Wohnberechtigungsschein - wie genau läuft das ab?

Das wären dann nach "alter Zeitrechnung" ~ 2000 DM! Student sollte man sein. :p
Aber mal sehen was das Amt dazu sagt. Vielleicht kommt alles ganz anders.
 
Darf man fragen in welcher Gegend du wohnst? Eine in den Eckpunkten gleiche Wohnung bekomme ich in DU für 190€ kalt, wobei es dort zugegebenermaßen wirklich günstig ist. Dennoch würde ich in deinem Fall, wenn die Preise schon so hoch sind, auf eine kleinere zurückgreifen. Das Geld kannst du grade als Student besser in andere Dinge investieren.
 
@moquai: So kannst das ja nich rechnen...zu DM-Zeiten, besonders "früher" waren die Leistungen und die Preise ja ganz anders...da müsste man jetzt ja Inflation/Deflation berücksichtigen, Preisveränderungen, Leistungshöhe von damals und Lebensunterhaltungskosten von damals...

Und abgesehen davon muss man natürlich auch berücksichtigen, dass damals die Volkswirtschaft weniger leistungsfähig war als sie es heute ist - insofern müsste man den allgemein gestiegenen Wohlstand ebenfalls noch runter bzw. zurückrechnen...

Wenn man das alles tut, wird man wohl heutzutage auch in etwa dort landen, wo es früher der Fall war...vll sogar noch dadrunter, weil (je nachdem, was man als "früher" bezeichnet) "früher" die Sozialleistungen ja größer waren, besonders so zwischen 1970 - 1990...

Insofern wird man, relativ verglichen, heute wohl eher gemessen an dem Rest der Bevölkerung noch schlechter dastehen...



Man muss sich ja nur mal vor Augen halten, dass es genügend schwarze Scharfe in den unteren Bevölkerungsschichten gibt, die mehr als 1.000€ monatl. haben aber arbeitslos sind...

...bevor man der Zukunft des Landes, den Studenten, zumutet auf 19m² mit mehreren Personen effektiv zu lernen, würde ich definitiv bei den unteren Gesellschaftsschichten sparen und jeden Cent der übrig ist in die Zukunft des Landes investieren: also ins Bildungssystem, ganz besonders in die Uni's und natürlich in die Studenten.

Handwerker und andere Monteure bauen das land auf und Studenten sorgen für den Wirtschaftsvorsprung gegenüber anderen Ländern.

Was meinst du, warum Deutschland im Vergleich zu sehr vielen anderen Ländern so viel besser dasteht...weil unsere Innovationen, unsere Wirtschaft, etc. pp. deutlich besser ist.
Forschung und Entwicklung war schon immer eines unserer Steckenpferde und dafür sind einzig und allein kreative fleißige Köpfe zuständig, was zumeist Studenten sind bzw. früher waren...

Nur durch solche Leute und fleißige Arbeitnehmer, bsp. Handwerker, ist Deutschland was es ist...wäre ich der Finanzminister, würde ich deutlich größere Beträge für solche Bevölkerungsschichten zur Verfügung stellen...



@scrp: Nördliche Umgebung Hamburg...
Ist alles so teuer hier...

Randwohnungen fangen auch nicht unter 330€ an und die 395€ ist direkt im Stadtzentrum...
D.h. Supermarkt genau auf der anderen Straßenseite im Vergleich zu 20min. zu Fuß zum nächsten Supermarkt
&
Bahnhof in unter 5min. zu Fuß zu erreichen im Vergleich zu Bahnhof in 30min. zu Fuß...

Das lohnt sich schon sehr, da man ja oft einkauft und mit der Bahn jeden Tag zur Uni muss..
 
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...bevor man der Zukunft des Landes, den Studenten, zumutet auf 19m² mit mehreren Personen effektiv zu lernen, würde ich definitiv bei den unteren Gesellschaftsschichten sparen und jeden Cent der übrig ist in die Zukunft des Landes investieren: also ins Bildungssystem, ganz besonders in die Uni's und natürlich in die Studenten.

Ob du wohl auch so pissarrogant wärst wenn du kein Student wärst? ;-) Was studierst du? Irgendwas was dem "Volk" was bringt oder bist du so ein BWL-Versager der hofft Millionen zu verdienen? :lol:
 
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum man auf meine Meinungsäußerung so diskreditierend antworten muss...

