Z800 Nachbau

enf.GuAnDi

Lt. Junior Grade
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Mai 2007
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Hallo CB'ler,
Ich bin gerade dabei einen HP Z800 nach zu bauen.
Soweit habe ich auch alles raus gesucht bin nur an dem Motherboard hängen geblieben und da benötige ich eure Hilfe!

Hier mal die bisher herausgesuchte Stückliste:
Intel Xeon DP X5660
Thermalright HR-02 Macho
Kingston ValueRAM DIMM 4GB
PNY Quadro 4000, 2GB GDDR5
Samsung Spinpoint F3 1000GB
Crucial m4 SSD 128GB
Cooler Master ATCS 840 schwarz
be quiet! Straight Power E9 700W
LiteOn iHAS124
Microsoft: Windows 7 Professional 64Bit

So jetzt die Fragen zum Motherboard.
Ich benötige nur einen CPU und insgesamt 24GB ECC RAM.
Im Z800 ist ein Motherboard mit einem Intel® 5520 Chipsatz drin dieser ist für Dual Sockel boards gedacht. Tut es da auch ein X58? Läuft die CPU auch auf dem X58 ohne Probleme?
Habt ihr mir eine Empfehlung für eine Hauptplatine?
Passt der Arbeitsspeicher (ECC) denn zu einem X58 Motherboard?

Ich habe da mal ein Intel® 5520 Motherboard raus gesucht und ein paar X58 welches wäre eurer Meinung am Passendsten?
Tyan S7020, i5520
ASRock X58 Extreme6, X58
ASUS P6T7 WS SuperComputer, X58
Intel Extreme Series DX58SO2, X58

Die Workstation soll nur für CAD mit AutoCAD und SolidWorks gedacht sein!
Das System wird nicht OC.

Ich hoffe ihr könnt mir Helfen :)
Ergänzung ()

Hmm wenn ich mir das so durchlese könnte das Thema eig in Kaufberatung gehören :/
 
Die Mainboards mit X58 Chipsatz unterstützen keinen ECC Ram, sondern nur normalen DDR3 Speicher.

Du musst also zu einem Board mit Serverchipsatz greifen um ECC Ram nutzen zu können.
 
Benötigst Du dringend ECC-Speicher?

Falls nicht würde ich als CAD-Amateur trotzdem den überzogenen Preis der Xeons abstoßend finden und mich für eine SB-E-Lösung entscheiden, welche vermutlich nicht weniger Leistung bereitstellt.

http://gh.de/691075
http://gh.de/700084

Als absoluter Laie würde ich festhalten: kostet die Hälfte und ist schneller unterwegs.
Aber evtl können die Xeons ja mir noch unbekannte Wunderdinge.
Ich dachte immer dass der größte Vorteil der Xeons ihre Fähigkeit für Multiprozessorsetups ist.
Wenn Du eh nur einen möchtest...

P.S.: natürlich kannst Du auch doppelt soviel für die CPU ausgeben und einen übertaktbaren Prozessor dieser Serie erwerben - für noch mehr Leistung.
 
ich würd dir entweder dazu raten, gleich die HP kiste zu kaufen (falls professionell eingesetzt) - oder gleich auf ein "standard-system" mit desktop CPU und nonECC RAM zu gehen (falls für zu hause) und die PNY graka.

nach jahrelanger erfahrung bei eine workstation hersteller würde ich dir von einem eigenbau eines solchen systemes abraten.

€:wording
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das eine reine CAD Station wird, hast du dir die falsche CPU ausgesucht. (und wenn damit in alle Zukunft keine FEM, FDM, Rendering,... Aufträge erledigt werden)

Sehr viele Funktionen sind im CAD Bereich immernoch reine SingleCore Anwendungen. Solidworks verwendet nur in Ausnahmefällen alle Kerne. (imho nur Oberflächen berechnen)
Daher bietet sich eine CPU, die eine hohe pro-Kern-Leistung hat, eher an als ein 6-Kern Xeon, bei dem eine Single-Thread Anwendung deutlich langsamer läuft.
Mein Tipp: i7 2600K ist die derzeit schnellste am Markt erhältliche SingleThread CPU.
ECC Ram ist mittlerweile auch nicht mehr unbedingt nötig.

Eine ähnliche Diskussion gab es vor ein paar Monaten auch im cad.de Forum. (ich finde den Thread leider nicht mehr)
Aber du wirst sehen, das Arbeiten ist mit einem 2600K flotter und komfortabler als mit dem vergleichsweise lahmen 2.8Ghz Xeon.


