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News WoW-Sucht breitet sich in den USA weiter aus

ich stell mal eine frage: ist es nicht das ziel der spieleindustrie bzw auch das der "konsumenten" , ein möglichst gutes spiel zu bekommen/ verkaufen?

WoW ist einfach gut, deswegen spielen es so viele. Da ist keine Heroinspritze hinten auf der Packung aufgeklebt.

Aber was, wenn die Spiele durch neuere Technik immer besser werden? Angenommen es kommt ein Spiel auf den Markt, dass ein viel realistischeres/lustigeres/wasweisich Spielprinzip hat (bei den vielen Versuchen der Industrie sehr warscheinlich ^^ ) und zudem noch eine fotorealistische Grafik? Würde das etwa nicht tausende Spieler vor den Bildschirm ziehen?

Ich selbst spiele selbst, und frag mich wohin das geht. Was, wenn der allgemeine "Spieler" irgendwann mal zu der Sorte Mensch gehört, die lieber in ein PC-Spiel abtaucht als das normale Leben zu leben?

So gesehen müssten ja irgendwann alle Spiele eine Sucht sein oder? :-)

MFG Master Chief Spartaner 117 - John :freaky:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm Habe hier mich mal umgeschaut und diesen beitrag gesehen.
Ich muss von anfang an sagen das ich auch WOW spiele. Ich muss sagen es hat suchtpoetntial und ich kenne auch einige die nichts anders machen als zocken. Aber man sollte das nicht verallgemeinern, denn zb ich (ja der esel nennt sich immer zu erst) und die freunde die ich mitlerweile in deutschland un umgebung gefunden habe sind nicht so. Ja wir spielen das spiel mit großer freude und bezahlen es von unserm selbstverdienten geld, aber genauso oft wie wir zocken gehen wir auch raus und treffen uns mit freunden oder fahren uns besuchen und unternehmen dann was in der jeweiligen stadt.
klar es gibt freaks die deswegen schule schwänzen sich auf der arbeit krankmeelden aber ich denke man sollte das nicht verallgemeinern denn nicht jeder mensch ist -nur weil er WOW spielt- ein "Kellerkind" das nicht an die frische luft geht. :) so ich habe nun auch mal meinen senf dazugegeben
schönen tag noch
 
naja normal. wow is das erst mmorpg für die massen. das fängt bei der simplen spielmechanik an und endet bei der unschuldigen grafik im comicstil. für viele ist world of warcraft das erste mmo daher ist diese sucht danach nicht verwundlich. demnächst soll ein addon rauskommen - damit gehts dann wohl erst richtig los :evillol:
 
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Ich habe den Absprung geschaft, nach beinahe einem Jahr 8-16 Stunden Zocken pro Tag ! Es war mein erstes mmorpg, diese Spiele sollten definitiv eine Suchtwarnung auf dem Cover haben.

Anyway, man muss bestimmte Grundvoraussetzungen mitbringen um von diesen Spielen Süchtig zu werden. Der großteil der Spieler so schätze ich übertreibt es nicht.
Wichtig ist das man aufhört wenn es keinen Spass mehr macht ! Wer weiter Spielt hat ein Problem.

Abgesehen davon, diese ganzen MMORPG Spiele sind im Prinzip nichts anderes als ein Sch**** Vergleich.
 
JohnnyFu schrieb:
Ich habe den Absprung geschaft, nach beinahe einem Jahr 8-16 Stunden Zocken pro Tag ! Es war mein erstes mmorpg, diese Spiele sollten definitiv eine Suchtwarnung auf dem Cover haben.

Auf Bier und Chips steht doch auch nicht "Nicht zu viel konsumieren, sonst werden Sie dick!".
 
Was ist das für ein Vergleich ?
Natürlich kann man die Aufklärung von anderen Dingen wie Glückspiel und Legale Drogen genauso bemängeln.
 
Süchtig werden kann man von allem. Ich sehe auch keinen Grund das drauf zu schreiben. Der Bier und Chips vergleich passt schon.