Mein Statement war doch lediglich, dass wirklich fleißige Handwerker, Bauarbeiter, Monteure das Land aufbauen - Weiterbildung solcher Personen hätte für mich Priorität.
Weiterhin ist der einzige Grund, warum die fleißigen Arbeiter hier eine bessere Zukunft haben als anderswo, ihrem Fleiß und der Technologie/Wissenschaft zu danken.

Technologie & Wissenschaft wiederrum, also technischer und wissenschaftlicher und damit eben auch wirtschaftlicher Fortschritt wiederrum ist einzig und allein klugen und kreativen Köpfen zu verdanken - das sind eben zumeist Studenten...das hat nichts mit Arroganz o.Ä. zu tun, dass ist fakt.

Jeder kann also ganz einfach und klar erkennen, dass ein Wechselspiel zwischen Technologie & Wissenschaft und fleißiger Arbeiterschicht vorhanden ist.
Ohne denke Köpfe würde die Arbeiterschicht noch heute in der Höhle hocken und mit Keulen umherrennen - satirisch ausgedrückt.
Und ohne fleißige Arbeiterschicht würde das Bildungsbürgertum niemanden haben, der in der Lage wäre, die Ideen umzusetzen. Ihre Gedanken und Träume würden also auf ewig Träume bleiben, denn irgendwer muss ja neu erdachte Fabriken, Wirtschaftssysteme, Produkte etc. pp. auch bauen, verkaufen und kaufen.

Insofern würde ich so viel wie möglich investieren in das Bildungssystem. Der Arbeiterschicht so gut es geht helfen über Ausbildung und Qualifikation in einen Job zu finden, der mit Fleiß einen wirtschaftlichen Mehrwert erstellt.
Ebenso würde ich, wie gesagt, auch sehr viel in das Bildungssystem für die höherqualifizierten Stecken. Wenn ein Student mangels Geld (z.B. also durch Belastung wegen Nebenjob) nicht vernünftig oder schlimmer noch gar nicht studieren kann, dann mangelt es an wirklich guten Fachkräften.

Verliert Deutschland seine klugen Köpfe (oder die ihr Niveau), werden wir im internationalen Vergleich immer schlechter werden.
Verliert Deutschland die qualifizierte fleißige Arbeiterschicht, wäre es ebenso sehr negativ für uns.


Kaum oder gar keinen Mehrwert für die Volkswirtschaft produzieren nunmal Arbeitslose (besonders die schwarzen Schafe unter ihnen) und geringqualifizierte Arbeitskräfte... 200.000 Kugelschreibereinpacker braucht man nicht, 200.000 qualifizierte Handwerker schon eher um neues zu bauen.
Kugelschreiberverpackungsmaschinen braucht nur 1 klugen Kopf der eine Maschine erfindet, die das besser & schneller und 24/7 erledigt und dann eben viele qualifizierte Handwerker/Monteure etc. pp. die die Maschine bauen und warten.


Wenn ich sehe, dass hart & fleißig arbeitende Leute oft zwischen 1200-2200 brutto(!!) verdienen oder eben Studenten ihren Schnitt in den Keller reißen durch Nebenjobs und auf den erwähnten 19m² mit 2 Leuten wohnen und lernen müssen...

...im Gegenzug aber Arbeitslose (besonders die schwarzen Schafe) oder Kugelschreibereinpacker mit zusätzlicher Stütze oft über 1.000 netto (!!) kommen...da dreht sich mir der Magen um...

WER finanziert das denn bitte?
Wohlstand und die Möglichkeit überhaupt einen Mehrwert zu erzeugen, der an die untersten Schichten verteilt werden kann, wird einzig und allein von den erwähnten qualifizierten Arbeitern und dem Bildungsbürgertum erzeugt - ergo sollte auch alles nur erdenkliche getan werden, um die so gut es geht zu fördern, auszubilden und zu unterstützen...


Nichts anderes war meine Aussage...


Kann doch in meinen Augen nicht sein, dass ein Student mit 2 Leuten auf 19m² lernen muss...wenn ich einem qualifiziertem Arbeiter einen vorher gebrochenen und dann zusammengeklebten 5€ Hammer in die Hand drücke, ist wohl klar, was hinterher dabei rauskommt...und dem Architekt 'nen 50 Cent zerbrochenem Bleistift...

