Wohnberechtigungsschein - wie genau läuft das ab?

^^

Natürlich sind wir nicht im Krieg - ich wollte damit lediglich verdeutlich, dass man genau wie im Krieg nur durch Klassifizierung die meissten Soldaten retten kann, man auch nur in der Wirtschaft durch Prioritisierung (was ja letztenendes auch nur eine Art der Klassifizierung ist) den meissten Mehrwert erwirtschaften kann.

Insofern hat mein Post weder mit Geringschätzung noch Eliminierung zu tun^^
Genozid o.Ä. ist ja sowieso ein ganz anderes Thema...

Ich hab ja nur die Herangehensweise beschrieben um eben den möglichst größten Mehrwert für die Allgemeinheit zu erzeugen...


Und da ist eben z.B. Arbeitslosen teilweise über 1.000 Euro zur Verfügung zu stellen und sie damit oft finanziell und unterstützungsmäßig besser als viele Studenten zu stellen, keine gute Wahl...



moquai schrieb:
Ja, aber es geht ja um einen Wohnberechtigungsschein für DICH.

Und das Thema sollte sich nicht in Richtung "Wie eliminiert man alle unerwünschten Individuen?" entwickeln.
Wir sind nicht im Krieg, auch nicht in PuG.

Das ist natürlich auch wahr...es stand ja nur mehr oder weniger die Frage der Begründung im Raum, warum höherqualifizierte Schüler/Azubis/Studenten mehr bekommen sollen...

(wobei ich immernoch nicht ganz verstehe, wie überhaupt die Frage nach der Begründung aufkommen konnte...denn aktuell ist es ja so, dass höherqualifizierte Schüler/Azubis/Studenten mitnichten mehr Sozialleistungen bekommen, im Gegenteil...und Luxus, Luxuswohnungen oder sonstwas ist man da ja auch weit entfernt...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also dreht es sich eigentlich nur um einen Punkt:

Du findest es gar nicht gut, dass viele "unteren Individuen", die nichts für die Gesellschaft leisten, mehr Geld bekommen, als strebsame Studenten der höheren Klasse. ;)
 
jein - das Motiv für den Thread hier war ein ganz anderer...es kamen auch viele nützliche Tipps und Erklärungen...genug Tipps kann man zwar nie haben, aber ich wage mal zu behaupten, dass es zumindest ausreichend Tipps waren und meine wissbegier zu dem Topic gestillt wurde *g*

Ab einem gewissen Zeitpunkt dann kam die Frage auf, warum ich denn überhaupt aus der Sicht von einigen "gehobene" Ansprüche hätte und wie ich diese Ansprüche begründen würde...

Und dadurch kam es Post für Post zu dieser Debatte ^^


Um auf deinen Post auch noch direkt zu antworten: Ebenfalls jein.
Zum einen könnte man (genau wie bei z.B. Boni für Studenten/Schüler/Azubis nur bei entsprechender Leistung, also beispielsweise nur an beste 5%) die Sozialleistungen an Bedingungen knüpfen, z.B. Sozialarbeit - es gibt viele kaputte Straßen, viele zugemüllte Straßen, viel zu weniger Pfleger im Altenheimbereich u.s.w.
Das würde zumindest die Leistung (ein wenig) rechtfertigen.

Und zum anderen empfinde ich es nicht nur unfair, dass Studenten weniger Geld bekommen...Auch qualifizierte Schüler und Azubis brauchen, je nach Elternhaus, durchaus mal Unterstützung...
Diese sollten, wie beschrieben, genauso gefördert werden.
Und eben halt Boni für die Besten um Leistungsanreize zu schaffen.


Wenn ich sehe wie schwierig es für manche Schüler ist, welches Spagat manche Studenten machen müssen oder dass fleißige wertvolle und zukünftig sehr qualifizierte & wichtige Arbeitskräfte während der Ausbildung oft zu Hause wohnen MÜSSEN weils hinten und vorne nicht reicht...

Das empfinde ich als ungerechtfertigt.
Man muss ja nicht sofort z.B. das Geld der Arbeitslosen kürzen, aber wenn es der letzte Weg wäre, würde ich es tun und man sollte auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Personen, die künftig die finanzielle Last des Staates zum größten Teil tragen und die einzig und allein dafür verantwortlich sind, ihn weiter zu entwickeln, unseren Wohlstand zu erhöhen, dass diese Personen eben am meissten gefördert werden.


Leistungsanreize schaffen, mehr ins Bildungssystem investieren, speziell Unis und zusätzlich Sozialleistungen für diese Kategorie A & B erhöhen und zukünftig Sozialleistungen bemessen nach:
- Dringlichkeit für das beantragende Individuum ( Wann brauch er es, Wie viel brauch er, ... )
und
- Nutzen für die Gesellschaft
 
ascer schrieb:
Durch Gelegenheitssachen verdien ich 100-200€ / Monat.
Studienbeginn ist 01.10.11 - da werd ich Bafög beantragen und 650€/Monat Studienkredit beziehen.
Vorher werde ich mir nen zusätzlichen 400€ Job o.Ä. suchen...
Außerdem kommen noch 300€ / Monat Unterhalt dazu...