Wozu muß eigentlich immer alles überall draufstehen? Bissel selber Denken vor dem Konsum hilft mehr als alle Aufdrucke. ;)
 
WoW sollte als "ab 18" gekennzeichnet werden und das auch aus folgendenGründen:

1. Verpassen zahlreiche Jugendliche die schönste Zeit ihres Lebens (sofern man den Ausgleich zwischen RL und Game nicht packt..) Oder wer will schon wirklich die Frage, was man in seiner Jugend so erlebt hat, mit "..MC rocken, Hakkar töten und Onyxia flach legen..." beantworten? ^^

2. Sind in diesen jungen Jahren die monatlichen Gebühren für WoW etwa genau so ungeschickt investiert wie in 5g Marjhuana.

und

3. ...bleiben wir Oldies ingame von so manchem mühsamen, pubertären Gehabe verschont ^^
 
Ich hab den Ansprung nun auch nach gut 1,5 Jahren geschafft und das Spiel gleich verkauft das ich erst gar nicht wieder in Versuchung komme :) (Hauptgrund war das es keinen Spass mehr gemacht hat). Das dort jede Menge Freizeit drauf geht keine Frage ... ich bereue es aber nicht dieses gespielt zu haben, war ne schöne Zeit. Mal sehen was in der Zukunft noch so an MMORPGs rauskommt ... bis dahin mache ich aber erstmal eine sehr lange Spielpause und widme mich wieder mal den Sachen die ich die ganze Zeit vor mir hergeschoben habe ;) .

Sehr bedenklich finde ich das soviele Kinder / Jugendliche dieses Game zocken, denn die können sich damit ihre ganze Zukunft verbauen und dieses noch gar nicht abschätzen.
 
Es mag zwar ein schönes Speil ssein, aber ich find einfach das das Spiel auch süchtig macht. Ich finde Blizzard sollte eine zeitgrenze für jeden charackter einrichten, damit sie nicht den Realitätsverlust erleiden! hoffe denen wird klar das das RL wichtiger ist als en game

PS: zogg das game nit, zu langwiedrig!
 
hallo, ich spiele abends 3-5 die woche wow. dass beruft sich meistens auf 1-4 stunden, je nachdem wie ich zeit und lust habe. davor habe ich viel cs:s gespielt, was mir aber alleine zu langweilig wurde.

ich finde die kommentare die es gibt so dermasen lächerlich dass ich mir immer denke, dass viele die diese "rl versager" kommentare von sich geben keine ahnung haben, wer da eigentlich spielt. ich habe einige freunde die dieses spiel auch spielen und nur einer davon würde sich in diese schublade einordnen lassen und der war aber schon immer etwas daneben.

fakt ist die süchtigen sind allgemein suchtgefährdet. ob dass jetzt wow ist, gras, alkohol oder dergleichen spielt keine rolle. es besteht dann ein suchtpotential. dass erkennen die wenigsten, aber für mich ist dass eine tatsache.

ich hab einen 45stunden job, studiere jetzt dann, habe eine tolle freundin und entspreche leider nicht dem bild dessen was man sich gerne unter einem typischen wowler der keine soziale ausenwelt hat vorstellt. ich zocke gerne mal abends weil ich mich gerne entspanne

man muss nicht alles über einen kamm scheren und schon gar nicht so lächerliche kommentare von sich geben wie mr.zwiebel....
 
Hmm ein Großteil spielt auch Wow, weil sie endlich mal ein Erfolgserlebnis bei wenigstens einem Spiel haben wollen ;D Kann ich verstehen, man brauch ja auch absolut Null Skill, ;C
 
Bei einem Singleplayer Rollenspiel geht es darum etwas in der Welt nachhaltig zu ändern, der große Held zu sein. Nachdem das geschafft ist auch irgendwann gut und schluss.

Mmorpg ssind so ausgelgt, dass man nie nachhaltig befriedigt ist, immer weiter macht. Immer Minihäppchen an Belohnungen. Es gibt Zwänge in Gruppen zu spielen, bzw immer online zu sein, wenn die anderen Süchtigen aus dem Clan es auch sind.

Warum WOW so erfolgreich ist:

- Comic Grafik für die Kiddies.
- Quests die auch die größten RPG Noobs verstehen.
- Gigantische Hypemaschine der Presse.