Die fleißige(!) und qualifizierte(!) Arbeiterschift MUSS da sein und gefördert werden - so gut es nur geht. Andernfalls kann niemand mehr den theoretisch erdachten Mehrwert in die Tat umsetzen.
Und diesen Mehrwert gibt es NUR weil er einmal durch kreative intelligente Köpfe erdacht wurde - minderst du die Qualität dieser Köpfe oder erschwerst es ihnen sich auszubilden, zu studieren, zu lernen, dann minderst du damit letztenendes nur die Qualität der kompletten Volkswirtschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation, etc. pp...
 
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Interessant auch immer zu sehen das der "gebildete Deutsche" heutzutage in Schichten denkt. Unterste Schicht - Unterschicht - Alle die nicht so toll sind wie ich - Oberschicht (diese eigentlich dummen Bonzen die mehr Geld verdienen als ICH sowas ungerechtfertigtes!!!!) - Ich - Ich - Ich - Ich - OberIch!
 
Da würde ich doch gern, auch wenn meine politische Meinung nicht mit der seinigen übereinstimmt, unseren Fischer zitieren: "Ich bin nicht arrogant. Ich kann es nur schlecht verbergen, wenn ich jemanden für mäßig talentiert halte."

Ich kenne zwar deine Motivation nicht...aus welcher Gründsätzlich-Dagegen-Intention oder andersgearteter Inkongruenz, möglicherweise Argwohn gegenüber entgeltlich oder bildungstechnisch Höhergestellten, du argumentierst, jedoch ist ganz klar dein Fehlansatz zu erkennen.

Du gehst mitnichten auf irgendein Faktum ein, erwiderst oder bestätigst also keinen einzigen Sachverhalt.
Du wertest höchstens meinen Beitrag und jenes tust du nichtmal objektiv oder gemessen an der Aussagefähigkeit meines Beitrags, also des Inhalts, sondern lediglich an der Darstellungsform.

Beispiel (also keine fundierten sondern ausgedachte Daten!):
Wenn ich also sage: 10% Akademiker, 70% Arbeiter und 20% Arbeitslose stellen die Bevölkerung im ganzen dar und Innovationen, wissenschaftlicher sowie technischer Fortschritt und Weiterenticklung finden vorrangig bei den 10% Akademiker statt, dann ist das eine Hypothese, die ich aufstelle.

Diese kann man als Faktum betrachten, oder sie widerlegen. Da dies aber tatsächlich beweisbar und messbar ist, kann man sie belegen. Ob es nun 10% oder nicht sind, sei mal dahingestellt, aber der zukünftige Mehrwert einer Volkswirtschaft wird ohne jeden Zweifel einzig und allein von neuer Technologie erzeugt, welche wiederrum zum größten Teil von Akademikern erforscht & entwickelt wird sowie später von fachlich gut ausgebildeten und qualifizierten Mechanikern/Monteuren/etc. pp. gebaut & gewartet.


Du hingegegen wertest nur die Aussage, fühlst dich vielleicht persönlich angegriffen? oder meine Hypothesen als zu hochgesteckt. (Motiv also, wie gesagt, fraglich)
Du argumentierst aber nicht sachlich, sondern meinst höchstens, anstatt Hypothesen aufgestellt zu haben würde ich nur die weniger qualifizierten beleidigen.
Das habe ich nirgends getan.
Außerdem stellst du nichtmal diesen Sachverhalt dar (also begründend, sachlich), sondern beleidigst mich nur.



Diese Art der Diskussion finde ich nicht wirklich amüsant und erst recht nicht konstruktiv.
Abgesehen von dem enormen Offtopic-Gehalt, den wir beide hier erzeugt haben, solltest du bitte, sofern du eine weitere Antwort von mir möchtest oder erwartest, sachlich bleiben und auch argumentieren...
Geringschätzung und Abwertung sowie Bloßstellung sollte also nicht Inhalt und einziger Fokus deiner Antwort sein...
 
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Offtopic ist hier nur einer, jemand der lieber seinen Blog für die diskutierte Thematik bemühen sollte.

Die Frage war, in welcher Gegend du wohnst. Hamburg ist natürlich ein teures Fleckchen, das ist mal klar. Es gibt da eine Überlegung: wie weit reicht dein Semesterticket? Um Geld bei der Miete zu sparen gibt es nämlich hauptsächlich zwei Möglichkeiten: Man zieht so weit weg von der Stadt, wie das Ticket reicht, natürlich in die Nähe einer guten Zugverbindung. Oder man versucht es in einem Studentenwohnheim in der Nähe der Uni.
Ich bin mit beidem recht gut gefahren.
 
