Z87 auch mit Broadwell später möglich ?

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Gast
Hallo erstmal !

Es heißt ja das Z97 Mainboards auch für Intel´s Broadwell ausgelegt sind/ sein werden, ich frage mich jetzt ob dieser auch für Z87 Mainboards später tauglich ist ? Zum einen sind die Haswell ( Z87) ja auch mit Z97 kompatibel.

Wenn das der Fall ist dann sind die Z97 Mainboards ja noch mal ne Schüppe mehr an Quatsch. Anders gesehen wird ja auch Broadwell nicht wirklich neues bringen und sollte daher wenn auf Z97 auch auf Z87 laufen, es sei denn Intel macht da einen Strich durch die Rechnung und verbietet dies ( Kein Bios-Update or Whatever ) . Also weiß einer schon mehr ob oder ob nicht.
 
Tendenziell sind die Z87 Boards mit Broadwell kompatibel. Es kommt allerdings darauf an, ob der Hersteller entsprechende BIOS Updates liefert.
 
Wird wahrscheinlich wie damals bei 6x und 7x darauf ankommen ob der Hersteller ein BIOS-Update zur Verfügung stellt - ich würde mal behaupten, dass es zumindest bei den hochpreisigen Boards gehen wird
 
oder die schmeißen nochmal Z98 oder ähnliches auf de Markt mit DDR4 ? Sehe absolut keinen Sinn warum der Z97 überhaupt gekommen ist. Kann ja nur Umsatz-Maker sein. Kann mir aber nicht vorstellen das es 2 Jahre lang kein neuen Chipsatz geben wird "ohne" Neuerungen.
 
der 97 hat doch SATA-Express und M2 - das sind doch schon 2 Neuerungen.
Bei der 7er Serie wars auch nur USB3 als Neuerung
 
Du darfst jetzt nicht so viele Dinge durcheinander werfen.

Die Z87 / H87 (und deren kleineren Brüder) sowie die Z97 / H97 (und deren kommenden kleineren Brüder) sind zuerst einmal für die aktuelle Haswell & Haswell Refresh Serie ausgelegt.

Beim Broadwell sprichst du über noch ungelegte Eier. Auch wenn der Sockel der 1150 bleiben sollte, braucht Intel nur im Sockel 1 oder 2 Pins anders belegen und schon sind die Serien inkompatibel zu einander.

Und was die 87er und 97er Serie angeht: kein Mainboardhersteller ist verpflichtet, per Biosupdates irgendwelche neuen Prozessoren einzubinden. Wenn Hersteller ABC sagt, für Mainboard XYZ machen wir kein Biosupdate für Haswell Refresh oder gar den Broadwell, dann ist das halt so.

Beispiel AMD: AM2 / AM2+ / AM3 / AM3+ haben alle 940 Pins. Nur läuft ein FX-6300 auf einem AM2 Board?

Ähm...nein.

Ob ein Chipsatz sinnvoll oder nicht sinnvoll ist, sowas stellt sich im PC Bereich leider nicht.

>Edit< wenn Intel oder AMD wollten, könnte man praktisch fast 100 Jahre (übertreibe mal) ein und den gleichen Sockel nutzen. Nur...dann würde ja ein Argument fehlen, warum man ein neues Board bräuchte.
 
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@ LTcruher - Wäre aber dann wohl auch kein Z97 mehr kompatibel zu Broadwell, wenn die Pins anders belegt wären ( bei Broadwell) ?!
 
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1a2b3c4d5e schrieb:
Bei der 7er Serie wars auch nur USB3 als Neuerung
Und Sata3, das war vorher soweit ich weiß nur über Zusatzchips drauf


Ltcrusher schrieb:
kein Mainboardhersteller ist verpflichtet, per Biosupdates irgendwelche neuen Prozessoren einzubinden. Wenn Hersteller ABC sagt, für Mainboard XYZ machen wir kein Biosupdate für Haswell Refresh, dann ist das halt so.
Und wenn er das bei mehreren Boards und/oder häufiger macht, hat sich das spätestens nach ein paar Monaten rumgesprochen und die Absatzzahlen gehen rapide nach unten...
Das lohnt sich bestimmt da Arbeitszeit/Service einzusparen, zumal den neuen CPU Code in ein BIOS einfügen auch extrem aufwändig ist... :rolleyes:

Zumindest bei den 6er Chipsätzen ist mir kein Board der großen Hersteller (ASRock / ASUS / Gigabyte / MSI) bekannt, was mit dem neusten BIOS nicht mit Ivys läuft.