Ich hab Ultima 9 zwei Wochen gespielt, war dann durch und zufrieden.
Bei World of Warcraft ist man nie durch, es wird alles daran gesetzt dass man auch weiterhin brav seine Gebühr zahlt.
 
andreasgr schrieb:
Bei einem Singleplayer Rollenspiel geht es darum etwas in der Welt nachhaltig zu ändern, der große Held zu sein. Nachdem das geschafft ist auch irgendwann gut und schluss.

Mmorpg ssind so ausgelgt, dass man nie nachhaltig befriedigt ist, immer weiter macht. Immer Minihäppchen an Belohnungen. Es gibt Zwänge in Gruppen zu spielen, bzw immer online zu sein, wenn die anderen Süchtigen aus dem Clan es auch sind.

Warum WOW so erfolgreich ist:

- Comic Grafik für die Kiddies.
- Quests die auch die größten RPG Noobs verstehen.
- Gigantische Hypemaschine der Presse.

Ich hab Ultima 9 zwei Wochen gespielt, war dann durch und zufrieden.
Bei World of Warcraft ist man nie durch, es wird alles daran gesetzt dass man auch weiterhin brav seine Gebühr zahlt.


Kompletter Blödsinn.

1.) Die Grafik ist im prinzip total nebensächlich, der Konsument soll sich nur wohl fühlen. Das schafft die WoW Grafik ziemlich gut. Übrigens ist die hauptsächlich so gewählt, weil sie recht einfach zu implementieren war, wenig Leistung frisst, dem Warcraft Universum entspricht und durch den Niedlichkeitsfaktor auch auf Frauen anziehend wirkt (war bei der Entwicklung von WoW sicherlich einer der wichtigsten Punkte bei der Gestaltung der Grafik). Die Grafik hat mit einer jüngeren Zielgruppe nur wenig zu tun.
2.) Die Questen müssen in Onlinern immer idiotensicher gestaltet werden, um die Chancengleichheit zu gewährleisten. Der Betreiber müsste dies nicht so gestalten, will er jedoch viel Kundschaft haben, ist das sehr empfehlenswert. MMORPGs sind nicht dazu da seinen überragenden Skill zu zeigen, sondern man ist ein Spieler von vielen und schlägt sich halt bestmöglich durch. Erfolg wird in solchen Spielen fast immer durch die richtigen Kontakte, aber vielmehr durch Zeit begrenzt. Es zwingt jemanden in der Raidphase aber technisch nichtmehr seine Zeit so grossartig zu investieren, im Gegenteil, das wird technisch begrenzt, sondern kommt vielmehr sehr stark auf die Community an, mit der man sich umgibt. Umgibt man sich mit Powerraidern die jeden Tag andere Raidinstanzen durchzocken, kann sich das auf das RL sehr negativ auswirken. Der Grossteil hat aber keinen Bock dazu und spielt eher in einer lockeren Gemeinschaft und Raids gibts halt 2-4 mal in der Woche.
Um zu den Quests zurückzukommen: Gegenüber anderen MMORPGs sind die Quests sogar eher komplexer gestaltet und vor allem ist WoW das erste erfolgreiche MMORPG, bei dem der Grind nicht zwingen im Vordergrund steht. Für die meisten ist das eher ein Fortschritt.
3.) Die Presse sorgt für Neukunden, bindet aber nicht. Dass so viele WoW dauerhaft spielen (90% davon eher in normalem Rahmen) zeigt, dass das Spiel eine gewisse Qualität hat, die man ihm nicht absprechen kann.


Wow ist erfolgreich, weil
a.) es einen wahnsinnig simplen Spielanfang bietet und hinterher ziemlich komplex wird, das motiviert.
b.) Jagen und Sammeln menschliche Grundtriebe sind und die dadurch gefördert werden wir kaum irgendwo sonst.
c.) es eine soziale Kontakte beinhaltet, die oftmals nicht nur auf Ingame beschränkt bleiben.
d.) es mehr Content gibt als in einem Simgleplayergame.