Heen schrieb:
Offtopic ist hier nur einer, jemand der lieber seinen Blog für die diskutierte Thematik bemühen sollte.

Naja, moquai tätigte eine Aussage, die ich für übereilt hielt...ergo antwortete ich und entgegnete argumentativ, warum die Leistungen a. etwa auf dem level von damals liegen (relativ verglichen) und b. die Leistungen gerechtfertigt (und eigentlich noch zu niedrig) sind...

Woraufhin GregoryH sich quer in die Diskussion einklinkte und statt fundierter Argumentation oder konstruktiver Kritik sich in Polemik übte - eine Erwiderung auf solche Beiträge wird da ja noch erlaubt sein :D ^^


Heen schrieb:
(...) Hamburg ist natürlich ein teures Fleckchen, das ist mal klar. Es gibt da eine Überlegung: wie weit reicht dein Semesterticket? Um Geld bei der Miete zu sparen gibt es nämlich hauptsächlich zwei Möglichkeiten: Man zieht so weit weg von der Stadt, wie das Ticket reicht, natürlich in die Nähe einer guten Zugverbindung. Oder man versucht es in einem Studentenwohnheim in der Nähe der Uni.
Ich bin mit beidem recht gut gefahren.

Ich habe mich schon für ein kleineres Städtchen, nördlich angrenzend an Hamburg, entschieden. Dort haben die Preise aber eben noch das Niveau, welches ich postete...also 330€/Monat kalt und aufwärts...bedauerlicherweise^^

Bahnverbindung ist vorhanden und wie beschrieben werde ich anstatt eines ordentlichen Fußmarsches zum Bahnhof und zu jedem Supermarkt (Stadtrand) für 330€/Monat (kalt) wohl eher (wahrscheinlich) zu der Wohnung für 395€/Monat (kalt) tendieren, da diese halt so zentral gelegen ist, dass alles wunderbar in unter 5min. zu Fuß zu erreichen ist...




@alle restlichen: Vielen Dank für die bisherigen Beiträge! :)

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Hast du dich hier schon mal umgesehen?

Kommt für dich nichts <40m² in Frage? Wenn nein - wieso nicht?
 
Das hat persönliche Gründe...ich habe ein paar sehr gute Freunde, die aktuell aber nicht auf WG-Suche sind, dass wären die einzigen, mit denen ich zusammen ziehen würde...

Natürlich würde ich ein Studentenwohnheim in Kauf nehmen, wenn es gar nicht anders geht. Aber wenn's realisierbar ist, würd ich lieber allein wohnen.

Meine Freundin wohnt abgesehen davon auch nördlich von Hamburg und kann nicht so oft nach Hamburg reinkommen, ich könnte hingegen, würde ich dort wohnen, nicht beliebig oft zu ihr.

Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr kontaktfreudig, kenne viele Leute, bin auch in der Schule immer schnell bei vielen bekannt gewesen...aber ich bin niemand, der auf "Everybody's Darling" macht, ich spreche aus was ich denke und auch beispielsweise in der Schule beschränkt sich der Kontakt (mit der Zeit) dann meisst auf 4-5 Leute, auf die man wirklich zählen kann...der Rest is eh sofort weg wenns Stress gibt^^
Besonders die "Everybody's Darling"-Beliebtheitsjunkies sind ja oft die ersten, die hinterm Rücken lästern und solche Leute sind bei mir schon aus Prinzip unten durch^^

Und abgesehen davon brauch ich einfach auch mal meine Ruhe und wenn ich dann Physikdokus, Weltraumdokus, StarGate, Naruto, Battlestar Galactica, Andromeda oder iwelche Filme gucke, z.B. meine Star Wars oder Herr der Ringe Momente habe...oder wenn ich SC2 spiele oder ne Runde WoW...wenn ich stunden oder tagelang wieder im Programmierfieber versunken bin und die Umwelt verschwimmt...

...da stoße ich bei vielen Mitmenschen meisst nicht gerade auf Sympathie und bei vielen der oben genannten Sachen möcht ich auch einfach meine Ruhe haben...

