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OK, das Problem bei Dir dürfte im Zusammenhang mit H264 sein, dass Premiere das nicht nativ in einer 64bit-Umgebung bearbeiten kann sondern dafür mit einer QT32-Erweiterung arbeitet, die Dich auf 4GB beschränkt.
Ab CC 7.1.0.141 jedoch geht das nativ, mithin kann der Arbeitsspeicher auch voll genutzt werden. Also dürfte der Umstieg auf CC zwingend sein, um die Performance entsprechend zu verbessern.
Rest folgt - muss gerade noch was anderes im Kopf wälzen ...
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C0ckfish schrieb:
Dennoch würde ich gerne, neben Premiere und AE auch PS darauf installieren...
Das ist kein Problem. Alles von Adobe kannst Du installieren. Aber auf keinen Fall irgendwelche Codec-Packs von Drittanbietern - die überschreiben Dir nämlich die original-Adobe Codecs, was zu Problemen führen kann - zum Beispiel zu einem nicht mehr oder nur eingeschränkt funktionierendem Programm oder auch zu einem Verlust bei der Bildqualität. Deinstallieren nützt da nichts - es bleibt dann zur Bereinigung nur noch, das System komplett neu aufzusetzen. Auch mit anderen Sachen wie Office-Paketen oder Spielen oder Brennsuites kann es zu solchen Problemen kommen. Wenn Du also nebenher Office und ähnliches nutzen möchtest oder Codec-Pakete für spezielle Funktionen haben möchtest, dann zum Beispiel eine Virtualisierung anlegen. Willst Du aber auch Spiele installieren, dann am besten ein Dual-Boot System anlegen, da die Spiele in einer Virtualisierung ja nicht ausreichend auf die Grafikkarte zugreifen können.
Was die Hardware angeht:
Obiges System passt im Rahmen des Budgets ganz gut. Allerdings sind Deine Ansprüche nicht ohne. Mit mehreren Spuren zu arbeiten und schnelle Schnitte belasten entsprechend das Festplattensystem. Entlastend hingegen ist natürlich, dass die Videos nur kurz sind.
Auf lange Sicht könnte es vielleicht sinnvoll sein, ein leistungsstärkeres System aufzusetzen - immerhin steigen die Auflösungen (Thema 4K) und vielleicht ja auch noch das, was Du machst. Das bedeutet aber Budgeterhöhung. Alternativ könnte man vielleicht ein System aufsetzen, dass jetzt direkt zwar weniger leistet als oben Beschriebenes, das aber dafür besser erweiterbar ist. Bei gleichem Budget. Oder einen Kompromiss dazwischen. Wie siehst Du das?
Und das soll man als einfacher Bewegtbildproduzent wissen?
Ja, dann macht es, neben den regelmäßigen Updates, wenigestens Sinn auf CC umzusteigen.
Okay, das kann ich nachvollziehen. Der Rechner würde dann auch wirklich nur als reines Arbeitstier gesehen werden. Mein Laptop bleibt weiterhin so zugemüllt. Dadrauf kann dann auch gezockt werden. (Btw. bin ich eh nicht so der Zocker... )
Bezüglich der Hardware finde ich, dass es aufjedenfall im Full-HD Bereich flüssig laufen soll und ich Animationen einfach nutzen kann ohne langes Rendern o.ä.
Wenn ich dann mal iwann in den nächsten Jahren 4K Equipment habe möchte ich natürlich nicht direkt eine neue Workstation kaufen. Daher denke ich auch, dass die o.g. Hardware nur dann passt, wenn diese erweiterbar ist?
Edit: Okay, mir ist gerade was aufgefallen. Wenn ich jetzt ein neues Projekt erstelle (unter GPU Mercury), dann zeigt mir Premiere kein Videobild mehr an. Es bleibt schwarz. Ton kommt. Unter Mercury Software geht alles wie gewohnt ?!
Ich kann leider nicht auf Erfahrenswerte mit GPU-Beschleunigung von Grafikkarten eines Laptops zurückreifen. Vielleicht ist das Modell auch zu alt. Adobe-Software war da mal empfindlicher als mit derzeitiger Hardware. Mit normalen Grafikkarten der jüngeren Generationen kenne ich keine Fälle, in denen es nicht funktioniert.
Was ich mir potentiell vorstellen kann, ist , dass Du Optimus aktiviert hast. Bedeutet, dass bei Bedarf nach mehr Grafikleistung von der iGPU des i5-2xxx auf die GeForce GT 555M CUDA 2GB umgeschaltet wird. Vielleicht klappt dieses Umschalten nicht. Ggf. mal im Bios schauen, ob man da das Laptop auch so einstellen kann, dass die iGPU gar nicht sondern ausschließlich die nVidia-Karte genutzt wird.
Mehr in Kürze - sorry, hab die ganze Zeit einiges Parallel laufen ...
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Zusätzlich: neuste Treiber geladen? Wenn nicht, bitte nachholen.
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Zurück zur Konfiguration:
Ich denke, die ein oder andere Budgeterhöhung macht Sinn:
1) Das Mainboard
Das ASUS Z97-E böte für 37 € zusätzlich M2 mit 10Gb/s, SATA Express mit 10Gb/s, Thunderbolt-Option, und SLI, was die Option für noch leistungsstärkere Laufwerkslösung mit sich brächte. Mehr dazu später, wenn es um die Laufwerke geht.
2) Der Prozessor
Der i7-4790K brächte 17% mehr Rechenleistung des Gesamtsystem. Mit 90 € Aufpreis und Abzug von 50 € cashback, also nur 40 € Aufpreis, was 4% Aufpreis am Gesamtsystem bedeutete. Inkl. Mainboard gerechnet also für 77 € Aufpreis bekämest Du 17% mehr Rechenleistung und wertvolle Optionen bzgl. des Festplattensystems.