Das Einzige, was man WoW vorhalten kann, ist, dass der PvP Modus zum Extremspielen zwingt. Das ist ein gewaltiger Nachteil, wird mit BC aber glücklicherweise endgültig geändert.
Ansonsten ist WoW sogar eher RL-schonend ggü. anderen MMORPGs, da Raids (z.B. MC) zeitlich beschränkt sind und somit Extremraiden unterbunden wird. Da animieren andere Games zu mehr Zeitverlust. WoW wurde mit Absicht so designt. Erst kommt die extrem motivierende Level- und Communityfindungsphase, danach eine Ernüchterungsphase, danach eine Itembeschaffungsphase (in der viele nicht mehr extremspielen) und darauf folgt eine Raidphase, in der es pro Woche 2-4 Termine gibt aber WoW ansonsten kaum noch angerührt wird. Inwieweit sich das mit BC ändern wird, wird sich zeigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na dann will ich mich auch mal wieder einmischen.

HOT schrieb:
Wow ist erfolgreich, weil
a.) es einen wahnsinnig simplen Spielanfang bietet und hinterher ziemlich komplex wird, das motiviert.

Ich muss dazu vornweg sagen, dass ich noch nie in einer großen Raidinstanz war und das auch in nächster Zukunft (höchstwahrscheinlich aber wohl eher nie) sein werde, da seit den 13. mein Abo beendet ist. Mir wurde aber schon mehrfach zugeflüstert, wie langweilig es ist in den großen Instanzen, dass es immer das gleiche ist und nur geringe Abwechslung. Ich frag mich aber auch so, wo denn die Komplexität in WoW zu suchen ist?! "Komplex" ist für mich Etwas, dass nicht so einfach zu lösen/ zu überschauen ist und das Spielprinzip von WoW find ich schon recht überschaubar. Natürlich gibt es ein haufen Möglichkeiten, was man alles machen kann in dem Spiel, aber im Endeffekt läuft doch Alles, was man versucht zu erreichen, aufs töten von Gegnern und finden von Sachen hinaus .. finde ich nicht sehr abwechslungsreich.

HOT schrieb:
b.) Jagen und Sammeln menschliche Grundtriebe sind und die dadurch gefördert werden wir kaum irgendwo sonst.

Es ist sicherlich super, sich mit seinen Gildenfreunden über ein Item zusammen zu freuen, welches nach etlicher Farmerei endlich gedroppt ist, aber (ganz aktuell) da zock ich lieber ein Titan Quest, wo die Erfolgschancen wesentlich höher sind, schnell an super Equip zu kommen. Die große Sammellust ist bei WoW selbstverständlich vertreten, aber ich denke es gibt RPG-Kollegen, grad aus dem eigenen Haus, wo dieses Phänomen weitaus größer ausgeprägt ist. Das größte Manko was ich bei WoW immer gesehen habe (vor Allem wenn man mit D2-ähnlichen Erwartungen herantritt), dass es keine Zufallsgenerierten Items gab/gibts, kein Langschwert dass mal +2 Ausdauer hat und an ner anderen Ecke mal +3 Stärke... als super-simples Beispiel.

HOT schrieb:
c.) es eine soziale Kontakte beinhaltet, die oftmals nicht nur auf Ingame beschränkt bleiben.

Kann aber sowohl positiv, als auch negativ sein. Und ich sehe es eher als negativ an, da dadurch die "Gefahr", den Bezug zum rl zu verlieren (klar übertreibe ich damit grad ein wenig), sehr hoch ist, denn das Potential ist dann da, wenn man sich zB jeden Abend mit seinen Gildenkollegen verabredet. Man sollte Alles in Maßen genießen, sogar WoW - wie ein Ingame-Tipp so schön lautet.

HOT schrieb:
d.) es mehr Content gibt als in einem Simgleplayergame.

Naaa, da würde ich schon wieder Etwas entgegensprechen: Es hängt von den Potential eines Spieles ab, wie es weiterentwickelt wird und neuer Content herangeschafft wird. WoW steht da denke ich mal ausser Konkurrenz zu Singleplayer-Spielen, da 1. das Potential da ist (wieviele Millionen zocken es gleich noch mal?! 6 .. 7?) und 2. das zahlende Volk ja irgendwie an der Stange gehalten werden muss. Ein Singleplayerspiel hats da wesentlich schwerer. Wenn keine große Community entsteht, dann "stirbt" das Spiel recht schnell. Gibt es eine große Fangemeinde, dann sehen die Entwickler das ja und das Spiel wird weiter versorgt mit Patches, Addons (oder halt Community-Mods). Aber bei WoW erschien mir Vieles an neuen Content als sehr aufgezwungen... wieder ne neue Raidinstanz, wieder neue Sets ... irgendwie war da Vieles vom "neuen Content" auf Endgame zugeschnitten und die non-power-gamer guggten bei den meisten Contentpatches in die Röhre.

