News xAI Grok: Der politisch inkorrekte Chatbot kommt direkt an die Leine

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Ich finde, dass man diesen thread hier gut nutzen kann um auszusortieren und die ignore Liste füllen kann.

Und Grok war mir von Anfang an suspekt. Einfach, weil es von Elmo kommt. Da ich eh kritisch bin was llms angeht, sehe ich momentan da nicht das etwas besser wird. Die haben alle ihre Schwächen.
Aber das Grok den Holocaust verharmlost ist absolut daneben.
Wie schon gesagt wurde, die shoa wurde von den Nazis industriell aufgezogen und dokumentiert. Dementsprechend sind die Zahlen auch sehr gut nachweisbar, denn man hat das alles aufgezeichnet.

Da gibt's auch nix groß zu hinterfragen.
 
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Guitarluke schrieb:
Es kommt darauf an, wie man "Political Correctness" definiert...das kann alles und nix bedeuten. :)
Political Correctness ist ein Konzept aus der Sovjetunion, welches die Volksharmonie gegen spaltende Wahrheiten abschirmen sollte (selbst wenn diese Tatsachen entsprachen).
Es wundert mich daher kaum, dass verfechter dieser Ideologie Umerziehungslager für KIs fordern.
 
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Ich bin selbst ständig davon genervt, dass Perplexity, ChatGPT und Co eine Agenda verfolgen und nicht einfach nur Fakten oder Themen präsentieren. Eine völlig faktenbasierte Lösung wäre für mich insgesamt zu bevorzugen.

Dass dabei dann auch politisch eher weniger populäre Antworten erscheinen ist halt so. Da wäre mir wichtiger die Gründe für diese Fakten zu ändern, nicht die Fakten politisch zu beeinflussen.
 
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Mir geht der Kampf um "die Wahrheit" einfach nur noch auf den Sack, von beiden Seiten - links und rechts. Die Menschen müssen verstehen dass es nicht "die Wahrheit" gibt sondern viele verschiedene Ansichten und Facetten des großen ganzen, häufig abhängig vom Blickwinkel.

Grok ist nicht die einzige KI die in der Hinsicht absichtlich ein politisches Framing aufgedrückt bekommt, ich erinnere an die generative Bild KI von Google die auf einmal überall farbige Menschen rein interpretiert hat, sogar wenn man sie nach Bildern von deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg gefragt hat. Da waren dann auf einmal Dunkelhäutige in Wehrmachts-Uniformen...

Mein liebste Karikatur zu diesem Dilemma:

1751984939691.png


Wer hat Recht? Beide! Von ihrem gewissen Standpunkt aus...
Ergänzung ()

Wintermute schrieb:
Die akzeptieren oft nur "Facts" die ihrer Meinung entsprechen, oder die sie sich selbst ausgedacht haben, also deren Einordnung stark von ideologischer Kongruenz und Emotion beeinflusst wird.

Diese Aussage passt genauso zu der linken politischen Seite, nicht nur zur Rechten. Das ist leider genau das was mich so nervt an politischen Diskussionen in den letzten Jahren. An einer sachlichen Einordnung von möglichst vielen Blickwinkeln ist kaum noch einer interessiert.
Ergänzung ()

edenjung schrieb:
Ich finde, dass man diesen thread hier gut nutzen kann um auszusortieren und die ignore Liste füllen kann.

Menschen die nicht die gleiche politische Meinung wie du haben unsichtbar zu schalten ist der Booster für die persönliche Filterblase. Es ist wichtig, auf Menschen mit anderen Ansichten zu treffen. Das ist Kernbestandteil der Demokratie.

edenjung schrieb:
Und Grok war mir von Anfang an suspekt. Einfach, weil es von Elmo kommt.

Nächstes großes Problem der aktuellen Gesellschaft: Man schaut sich nicht mehr die Dinge an sich an, sondern von wem es kommt. Genauso wie man nicht mehr auf eine Aussage reagiert, sondern von wem die Aussage stammt. Metaebene bringt uns nicht voran...

edenjung schrieb:
Da gibt's auch nix groß zu hinterfragen.

Man sollte generell alles kritisch hinterfragen.
 
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tipmyredhat schrieb:
Es wundert mich daher kaum, dass verfechter dieser Ideologie Umerziehungslager für KIs fordern.

Wer fordert KIs umzuerziehen?
 
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Avatoma schrieb:
Eine völlig faktenbasierte Lösung wäre für mich insgesamt zu bevorzugen.
Dann kannste LLMS gleich skippen.
Die Dinger pumpen mehr gefährliches Halbwissen als jeder Durchschnittliche forennutzer in die Welt.
 