Ltcrusher schrieb:
Beispiel AMD: AM2 / AM2+ / AM3 / AM3+ haben alle 940 Pins. Nur läuft ein FX-6300 auf einem AM2 Board?
Nein und zwar ausschließlich deswegen, weil er keinen DDR2 Controller mehr hat und auf AM2 Board halt zwangsläufig DDR2 zum Einsatz kommt
und nicht weil irgendwelche Pins anders belegt sind oder sonst irgendein Voodoo am Werk ist.

Dass Broadwell CPUs keinen DDR3 Controller mehr haben wird ist hingegen ausgeschloßen, denn die Kompatibilität zu den 9er Chipsätzen wurde bereits zugesagt und die haben halt DDR3.
 
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highwind01 schrieb:
Nein und zwar ausschließlich deswegen, weil er keinen DDR2 Controller mehr hat...

Das ist doch eine gewollte Inkompatibilität.

AMD wollte vor Jahren auch einen stärkeren Athlon 64 oberhalb des 3700+ für den Sockel 754 bringen, wenn "der Markt es wolle". Der Markt ist aber steuerbar und AMD derigierte alles dann auf Sockel 939...

@jerico: es liegt in den Händen von Intel und den Mainboardherstellern.

Ich z.B. hatte mal ein Asus P5K mit Intel P35 "Bearlake" Chipsatz. Zuerst hatte das Board für die S-ATA Ports IDE, Raid und AHCI Mode, ab einer speziellen Biosversion war aber AHCI raus.

Auf Druck von Intel mußten fast alle Hersteller das rauspatchen...und komischerweise erst, als der nächste Highend CHipsatz vorgestellt wurde. Abgetan wurde das mit diversen AHCI Problemen...

Haswell hätte genauso auf Sockel 1155 realisiert werden können, statt auf dem 1150...aber dann verkauft man ja keine neuen Boards mehr!

Merke: 1155 = 1155 Pins & 1150 = 1150 Pins. Also sogar 5 Pins weniger!
 
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Ltcrusher schrieb:
Haswell hätte genauso auf Sockel 1155 realisiert werden können, statt auf dem 1150...aber dann verkauft man ja keine neuen Boards mehr!

Bist du dir da sicher? die neuen IVR verlangen doch eine ganz andere Stromversorgung, da die CPU jetzt nur noch von einer Spannung gespeist wird und nicht mehr von mehreren. Dafür braucht das Board keine VRs mehr. Da aber einige Bauteile des IVR noch auf dem Board sitzen, müssen die ja irgendwie angesprochen werden
 
Nein. Broadwell wird auf 97 Boards funktionieren, aber auch das ist noch nicht 100 % ig fuer alle Boards.
Vielleicht gehts auch mit einigen. 87-Boards, aber verlass dich lieber nicht darauf...
Ausserdem wird es Broadwell- optimierte Boards geben die mit der iGPU besser arbeiten und die Energie-Infra. verbessern.
Im September werden wohl neue Details bekannt...

Zusammengelesen aus dem Web.
 
1a2b3c4d5e schrieb:
Die 6er hatten SATA3 schon nativ
Echt? Ok, danke für die Info


Ltcrusher schrieb:
Das ist doch eine gewollte Inkompatibilität.

AMD wollte vor Jahren auch einen stärkeren Athlon 64 oberhalb des 3700+ für den Sockel 754 bringen, wenn "der Markt es wolle". Der Markt ist aber steuerbar und AMD derigierte alles dann auf Sockel 939...
Das behauptest du zumindest...
Fakt ist, so ein Speichercontroller benötigt Entwicklung, Material und Platz und ob eine Ende 2011 auf den Markt gekommene CPU (von deinem Hersteller dem es wirtschaftlich eher nicht so gut geht und der versucht Kosten zu optimieren wo es geht) wirklich noch einen 7 Jahre alten Speicher Standard unterstützen "muss" darf dann zumindest mal diskutiert werden.

