Naja, wenn die Anzahl der Geräte überschaubar ist, dann sind feste IPs halb so wild. Ich würde bei der Aufteilung der IPs aber großzügig sein. Selbst im Standard-24-bit-LAN (zB 192.168.1.0 /24) hat man 254 Adressen und muss nicht alle Geräte von 1-10 durchnummerieren. Dann lieber großzügig aufteilen und zB den/die Server in den Bereich .1-.9, die PCs in den Bereich 50-99 und die Peripherie (zB Drucker) in den Bereich 100-149 sowie den DHCP-Bereich auf den Rest schieben (nur ein simples Beispiel). Warum so große Bereiche? Gegenfrage: Warum kleiner? Die 254 Adressen stehen zur vollen Verfügung, warum also nur die Adressen .1-.10 vergeben und dann plötzlich wild gemischte Geräte in der IP-Liste haben (zB Fritzbox die .1, PC die .2, Drucker .3, Laptop .4, AV-Receiver .5, anderer HTPC .6, Smartphone .7, TV .8, etc...). Man kann die IPs natürlich auch nach Räumen aufteilen oder dergleichen. Wie auch immer man sie anordnen will, man sollte sich
vorher Gedanken darüber machen und nicht geizig sein. Den Geräten ist es schließlich schnuppe ob sie die .5 oder die .205 als IP haben.
Bei mir habe ich die IP-Range aufteilen müssen, weil ich (leider) einen Speedport W921V an der Leitung hängen habe, der nur eine DHCP-Lease-Time von max 3 Wochen zulässt. Da ich beruflich viel unterwegs bin, wäre es echt besch..eiden, wenn mein Drucker dann ständig eine neue IP bekommt.. Wenn ich mal wieder Zeit habe *seufz*, dann schiebe ich den DHCP auf meinen Ubuntu-Server und das Problem ist erledigt. Eigentlich nur eine Sache von Minuten, aber die muss man sich auch nehmen.
Wenn der DHCP-Server unbegrenzte Lease-Time bietet (tut die Fritzbox wohl), dann kann und sollte man das aber darüber realisieren und den Geräten quasi eine feste, dynamische IP zuweisen. Das ist unterm Strich sicherer, weil so an zentraler Stelle die IPs verwaltet werden und IP-Konflikte weitestgehend ausgeschlossen werden.