Sry für verwirrende Schreibfehler, aber es ist äußerst spät, gn8 ;)
 
Rain schrieb:
Na dann will ich mich auch mal wieder einmischen.



Ich muss dazu vornweg sagen, dass ich noch nie in einer großen Raidinstanz war und das auch in nächster Zukunft (höchstwahrscheinlich aber wohl eher nie) sein werde, da seit den 13. mein Abo beendet ist. Mir wurde aber schon mehrfach zugeflüstert, wie langweilig es ist in den großen Instanzen, dass es immer das gleiche ist und nur geringe Abwechslung. Ich frag mich aber auch so, wo denn die Komplexität in WoW zu suchen ist?! "Komplex" ist für mich Etwas, dass nicht so einfach zu lösen/ zu überschauen ist und das Spielprinzip von WoW find ich schon recht überschaubar. Natürlich gibt es ein haufen Möglichkeiten, was man alles machen kann in dem Spiel, aber im Endeffekt läuft doch Alles, was man versucht zu erreichen, aufs töten von Gegnern und finden von Sachen hinaus .. finde ich nicht sehr abwechslungsreich.

Um zu beurteilen, wie langweilig das ist, dazu müsste man selbst Erfahrung damit haben ;)
Meiner Erfahrung nach machen grosse Raids schon eine Menge Spass, wenn man die richtige Gruppe hat. Stimmt die Gruppe nicht und/oder die Raidleitung nicht, hast du nur Frust. Wer aber keine Raids mitgemacht hat, kann da nicht mitreden und weiss meiner Meinung nach auch nicht viel über die Klasse, die er spielt und deren Potenziale. Die Steuerung des Chars ist hinterher schon ziemlich komplex, man hat je nach Klasse eine Menge Aufgaben zu erfüllen und muss auf eine Menge Dinge zu achten. Da sind Raids schon ein ganz anderes Kaliber als 5 Leute Instanzen. Ausserdem hast du bei der Steuerung deines Chars auch immer mehrere Möglichkeiten. Die Komplexität von WoW ist im Endgame meiner Erfahrung nach etwa so gross wie in allen anderen MMORPGs auch.
Für einen Ottonormal-Gothic-Spieler ist WoW durchaus eine grössere Herausforderung, da du dort als spieler doch deutlich mehr Möglichkeiten hast.

Es ist sicherlich super, sich mit seinen Gildenfreunden über ein Item zusammen zu freuen, welches nach etlicher Farmerei endlich gedroppt ist, aber (ganz aktuell) da zock ich lieber ein Titan Quest, wo die Erfolgschancen wesentlich höher sind, schnell an super Equip zu kommen. Die große Sammellust ist bei WoW selbstverständlich vertreten, aber ich denke es gibt RPG-Kollegen, grad aus dem eigenen Haus, wo dieses Phänomen weitaus größer ausgeprägt ist. Das größte Manko was ich bei WoW immer gesehen habe (vor Allem wenn man mit D2-ähnlichen Erwartungen herantritt), dass es keine Zufallsgenerierten Items gab/gibts, kein Langschwert dass mal +2 Ausdauer hat und an ner anderen Ecke mal +3 Stärke... als super-simples Beispiel.

