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Woher Schufa-Auskunft für Nebenjob

JADEN'

Lt. Commander
Registriert
Okt. 2010
Beiträge
1.370
Hallo CB'ler,

könnt Ihr mir verraten, woher ich eine Schufa-Auskunft bekomme? Benötige sie für meinen Nebenjob.

Im Internet habe ich zu Schufa diese Seite gefunden. Ich möchte nur sichergehen, dass dies auch die richtige Anlaufstelle ist. Oder kann man einen Schufa-Antrag auch bei der gemeinde ausstellen lassen?

Bedanke mich im Voraus für die Antworten
JD
 
Hallo TE,

seit 2010 kann man als Privatperson einmal im Jahr eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA einholen. Wie das funktioniert kannst du hier nachlesen. Das ganze ist etwas versteckt, weil die Schufa es so den Leuten so schwer wie möglich machen möchte. Aber mit der Anleitung kommste easy ans Formular.
Bei der Gemeinde wirst du überhaupt nichts erreichen. Die Schufa ist eine völlig eigene Gesellschaft die nichts mit einer öffentlichen Behörde zu tun hat.

Hoffe dir weitergeholfen zu haben
 
man kann sich zwar kostenlos die Auskunft einholen, diese wird wahrscheinlich aber nur eine 'einfache' Auskunft sein ala "keine Einträge" ö.ä.

Die ausführliche Auskunft kostet immer noch 18€ :eek: :freak: -___-

Aber seit wann benötigt man für einen Nebenjob eine Schufaauskunft? eher ein polizeiliches Führungszeugnis!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich zitiere mal aus meinem Link.


Das enthält die Selbstauskunft – so sieht die Selbstauskunft aus

Zur Selbstauskunft gehören alle Daten, die die Schufa über Sie gespeichert hat, zum Beispiel auch Schufanoten, Kundennummer, Namen, Geburtsdatum und -ort oder die aktuelle und frühere Anschriften. Zudem gibt es eine Übersicht aller Kreditinstitute und Unternehmen, an die die Schufa Informationen geliefert hat sowie eine Auflistung der gemeldeten Kredite, Girokonten, Kreditkarten und Telefon-/Handy-Verträge. Interessant ist der Score-Wert, der das persönliche Risiko der eigenen Zahlungsunfähigkeit widerspiegelt.



Das klingt für mich nicht nach "einfacher Auskunft". Ich hab selbst noch keine Selbstauskunft über diese Art eingeholt. Habe aber vor das bald mal zu tun. Vielleicht gibts ja hier Foren-User die das schon gemacht haben und so etwas zum Inhalt sagen können. Auf jeden Fall würd ich alles tun, um denen nicht auch noch die 18,50€ in den Rachen zu werfen.
 
jedenfalls kann man auf dem Anforderungsformular alternativ etwas auswählen was 18,50€ kostet.
 
Danke! Habs ausgedruckt, ausgefüllt und verschickt!

polizeiliches Führungszeugnis war auch gefordert, hatte ich aber schon abgegeben.
 
Warum fordern die sich mit deiner Einverständnis nicht sowas selbst an? Weil deine Selbstauskunft darfst du strenggenommen nicht dafür hernehmen, dafür ist die nicht gedacht. Bei was für einem Nebenjob macht man überhaupt solche Angaben? Habe ich ja noch nie im Bekanntenkreis erlebt.
 
Halte ich auch für unseriös. Dein Arbeitgeber hat deine Kreditwürdigkeit nicht zu interessieren. Das ist wahrscheinlich nicht mal legal.
 
Mich würde auch mal der Job interessieren den du ausüber möchtest.
Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt einfach irgendwelche Nachweise oder Auskünfte zu verlangen
die für die Ausübung des Berufes / des Arbeitsplatzes relevant sind. BDSG

Viele Arbeitgeber machen das noch aus Gewohnheit. Wie auch z.B. einPersonalfragebogen mit Daten ausgefüllt werden soll die nicht beatwortet werden müssen.

siehe auch http://www.br-wiki.de/index.php?purl=/index.html&page=Seite:Personalfragebogen

Auskunft über Vermögensverhältnisse kann nur von Personen in besonderen Vertrauensstellungen verlangt werden.
 
