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News Xbox bald „Ybox“: Microsoft setzt die Kettensäge in der Spielesparte an

AbstaubBaer

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Details zum Umbau bei Microsofts Xbox-Sparte verdichten sich zu einem bedrückenden Gesamtbild: Der Konzern setzt die Kettensäge an und plant einen Kahlschlag. Parallel liegt der Game Pass auf Eis, zumindest in Bezug auf Drittanbieter-Spiele. Wer so am Standbein von Xbox sägt, macht daraus eine „Ybox“.

Zur News: Xbox bald „Ybox“: Microsoft setzt die Kettensäge in der Spielesparte an
 
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Top, dann geht es doch noch schneller bergab als gedacht. Microsoft entwickelt ja schon lange nicht mehr für die Spieler, also tschüss! Die wird keiner vermissen :)
 
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Mich kotzt das so an. Ein paar Leute / ein kleineres Unternehmen setzten sich zusammen, kreieren ein geiles Spiel und verdienen damit zurecht viel Geld. Ein anderes, größeres Unternehmen, was Aktionären / Investoren gehört sieht das und denkt sich: "kaufen". Nicht etwa weil sie Interesse am Spiel hätten, sondern weil da jemand Geld macht. Dass sie damit häufig den Vibe killen, kapieren sie nicht. So nun machen die Spiele vlt nicht mehr 60% Gewinn, sondern nur 30%. Tolle Zahlen, aber andere machen ja 40%. Also sagen die Investoren, "killen", ich will mein Geld lieber bei denen die 40% investieren. Dass dabei die Spieler und ursprünglichen Creator auf der Strecke bleiben, interessiert sie null. Investoren bleibt doch einfach weg ... Danke
 
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Wickelt den Bums doch einfach ab 🤷‍♂️

Der GamePass war in seiner Art und Beschaffenheit für mich das einzige Argument die Series X zu kaufen.

Edit: Bin ja fast versucht das Angebot anzunehmen. Ein bisschen unter dem Preis, den ich damals gezahlt habe.

IMG_8480.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet: (Rebuy Aufkauf-Angebot hinzugefügt)
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"YBOX".... genial.
 
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Alles schön und gut aber solange das was übrig bleibt dann auch Mist ist, hat Microsoft nichts damit gewonnen.
 
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Alles was nicht zweistellige Mio. Verkäufe hat kommt weg, damit man die Sparte gut verticken kann.

Am Ende bleibt nach 25 Jahren mit Zune, Xbox und co. eigentlich nur die Erkenntnis: bei Micorosoft ist man zu blöd fürs Entertainment-Geschäft.

Trauriges Ende für Spitzenstudios wie Arkane.
 
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DFFVB schrieb:
Unternehmen setzten sich zusammen, kreieren ein geiles Spiel und verdienen damit zurecht viel Geld. Ein anderes, größeres Unternehmen, was Aktionären / Investoren gehört sieht das und denkt sich kaufen.
Muss sich das kleine denn kaufen lassen?
 
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Schoenes Wortspiel :D Wobei es in der CB Standardschriftart nicht ganz funktioniert. :D

Als PC Spieler war die Frage "Why XBox" ja eh schon immer da. Wenn sie sich jetzt absaegen natuerlich um so mehr.
 
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:freak: Ich warte auf die Z-Box
 
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Ich bin eh der Meinung, dass mehr selbstständige Unternehmen schneller und besser entwickeln und stärker auf Kunden eingehen. Konzerne wie Sony und Microsoft möchten nur Investoren glücklich machen.
 
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Wenn das so weitergeht, wird die Entlassungswelle locker 5k-10k Mitarbeiter treffen, da es nicht nur die Gamingsparte betrifft.
 
Erst unendlich viel Geld für Studiokäufe investieren und diese dann abwickeln...

Für mich einfach unfassbar - genauso die Gerüchteküche um Schließung weiterer Studios, die mMn zu den AAA-Studios zählen (Bethesda zum Beispiel) und eigetnlich die Geldbringer sein sollten.