Du kannst bei einem Spiel wie WoW, in dem es zu einem grossen Teil um PvP gehen sollte (was ja bekanntlich ziemlich vermurkst wurde) als Entwickler keine Zufallsdrops einbauen, sondern musst alle Items so designen, dass sie den Spielfluss nicht nachhaltig stören. Mit BC wird sich das PvP wieder ändern und dann ist man froh, dass es nur wenige Fehldesigns gibt, die durch einen Zufallsgenerator sicherlich öfter auftreten würden. Bei WoW sind auch alle Monster durchdesignt und nicht zufallsberechnet. In einem bezahlten Spiel kannst du Items nicht wieder einfach aus dem Spiel nehmen oder es gar einem Char wegnehmen, deshalb musst du in einem Spiel, in dem PvP ein nicht unwichtiger Bestandteil ist, jedes Item genau auf seine Auswirkungen hin untersuchen. Übrigens setzt sogar Everquest, wo es bekanntlich nicht um PvP geht, keine zufallsgenerierten Drops ein. Des Weiteren darf man auch hier den Sammeltrieb nicht vergessen, denn auch in Dablo waren die nicht-zufallsgenerierten Drops die beliebteren.
Es ist nicht ratsam in MMORPGs Zufallsgenerierungen einzubauen und wenn dann nur in sehr begrenztem Rahmen. Wo ich dir allerdings zustimme, die die Itemmenge in WoW, die ist einfach zu begrenzt. Da stehen andere Spiele besser dar.

Kann aber sowohl positiv, als auch negativ sein. Und ich sehe es eher als negativ an, da dadurch die "Gefahr", den Bezug zum rl zu verlieren (klar übertreibe ich damit grad ein wenig), sehr hoch ist, denn das Potential ist dann da, wenn man sich zB jeden Abend mit seinen Gildenkollegen verabredet. Man sollte Alles in Maßen genießen, sogar WoW - wie ein Ingame-Tipp so schön lautet.

Den Bezug zum RL kannst du in jedem MMOG verlieren. Oder glaubst du ernsthaft, dass im Verhältnis in WoW mehr Leute den Bezug zur Realität verlieren als das Beispielsweise in Diablo2 der Fall war? Ich denke es ist eher umgekehrt, nur das die Gesamtmenge der Spieler in WoW grösser ist und das somit grössere Wellen schlägt. Fast jedes RPG animiert zum Jagen und Sammeln, das das motiviert steht ausser Zweifel. Wer was daraus allerdings macht, dazu hat jeder das Recht und die Pflicht das selbst für sich zu entscheiden. Wie schon erwähnt das PvP System ist derzeit übel, der Rest des Spieles ist nicht kritischer als bei anderen Spielen auch.

Naaa, da würde ich schon wieder Etwas entgegensprechen: Es hängt von den Potential eines Spieles ab, wie es weiterentwickelt wird und neuer Content herangeschafft wird. WoW steht da denke ich mal ausser Konkurrenz zu Singleplayer-Spielen, da 1. das Potential da ist (wieviele Millionen zocken es gleich noch mal?! 6 .. 7?) und 2. das zahlende Volk ja irgendwie an der Stange gehalten werden muss. Ein Singleplayerspiel hats da wesentlich schwerer. Wenn keine große Community entsteht, dann "stirbt" das Spiel recht schnell. Gibt es eine große Fangemeinde, dann sehen die Entwickler das ja und das Spiel wird weiter versorgt mit Patches, Addons (oder halt Community-Mods). Aber bei WoW erschien mir Vieles an neuen Content als sehr aufgezwungen... wieder ne neue Raidinstanz, wieder neue Sets ... irgendwie war da Vieles vom "neuen Content" auf Endgame zugeschnitten und die non-power-gamer guggten bei den meisten Contentpatches in die Röhre.

Man wollte bei WoW hauptsächlich die Powergamer bei der Stange halten, damit diese nicht weglaufen. Für diese gab es nach AQ überhaupt keinen Content mehr um weiterzuspielen, Naxx war quasi ein Notfallplan, mehr nicht. Das Addon BC hat 2 Jahre gebraucht, das ist einfach zu lange. Blizzard hat deswegen ja auch angekündigt, ab jetzt jedes Jahr ein neues Contentaddon zu bringen um ihrem Contentproblem Herr zu werden und dem Spieler auch alternative Wege zu bieten. Zudem wird das System ja so geändert, dass jeder Spieler mal beispielsweise Naxx von innen sehen wird, da ja jeder Dungeon ab BC 3 Schwierigkeitsstufen bekommt und die Raid-Grösse verringert wird.
Ich weiss, dass Singleplayergames ein anderes Kaliber sind, jedoch müssen sie sich den Vergleich gefallen lassen, da viele WoW Spieler vorher nur Singleplayer gespielt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also vorerst muss ich sagen, ich habe vor genau einem Monat geschafft mit WoW aufzuhören.