3) Kühlung
Hier wäre ein kleines Upgrade für lediglich 8 € auf den be quiet! Pure Rock sinnvoll. Die CPU ist heißer und dies würde besser sicherstellen, dass der Turbo voll ausgereizt wird. Damit stehen Dir auf allen 4 Kernen 4,2 GHz statt 4 GHz zur Verfügung.
4) Grafikkarte
Die GTX 960 ist ganz besonders leistungsfähig beim Codec H264 und H265 sowie Full HD als auch Ultra HD. Hier ist sie mehr als doppelt so schnell wie die GTX 980 oder gar die Titan X. Die Grafikleistung wird hauptsächlich für das Rendern der Previews in Echtzeit, auch bei Anwendung von Filtern zum Beispiel, eingesetzt. Da Du viele Spuren nutzt, kann es nicht schaden, bei mehr CPU- und später auch Festplattenleistung etwas mehr als die GTX750Ti zu haben. Die GTX960 ist zwar direkt overkill - aber dazwischen gibt es nichts. Also hier die Möglichkeit für 65€ die Grafikleistung in den overkillmodus zu versetzen. Da sie punktgenau bei Deiner Nutzung mit riesigem Abstand die leistungsfähigste Lösung ist.
Den Arbeitsspeicher würde ich erst einmal bei 16GB belassen, das kann man später immer noch erweitern. Das System ist leistungsstark genug, von einer Arbeitsspeichererweiterung zu profitieren. Der physikalsiche Arbeitsspeicher sowie die Auslagerungsdatei sollten 46GB betragen, hier also eine feste Auslagerungsdatei von 30GB einrichten, rüstest Du einst auf 32GB hoch, kann die Auslagerungsdatei auf 14GB reduziert werden. Die Auslagerungsdatei sollte auf dem schnellsten Laufwerk liegen.
7) Festplattensystem
Das Festplattensystem aus obiger Konfiguration kostet 345 €. Durch das andere Mainbord stünden in Zukunft oder aber jetzt direkt Optionen zur Verfügung. U.a.:
a) In den M2-Schacht eine Samsung SSD SM951 256GB, M.2 32Gb/s. Diese wird zwar durch die Schnittstelle ausgebremst, aber es gibt quasi nichts langsameres und dafür günstigeres dazwischen. Dennoch ist das bereits ca.3 mal so schnell wie eine normale SSD. Die überschüssige Performance der SSD selber dürfte hilfreich sein, um gleichzeitige Schreib-Lesevorgänge, die hier teils mehrfach vorkommen würden, gut liefern zu können.
Zum Beispiel also eine Crucial BX100 250GB, SATA 6Gb/s für das Betriebssystem. Alles andere auf die Samsung. Sollte die Samsung vom Platz nicht reichen, kann das Quellmaterial oder der Export auf die Crucial. Ist die Arbeit beendet, kann Quellmaterial und Arbeitsergebnis auf Dein externes Laufwerk.
Das würde statt der ursprünglichen 345 € nur 280 € kosten und wäre schneller. Später könnte man immer noch größere Festplattenvolumina nachlegen.
b) Man könnte auch eine Crucial für das System mit einem Hardwarecontroller wie dem LSI MegaRAID 9261-8i bulk, low profile, PCIe 2.0 x8 mit mindestens 3 Festplatten im RAID5 einsetzten. Das wäre schneller und erweiterbarer Speicher mit viel Volumen. Da Du aber eher nicht so viel Volumen benötigst, dürfte die Lösung hier zu teuer sein. Aber da das Mainboard SLI-fähig ist, geht das.
c) Ebenfalls wegen SLI ließe sich so etwas wie die Intel SSD 750 Series 400GB, PCIe 3.0 x4) nutzen. Hier würde die Performance dann auch nicht durch die Schnittstelle begrenzt, NVMe käme als Protokoll zum tragen und CPU, GPU und Festplatte können direkt miteinander kommunizieren. Die schnellste Lösung - Overkill auch hier. Aber Du könntest hier alles drauf packen, Betriebssystem, Software und die ganzen Arbeitsdateien - sofern Du auch hier Quell- und Zielmaterial nach getaner Arbeit verschiebst. Das wären 65€ mehr zum bisherigen Festplattensystem. Allerdings reduziert sich hiermit die Notwendigkeit, den Arbeitsspeicher aufzurüsten, da das Ding so schnell ist, dass man es durchaus als verlängerten Arbeitsspeicher nutzen kann. Wird der Platz eng, kann man das Bestriebssytem und die Programme auf eine normale SSD legen. Und natürlich auch noch jederzeit großvolumige Festplatten ergänzen.
Fazit:
Wenn alle Vorschläge inkl. 7C angezogen würden, wäre der Aufpreis 220 €. Das System würde die Plattform voll ausreizen - von daher wäre dann wenig Erweiterbarkeit möglich - aber eben auch nicht mehr nötig. Einzig vielleicht mal eine SSD für das Betriebssystem sowie die Software (Auslagerungsdtei aber auf der Intel lassen) und großvolumige Festplatten als Archiv. Und noch ggf. den RAM. Das war's. Meiner Meinung nach wäre das aber die beste Lösung.
Wenn Du tatsächlich ein BluRay-Laufwerk benötigst, dann nicht von LG, nimm Pioneer.
Wow!
Echt vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung.
Jetzt weiß ich (hoffe) alles, worauf ich achten muss.
Vor Allem beim PC System habe ich jetzt, dank dir, die optimale Konfiguration, die erweiterbar ist!