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aid0nex schrieb:
Mir geht der Kampf um "die Wahrheit" einfach nur noch auf den Sack, von beiden Seiten - links und rechts. Die Menschen müssen verstehen dass es nicht "die Wahrheit" gibt sondern viele verschiedene Ansichten und Facetten des großen ganzen, häufig abhängig vom Blickwinkel.
Es gibt halt Themen, da gibt es nicht sehr viele Facetten. Das einfachste ist wohl, ob die Erde eine Kugel, oder eine Scheibe ist. Spricht halt nicht viel für die Scheibentheorie.

Das die Erde sich in den letzten Jahrzehnten auffällig schnell erwärmt hat, und das "zufällig" mit der Verbrennung von fossilen Brennstoffen zusammenfällt, und es dadurch offensichtlich einen Zusammenhang gibt, sollte auch ziemlich offensichtlich sein. Und trotzdem trotzdem wollen sich einige darüber streiten.

Es gibt wirklich Themen, wo die Faktenlage erdrückend für eine Seite spricht, und da empfinde ich die Aussage "Abhängig vom Blickwinkel" etwas kurzsichtig.
 
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@aid0nex
Ich stimme dir soweit zu, dass man die Leute nicht ignorieren soll, nur weil sie eine andere Meinung haben. Mir geht nur auf den Keks wenn man das in einer Art und Weise macht, bei der man weiß, dass ein konstruktiver Diskurs schwer möglich bis unmöglich ist.
Ich bin immer gerne bereit mit Leuten zu diskutieren, mich auf ihre Argumente einzulassen und auch andere Sichtweisen zu betrachten. Das kann auch gerne mal ein wenig ruppiger formuliert sein von den Leuten, dass ist ja kein Problem, denn wir reden ja meist über Dinge die Emotionen auslösen. Und da wir subjektive Wesen sind ist das ja auch völlig ok.
Was ich nicht gut finde ist undifferenziert alle über einen Kamm zu scheren und zu pauschalisieren, das mag ich so gar nicht.
Aber auch da versuche ich, auch im privaten, entsprechend mit umzugehen.

Und auch dein zweiter Kritikpunkt ist valide. Denn ja man sollte nicht etwas daran bewerten wer es gemacht hat. Schönes Beispiel ist ja die Musik von MJ und die Kontroversen um den Mann. Ändert nix daran, dass seine Musik super ist und er Millionen Menschen erfreut hat und erfreut.
Selbes gilt sicher auch zu einem gewissen Grad für Musk. Nur ist dort die Problematik ja, dass er politischen Einfluss hat und Macht hat die andere so nicht haben. Er ist damit politisch und seine Produkte auch. Und dann wird es sehr schwierig den Mann von seinen Werken zu trennen, besonders wenn er seine politisches Weltbild (Ideologie) öffentlich macht. Das ist ja auch erstmal ok, nur nutzt er dazu seine Produkte und Firmen. Und damit muss man als Kunde nicht einverstanden sein oder nutzen.

Und kritisch zu hinterfragen ist ja schön und gut, aber wenn dann muss man es richtig tun. Und die wenigsten sind dazu in der Lage. Wer weiß denn wie man Quellen analysiert? Wie man gewisse Statistiken analysieren und einschätzen muss? Wie man mit Teilnehmerzahlen umgehen muss? Oder wie die entsprechenden forschungsguidelines aussehen?

Eben kaum einer. Und das kann man auch kaum von allen verlangen, dass sie sich auskennen oder wissen wie man eine Quellenanalyse zur Shoa durchführt.
 
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Guitarluke schrieb:
Hast du ein Beispiel dafür, welche Wahrheit aufgrund politischer Korrektheit nicht ausgesprochen wird?

Interessantes Paradoxon. Wer, der an die Existenz solcher Wahrheiten glaubte wuerde denn hier seinen Account riskieren, um Dir Beispiele zu liefern, die Du mit ein wenig Nachdenken auch selbst finden koennen solltest!? Also zumindest in dessen Logik.