Abgesehen davon mag ich (zwischenmenschliche) Sachen die von Dauer sind. Wirklich charakterlich passende Freundschaften die tiefgreifend sind...Leute auf die man auch in schlechten Situationen sich 100%tig verlassen kann. Davon reichen mir auch nur 4-5 (wie aktuell) - ich vertiefe viel lieber diese als mit 50 verschiedenen ein platonisches Verhältnis zu haben..

Wie erwähnt, wäre es auch kein Problem dort zu wohnen, auf jeden Fall auch vielen vielen Dank für den Tipp! :)
Aber wenn möglich, würde ich lieber allein wohnen...
 
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Klar, verstehe ich und kann ich auch voll und ganz nachvollziehen.
Meine zweite Frage sollte darauf abzielen ob du dir vorstellen könntest auch in einer Wohnung kleiner als 40m² zu leben. Grade wenn die Mieten so teuer sind. Ich kenne deine Ansprüche nicht, vermute lediglich anhand deiner Beiträge, dass sie durchaus noch Platz nach unten vorhanden ist ;).
Fokussier dich besser nicht auf genau diese eine Wohnung, schau dir auch andere an, musst ja nicht gleich einziehen nur weil du sie besichtigst.
 
Ja, das werd ich auf jeden Fall tun :)
Danke :)

Platz nach unten ist auf jeden Fall noch, das Problem ist nur, dass hier in der Umgebung kaum 1. Zi. Whg. oder 2. Zi. Whg. mit weniger als 40m² angeboten werden...das billigste was ich gefunden hab war 1 Zi. für 305 kalt und das war auch im Randgebiet...da würd ich dann doch viel eher, wenns Randgebiet sein muss, die 2. Zi für 330 nehmen...auf die 25€ kommts dann echt nich an^^
 
ascer schrieb:
@moquai: So kannst das ja nich rechnen...
Ich weiß, dass die Rechnung so nicht aufgeht. Mir ging es eher darum aufzuzeigen, dass man als Student einfach auch kleinere Brötchen backen sollte. Ist man dazu nicht bereit, dann sollte man reiche Eltern haben.
Oder einer gutsituierten Spätjungfer als Lustknabe dienen.

ascer schrieb:
... bei den unteren Gesellschaftsschichten sparen... und jeden Cent der übrig ist in die Zukunft des Landes investieren: also ins Bildungssystem, ganz besonders in die Uni's und natürlich in die Studenten.

Ein Widerspruch. Denn gerade die unteren Gesellschaftsschichten sind es doch, die besondere Bildung brauchen.
Das wäre dann aber das Bildungssystem. Da möchtest Du aber investieren.

Aber besonders in die Unis (<--- kein Apostroph zwischen i + s) zu investieren, auch das wäre falsch.
Denn die Leute, die schlecht in der Haupt- und Realschule sind, die haben doch erst gar keine reelle Chance jemals eine Uni zu besuchen. Und damit sind wir wieder bei den unteren Gesellschaftsschichten. Und die brauchen mehr Bildung.
 
moquai schrieb:
Ich weiß, dass die Rechnung so nicht aufgeht. Mir ging es eher darum aufzuzeigen, dass man als Student einfach auch kleinere Brötchen backen sollte. Ist man dazu nicht bereit, dann sollte man reiche Eltern haben.

Das keine Luftsprünge möglich sind als Student, ist mir auf jeden Fall klar - sollte wohl jedem Studenten klar sein^^
Ich wollte halt nur auf die zu starke Verallgemeinerung deines Kommentars eingehen.
Da du dich auch sehr kurz gefasst hattest, war (in dem Moment) keine Möglichkeit gegeben, zu erkennen, dass du dir sehr wohl der Komplexität eines solchen Sachverhalts (und Äußerungen, welche selbigen betreffen) bewusst bist.

Bei der Vergleichbarkeit der Leistungen und Lebensstandards spielen sehr sehr viele Variablen eine Rolle, was viele Leute halt gerne übersehen^^

Weiterhin ist es natürlich subjektiv, was man als "nicht zu hoch gesteckte Ansprüche" ansieht...
40m² ist zwar etwa das doppelte vom absolutem Minimum, aber das absolute Minimum würde ich gerade für ein einigermaßen vernünftiges Leben und für einen Student nicht unbedingt als Maßstab setzen, zumindest nicht solange, wie noch Alternativen offen sind...