Habe auf Blizzard und auf Free-Realm Servern gezockt (kostenlose private) und bin eine Weile dort GM gewesen.
Ich gehörte auch zu den vielen total Süchtigen, hab jeden Tag gezockt, selbst wenn es mal keinen Spaß gemacht hat, man macht einfach weiter und überlegt sich, was als nächstes ist. Ich bin Nefarian extra millionen mal killen gegangen, damit icgh das Ashkandi bekomme. Ich hatte riesige Kontaktlisten von Leuten die ich nur ingame kannte und mein RL war schon total durcheinander, ein Grund, warum ich damit aufgehört habe.
Und dem muss ich noch beifügen, dass ich garantiert kein Suchtgeferdeter Mensch war. Ich war ein genauso rational denkender Mensch wie jeder andere auch.

Ich habe eine Theorie, wobeio ich auch selbst das Recht habe, eine solche aufzustellen, da ich selbst zu den süchtigen gehört habe.

Wenn man WoW richtig spielen will, muss man süchtig sein, das ist beinahe nicht verhinderbar. Ich hab auch eineige getroffen, die echt nur ab und zu gezockt haben, wenn ihnen mal danach war, genau diese Personen waren die einzigsten, die davon vwerschont wurden.

Das Spiel ist so aufgebaut, dass andere viel zocken und man selbst ist, wenn man zum Beispiel mit Freunden zockt, dazu bezwungen mitzugehen, wenn ein Freund plötzlich 3 Level über einem ist. Es folgen viele Kettenreaktionen folgen. Erstmal versucht man zu verdrängen, dass man sochtig ist (normaler vorgang). DOch beo WoW gibt es eine dramatische Ausnahme. Wenn man WoW schon eine Weile zockt, gibt man am Ende sogar zu, dass man süchtig ist und es ist einem egal, das habe ich bei vielen beobachtet (zugegeben muss ich sagen, dass es bei mir nicht anderes war).

Man verliert ohne das man es merkt, den bezug zur Realität, da man sich der "Gemeinschaft" unterordnen muss,, dann geht man in Instanzen oder macht Sachenn mit einer Gilde.

Für das Spiel vraucht man sehr wohl Skill, das glauben vielleicht einige garnicht, aber man muss viel spielen, damit man irgendwann den Skill erlangt.


Im großen und ganzen denke ich auch, dass WoW eine große Gefahr für alle ist, die es spielen und jeder der dabei ist, sollte sich seine Lage genau bedenken und einmal darüber nachdenken, denn jeder, der davon betroffen ist, weis genau, dass die eigene Situation jämmerlich ist, Folgen zieht man daraus jedoch selten.

So viel was ich dazu sage, ich hoffe meine Erfahrungen mit dem Spiel können euch weiterhelfen.
 
Jimbo Jung schrieb:
Also vorerst muss ich sagen, ich habe vor genau einem Monat geschafft mit WoW aufzuhören.

Habe auf Blizzard und auf Free-Realm Servern gezockt (kostenlose private) und bin eine Weile dort GM gewesen.
Ich gehörte auch zu den vielen total Süchtigen, hab jeden Tag gezockt, selbst wenn es mal keinen Spaß gemacht hat, man macht einfach weiter und überlegt sich, was als nächstes ist. Ich bin Nefarian extra millionen mal killen gegangen, damit icgh das Ashkandi bekomme. Ich hatte riesige Kontaktlisten von Leuten die ich nur ingame kannte und mein RL war schon total durcheinander, ein Grund, warum ich damit aufgehört habe.
Und dem muss ich noch beifügen, dass ich garantiert kein Suchtgeferdeter Mensch war. Ich war ein genauso rational denkender Mensch wie jeder andere auch.

Ich habe eine Theorie, wobeio ich auch selbst das Recht habe, eine solche aufzustellen, da ich selbst zu den süchtigen gehört habe.

Wenn man WoW richtig spielen will, muss man süchtig sein, das ist beinahe nicht verhinderbar. Ich hab auch eineige getroffen, die echt nur ab und zu gezockt haben, wenn ihnen mal danach war, genau diese Personen waren die einzigsten, die davon vwerschont wurden.

