XP Installation vom alten Rechner auf neuen

Nick_1988

Cadet 4th Year
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März 2007
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Normal ist es ja so wenn man einen neuen Rechner hat, dass man eine Neuinstallation macht.

Nun mal die Frage :

Könnte man bei der alten Installation alle Treiber deinstallieren, dann die Platte einfach in den neuen Rechner einbauen und andere, neue Treiber für die neue Hardware installieren.

Könnte ne blöde Frage sein, aber ich hab noch nichts passendes gefunden dazu ....

Wenn es nicht funzen sollte muss ich halt neuinstallieren :freak:

Bitte um Hilfe
 
Naja die logische Vorgehensweise ist:

- persönliche Daten etc. sichern
- Festplatte ausbauen und im neuen Rechner einbauen
- Starten + Windows CD einlegen und das Setup per Tastendruck starten.
- Installations-Partition einrichten und mit NTFS (keine schnellformatierung) formatieren
- XP installieren
 
Am besten noch die interne Windows XP Funktion nutzen !

"Übertragen von Dateien & Einstellungen"

funzt super falls du alles in den Eigenen Dateien verwaltest !

Vergiss nicht die Registryeinträge der Games zu exportieren.



hf
 
Ist die Platte über P-ATA oder S-ATA angeschlossen? (im alten und im neuen Rechner)
 
Ein gangbarer Weg wäre:
- Einstellungen speichern, evtl. über die Windows Backup Funktion. E-Mail-Konten und Mails sichern, Favs sichern und was man sonst noch behalten möchte.
- zur Vorbereitung alle Treiber der neuen und evtl. der alten Hardware (falls etwas übernommen wird) schon einmal auf die Disk packen.
- zur Sicherheit auch den i386-Ordner der XP-CD auf die Festplatte packen.
- vor dem letzten Sutdown nahezu alle Geräte aus dem Gerätemanager entfernen, aber aufpassen. nicht den Ast unter dem Hintern wegziehen sprich Tastatur und Maus und was dazu gehört ganz zum Schluss entfernen.
- Man könnte auch noch mit dem DriverCleaner alles an Treibern putzen.
- Dann im letzten Schritt, vor dem entfernen der Tastatur noch, im Gerätemanager unter Computer von ACPI-Uniprozessor-PC (o.ä.) auf Standard-PC gehen.
- Niemals nach all den Änderungen im Gerätemanager einen Reboot machen, diesen erst ganz am Ende der Aktion.
- dann die Hardware umbauen.

- Nun mit der neuen Hardware (evtl. noch nicht alle Teile wie z.B. Sound-Karte) starten, es dauert sicher, bis es so etwa alles, was gefunden wird neu installiert, teilweise kommen Nachfragen zu Treibern, daher ist es sinnvoll, schon alles auf der Disk plaziert zu haben. Teilweise reicht es auch die Verzeichnisse wie /Windows, /Windows/System32, /Windows/System, /Windows/Inf als Quelle vorzugeben (eine Textdatei mit den Pfaden hilft die Tipparbeit zumindest zu späteren Zeitpunkten zu sparen).
- ist der Desktop dann geladen, geht man wieder in den Gerätemanager und stellt auf ACPI-Uniprozessor (oder halt Multiprozessor) unter Computer um.
- der notwendige Reboot dauert dann wieder u.U. eine halbe Stunde (so etwa), auch Nachfragen zu Treibern können wieder kommen.
- Sollten nicht alle Treiber installiert worden sein, weil z.B. nicht dazu aufgefordert wurde, wäre nun der Zeitpunkt gekommen, es nachzuholen.

Anmerkung: bei einigen Treibern ist es nötig sie vorher zu extrahieren (hier wäre schon mal Intel zu nennen), manchmal geht es mit einem simplen Entpacker wie 7Zip (einfach starten und die Exe des Treiber-Paketes in den Packer laden - es geht fast immer!). Bei Paketen wie von nVidia oder Ati, reicht es auch, den Treiber anzustarten und den Ort des Ablage (vor der Installation) zu ermitteln, in hartnäckigen Fällen und falls man seine Temp-Verzeinisse nicht im Griff hat :D nimmt man den Filemon von Sysinternals.com um den Auspackvorgang zu überwachen.