Abgesehen davon kann man 40m² und 2 Zi. für heutige Standards kaum als luxuriös bezeichnen...ebensowenig Kaltmieten im 300€ Bereich...viel weiter runter geht's ja gar nicht^^

Also die beschriebenen Kosten und Leistungen befinden sich ja schon ganz klar im unterstern Segment der Wohnungen, meinetwegen dem leistungsgeringsten und billigstem Viertel...


moquai schrieb:
Oder einer gutsituierten Spätjungfer als Lustknabe dienen.

:D
Ich verstehe das mal als Satire^^



moquai schrieb:
Ein Widerspruch. Denn gerade die unteren Gesellschaftsschichten sind es doch, die besondere Bildung brauchen.
Das wäre dann aber das Bildungssystem. Da möchtest Du aber investieren.

Aber besonders in die Unis (<--- kein Apostroph zwischen i + s) zu investieren, auch das wäre falsch.
Denn die Leute, die schlecht in der Haupt- und Realschule sind, die haben doch erst gar keine reelle Chance jemals eine Uni zu besuchen. Und damit sind wir wieder bei den unteren Gesellschaftsschichten. Und die brauchen mehr Bildung.

Ich gebe zu, mich hier möglicherweise nicht verständlich genug ausgedrückt zu haben. Das war allerdings, zumindest in diesem Thread, auch nicht mein Hauptfokus^^
Sonst hätte ich gleich ein entsprechendes Essay darüber verfasst^^

Mit unterer Bevölkerungsschicht meinte ich jene, die nicht direkt für die Instandhaltung und Weiterentwicklung der Volkswirtschaft von Nutzen sind.


Personen, die Maschinen bauen oder warten, Häuser bauen oder reparieren, Logistik bauen oder warten, sind Personen, die die komplette Volkswirtschaft überhaupt erst am Leben halten und den aktuellen Stand möglich gemacht haben.
Personen, die die aktuelle Technik, Wirtschaftssysteme etc. pp. erforscht und erdacht haben, haben den aktuellen Stand erst ermöglicht und nur sie ermöglichen die Weiterentwicklung um zukünftig den Wohlstand noch weiter zu inkrementieren.
Diese beiden Kategorien A & B sind also ausschlaggebend und hier würde ich investieren.

Leute, die apathisch Kugelschreiber verpacken, unbefriedigt Rasen mähen oder lieblos Brötchen backen, Leute die Sozialleistungen empfangen und über zwielichtige Wege unversteuert einen persönlichen finanziellen Mehrwert anstrenben, langfristig unbeschäftige Personen...solche Leute, also Arbeitslose oder geringqualifizierte Arbeitskräfte, dürfen zwar nicht außer acht gelassen werden, aber, ohne sie abwerten zu wollen, sind diese Personen nunmal nur von peripherem Interesse für die Volkswirtschaft und den Fortschritt.
Sie tragen wenn überhaupt nur sekundär (z.B. durch Unterstützung, abnahme geringqualifizierter Arbeit oder Zufriedenstellung der Kategorien A & B durch Dienstleistungen) zur Volkswirtschaft etwas bei.
Ob es genauso bequem und ohne Verzögerungen auch ohne sie ginge, ist fraglich...aber prinzipiell gehen würde es schon. Das ist der springende Punkt.

Ohne Kategorie A & B hingegen wären wir immernoch mit der Keule in der Höhle.
Ohne die geht's eben nicht und nur die sind auch hauptsächlich ausschlaggebend für unsere Weiterentwicklung und steigendem Wohlstand für ALLE.

Unterstützt man sie, unterstützt man also indirekt (weil zukünftig durch steigenden Wohlstand) auch alle anderen...deshalb würde ich dort meinen Fokus setzen.



Natürlich muss ein gewisses Grundniveau für jeden in einer Nation gesichert sein. Ich würde aber eben dafür sorgen, dass die Förderung der Ausbildung bei Leistung stärker in den Fokus rückt.
Mehr Lehrer, mehr Geld für Ausbildung und vor allem den Anreiz für höhere Leistung schaffen.

Beispielsweise Boni für ein Abitur als Abschluss, monatliche Boni für die 5 Klassenbesten gemessen am Schnitt UND persönlicher Leistungsbeurteilung seitens der Lehrer (der beste Auswendiglerner muss ja nicht zwangsweise der vielversprechendste spätere Arbeitnehmer sein).
Sowas z.B. auf der schulischen Seite.
Noch größere Boni für ein abgeschlossenes Studium, Abschaffung von Studiengebühren, große Boni für jeweils die besten 5% eines Studienganges auf einer Uni, etc. pp.