Ltcrusher schrieb:
Haswell hätte genauso auf Sockel 1155 realisiert werden können, statt auf dem 1150...aber dann verkauft man ja keine neuen Boards mehr!

Merke: 1155 = 1155 Pins & 1150 = 1150 Pins. Also sogar 5 Pins weniger!
Informiere dich mal über die Stromversorgung von Sandy/Ivy CPUs und die von Haswell CPUs...





Und mal so generell:
Was sich seit der 6er Serie bis heute zur 9er Serie bei den Chipsätzen getan hat ist mMn deutlich relevanter als die paar % die sich seit Sandybridge bis heute zu Haswell-Refresh bei den CPUs verändert haben!
 
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highwind01 schrieb:
Was sich seit der 6er Serie bis heute zur 9er Serie bei den Chipsätzen getan hat ist mMn deutlich relevanter als die paar % die sich seit Sandybridge bis heute zu Haswell-Refresh bei den CPUs verändert haben!

Da hast du Recht:
- SATA3: 6er:2 9er:6
- USB3: 6er 0 9er: ? (8er: 6)
- M2: 6er:- 9er:1
- SATA-Express: 6er:- 9er:1

soweit mal aus dem Kopf - habe bestimmt noch was vergessen
 
Z97 hat kein SATA Express oder M.2.
M.2 Ist einfach nur ein kombinierter SATA bzw. PCIe Anschluß (kann noch andere Dinge wie Audio, das wird aber eher selten genutzt). Die Haswell Notebooks von letztem Jahr haben auch schon sehr viele M.2 Laufwerke. Das hat überhaupt gar nichts mit dem Chipsatz zu tun.

SATA Express: dito. Es gibt Mainboards mit SATA Express Zusatzchips (ob die wohl mit PCIe X4 angebunden sind?) aber das hätte man ohne Probleme auf jedes andere Mainboard auch draufklatschen können.

Series 9 hat keinerlei Neuerungen die ich finden konnte ausser mehr DRM in Form von Boot Guard.
 
http://www.kitguru.net/components/m...ghlights-of-intels-9-series-chipset-revealed/
There are three noteworthy improvements: support for solid-state drives in PCIe M.2 form-factor (PCI Express 2.0 x2 interface with up to 1GB/s maximum bandwidth), Intel device protection with boot guard technology as well as Intel Rapid Storage technology with support for PCI Express-based storage drives.

http://www.heise.de/ct/meldung/Intels-Serie-9-Chipsaetze-mit-SATA-Express-ab-2014-1842808.html
Ausdrücklich genannt werden dort die Chipsatz-Varianten Z97 und H97, besonders interessant ist aber die angekündigte Unterstützung für SATA Express (SATAe).
 
Bzgl SATA Express scheinst du Recht zu haben

Bzgl M2: Dann kannst du auch sagen, dass USB3 und SATA3 schon vorher per Zusatzchip verfügbar war...
 
SATA Express ist das mit dem Zusatzchip, genauer gesagt ein ASMedia wird dafür genutzt.

M.2 braucht keine Chips. Das ist ein simpler Port, ein Stück Plastik mit Draht drin. Genauso wie ein alter mSATA Port: PCIe und SATA an einem Steckverbinder, nur eben mit PCIE x2 statt x1 und Möglichkeit für andere Dinge wie Audio, etc. wenn gewünscht. Das hat überhaupt nichts mit dem Chipsatz zu tun sondern maximal mit dem BIOS. Du kannst M.2 ohne Probleme mit jedem AMD Chipset oder jedem anderen Intel Chipset realisieren.

Letztes Jahr gab es auf dem Desktop noch keine M.2 Steckplätze weil die Standardisierung noch nicht so weit war. Aber Ende des Jahres tauchten immer mehr Notebooks mit M.2 SSDs auf, meist 8-32GB als Festplattencache. Alles auf Series 7 Chipsätzen.
 
Dann verstehe ich nicht, warum die M.2 Unterstützung überall als neues Feature des Chipsatzes aufgeführt wird
 
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