PS: Falls die Kiste in einer professionellen Umgebung eingesetzt wird, kann ich von Eigenbau-Geschichten nur dringend abraten. Ein guter Servicevertrag ist hier einfach Pflicht. (Komponenten Austausch innerhalb von einem Arbeitstag)
 
Hmm wenn ihr mir alle davon abratet... Schade hätte da ziemlich viel Geld sparen können.
Wenn ich die Kiste so von unserem Lieferanten bestelle dann kostet mich das 4500€!
Ich würde die Workstation dann nur bei meinem Kunden aufstellen und einrichten.
 
Wenn Du das Ding an einen "Kunden" verkaufst welcher eine professionelle Workstation benötigt, dann wird er mit "professionell" vor allem den Service meinen.
Wenn Du ihm diesen bieten kannst (Reparatur/Austausch am selben Tag etc. pp) dann ist das Deine wirtschaftliche Überlegung.

Allerdings würde ich dann dennoch auf ein SB-System setzen.
Und die Komponentenauswahl überdenken. Das sieht zum Großteil aus wie etwas was ein "Gamer" zusammenstellen würde.
Das fängt beim Tower an (er ist ja ganz nett, aber reicht nicht auch ein Lian Li für die Hälfte des Geldes? So aus rein wirtschaftlichen Gründen.) geht über die SSD (im professionellen Bereich wird man eher eine der großen Intel oder Samsungdisks nehmen) bis zum Netzteil.
Vielleicht bin ich voreingenommen, aber nachdem ich nicht nur im Internet sondern auch im Bekanntenkreis von verreckten BeQuiet-NTs gehört habe, würde ich für das Geld in jedem Fall lieber ein Seasonic X-Series kaufen. Wenn schon hochqualitativ, dann richtig.
 
Naja - beim Netzteil muss man sowieso ein Hochverfügbar-Teil verwenden. Ein BeQuiet aus dem Desktopbereich hat in einer Hochverfügbarkeits-Workstation einfach nichts verloren.
 
Ihr habt vollkommen recht mit eurer Aussage dass ich die Teile aus dem Gamerbereich verwendet habe. War mir jetzt aber nicht bewusst dass es da so qualitative Unterschiede gibt.

Wenn ich einen PC von einem HP Händler kaufe und diesen an einen Kunden weiter verkaufe wird kein Paket mit Reparatur/Austausch am selben Tag enthalten sein. An den Händler/Hersteller zurück schicken kann ich die Hardware auch selber.

Ich habe jetzt auch mal im AutoCAD Forum ein wenig rum gestöbert. Die empfehlen dort einen Core i7 anstatt einem Xenon. Stimmt ihr dem so zu wie es auch Sherman123 getan hat?
 
Der i72600K befeuert im Turbo Modus einen Kern mit bis zu 3.7Ghz. Da hechelt der Xeon mit 2.8GHz und einer zudem deutlich langsameren Architektur schon hinterher.

Was das Netzteil anbelangt: Für eine "simple" CAD Station reicht vermutlich jedes bessere Desktop NT auch. Ein doppelt redundantes Server NT, das auf einen 24/7 Betrieb ausgelegt ist, muss es vermutlich nicht sein.

Wenn ich einen PC von einem HP Händler kaufe und diesen an einen Kunden weiter verkaufe wird kein Paket mit Reparatur/Austausch am selben Tag enthalten sein. An den Händler/Hersteller zurück schicken kann ich die Hardware auch selber.
Nach den üblichen 6 Wochen Wartezeit wie bei einem Standard-Austausch, wird dir dein Kunde durch die Decke gehen. Wenn mit dem System Geld verdient wird, gehört ein Service Vertrag dazu.
 
Da hast du vollkommen recht! Mit der Wartezeit muss ich echt aufpassen.
Ich hab hier mal auf der SolidWorks Website einen Benchmark gefunden. Und die bieten meinem Kunden einen HP Z800 an... Da reicht ja ein wirklich guter Office PC mit nem Core I7 und ner Quattro...
Das vereinfacht mir die Arbeit auf jeden Fall und ist um einiges Günstiger!
 
Quadro, ein Quattro ist ein Audi mit Allrad ;)

Wie schon besprochen, CPU war gewaltig am Thema vorbei. Auch hast du dir eine DP-CPU ausgesucht, weiter unten schreibst du dann "brauche nur eine CPU..."

Wenn viele Renderings und das ganze FEM-Gegurke gemacht wird, dann lohnt sich ein Sechskerner. Ansonten: Finger weg! Wenn gar keine REnderings und kein FEM-Stuff gemacht wird, dann nimm den schnellsten Zweikerner (meinetwegen auch Vierkerner) den du finden kannst. Aber keinen Xeon... Und wirklich 24GB RAM? Hm...
 