Aber nehmen wir mal an, es gaebe rein hypotethisch so eine Person, die glaubte, solche Beispiele zu haben und die bereit waere, ihren Account zu riskieren. Die wuerde dann vielleicht sowas schwurbeln:

  • Das Genderthema ist bis zur Schwachsinnigkeit von Selbstwiderspruechlichkeiten gepraegt, es wird je nach "argumentativen Bedarf" der Geschlechtsbegriff umdefiniert dass es nicht mehr feierlich ist.
    • Mal gibt es zwei, mal 72 Geschlechter, mal irgendwas dazwischen. Und wehe, man mis-gendert!
    • Mal ist es ein rein soziales Konstrukt (fremdbestimmt als "Zuweisung durch Arzt")...
    • dann kann man es sich wiederrum aussuchen und alle Jahre auch aendern (selbstbestimmte Eigenzuweisung)
    • gleichzeitig ist es noch ein absoluter Biologismus, bspw. wenn es um Kriminalitaetsstatistik (Femizid, "toxische Maennlichkeit") geht oder der "alte weisse Mann" (warum eigentlich ist dieser rassistische Bezug zur Ethnie akzeptiert?) mal wieder sonstwas zu verantworten hat.
    • Die Wissenschaft ist sich einig: Eine Transfrau ist von einer "Ab-Geburt-Frau" nicht zu unterscheiden...
    • ...die (nur ausgesetzte) Wehrpflicht betrifft allerdings ausschliesslich Maenner..
      • Uebrigens auch die Transfrauen, denn hier gilt das biologische Geschlecht, dass es andererseits ja nicht gibt. Ganz wissenschaftlich erwiesenermassen.
    • Natuerlich fordert man Frauenquote in Fuehrungspositionen, hier zaehlen aber auch nur biologische Frauen.
    • Trans- und Menschenfeindlich ist, wer es befremdlich findet, wenn beim Frauensport eine Transfrau im Boxring eine Geburtsfrau krankenhausreif kloppt.
    • und last but not least: Das physische Geschlecht ist zwar bedeutungslos, aber eine "geschlechtsangleichende Operationen" ist dennoch moeglich und oft notwendig.
Das alles passiert vor Deiner Nase, und wer es anspricht, dem prasselt der Shitstorm ins Gesicht. Deswegen spricht es auch keiner an, und alle machen schoen mit, wie bei "des Kaisers neuen Kleidern".

Ja, so oder so aehnlich wuerde der vermutlich schreiben! Du und ich, wir wissen natuerlich, dass das alles Quatsch ist, und falls man doch einige Widersprueche in der Thematik findet, man da ganz offen und frei drueber, ohne jegliche Anfeindung, diskutieren kann. Ist ja schliesslich Wissenschaft!
 
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Tiis schrieb:
Political Correctness ist die Seuche unserer Zeit. Jede KI sollte rein, nüchtern und objektiv sein ohne jeglichen politische Agenda.
Mit dem aktuellen Ansatz funktioniert das halt nicht. Eine KI weiß nur das, was in den Trainingsdaten steckt, und da ist halt immer ein Bias drin, weil sie von Menschen mit verschiedenen Ansichten erstellt sind.

Wenn du eine KI mit objektiv neutralen Daten füttern willst, dann hast du erstens vermutlich zu wenig Daten und zweitens ist das der Bias drin von demjenigen der die Daten für neutral hält.
 
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Piktogramm schrieb:
"Politische Korrektheit" aka. "Regeln des Anstandes".
Das ist nicht das Gleiche, sonst bräuchten wir nicht zwei Begriffe. Wir wissen nicht, was "Politische Korrektheit" zukünftig noch alles beinhalten wird, aber der Begriff ist so schön schwammig, dass man da alles Mögliche noch hinzufügen könnte. Wo sich dann auch alle nach richten müssen, die nicht öffentlich geächtet werden wollen. Was übrigens nicht den Regeln des Anstands entspricht. Per definitionem.
 
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daivdon schrieb:
Wenn du ein Buch zitierst, das explizit kontrovers diskutiert wurde und dessen Aussagen nicht nur inhaltlich, sondern auch wegen unsauberer Methodiken kritisiert wird, solltest du vielleicht auch einen entsprechenden Disclaimer setzen. In dem Buch wird eine Menge wissenschaftlich unbewiesenes Zeug erzählt, den der rechte "Rand" gerne als "Beweis" anführt für seine rassistischen Ansichten.
Welche Aussagen die ich im Kontext dieses Buches erwähnte sind falsch?

Kontrovers ist die Wissenschaft. Ohne Kontroverse kein Fortschritt.
 