Das Spiel ist so aufgebaut, dass andere viel zocken und man selbst ist, wenn man zum Beispiel mit Freunden zockt, dazu bezwungen mitzugehen, wenn ein Freund plötzlich 3 Level über einem ist. Es folgen viele Kettenreaktionen folgen. Erstmal versucht man zu verdrängen, dass man sochtig ist (normaler vorgang). DOch beo WoW gibt es eine dramatische Ausnahme. Wenn man WoW schon eine Weile zockt, gibt man am Ende sogar zu, dass man süchtig ist und es ist einem egal, das habe ich bei vielen beobachtet (zugegeben muss ich sagen, dass es bei mir nicht anderes war).

Man verliert ohne das man es merkt, den bezug zur Realität, da man sich der "Gemeinschaft" unterordnen muss,, dann geht man in Instanzen oder macht Sachenn mit einer Gilde.

Für das Spiel vraucht man sehr wohl Skill, das glauben vielleicht einige garnicht, aber man muss viel spielen, damit man irgendwann den Skill erlangt.


Im großen und ganzen denke ich auch, dass WoW eine große Gefahr für alle ist, die es spielen und jeder der dabei ist, sollte sich seine Lage genau bedenken und einmal darüber nachdenken, denn jeder, der davon betroffen ist, weis genau, dass die eigene Situation jämmerlich ist, Folgen zieht man daraus jedoch selten.

So viel was ich dazu sage, ich hoffe meine Erfahrungen mit dem Spiel können euch weiterhelfen.


Selbstverständlich kann man WoW spielen ohne süchtig zu sein und verhinderbar ist das allemal. Es ist immer eine Sache der richtigen Community. Wenn du in deiner Community quasi nur was Wert bist, wenn du immer anwesend bist und bestimmte Items haben musst, bist du falsch. Lieber eine Community suchen bei der alles lockerer zugeht, bei der man allerdings langsamer erfolgreich ist, die aber auch dazu bereit sind auch mal RL Treffen zu organisieren. Bei dir war das Problem die Community, der du dich verpflichtet gefühlt hast (völlig zuunrecht). Das, was du beschreibst, ist allerdings keine Sucht, sondern ein sozialer Zwang.
 
Zuletzt bearbeitet:
den[N]is schrieb:
Man kann es sich auch schön reden ;)

Was hat das denn mit schönreden zu tun? Das ist das grösste Problem an MMORPGs, in dieser Spirale sind viele "gefangen", aber fast jeder findet irgendwann den Absprung. Glaubst du ich habe das noch nicht erlebt? Bei mir war das damals in Everquest genauso, die Gilde zwang zum Dauerzocken, da man sonst nicht an Items kam. Das Spielsystem begünstigte dieses Verhalten extrem, weil alles nur über gewaltige Raids und teilweise sogar Zergs erreichbar war und Ausrüstung äusserst knapp gehalten wurde. Irgendwann zieht aber jeder mal die Notbremse und sagt sich: so kann es nicht weitergehen. Everquest habe ich damals komplett aufgehört, dafür aber mit DAoC begonnen. Den Fehler habe ich aber nichtmehr wiederholt. Wurden mit die Gildis zu "ehrgeizig" bin ich immer gegangen, da es einfach keinen Sinn macht. WoW hat aber nicht so ein extremes System wie es damals bei EQ der Fall war und die meisten WoW Spieler sind durchaus in der Lage, ohne Zwang WoW zu spielen. WoW lässt es ja sogar zu, da man auch weiterkommt, wenn man nur 1x die Woche raidet. Fast alle Gemeinschaften in WoW sind deshalb lockere Gemeinschaften, die niemanden zu etwas zwingen, deshalb auch nicht sonderlich erfolgreich sind, aber dennoch Spass machen. Ich bin auch dafür, das solche Games auch immer ab 18 sind, weil das jüngere Publikum sehr schnell in diese Zwang-Spirale verfällt, erfahrenere aber nicht.
Süchtig nach WoW wäre man, wenn man Tag für Tag, Stunde um Stunde einloggen würde und unabhängig der Community online wär. Solche Fälle gibt es auch, aber die kannst du ein einer Hand abzählen.
 
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