Wie gesagt sind das nur Gerüchte (Bethesda) und mir hat das keiner gesteckt 😀
 
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DFFVB schrieb:
Mich kotzt das so an. Ein paar Leute / ein kleineres Unternehmen setzten sich zusammen, kreieren ein geiles Spiel und verdienen damit zurecht viel Geld. Ein anderes, größeres Unternehmen, was Aktionären / Investoren gehört sieht das und denkt sich kaufen. Nicht etwas weil sie Interesse am Spiel hätten, sondern weil da jemand Geld macht. Dass sie damit häufig den Vibe killen, kapieren sie nicht. So nun machen die Spiele vlt nicht mehr 60% Gewinn, sondern nur 30%. Tolle Zahlen, aber andere machen ja 40%. Also sagen die Investoren, "killen", ich will mein Geld lieber bei denen die 40% investieren. Dass dabei die Spieler und ursprünglichen Creator auf der Strecke bleiben, interessiert sie null. Investoren bleibt doch einfach weg ... Danke
Nunja das kleine Studio hätte sich ja nicht verkaufen müssen. Ich spreche aus Erfahrung da es mir in einer Firma auch so ging. Klar die Chefs haben das große Geld abgesahnt und der Mitarbeiter schaut in die Röhre bzw wechselt den Arbeitgeber. Aber so ist das heutzutage leider...
 
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große Namen, aber bei aller Qualität auch Stangenware, die weder das große noch das vielfältige Angebot schafft, das eine Nummer 1 in der Unterhaltungsbranche produziert. Außer vielleicht nach reinem Umsatz, solange die vorhandenen Marken noch tragen, die nun priorisiert werden sollen.
Ähm ganz ehrlich, ich kenne keinen großen Publisher der es anders macht 🤔
Abwechslung und Ideen sind seit Jahren nur noch bei Indies zu finden.
Sega müsste noch der Abwechslungsreichste von den Großen sein?!
 
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Mein Y-Box jetzt nur ein X ohne Bein oder auch die englische Aussprache von Y = Why = Warum? Würde halt auch passen "Warum dann überhaupt noch eine XBox." Besonders wenn die Preise der nächsten XBox und PS Generation sehr hoch sein werden, da kauft dann bestimmt kaum keiner mehr beide Konsolen.

Wie bei den anderen Studios wird auch ein Verkauf in Erwägung gezogen.
Sollen sie doch einfach den Teams, die die Studios tragen, anbieten zu gehen mit dem Studionamen und den Marken und Projekten, die dazu gehören. Sie sind ja anscheinend nur eine Belastung für Micro$oft. Sollen sie sie komplett abschreiben und freigeben. Wäre echt so interessant was da dann draus werden würde.
 
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Dirk aus F. schrieb:
Erst unendlich viel Geld für Studiokäufe investieren und diese dann abwickeln...
Nach Nokia wundert mich das nicht.
 
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DFFVB schrieb:
Mich kotzt das so an. Ein paar Leute / ein kleineres Unternehmen setzten sich zusammen, kreieren ein geiles Spiel und verdienen damit zurecht viel Geld. Ein anderes, größeres Unternehmen, was Aktionären / Investoren gehört sieht das und denkt sich kaufen.
Es zwingt ja niemand dem Studio das Spiel/sich selbst an Grossfirmen zu verkaufen. Geld Stinkt nun mal nicht, auch nicht wenn es von EA, Microsoft oder wem auch immer kommt.
 
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Gears, Halo, Fable und Forza, das sind etwas pauschalisiert die Marken die bleiben, dazu Elder Scrolls, Doom, Fallout und Call of Duty – große Namen, aber bei aller Qualität auch Stangenware, die weder das große noch das vielfältige Angebot schafft, das eine Nummer 1 in der Unterhaltungsbranche produziert.

Gibt es keine Liebe für den altehrwürdigen Microsoft Flight Simulator als Kernmarke (auch wenn das Spiel mehr für PC als XBOX Konsole stehen dürfte)?

Nun ja, beim Zugekauften fehlt ja noch Blizzard, also World of WarCraft, und vielleicht schafft man auch ein StarCraft III oder WarCraft IV (wobei ich nicht weiß ob man sich das wünschen möchte, denn evt. werden das dann eher verhunzte Nachfolgerspiele).

Angeblich soll inXiles Erstlingswerk (Clockwork Revolution) als Microsoft Studio ja auch exklusiv werden, was aber nicht heisst, daß durch die Exklusivität nicht weniger Einnahmen generiert werden und das Studio ebenso zusammen gestrichen wird von den Entscheidern bei Microsoft.

Die FASA Lizenzen (BattleTech/MechWarrior und ShadowRun) werden dort weiterhin vor sich hinschimmeln, anstatt dass die Microsoftbosse sich dazu entschließen, diese endlich zu verkaufen (idealer Weise an jemand, der damit auch arbeiten möchte, wenn man dem eigenen Laden/Obsidian schon ein ShadowRun RPG verweigert). Wie wär's denn z.B. mit einer Verkaufsanfrage bei Larian, Frau Sharma?
 
