Ein gangbarer Weg wäre:
- Einstellungen speichern, evtl. über die Windows Backup Funktion. E-Mail-Konten und Mails sichern, Favs sichern und was man sonst noch behalten möchte.
- zur Vorbereitung alle Treiber der neuen und evtl. der alten Hardware (falls etwas übernommen wird) schon einmal auf die Disk packen.
- zur Sicherheit auch den i386-Ordner der XP-CD auf die Festplatte packen.
- vor dem letzten Sutdown nahezu alle Geräte aus dem Gerätemanager entfernen, aber aufpassen. nicht den Ast unter dem Hintern wegziehen sprich Tastatur und Maus und was dazu gehört ganz zum Schluss entfernen.
- Man könnte auch noch mit dem DriverCleaner alles an Treibern putzen.
- Dann im letzten Schritt, vor dem entfernen der Tastatur noch, im Gerätemanager unter Computer von ACPI-Uniprozessor-PC (o.ä.) auf Standard-PC gehen.
- Niemals nach all den Änderungen im Gerätemanager einen Reboot machen, diesen erst ganz am Ende der Aktion.
- dann die Hardware umbauen.
- Nun mit der neuen Hardware (evtl. noch nicht alle Teile wie z.B. Sound-Karte) starten, es dauert sicher, bis es so etwa alles, was gefunden wird neu installiert, teilweise kommen Nachfragen zu Treibern, daher ist es sinnvoll, schon alles auf der Disk plaziert zu haben. Teilweise reicht es auch die Verzeichnisse wie /Windows, /Windows/System32, /Windows/System, /Windows/Inf als Quelle vorzugeben (eine Textdatei mit den Pfaden hilft die Tipparbeit zumindest zu späteren Zeitpunkten zu sparen).
- ist der Desktop dann geladen, geht man wieder in den Gerätemanager und stellt auf ACPI-Uniprozessor (oder halt Multiprozessor) unter Computer um.
- der notwendige Reboot dauert dann wieder u.U. eine halbe Stunde (so etwa), auch Nachfragen zu Treibern können wieder kommen.
- Sollten nicht alle Treiber installiert worden sein, weil z.B. nicht dazu aufgefordert wurde, wäre nun der Zeitpunkt gekommen, es nachzuholen.
Anmerkung: bei einigen Treibern ist es nötig sie vorher zu extrahieren (hier wäre schon mal Intel zu nennen), manchmal geht es mit einem simplen Entpacker wie 7Zip (einfach starten und die Exe des Treiber-Paketes in den Packer laden - es geht fast immer!). Bei Paketen wie von nVidia oder Ati, reicht es auch, den Treiber anzustarten und den Ort des Ablage (vor der Installation) zu ermitteln, in hartnäckigen Fällen und falls man seine Temp-Verzeinisse nicht im Griff hat

nimmt man den Filemon von Sysinternals.com um den Auspackvorgang zu überwachen.
Manchmal muß man hinterher die Registry säubern und 'Leichen' entfernen, da gehen dann auch schon mal Tools wie CCCleaner (aber besser immer vorher ein Image ziehen - sprich die zuvor investierte Zeit nicht zu verlieren).
Es kann auch schon mal vorkommen, dass ein so umgebautes System nicht mehr booted, dann hilft vielfach auch einen Repair Installation über die Hürde.
Bei mir hat die Vorgehensweise, wenn ich mich recht erinnere (ich bin übrigens seit dem 8088 / 8086 dabei

), erst etwa dreimal nicht funktioniert und das bei 7 PCs die ich betreibe (die PCs meiner Tochter nicht eingerechnet). Dazu noch einen weiteren Hinweis, meine Festplatten sind alle nur
ein einziges mal formatiert worden, selbst vor einer Neuinstallation halte ich nichts von dieser Vorgehensweise, selbst wenn man hinterher aufräumen und auch defragmentieren muss.
Hoffe, das war es erst einmal (sonst trage ich es nach

)
Ich könnte jetzt im Vorwege breits auf kommende kritische Kommentare eingehen aber ich erspare es mir mal, denn man kann es ja so machen, muss es aber nicht und auch von meiner Tochter weis ich, dass sie nicht alle Ratschläge ihres 'Alten' befolgt