Hallo
Ohadle schrieb:
Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt einfach irgendwelche Nachweise oder Auskünfte zu verlangen
Benj schrieb:
Dein Arbeitgeber hat deine Kreditwürdigkeit nicht zu interessieren.
Da liegst Ihr aber völlig daneben. Bewerbt euch mal als Fahrer für Geldtransporte/Kassierer bei der Bank, es gibt noch etliche andere Berufe wo das gefordert wird.
Grüße Tomi
 
Ich arbeite bei einer Bank. Die Kreditwürdigkeit eines Arbeitnehmers geht den Arbeitgeber nichts an. Nur, weil etwas von irgendwem gefordert wird, heißt das nicht, dass dieser das auch darf.
 
Mag schon sein das ein Arbeitgeber das nicht darf. Wenn man als Bewerber aber auf sein Datenschutzrecht besteht bekommt jemand anderes den Job.
 
Obwohl die 18,50€ schon eine Hausnummer für eine eigentlich selbstverständliche Sache sind, funktioniert die Auskunft super. Insbesondere eingetragene Handyverträge, Adressen etc sieht man da sehr gut und kann durch Korrekturen sein Rating verbessern. Bei mir war z.B. eine Adresse eingetragen, wo ich nie gewohnt habe und zu häufiger Wohnungswechsel geht angeblich negativ ins Rating ein.

Ansonsten dürfte aber jeder ohne Kredit oder Schulden locker auf seine 98+ kommen.
 
Jevermeister schrieb:
Ansonsten dürfte aber jeder ohne Kredit oder Schulden locker auf seine 98+ kommen.

Kurzum, nein. Oder bist du so klug hier sagen zu wollen, dass du die Berechnungsalgorithmen kennst und nachvollziehen kannst?
 
theblade schrieb:
man kann sich zwar kostenlos die Auskunft einholen, diese wird wahrscheinlich aber nur eine 'einfache' Auskunft sein ala "keine Einträge" ö.ä.
richtig . da steht nur ob man sowas wie vertrauenswürdig ist oder nicht .
 
Solltest du die Auskunft rausgeben wollen, gib bei sowas immer nur eine Kopie raus, nie das Original! Wenn die das Original wollen, sollen sie selbst dafür zahlen.
Wird dir "deswegen" dann der Job aberkannt (bzw bekommst ihn deswegen nicht), kannst du dagegen vorm Arbeitsgericht klagen und dürftest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit recht bekommen. Verdienst du nicht genug Geld für einen Anwalt, Prozesskostenbeihilfe beantragen. Arbeitsgerichte sind meist auch schneller als Amtsgerichte. ;)
 
Maxolomeus schrieb:
Kurzum, nein. Oder bist du so klug hier sagen zu wollen, dass du die Berechnungsalgorithmen kennst und nachvollziehen kannst?

Kurzum, ja. Es liegt doch meistens auf der Hand, warum da was nicht stimmt.
Zu viele Handyverträge, Kreditkarten etc. wirken sich natürlich negativ auf die Bonität aus.
Der Schlüssel wird natürlich nicht veröffentlicht, aber du kannst in vielen Fällen zumindest sehen woher die schlechte Bonität kommt. Warum man z.B. nur 80 anstatt 98% hat unter vergleichbaren Bedingungen kann man so natürlich nicht herausfinden.
 
Jevermeister schrieb:
Obwohl die 18,50€ schon eine Hausnummer für eine eigentlich selbstverständliche Sache sind [...]

Nach § 34 BDSG ist die Auskunft kostenfrei und kann auch unentgeltlich von der Schufa angefordert werden. Deine 18,50 Euro ergeben sich aus dem Angebot jederzeit und unbegrenzt oft die persönlichen Daten einzusehen. Nur um das nochmal zu unterstreichen.

Wer einfach nur die kostenlose Selbstauskunft haben möchte, muß folgendes PDF ausfüllen und versenden. Kostenlos, Punkt. (Abgesehen von den Kosten für's einmalige Porto)
https://www.meineschufa.de/download.php?file=SCHUFA_Infoblatt-DU-Antrag-deutsch.pdf&token=32395

Ich habe die rund 18 Euro vor einigen Jahren ausgegeben und bisher ein paar Mal reingeschaut. Nichts aufregendes, also im nachhinein hätte mir auch die kostenlose Selbstauskunft gereicht. Naja....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja aber wenn du für den Vermieter oder das Bankkonto z.b. etwas nachweisen musst, kann man das so schnell und unkompliziert machen.
 
Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt einfach irgendwelche Nachweise oder Auskünfte zu verlangen
Besteht eine Gehaltspfändung, geht das auch den AG etwas an. (der AG ist davon in Kenntnis zu setzen, aber er darf den AN nicht diskriminieren)
Es gibt AG, die stellen auf Grund des höheren Aufwandes (eigentlich eine Frechheit) niemanden mit laufender Gehaltspfändung ein.
 
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