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– große Namen, aber bei aller Qualität auch Stangenware, die weder das große noch das vielfältige Angebot schafft, das eine Nummer 1 in der Unterhaltungsbranche produziert. Außer vielleicht nach reinem Umsatz, solange die vorhandenen Marken noch tragen, die nun priorisiert werden sollen. Dennoch: So sieht es aus, als würde Xbox bald ein Bein verlieren – und sinnbildlich zur „Ybox“ werden.
So gerne ich das unterschreiben würde, aber sieht man sich die langjährigen Marktführer der Spielebranche mal an, stellt man leider fest, dass Vielfalt und Abwechslung da längst nicht die erste Geige spielen.

Activisions Geschäftsmodell lebte seit Ewigkeiten von einigen wenigen Titeln, vornehmlich Call of Duty, einigen Blizzard-Spielen und dann natürlich King Games' Bibliothek an Mobile-Spielen.

EA steht und fällt seit Ewigkeiten mit den Spielen der Sportsparte, allen voran FIFA bzw. FC. Ab und zu fällt zusätzlich ein Bioware- oder Respawn-Titel oder ein Battlefield vom Baum und damit hat es sich im Wesentlichen.

Ubisoft ist seit über anderthalb Jahrzehnten auf AC, Far Cry und Tom Clancy-Untermarken ausgerichtet. Vielleicht hat man dort noch etwas mehr experimentiert als bei den beiden anderen Branchenriesen, aber geblieben ist davon letztlich nicht viel, selbst wenn die jüngeren Prince of Persia-Spin-Offs gute Spiele sind - gesprochen hat von diesen Titeln kaum jemand, Produkte wie XDefiant und andere starben eines unrühmlichen Todes.

Dass Microsoft sich nun also auf seine größten Namen ausrichtet, ist nur folgerichtig. Die stotternde CoD-Maschinerie wieder aufzurichten, dürfte eine sehr hohe Priorität haben, denn diese Marke sterben zu lassen, würde die enorme Investition in ABK nur umso mehr ad absurdum führen. Die anderen erwähnten Namen sind dagegen vielleicht nichts für jährliche Releases, aber haben bei entsprechender Umsetzung allesamt ebenfalls das Potenzial für Milliardenumsätze.

Allerdings muss man schon sagen, dass Microsofts primäres Problem sicher nicht das Geld ist. Viel eher wird es das Management sein. Der Output der eigenen Studios ist, gemessen gerade an ihrer Zahl, absolut erbärmlich. Titel werden mit nichtssagenden Teasern angekündigt, nur um dann fünf Jahre lang in der Versenkung zu verschwinden. Erscheint dann doch mal etwas, ist es oft mittelmäßig, wenn's nicht gerade von id kommt.
Oft wurde behauptet, Microsofts Öffnung für andere Plattformen hätte die Xbox getötet. Ich teile diese Meinung nicht - wäre Microsofts Spielekatalog großartig gewesen, hätte sich auch die Konsole besser verkauft, nicht jeder hat oder will einen Gaming-PC. Stattdessen aber stürzten die Verkäufe ab, dass man keine Zahlen zum Game Pass mehr nennt, spricht außerdem Bände. Da wird das Wachstum genauso in eine Wand gelaufen sein, das Angebot sich folglich nach wie vor nicht rechnen.

Vermutlich ist mittlerweile sowieso viel Talent aus den Studios verschwunden und eine neue Management-Politik kommt längst zu spät. Trotzdem braucht es primär dort einen grundlegenden Wechsel. Das Laissez-faire-Modell eines Phil Spencer hat jedenfalls, entgegen seiner über viele Jahre gemachten Versprechen, keinerlei vorzeigbare Ereignisse erzielt.
Chismon schrieb:
Nun ja, beim Zugekauften fehlt ja noch Blizzard, also World of WarCraft, und vielleicht schafft man auch ein StarCraft III oder WarCraft IV (wobei ich nicht weiß ob man sich das wünschen möchte, denn evt. werden das dann eher verhunzte Nachfolgerspiele).
Blizzards RTS-Team, einstmals das beste der Welt, wurde vor vielen Jahren abgesägt, die Kompetenz ist danach abgewandert. Einen offiziellen Nachfolger wird es daher definitiv weder für StarCraft noch WarCraft je geben.
Freuen wir RTS'ler uns einfach drüber, dass Microsoft wenigstens seine Age-Spiele gut am Leben hält. Ist tatsächlich der einzige Bereich, bei dem ich das Gefühl habe, dass Microsoft-Studios mit Leidenschaft entwickeln. Wird wohl daran liegen, dass viele Forgotten-Empires-Leute in diese Projekte übernommen wurden.

Age of Mythology: Retold kann ich jedem Fan nur wärmstens ans Herz legen. AoE2: DE ist ohnehin als super bekannt.
 
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