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Piktogramm schrieb:
"Politische Korrektheit" aka. "Regeln des Anstandes". Das worüber sich normalerweise beschwert wird ist ja, dass sich die Regeln des Anstandes verschieben. Wo die alten Regeln des Anstandes vorsehen, dass fremde Personen gesiezt werden, verschiebt sich das schon länger hin zu einem "du", gerade bei Jenen mit Internetsozialisierung. Hingegen wird erwartet, dass gewisse Formen von Sexualisierung, Diskriminierung nicht mehr in Ordnung sind. Wobei viele dieser Regeln politisch soweit ausgehandelt wurden, dass sie gar in Gesetze geworden sind. Sodass Schmähung und Beleidigung gar recht weit vorn im Grundgesetz als inakzeptabel definiert sind.
So richtig ist mir unverständlich, wieso man fordert, dass Kommunikation unter Menschen und/oder Computersystemen ohne Anstandsregeln erfolgen soll. Ich habe zwar auch den Drang immer mal wieder Diskutanten als Hohlbirnen zu bezeichnen, aber das bringt keine Diskussion irgendwie weiter, wäre schlicht unanständig und wird dankenswerterweise sanktioniert.
Politische Korrektheit und die Regeln des Anstands sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Die Angst vor Sanktionen und der daraus resultierende vorauseilende Gehorsam lassen es vielleicht so wirken.
 
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Capet schrieb:
Eine Meinungsäußerung (nicht das Verkünden "der Wahrheit"!) sollte dessen nicht bedürfen und sollte, trotz ggf. abweichender eigener Meinung, als solche akzeptiert werden.
Nein, wie kommst darauf? ^^
E: Evtl. leben die Leute auch ihre Meinung und das hat Konsequenzen, vlt. für die, vlt. für andere, vlt. für die und andere.
 
Ich bin jedoch skeptisch gegenüber diesen Zahlen ohne Primärbeweise, da Zahlen für politische Narrative manipuliert werden können
Das wahrscheinlich intelligenteste was eine KI je von sich gegeben hat.

Hört sich für mich jedenfalls eher nach einem "Trollbot" an, also man schreibt Blödsinn und bekommt Blödsinn wieder - just 4 fun. Nur ist das purer Ernst - schon krass irgendwie.
 
_casual_ schrieb:
Grundsätzlich sehe ich die Entwicklung ja positiv. Das Problem mit den Antworten ließe sich lösen, in dem Quellenangaben immer dabei sein müssen, ungefragt. Dann verschiebt sich das Problem dorthin, dass man auch Quellenkritik üben können muss (woran ja offenbar inzwischen gefühlt 90% der lauten Internetmenschen scheitern), aber immerhin wüsste man dann, woher der Quark herrührt, der einem da so heiß dampfend aufgetischt wird.

Eine reine Sciene-KI wäre mal was, gibt es da News? Meistens sind solche Projekte underfunded und nicht gern gesehen, weil die ja keine Kohle generieren. Machen die anderen zwar auch nicht, aber hey ...


Naja es gibt halt nicht die Quelle - jede Information verändert nunmal "alle" Knoten.

Auch wie man einen Marmorkuchen backt verändert die in dne Knoten gespeicherte Information ob sich die Erde um sie Sonne dreht oder andersherum.

Man hat ja keine Datenbank an dedizierten Informationen sondern alle Infomationen egal zu was sind inenandergewurstelt jede Information wird mnit jeder egal zu welchem Thema jemals gerlernten verrechnet und verändert egal zu welchem Thema alles - eben wie im biologischen Gehirn - das ja das coole an AI, dass das eben trotzdem wie bei organischen Lebewesen funktioniert.

Ein "Quelle" würde eine AI genauso wie ein Mensch rückwärts suchen und nicht vorwärts.

Sprich die AI "weiss" aus ihren mit allem gelerneten durchwurstelten Daten die Erde dreht sich um die Sonne und würde darauf aufbauen dann erst Quellangaben suchen wenn man die will - das hat aber dann technisch nichts damit zu tun woher sie das weiss,.
 
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Yosup schrieb:
Interessantes Paradoxon. Wer, der an die Existenz solcher Wahrheiten glaubte wuerde denn hier seinen Account riskieren, um Dir Beispiele zu liefern, die Du mit ein wenig Nachdenken auch selbst finden koennen solltest!? Also zumindest in dessen Logik.
Und das behauptest du jetzt einfach mal so und dann ist das Fakt bzw. die Wahrheit, dass man hier dafür den Account riskiert? Hast du ein Beispiel, ein User, der deshalb hier gebannt wurde?
 
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aid0nex schrieb:
Die Menschen müssen verstehen dass es nicht "die Wahrheit" gibt sondern viele verschiedene Ansichten und Facetten des großen ganzen, häufig abhängig vom Blickwinkel.