Dann für technisch oder handwerklich begabte: beispielsweise praktische Tests für KFZ-Mechatroniker sowie Leistungsbeurteilung von Lehrern und Notenschnitt in Berufsschule -> wiederrum beste 5% fette Boni.


Jeder der etwas kann, eine Ausbildung oder ein Studium möchte, sollte sich so wenig Gedanken wie möglich über Finanzierung, Wohnung etc. pp. machen müssen und es sollte eben Bevorteilung der auf ihrem Gebiet jeweils besten geben um erhöhten Anreiz für Leistung zu schaffen.
Vollfinanzierung durch Staat, staatliche Beratung bei Wohnungssuche, Problemen mit Vermietern etc. pp...

Damit sich niemand auf den Leistungen ausruht alles gekoppelt an Bedingungen: z.B. Leistungen müssen komplett zurückgezahlt werden, wenn Studium abgebrochen oder nicht geschafft wird, wenn der Azubi sich daneben benimmt und gekündigt wird, etc. pp.
Ansonsten werden Studienkredit, Schüler-Bafög, Ausbildungshilfe u.s.w. deutlich erhöht und müssen, je nach Erfolgsgrad des Abschlusses nur teilweise oder gar nicht zurückgezahlt werden...



Das sind natürlich nur alles spontane Ideen, aber ich würde eben versuchen Leistungsanreize zu schaffen und diejenigen, die technisch, handwerklich oder wissenschaftlich wirklich gute Arbeit leisten und vor allem qualifiziert sind das Leben möglichst leicht machen...
Denn diese Leute sind die Zukunft...Je besser wir diese Leute ausbilden, desto besser machen sie später ihren Job.
Und Je besser sie ihren Job machen, desto mehr und schneller steigt der Wohlstand und damit wird auch das Leben der Kugelstiftverpacker, Friseure, Brötchenbäcker, Grasschneider, Regaleinpacker u.s.w. u.s.f. verbessert.
( Diese gewählten Begriffe zur Personenbeschreibung wählte ich lediglich um zu verdeutlichen, welche Gesellschaftsschichten ich jeweils ansprach - es also nur zur Verdeutlichung dienen und ist keinesfalls in irgendeiner Art und Weise abwertend gemeint. )
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute, die apathisch Kugelschreiber verpacken, unbefriedigt Rasen mähen oder lieblos Brötchen backen... langfristig unbeschäftige Personen... solche Leute, also Arbeitslose oder geringqualifizierte Arbeitskräfte...
Was Du unter "untere Gesellschaftsschichten" verstehst, das ist aber starker Tabak. Auch wenn Du lange Texte schreibst, oft sagen 2 Zeilen mehr aus. Ich bleibe bei meinem Eindruck, dass Du mit Verachtung auf diese Menschen schaust.

Denkst Du, die Leute haben Freude daran? Kennst Du ihren Lebenslauf oder Schicksalsschläge? Wohl kaum.

Ich kenne viele Leute aus den unteren Gesellschaftsschichten, z.B. aus dem Rotlichtmilieu.
Eigenartig ist nur, dass die "obere Gesellschaftsschicht" da nicht so wählerisch ist.

Und wenn man es mal genauer betrachtet:
Auf einen Wohnberechtigungsschein zurückzugreifen ist in den Augen mancher auch ein sozialer Abstieg.

Wo kommt der denn her? Kann der nichts? Der hat ja nichts!
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung hinzugefügt.)
Das liegt aber daran, dass eine zugrundelegende Meinung deinerseits hineininterpretiert wird, welche meinerseits nicht vorhanden ist.

Wie ich ja schrieb, wollte ich es einfach für jeden glasklar formulieren und griff deshalb auf solche Begriffe zurück. Keinesfalls um diese Menschen abzuwerten.

Möglicherweise würde es das ganze verdeutlich oder in einem anderen Licht erscheinen lassen, wenn ich dazu sage, dass ich, besonders das große ganze, nur teilweise als Optimist, oft aber eher als Realist und sehr wissenschaftlich betrachte.

Natürlich sind Einzelschicksale schlimm, nicht jeder ist ein Sozialschmarotzer, viele sind unverschuldet auch in dieser Lage. Einige wiederrum selbstverschuldet.

Darauf wollte ich aber gar nicht eingehen und erst recht nicht werten. Den Einzelschicksalen muss natürlich auch geholfen werden.

