WoW Kindersicherung?

Timberwolf90

Commander
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Es geht um den kleinen Bruder meiner Freundin der ein äußerst exzessives World of Warcraft Spielverhalten hat.
Die bisherige Lösung der Eltern war es den Router nur zwei Stunden am Tag einzuschalten und ihn dann wieder zu verstecken.
Da meine Freundin aber aufgrund ihrer jetzigen Arbeit jetzt jedoch ziemlich häufig über den Tag verteil das Internet nutzen will, gib es da natürlich ein kleines Problem.

Wie Sicher ist die von Blizzard angeboten Parental Control ist diese empfehlenswert? Gibt es da schon wieder irgendwelche Hacks?
Oder ist es möglich eine zeitliche Sperre der MAC-Adresse oder der für WoW benötigten Ports einzurichten.

Gibt es noch andere Möglichkeiten WoW zu sperren, dass nur zu gewissen Zeiten gespielt werden kann, ohne so wie ihre Eltern, die ein bescheidenes Computerwissen verfügen, dazu das ganze Heimnetzwerk stilllegen zu müssen?

mfg
 
Die Kindersicherung ist wenn das Passwort richtig gewählt wird sehr sicher und nicht zu umgehen.

Die Spielzeit und die Features wie die Battle.net Real ID ist dort sehr einfach einzustellen.
 
Hat der Router keine integrierte Kindersicherung? Es wäre schön, das Modell zu wissen. Bei manchen kann man direkt im Router einstellen, welcher PC wie lange ins Internet kann.
 
Parental Control verhindert AFAIK während der Sperrzeiten das Einloggen, wenn er drin ist wenn die zeit ausläuft kann er aber soweit ich weiß bis zum Ausloggen drin bleiben. Eine Hand-zu-Fuß lösung wäre es zeigen von z.b. 16-18 Uhr einzurichten und dann den 24h Disco des Routers zwischen 18 und 19 Uhr zu legen. Das lässt wow normal die Verbindung verlieren
 
Gewisse Router erlauben das Sperren von einzelnen IP-Adressen oder evtl. auch die MAC-Adressen.
Falls ihr DHCP mit fester Verteilung oder generell statische IPs nutzt mag das funktionieren, sofern der Junge nicht weiß wie man das bei sich selbst ändert.
Da kann man dann einen Wochenplan angeben wann Internet-Zugang möglich ist oder nicht.

Parental Control von WoW soll wohl sicher sein und gut funktionieren.
Die WoW-Kontrolle verhindert natürlich nicht, dass er dann andere Spiele spielt oder die ganze Zeit im Netz surft.
 
WoW hat ein eingebautes Elternmanagement. Man kann in den Accountsettings mit einem zweiten Passwort die Spielzeiten festlegen und danach wird der Spieler automatisch vom Server gekickt. Allerdings brauchen die Eltern einmal das Passwort für den Account um die Kindersicherung anzulegen.


Mal aus meinem Account kopiert, was inzwischen alles geht:
Spielzeitbegrenzung
Alles in Maßen, sogar Spiele von Blizzard! Mithilfe der Elterlichen Freigabe können Sie ganz einfach tägliche oder wöchentliche Begrenzungen für die erlaubte World of Warcraft-Spielzeit Ihres Kindes festlegen.


Spielzeitberichte
Sie können auswählen, ob Sie wöchentlich Spielzeitberichte über Ihre E-Mail-Adresse erhalten möchten. Diese Berichte enthalten die Spielzeit inklusive dem Ein- und Ausloggzeitpunkt Ihres Kindes, die Dauer jeder Spielsitzung und vieles mehr.




Spielzeitplan
Zusätzlich zur Einstellung der maximalen Stunden, die Ihr Kind World of Warcraft spielen darf, können Sie individuelle Spielzeitpläne erstellen. Eine Auswahl an vorgefertigten Spielzeitplänen wie zum Beispiel „Nach der Schule und am Wochenende“ oder „Nur am Wochenende“ sind ebenfalls verfügbar.


Sprachchat
Das Battle.net enthält einen integrierten Sprachchat in Spielen wie zum Beispiel World of Warcraft oder StarCraft II. Sie können den Zugriff Ihres Kindes zu diesem Sprachchat verwalten, indem Sie aus Optionen wie zum Beispiel „Sprechen und Zuhören“ oder „Nur Zuhören“ auswählen.




Freundschaftssystem
Die Freischaltung des Freundschaftssystems, ermöglicht es Ihrem Kind, auf erweitere soziale Funktionen, wie den spielübergreifenden Chat zuzugreifen. Wenn das Freundschaftssystem aktiviert wurde, ist der echte Name, der im Account angegeben ist (Ihrer oder der Ihres Kindes), für andere sichtbar.
 