Durch jobben muss ich also bis zum 01.10.11 "überleben"...danach müsste ich dann halt ungefähr auf 1000€ oder etwas mehr monatlich kommen...


Durch den 400Euro Job (Und dabei steht ja noch nicht mal fest, ob du Job + Studium parallel schaffst) wirst + 300 Euro Unterhalt, ist es ja schon fast unwahrscheinlich, dass du überhaupt noch Bafög kriegst.
Und zusätzlich noch einen Studienkredit über 650 Euro noch auf zunehmen um sich eine teure Wohnung leisten zu können, ist ja schon mal Schwachsinn.

@moquai: So kannst das ja nich rechnen...zu DM-Zeiten, besonders "früher" waren die Leistungen und die Preise ja ganz anders...da müsste man jetzt ja Inflation/Deflation berücksichtigen, Preisveränderungen, Leistungshöhe von damals und Lebensunterhaltungskosten von damals...
Erzähl nicht....
Mit 1000Euro kommt man dicke durch. Die meisten meiner Kommilitonen haben pro Monat deutlich weniger zur Verfügung und die Mietpreise hier sind auch exorbitant hoch. Da zahlt man für deine 42m^2 schon gut 500Euro kalt, wenn nicht mehr.
Gerade anhand deiner Argumentation merkt man schon, dass du noch Schüler bist ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, da hat aber jemand meinen Post (und du zitiertest ja nur wenige Sätze) nicht aufmerksam gelesen...^^

Im letzten Satz der 4 Sätze steht doch "BIS zum 01.10.11" durch jobben. ^^
Mit anderen Worten, 400€ Job o.Ä. mache ich, möchte ich machen, wie auch immer, nur bis zum 01.10. um halt die 3-4 Monate zu überbrücken, bis das Studium losgeht (finanziell zu überbrücken).

Ab dem Zeitpunkt des Studienbeginns ist dann Bafög, 300€ Unterhalt und 650€ Studienkredit angesagt.

Und eine nichtmal 100€ im Monat teurere Wohnung werde ich, sofern möglich, jederzeit mieten, sofern sie mir denn, wie erwähnt, jeden Tag fast ne halbe Stunde Fußmarsch zum Bahnhof spart ebenso wie alle paar Tage fast die gleiche Strecke zu jedem Supermarkt um einzukaufen...

Der Studienkredit ist ja gerade dazu gedacht, damit ich eben während des Studiums auf jeden Fall keine (all zu großen) finanziellen Sorgen habe und damit ich eben nicht jeden Tag schon 'ne knappe Stunde zu Fuß zur Bahn hin und zurück laufe...sicher gibt es noch Busse, die fahren aber auch nicht zu jeder Zeit u.s.w. u.s.f.

Und damit ich eben auch nicht, zumindest nicht in den ersten Semestern, nebenbei noch jobben muss...dort möchte ich erstmal die "Schwierigkeit" des Studiengangs feststellen..

Fast direkt am Bahnhof zu wohnen und mit Supermarkt auf der anderen Straßenseite ist für 395€ kalt im Vergleich zur billigsten Wohnung hier aktuell mit 330€ kalt sehr attraktiv...



Was die 1000€ und die Umrechnung zu DM-Zeiten angeht:
Deine Kritik versteh ich nicht so ganz...zum einen war ja auch mein Statement, dass es mit 1000€ definitiv möglich ist - mehr ist natürlich immer besser, aber 1000€ reichen, natürlich.

Und darum ging es ja eigentlich auch gar nicht bei der Aussage, lediglich darum, dass moquai eben, aus welcher Intention auch immer heraus, den Sachverhalt zu vereinfacht und allgemein darstellte so á la
"1000€ das wären früher ja 2000DM gewesen O.O"

Das kann man eben nicht so pauschal sagen, denn man müsste sehr wohl Inflation/Deflation, generelle Preisveränderungen der einzelnen Warenkörbe(VWL), Sozialleistungsveränderungen, Veränderung der Lebensunterhaltungskosten, zumutbares Existenzminimum, den gestiegenen Wohlstand wieder runterrechnen, etc. pp. u.s.w. u.s.f.
 
Zuletzt bearbeitet:
ascer schrieb:
Das kann man eben nicht so pauschal sagen, denn man müsste sehr wohl Inflation/Deflation, generelle Preisveränderungen der einzelnen Warenkörbe(VWL), Sozialleistungsveränderungen, Veränderung der Lebensunterhaltungskosten, zumutbares Existenzminimum, den gestiegenen Wohlstand wieder runterrechnen, etc. pp. u.s.w. u.s.f.


Wenn du damit schon anfängst, müsste man auch speziell auf eine Personengruppe eingehen. Und gerade Studenten sind bei weitem nicht so sehr betroffen, wie normale Arbeitnehmer des Nidrieglohnsektors. Aufgrund vieler Subventionen und Vergünstigungen kann man es leider nicht vergleichen.
 