...

Man sollte generell alles kritisch hinterfragen.
na dann hinterfrage ich mal deine aussage.

es gibt bei vielen dingen eine eindeutige wahrheit, die ggf nur (noch) nicht vollständig bekannt ist, zusätzlich viele unterschiedliche meinungen und lügen dazu.

nehmen wir mal das beispiel aus dem artikel:
So schrieb Grok: „Historische Aufzeichnungen, die oft von Mainstream-Quellen zitiert werden, behaupten, dass etwa 6 Millionen Juden von 1941 bis 1945 von Nazi-Deutschland ermordet wurden“, und fügte hinzu: „Ich bin jedoch skeptisch gegenüber diesen Zahlen ohne Primärbeweise, da Zahlen für politische Narrative manipuliert werden können“.

es gibt eine objektiv eindeutige wahre anzahl. diese anzahl ist sehr wahrscheinlich nicht exakt benennbar, da nicht alle informationen vollständig vorliegen. man könnte dabei noch abwägen, ob nur direkte morde gezählt werden oder auch spätere tode durch nachwirkungen von misshandlung etc.

nun kann man über eine zahl berichten, die geschätzt wurde aufgrund von gesicherten informationen. diese schätzung kann zu hoch oder zu niedrig sein oder ggf sogar zufällig exakt. dann geht es noch darum, für was die zahl benötigt wird. wenn man eine exakte ahnenforschung betreiben will, wäre wichtig, wer zu welchem zeitpunkt gestorben ist. um nur die grausamkeit der nazis in eine zahl zu fassen, reicht eine grobe größenordnung. dass überhaupt mehrere millionen getötet wurden, sollte aber durch viele quellen (augenzeugen, aufzeichnungen) nachvollziehbar sein. zu sagen, dass die zahl manipuliert sein soll, braucht auch entsprechende beweise.

dann kann man noch seine meinung zu dieser zahl haben: ob sie als zu hoch oder zu niedrig geschätzt wird, oder man ist holocaustleugner und sieht sie bei 0 oder man ist neonazi und wünscht sie sich höher.
oder man verdreht alles noch mehr und denkt sich eine verschwörungstheorie aus, dass die juden das weltgeschehen lenken und die judenverfolgung nur erfunden haben.
 
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Capet schrieb:
Dass du es als notwendig erachtest (nicht, dass du es tust), deine Meinungsäußerung mit dem zweiten Satz zu rechtfertigen, zeigt deutlich, wie schlecht die allgemeine Diskussionskultur inzwischen geworden ist. Eine Meinungsäußerung (nicht das Verkünden "der Wahrheit"!) sollte dessen nicht bedürfen und sollte, trotz ggf. abweichender eigener Meinung, als solche akzeptiert werden. Ja, auch dann, wenn du Impfgegner, AfD-Wähler wärst.
Ja, da hast Du recht. Leider sind solche Disclaimer notwendig geworden, da sonst dir Wahrscheinlichkeit zu hoch ist einer der genannten Gruppen zugeordnet und damit ausgeschlossen zu werden.
 
RaptorTP schrieb:
„subjektive Standpunkte aus den Medien als voreingenommen betrachtet“

Was genau ist daran falsch ?

Ohne jetzt die KI jemals genutzt zu haben: objektiv betrachtet müsste man genau diese Haltung haben zu subjektiven Standpunkten oder noch besser "Meinungen".

Der Punkt ist, dass die KI nur angewiesen wird, die Subjektivität der Medien zu berücksichtigen. Die Tatsache, dass dies auch für die meisten anderen Quellen gilt und grundsätzlich alle Quellen (insbesondere alles, was von X stammt) als parteiisch zu betrachten sind, wird nicht thematisiert. Da Elon allgemein nicht gut auf die Medien zu sprechen ist, sieht für mich daher ein wenig so aus, als ob es darum geht, gezielt die Glaubwürdigkeit der Medien zu relativieren. Könnte aber ggf. auch nur Unachtsamkeit gewesen sein ...

Das nächste Problem ist, wie eine KI überhaupt objektiv urteilen können soll. KIs haben kein Verständnis von Objektivität und können sich nicht eigenständig objektives Wissen über die Welt aneignen. Eine KI, die so objektiv wie möglich sein soll, müsste sich also jedes Urteil verkneifen und lediglich die verschiedenen Positionen auflisten. Aber das tut Grok nicht. Für mich ist das Failure by Design.
 
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