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Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es mit einer besseren Kindererziehung?
 
@Quackmoor
Wenn ich das wüsste hätte ich es schon angegeben aber ich hoffe sie schaut mir heute noch zuhause nach.
Dürfte aber kein Router allzutoller sein.
 
ich würde die sperre am router einstellen
ist sicher und deine freundin kann ins inet wann sie will während ihr Bruder nur 2h hat :D
 
Allerdings brauchen die Eltern einmal das Passwort für den Account um die Kindersicherung anzulegen.

Da er ja vermutlich unter 18 ist und die fürsorglichen Eltern den Account für ihn angelegt haben wie es in der WoW Endbenutzervereinbarung auch vorgegeben ist können sie sich das Passwort wiederherstellen lassen.
 
dahartehartl schrieb:
ich würde die sperre am router einstellen
ist sicher und deine freundin kann ins inet wann sie will während ihr Bruder nur 2h hat :D

die Sperre am Router kannst du doch von jedem angeschlossenen Rechner wieder aufheben, da man von jedem Rechner in die Konfig des Routers kommt.
 
firexs schrieb:
Wie wäre es mit einer besseren Kindererziehung?

Genau, ein Suchtverhalten ist immer durch die Behandlung der Eltern induziert. Aber so ein Kommentar gehört eigentlich ingoriert.



Die einfachste Lösung:

Holt die Grafikkarte aus dem Teil raus und nehmt eine, die zu schwach ist, WoW darzustellen aber die für ein Bild in Office reicht.
 
Kauf ihm Call of Duty 4, dann hört er auf WoW zu spielen :)
 
javajo schrieb:
die Sperre am Router kannst du doch von jedem angeschlossenen Rechner wieder aufheben, da man von jedem Rechner in die Konfig des Routers kommt.

Klar, dazu müsste der Junge aber das Passwort für den Router haben.
Ergänzung ()

Zwirbelkatz schrieb:
Die einfachste Lösung:

Holt die Grafikkarte aus dem Teil raus und nehmt eine, die zu schwach ist, WoW darzustellen aber die für ein Bild in Office reicht.

Er soll ja spielen dürfen, nur etwas kontrollierter.
 
@firexs der Zug ist schon lange abgefahren

@Skully wenn man aber eine withe list aller im Haus verfügbaren PCs und deren MAC-Adressen erstellen würde, würde dies dann auch nichts mehr bringen oder?

Würde auch eine Sperre direkt am Router bevorzugen, wenn dieser dazu in der Lage ist. Ansonsten bleibt nur mehr die Blizzard interne Lösung.
 
Außerdem könnten die Eltern mit ihm mal in den Zoo oder zum Gokart gehen. Auf Dauer ist das einmal die Woche sicherlich billiger als ein lebenslang WoW geschädigtes Kind.^^
 
Genau

Er soll ja spielen dürfen, nur etwas kontrollierter.


Vor allem kennen sich ihre Eltern überhaut nicht mit PC Hardware aus und eine Grafikkarte ist ja schnell neu gekauft und ausgetauscht.
 
Sollte der Router keine Möglichkeit bieten und die Sperre nicht nur WOW betreffen, sondern das ganze Inet würde ich seinen Computer über einen gesonderten Switch/hub an den Router anschließen und diesen über ne Zeitschaltuhr mit Strom versorgen ;)

Das Ganze sollte dann natürlich in nem Schrank eingeschlossen werden, eh klar

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wenn es nur einen Computer gibt, Router in den Schrank und die "Admins" bekommen den Schlüssel zum Schrank, dann kann man bei Bedarf einschalten, bzw den Kurzen eh beaufsichtigen
 
Die WoW(Battle.net)-eigene Kontrolle ist hier sicher die beste Lösung.
Wie schon jemand erklärt hat kann man dort ein Spielzeitkontingent festlegen oder genau die Zeiten am Tag bestimmen und außerdem Statistiken sehen, wie lange gespielt wurde usw.
Außerdem ist es eine sichere Sache, das wird er so leicht nicht umgehen können.

Und kinderleicht einzurichten ist es auch.

PS: Dort lassen sich zum Beispiel auch die Real-ID Funktionen deaktivieren, da geben viele allzu leicht ihre Battle.Net/WoW E-Mail und ihren echten Namen raus.

PPS: Am wichtigsten ist und bleibt aber sich als Eltern damit auseinanderzusetzen, mit dem Kind darüber zu reden und eine andere Lösung zu finden. Solch restriktive Maßnahmen sind in aller Regel kontraproduktiv.
Wir leben nuneinmal in modernen Zeiten und es ist die Pflicht der Eltern sich auch damit auseinanderzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet: (ps: real-id)
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