Meine Äußerung ziehlt mehr darauf ab: Ob sie nicht mehr leisten können, nicht mehr leisten wollen oder nicht mehr zu leisten sie im Stande sind...das ist egal: sie sind faktisch betrachtet nur von peripherem Interesse.
Ich betrachte das ganze nicht emotional sondern einfach wissenschaftlich und faktisch: sie sind für die Volkswirtschaft nicht in dem Maße nützlich wie andere, nicht selten sind sie sogar ohne jeden Nutzen und ein Teil sogar kontraproduktiv.

Diesen Schichten kann man aber nur dann helfen (was man, wie gesagt, auch muss und sollte), wenn man andere Schichten hat, die einen Mehrwert erzeugen und ihn dann an andere abgeben können.
Belohne ich Leistung aber nicht und mache es qualifizierten Azubis schwerer als nötig, Studenten schwerer als nötig...investiere an den falschen Stellen, dann vermindere ich damit die zukünftige Mehrwerterzeugung und damit effektiv das Wohl aller.
 
ascer schrieb:
Ob sie nicht mehr leisten können, nicht mehr leisten wollen oder nicht mehr zu leisten sie im Stande sind...das ist egal: sie sind faktisch betrachtet nur von peripherem Interesse. Ich betrachte das ganze nicht emotional sondern einfach wissenschaftlich und faktisch: sie sind für die Volkswirtschaft nicht in dem Maße nützlich wie andere, nicht selten sind sie sogar ohne jeden Nutzen und ein Teil sogar kontraproduktiv.

Ich kann mir nicht helfen, aber solche Aussagen versetzen mich in die 40er Jahre zurück.
Und das ohne ich sie erlebt habe.
 
Das kann ich natürlich zumindest teilweise schon verstehen - meine Betrachtungsweise ist wohl schon gewöhnungsbedürftig...

Aber wie gesagt wollte ich es nur zur Verdeutlichung und keineswegs zur Abwertung so formulieren.

Persönlich bin ich natürlich auch ganz anders^^


Bei größeren Entscheidungen hingegen, die Allgemeinheit betreffend, bin ich sehr rational, sehr unemotional, sehr direkt und kalkulierend, wissenschaftlich und faktisch.

Auf einem Schlachtfeld interessiert es auch nicht, ob von 100 zurückgebliebenen Soldaten 90 unverschuldet zurückblieben und nur 10 verschuldet und die 90 auch noch allesamt 4-fache Väter sind.
Betrachtet man die Allgemeinheit muss man das beste tun um das Allgemeinwohl zu steigern und Einzelschicksale ignorieren, mehr noch, keinen emotionalen Einfluss zulassen, der muss immer zweitrangig sein...

Kollateralschäden bzw. -opfer, wenn man so will...
Das "Warum" ist dabei egal, auch der "Hintergrund" der Einzelschicksale ist egal, die 100 Soldaten sind bereits Kollateralschaden - Fakt.

Natürlich hast du damit recht, dass man, oder ich, oder wie auch immer die Menschen klassifiziert. Aber wenn man allgemeingültige extrem weitreichende wichtige Entscheidungen treffen will, dann muss man das auch...
Ich kann ja nicht jedem die gleichen Leistungen geben, reiche z.B. brauchen sie nicht, bei Obdachlosen ist Ausbildungshilfe wohl zumeist zwecklos & zu spät, da wäre höchstens ein warmes Zimmer hilfreich..
Ich denke meine Betrachtungsweise dürfte damit etwas klarer sein^^

Wobei bei dieser Betrachtungsweise oder meinem Ansatz, wie auch immer, ja, wie gesagt, das Allgemeinwohl zukünftig und langfristig verbessert wird und damit auch das wohl der von mir als Kollateralschäden bezeichneten Personen.

Abgesehen davon sprach ich ja auch nicht denen die Leistungen, die Beachtung oder sonstwas ganz zu entziehen - ich sprach ja nur davon, Kategorie A und B deutlich mehr zu fördern...bei aller größter Not dann eben auch mal auf Kosten von den "Kollateralschäden"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber es geht ja um einen Wohnberechtigungsschein für DICH.

Und das Thema sollte sich nicht in Richtung "Wie eliminiert man alle unerwünschten Individuen?" entwickeln.
Wir sind nicht im Krieg, auch nicht in PuG.
 
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