WLAN von 1OG in Keller

StriKer88

Ensign
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Dez. 2005
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195
Hallo zusammen,

ich stehe vor ein paar kleinen Problem, folgende Situation. Internetanschluss KabelDeutschland 200M/bit

Dachgeschoss: PC mit FritzBox WLAN-Stick ~160M/bit
1. Stock: Fritzbox + Laptop ~ 170M/bit - 190M/bit
Erdgeschoss: Repeater + Laptop ~ 15M/bit - 30M/bit
Keller: Laptop ~ 45M/bit

So jetzt die Probleme:

1.) Muss der Repeater in einer Steckdose stecken oder langt auch über ein Verlängerungskabel?
2.) Wieso ist mein WLAN-Empfang im Erdgeschoss so mies?
3.) Würde sich ein Router besser als Repeater eignen als ein Repeater?
4.) Hat wer eine Idee wie ich im Keller so auf 100M/bit kommen könnte?!

Vielen Dank
 
Zu 1.
Ich sehe keinen Grund, warum ein Funk-Repeater an einer Steckdose stecken muss.

Zu 2.
Hast Du im Erdgeschoss irgendwelche anderen Funkgeräte am laufen? WLAN, DECT, oder ähnliches? Möglicherweise kann das die Verbindungsqualität beeinflussen, dann müsste es aber im Keller ähnlich schlecht sein..

Zu 3.
Hier stand Mist, bitte Post darunter beachten.

Zu 4.
dLAN, Siehe mein Vorredner
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Repeater ist grundsätzlich immer die schlechteste Lösung bei WLAN was die Performance angeht. Ein Repeater wiederholt ein WLAN-Signal, das heißt er hört es (50%) und sendet es erneut aus (50%). Daraus entsteht schon mal per Definition ein Verlust von 50%. Das kann man nur umgehen, indem der Repeater via Crossband Repeating zB 2,4 GHz WLAN empfängt und dann über 5 GHz WLAN weiterschickt.

Weiterhin ist WLAN in Bezug auf die tatsächlich nutzbare Bandbreite nicht ganz ehrlich. Wenn auf der Packung zB 300 Mbit/s draufstehen, dann ist das der Brutto-Wert. Netto kommen in der Regel maximal ca 50% davon an.

Kombiniert man beides, kann es durchaus passieren, dass von versprochenen 300 Mbit/s eben nur 300*0,5*0,5=75 Mbit/s netto ankommen, unter idealen Bedingungen. Wände, Entfernung und Störungen tragen dazu bei, dass das noch weiter in den Keller gehen kann.

Abgesehen davon ist natürlich auch der Aufstellort eines Repeaters wichtig. Wenn er selbst nur eine miese Verbindung zum Router hat, kann er davon auch nur noch die Hälfte weitergeben. Leider bedeutet aber "die Hälfte von mies" in dem Falle nicht "halb so mies", sondern "doppelt so mies". Steht der Repeater daher direkt neben dem Laptop, hätte der Laptop vermutlich eine bessere Verbindung, wenn er direkt mit dem Router-WLAN verbunden wäre und nicht über den Repeater-Umweg. Am Repeater hätte er dann zwar 5/5 Strichen beim Signal, aber eben eine besch...eidene Übertragungsrate, während er direkt am Router-WLAN vielleicht nur 2/5 Strichen hätte, aber mehr Mbit/s..

Prinzipiell ist es immer besser, mit Access Points zu arbeiten, die ihrerseits per LAN-Kabel mit dem Netzwerk verbunden sind, da sie nicht unter dem 50% Problem eines herkömmlichen Repeaters leiden.

Was kannst du nun tun? Prüfe ob

- dein Repeater Crossband Repeating beherrscht und es entsprechend konfigurieren
- du nicht doch ein LAN-Kabel ziehen kannst und statt einem Repeater einen Access Point ins EG zu setzen
- PowerLAN bei dir eine Option ist.
 
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Raijin schrieb:
Wände, Entfernung und Störungen tragen dazu bei, dass das noch weiter in den Keller gehen kann.
Ungünstige Wortwahl :)

An den OP: Grundsätzlich ist das Verlegen einer Ethernet-Leitung die Methode mit der höchsten Bandbreite und Stabilität und der geringsten Latenz, aber natürlich mit großem Aufwand verbunden. Ich würde mich daher meinen Vorrednern anschließen und dir empfehlen mal zu eruieren, ob dLAN mit dem vorhandenen Stromnetz machbar wäre, bzw. es einfach auszuprobieren. Produkte von devolo haben einen guten Ruf.

Übrigens, die Einheit heißt Mbit/s, also Megabit pro Sekunde, und nicht M/bit, nur so am Rande.
 
sweber schrieb:
Ungünstige Wortwahl :)
Das war mir beim Schreiben auch aufgefallen, aber ich hab's just4fun dringelassen :D
 
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