Manchmal muß man hinterher die Registry säubern und 'Leichen' entfernen, da gehen dann auch schon mal Tools wie CCCleaner (aber besser immer vorher ein Image ziehen - sprich die zuvor investierte Zeit nicht zu verlieren).

Es kann auch schon mal vorkommen, dass ein so umgebautes System nicht mehr booted, dann hilft vielfach auch einen Repair Installation über die Hürde.

Bei mir hat die Vorgehensweise, wenn ich mich recht erinnere (ich bin übrigens seit dem 8088 / 8086 dabei ;) ), erst etwa dreimal nicht funktioniert und das bei 7 PCs die ich betreibe (die PCs meiner Tochter nicht eingerechnet). Dazu noch einen weiteren Hinweis, meine Festplatten sind alle nur ein einziges mal formatiert worden, selbst vor einer Neuinstallation halte ich nichts von dieser Vorgehensweise, selbst wenn man hinterher aufräumen und auch defragmentieren muss.

Hoffe, das war es erst einmal (sonst trage ich es nach ;) )

Ich könnte jetzt im Vorwege breits auf kommende kritische Kommentare eingehen aber ich erspare es mir mal, denn man kann es ja so machen, muss es aber nicht und auch von meiner Tochter weis ich, dass sie nicht alle Ratschläge ihres 'Alten' befolgt :evillol:
 
Trotz der vielen guten Tipps hier muss es nicht funktionieren. Es ist gut möglich, dass du früher oder später erst recht formatiern musst, da der PC nicht mehr stabil läuft.
Auch die Repair Installation ist kein Allheilsmittel.
 
Würde auch zu einer Neuinstallation raten. Alles andere macht nur Ärger, es sei denn du verwendest den gleichen Chipsatz, dann geht es meist ohne Probleme.
 
Ich glaube angedeutet zu haben, dass es auch in die Hose gehen kann, was aber auch immer von der Erfahrung des Einzelnen zusätzlich abhängt. Ferner spielen auch das Handwerkszeug, was einem zur Verfügung steht (z.B. ein BartsPE) eine Rolle.

Eine Neuinstalltion ist sicher immer der bessere Weg, obwohl auch hier Fallstricke liegen, viele Forenposts zeigen dies recht deutlich.

Viele haben auch nur ein paar Games auf dem PC und daher ist der Verlust von Daten und Einstellungen nicht der wesentliche Punkt. Mit guten DaSis und gesicherten Einstallungen kann man eine Neuinstallaion auch in angemessener Zeit bewerkstelligen (ein aktuelles XP mal vorausgesetzt).
 
@ Mueli: Wie sieht es mit Deinen Erfahrungen betr. folgendem Punkt aus?

...im Gerätemanager unter Computer von ACPI-Uniprozessor-PC (o.ä.) auf Standard-PC gehen.

Der Weg ACPI-PC (heute ja meist sogar ACPI-Multiprocessor) => Standart-PC ist klar. Aber wie bekommst Du wieder einen ACPI(MP)-PC nach dem Umzug? Meines Wissens klappt das nicht so einfach.
 
Doch, das geht wunderbar, habe noch einen P4 3.06GHz den ich immer wieder hin- und 'hergeswitcht' habe, weil ich in dem PC eine DVB-C Karte von Siemens betreibe (bestimmt schon 10x gemacht und bez. MP weil HT-CPU). Das ist aber auch schon mal in die Hose gegangen aber durch ein Image habe ich an dem gleichen Stand immer wieder angesetzt (wenn er dann ohne Bauchschmerzen rennt, mach ich nat. sofort wieder ein Image). Wenn die Kiste vorher nicht sauber läuft, hat man vielfach hinterher meist Stress, man braucht also einen sauberen Ausgangspunkt!
 
Wenn die Kiste vorher nicht sauber läuft, hat man vielfach hinterher meist Stress, man braucht also einen sauberen Ausgangspunkt!

Das ist halt wie im "richtigen" Leben. Eine Schrankwand, die gerade noch so alleine windschief stehen kann, wird einen Umzug nicht überleben.
Das mit dem Wechsel muß ich bei Gelegenheit mal checken. Ich hatte bisher nur gehört, das es rückwärts Probleme geben soll. Bisher hatte ich auch noch keinen Grund, dies zu widerlegen.
Danke für die Anregung!
 
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