Wie gesagt das waren die Komponenten die so von SolidWorks an unseren Kunden Angeboten wurden.
Der Kunde wollte dann etwas vergleichbares und wenn ich da mit nem Zweikerner gekommen wäre hätte der auch gefragt ob das ein Witz sein soll.
Ich habe ihm jetzt aber mal die Benchmarkliste gezeigt und ihm vom Gegenteil überzeugt.
Dh jetzt "darf" ich eine potetnte Workstation mit einem I7 zusammenbauen.
Habt ihr mir da eine Hardwareempfehlung?
Welcher I7 und MB, was für ein Netzteil, ist als SSD wirklich eine Intel besser? Warum?...

@TenDance das mit dem Gehäuse wollte mein Kunde so da er dieses schon bei sich stehen hat und die "Einheitlich" haben will.

@MDMMA So ein Quattro wäre doch auch was tolles :P
Meinte natürlich die Quadro 4000 ;)
 
enf.GuAnDi schrieb:
Ich würde die Workstation dann nur bei meinem Kunden aufstellen und einrichten.

Naja, wäre ich dieser Kunde und würde mitbekommen, daß mein Händler sich in einem Forum eine "professionelle" Workstation aus Bullshitkomponenten von Gamerkiddies zusammenstellen läßt, würde ich diesen Händler schleunigst in den Wind schießen.

Wobei, eigentlich wäre das gar nicht nötig, denn ein Kunde, der sich auskennt, wird sich direkt an HP oder Dell wenden, wenn er eine professionelle Workstation benötigt.
 
i7 2600K
leiser CPU Kühler
Asus P8Z67 (oder vergleichbares)
passender Ram laut Mainboardkompatibilitätsliste in gewünschter Menge
Quadro 2000 http://geizhals.at/590095
FSP/Fortron NT mit feinen Komponenten drinnen (80Plus Gold) http://geizhals.at/614763

SSD ist so eine Sache. Wird in dem Unternehmen noch lokal gearbeitet? Oder werden die Bauteilgruppen nur in einer serverbasierenden Datenbank gespeichert? Für Windows+Software reicht eine 120GB Platte auch aus. Wenn auch die Baugruppen lokal gespeichert werden, ist größer immer besser.;)

Standardkomponenten erlauben zumindest eine schnelle Austauschbarkeit.

Bevor du den Rechner auslieferst, prüf noch mehrere Stunden lang die Stabilität.

PS: Ich bin absolut kein Freund von Quadro Karten. Ich halte sie für überteuert und unnötig wie einen Kropf. Allerdings ist es schwer gegen die jahrzehntelange Lobbying-Arbeit der CAD-Reseller Branche heutzutage anzukommen. Dein Kunde wünscht sich vermutlich eine Qadro.


@CHAOSMAYHEMSOAP
Ja, ich sehe das ähnlich wie du. Aber ich denke mal, der Kunde ist ein kleines Ingenieursbüro, das sich vielleicht nicht gleich den Mercedes ins Büro stellen will. Wichtig ist nunmal die rasche Verfügbarkeit der Teile im Schadensfall. Nicht jeder professionelle Kunde braucht gleich eine Workstation.
 
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Naja, nicht nur der Service ist wichtig, sondern auch die Tatsache, daß die richtigen Workstations vom Softwarehersteller zertifiziert sind und, daß sie sich aufgrund von ECC nicht so häufig verrechnen bzw. kleine Fehler korrigieren können.

All das gibt es bei selbst zusammengefrickeltem Zeugs nicht und auch auf ein kleines Ingenieurbüro kann eine Schadensersatzklage kommen, wenn die gelieferte Daten fehlerhaft sind.

Und dieser Schadensersatz dürfte dann u.U. weitaus teurer kommen als jeder professionelle Workstation. ;)
 
Die ECC-Thematik ist beim Thema CAD für die Fische, unter uns gesagt... Komplett vernachlässigbar.
 
Das macht keinen Sinn was du schreibst.
Fehlende ECC Korrektur erzeugt ja keine falsche Daten, sodass die Brücke einstürtzt...

Auch ohne ECC sind heutige System bereits sehr stabil. (Mal absehen davon, dass auch klassische Desktopsystem Fehlerkorrekturen an Board haben. (Parität))

Vergleichstests zwischen ECC und non-ECC System sind sehr selten und meist auch aus dem letzten Jahrhundert. (diese Fehlerhäufigkeitstests sind nur statischtisch durchführbar und es bedarf einer sehr großen Anzahl an Systemen)

PS: Ich kenne auch FEM und FDM Workstations, die mit normalen Desktopkomponenten laufen.;) (Uni-Alltag) In der Industrie habe ich noch kein so ein System gesehen. Wenn auch die Uni-System kaum weniger beansprucht werden.
 
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HP, Dell und dergleichen verbauen auch normale Desktop-Komponenten, bzw, Notebook-Komponenten. Dennoch sind die Geräte alle ISV-zertifiziert. Auch ohne ECC.

Nachtrag: Core i7 nehmen. Fertig.
 
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