Sicher, wie ja bereits von mir erwähnt, extrem viele Variablen...

Genau das war ja meine Kernaussage, dass Auffassungen á la "oha 1000€ wären damals ja 2000DM gewesen O.O" eben viel zu vorschnell sind, da sie all die bereits erwähnten Variablen und noch viele viele mehr nicht berücksichtigen, welche aber nötig wären, um tatsächlich eine aussagekräftige Behauptung aufstellen zu können^^
 
Ich bleibe bei meiner Aussage: 1000 EUR als Student! Da gibt es nichts zu jammern.
Denn einfache Arbeiter haben auch die hohen Kosten am Hals. Alle haben diese Kosten zu tragen.

Heute ist alles teurer, die Leute haben weniger Geld, man kann das nicht mit früher vergleichen.

Das ist doch Deine Aussage. Aber es ist doch eigenartig, dass die Jugendlichen heute mehr Geld zur Verfügung haben, auch die Geschenke werden immer umfangreicher. Viele Jugendliche mit 15/16 haben einen Roller.

Und früher? Viele werden sich daran erinnern, was sie in diesem Alter hatten!
Viele Studenten haben heute Autos. Und früher?

Hallo, ihr alten Studenten aus dem Forum, erinnert auch ihr euch!

Also höre endlich auf zu jammern, wie ungerecht und gemein es in der BRD doch ist...

Werde Politiker, dann Kanzler. ascer, DO IT BETTER! :p
 
Bin selber Student in Berlin und bekomme Bafög mit Höchstsatz. Sprich 650 Euro.
Nach Abzug von Miete, Krankenversicherung, usw bleibt mir z. Z. ca 250 Euro im Monat und das reich gerade so, um über die Runden zu kommen. Für alles andere muss halt, wenn es das Studium zulässt, gearbeitet werden. Mit Studium und Nebenjob kommt man dann schon mal auf eine 60h Woche. ;) Trotzdem bin ich froh das studieren hierzulande noch "kostenlos" und "finanziert" ist. Aber eine Wohnung für 400,- kalt ist eben nicht drin. Mit Nebenkosten sind das dann schnell mal 600,- und wehe es kommt eine Mieterhöhung bzw Nebenkostenabrechnung hehehe

Gruß,
OZ
 
Hallo,

Du bist wenigstens Realist. Ich nehme Dir die 60 Stunden ab. Und die Mehrzahl der Studenten werden ein ähnliches Los an der Backe haben. Ich kenne ein paar weibliche Studenten, die als Bedienung arbeiten.
Harter Job, wenig Geld, weil der Chef darauf baut, es gäbe ja auch Trinkgeld.

Aber diese Mädels träumen nur davon, wenigstens eine 1-Zimmer-Wohnung alleine zu bewohnen.


@ascer;

Du bist 22 Jahre alt. Wie alt ist man bei einem normalen Werdegang nach dem Abitur? 18? 19?

Du fängst im Oktober mit dem Studium an. Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich frage mich gerade,
was Du denn eigentlich in den 3-4 Jahren für "unsere Gesellschaft" geleistet hast.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung hinzugefügt.)
ascer schrieb:
Sicher, wie ja bereits von mir erwähnt, extrem viele Variablen...

Genau das war ja meine Kernaussage, dass Auffassungen á la "oha 1000€ wären damals ja 2000DM gewesen O.O" eben viel zu vorschnell sind, da sie all die bereits erwähnten Variablen und noch viele viele mehr nicht berücksichtigen, welche aber nötig wären, um tatsächlich eine aussagekräftige Behauptung aufstellen zu können^^
Eben nicht. 1000Euro sind im Schnitt (wir sprechen hier über eine einzige Bevölkerungsgruppe und nicht über einen Menschen )viel, was man aber selber daraus macht, kann in der Hinsicht nicht berücksichtigt werden. Im großen und ganzen kommt man leztlich aber dennoch auf eine fast 1:1 Umrechnung, weil fürüher bei weitem nicht alles günstiger war.

Du fängst im Oktober mit dem Studium an. Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich frage mich gerade,
was Du denn eigentlich in den 3-4 Jahren für "unsere Gesellschaft" geleistet hast.
Naja die meisten Studenten fangen zwischen 18-22 an ohne vorher etwas geleistet zu haben.
Und selbst gerade als Student sollte man auch nicht die Klappe aufmachen und einen Premiumstatus fordern. (immerhin leistet man erst etwas, wenn man mit seinem Studium fertig ist, was viele die anfangen nicht schaffen )
 
Zuletzt bearbeitet:
Jesus Maria, ich hoffe du hast reiche Eltern;)
Schaffe erstmal die ersten Semester und lasse es dir nicht so raushängen, dass du Student bist! Es gibt auch noch andere Menschen die etwas leisten, außer die Studierten.
 
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