgendwie befremdlich diese Worte alle auf deutsch zu lesen.
Ich finde es befremdlich, wenn man seine eigene(n) Mutterprache(n) nicht mehr richtig beherrscht. Egal welche es ist/sind.
Meine Tochter lernt gerade die 6. Sprache, einfach klasse, dennoch achte ich darauf, daß sie ihre drei Muttersprachen gut kann.
 
madmax2010 schrieb:
Es ist irgendwie befremdlich diese Worte alle auf deutsch zu lesen.

was hast du gegen die "Lokale Schleife"?! :)

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Muntermacher schrieb:
Ich finde es befremdlich, wenn man seine eigene(n) Mutterprache(n) nicht mehr richtig beherrscht.
ist bei fachbegriffen - siehe oben - aber nicht immer sinnvoll.
 
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@harrysun so viel wie das mit kommerzieller Lizenz in unternehmen eingesetzt wird machen die schon ihren Umsatz.
Bending Spoons kauft halt gesunde unternehmen auf, wirft 90% der Belegschaft raus, verdoppelt den preis und mach den free tier unbenutzbar.
Obsidian hat 8 Angstellte und wächst.

Muntermacher schrieb:
Ich finde es befremdlich, wenn man seine eigene(n) Mutterprache(n) nicht mehr richtig beherrscht. Egal welche es ist/sind.
stabile these :*
Ich kann die Worte durchaus lesen, es gibt aber schon einnen Unterschied zwischen stumpf worte 1:1 übersetzen und sauberem dolmetschen
mir fallen da akut diese hier ein:
Stapelvervolgung, Blattstapelrahmen, Ausnahme der ersten Chance, überuhrung, sprungliste, stapelrückabwicklung, verklemmung (hier musste ich tatsächlich nachsehen was gemeint sein sollte)

Fachbegriffe übersetzen finde ich ein bisschen Kokolores. Wer so Worte als normal geläufig empfindet, meinetwegen. Ich finde das Cringe, wie die Jugend sagt.
Zur besseren Inklusion ist das aber wohl sinnvoll
0x8100 schrieb:
was hast du gegen die "Lokale Schleife"?! :)
ambiguität hab ich dagegen.
 
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Muntermacher schrieb:
Ich finde es befremdlich, wenn man seine eigene(n) Mutterprache(n) nicht mehr richtig beherrscht. Egal welche es ist/sind.
Meine Tochter lernt gerade die 6. Sprache, einfach klasse, dennoch achte ich darauf, daß sie ihre drei Muttersprachen gut kann.
drei MUTTERsprachen? wie geht das denn? (Finde es klasse das es polyglotte Menschen gibt und du das förderst)

Fachbegriffe vom Englischen zwanghaft eindeutschen wirkt auf mich befremdlich und hat mir bei so manchem ironisch eingedeutschten Wort einige potentielle Freundschaften versaut.
 
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Stellarix schrieb:
Ich benutze aktuell Joplin

madmax2010 schrieb:
Ich bevorzuge Zettlr

Ich nutze auch die beiden genannten.
Für das, was ich mache reicht es mir und ich bin zufrieden.

Obsidian sagt mir jetzt erst mal nicht viel.
Aber ich werde mir auch das mal anschauen.
 
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abcddcba schrieb:
wenn man quasi gar keine deutschen IT Nachrichten konsumiert, dann kommt einen der deutsche Begriff "Befehlszeilenschnittstelle" statt CLI tatsaechlich etwas fremd vor ...
Zumal Kommandozeile imo auch geläufiger wäre, wenn es denn schon deutsch sein soll. :freaky:

madmax2010 schrieb:
Fachbegriffe übersetzen finde ich ein bisschen Kokolores. Wer so Worte als normal geläufig empfindet, meinetwegen. Ich finde das Cringe, wie die Jugend sagt
Nicht dass ich dir da widerspreche - aber der Cringe rührt auch daher, dass wir die Begriffe meist direkt im jeweiligen Kontext gelernt haben, ohne Assoziation zur ursprünglichen Bedeutung. Dass die zentrale Verarbeitungs-Einheit mit mehreren Fäden umgehen kann, dürfte für den nativen Anglo-wasauchimmer sicher auch etwas merkwürdig klingen, oder tat es zumindest in der Vergangenheit. :D

Zensored schrieb:
drei MUTTERsprachen? wie geht das denn?
Wenn eine stumme Frau ein Kind bekommt, ist dieses dann automatisch dazu verdammt ohne Muttersprache aufzuwachsen, oder was ist hier die Anspielung? :lol:

Mehrsprachiges Elternhaus, mehrsprachige Umgebung, Migration während der Kindheit, einfache Sprachbegabung in jungen Jahren - gibt genug Beispiele wie es dazu kommen kann. Ich beherrsche die Sprache meiner Mutter auch schlechter als Deutsch, und fände es daher irgendwie absurd, wenn ich Deutsch nicht ebenfalls als Muttersprache angeben würde. :freaky:

DHC schrieb:
Ich nutze auch die beiden genannten.
Für das, was ich mache recht es mir und ich bin zufrieden.
Wofür? Also was sind deine Usecases? Ich find die Tools spannend, hab aber das Gefühl, dass die nach anfänglicher Spielerei verstauben würden, daher die Frage.
 
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Bright0001 schrieb:
Wenn eine stumme Frau ein Kind bekommt
Es gibt auch die Zeichensprache. ;)
Bright0001 schrieb:
gibt genug Beispiele wie es dazu kommen kann.
die drei vor der Haupt/Muttersprache
Ganz ohne Wertung dafür jedoch mit Verwunderung über mögliche Konstellationen. Vielen Dank für die Aufzählung an Möglichkeiten.
 
Bright0001 schrieb:
Wofür? Also was sind deine Usecases?
Ich schreibe mir da Notizen oder Anleitungen. Oder auch einfach Einkaufslisten.
Joplin ist via WebDAV immer online zugänglich.

Beispiel.
Ich sitze gerade bei der Arbeit und mir fällt ein, dass ich noch x, y, z in Laden a, b, c einkaufen sollte.
Also kurz Joplin geöffnet. Dort sind die verschiedenen Geschäfte mit häufig gekauften Artikeln schon vorausgefüllt.
Dann werden die Listen entsprechend angepasst und synchronisiert.

Wenn ich unterwegs bin, kann ich dann über das Smartphone die Notizen abrufen und die Artikel als gekauft markieren.

Genauso geht es mit allgemeinen Anleitungen, die ich für z. B. Linux, etc. erstelle, weil ich mir nicht immer alles merken kann.

Kann man das nicht anders machen!
Ja kann man sicher. Das machen viele auch sicher anders.
Ich mache es halt so. Und für mich ist das so auch ok.
 
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sven.ghostrider schrieb:
soll dein Wort "Stapelvervolfung" sein?
Und "überuhrung" (wörtlich von dir kopiert) ist mir auch neu.
Ups. Typo korrigiert.
Ersteres ist stacktrace, da gehe ich noch fast mit.
Letzteres ist overclocking. Hat Asus bei sockel 775 boards eine Weile so im BIOS gehabt. Fand ich lustig.
 
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