Zeugnissprache, Frage zu einem Satz

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Lass es ändern, falls die sich weigern kannst du dagegen vor's Arbeitsgericht ziehen. Ansonsten kannst du das Zeugnis gleich entsorgen. Es wird dich in der Form bei einer Stellensuche schlecht darstehen lassen...
 
@ DunklerRabe:

Es ist nicht war, es ist Deine Einschätzung aufgrund des Zeugnisses. Das ist dann doch ein Unterschied.

@TE

Es gibt ne ganze Menge Literatur zu diesem Thema. Ansonsten wende Dich doch mal an Deine zuständige Gewerkschaft (ist denke ich Verdi) die freuen sich über neue Mitglieder und helfen hier sehr kompetent weiter!

Mit dem Zeugniss wirst Du sonst ein fall für Harz iV!
 
Entsorgen bringt nichts, das Ding wird man nicht mehr los.
Dagegen vorgehen wird schwer, die Formulierungen entsprechen den gültigen Richtlinien.

@Nitewing: Das stimmt, es ist meine Interpretation des Textes. Da darf ja nicht stehen "Du warst schlecht!". Ich bilde mir aber ein, dass ich das als Ausbilder (nicht bei der Telekom ;)) ganz gut beurteilen kann ;)
 
Ich versteh das nicht^^ was bringt ein wertungsfreies Zeugnis ?

Da wird doch nunmal die Leistung bewertet, die man während seiner Ausbildungszeit erbracht hat.
Ist doch das gute Recht der Betriebe anhand des Zeugnisses zu erkennen, wen man da einstellt.
 
easy.2ci schrieb:
Ich glaube allein das Wort "einwandfrei" hat einen negativen Touch. Die Vokabel für den Idealfall lautet hier ehr "vorbildlich".


Das stimmt schon. Nicht zu viel rein interpretieren. ;)

@ssj3rd ich flipp zu. Lass dich besser einmal beraten, da dir der Einstieg in ein anderes Unternehmen so schon von Anfang an schwerer fallen dürfte.
 
es wurde hier ja schon viel dazu geschrieben. diese sätze verbauen dir definitiv deine berufliche zukunft. was da nun letztendlich vorgefallen ist, wissen wir ja nicht. jedenfalls ist dein arbeitgeber verpflichtet, dir ein wohlwollendes zeugnis auszustellen, mit dem dir deine zukunft nicht verbaut wird. bei diesen formulierungen müsste dir dein arbeitgeber aber nachweisen können, dass das fehlverhalten auch eingetreten ist.. abmahnung etc. kann er das nicht, muss er dir ein ordentliches zeugnis ausstellen. ansonsten kann ich nur empfehlen, einen fachanwalt aufzusuchen, das sollte dir deine zukunft wert sein. lg
 
Ich bin zwar auch noch Schüler, aber interessiere mich gerade schon etwas dafür.
Also diese Sätze werden so festgelegt, das sie etwas negatives bedeuten ohne auch nur irgendetwas negatives zu enthalten? Ich finde das schon seltsam muss ich sagen. :P
 
@ZEUSofEnse
Ist halt einfach Realität. Mit allem anderen macht man sich angreifbar, also wird umschrieben.

Nichts was man verstehen muss, aber akzeptieren muss man es.
 
hi,

ich glaube du darfst vom gesetz her so oft du willst ein neues arbeitsszeigniss verlangen wenn dir dein nicht gefällt.

mach das 4 oder 5 mal und du bekommst ein gutes weil die auch keien lust haben jede woche ein neues zu schreiben.


so hats jedenfals ein bekannter gemacht. nach dem 7tem mal hats dann gepasst ^^


war in bayern, ka ob das bundesweit so ist.
auch bin ich nich 100%ig sicher ob das stimmt..


MfG
mX128
 
Ich tu mich immer schwer sinnlose Sachen zu akzeptieren. Aber wenn sich das so gefestigt hat kann ich nur froh sein, dass ich studieren werde. Ich hoffe, da wird man noch bewertet :P
 
@ Poati
diese beurteilungen unterliegen qausi nem eigenen code , darin hat jede aussage ne eigene bedeutung/benotung, google einfach mal danach
 
@Poati: Bestes Beispiel: Herr XXX verbreitete stets gute Stimmung in seinem Umfeld.

Bedeutet: Führt ständig Privatgespräche und lenkt andere noch von ihrer Arbeit ab. :freaky:
Ergänzung ()

ZEUSofEnse schrieb:
kann ich nur froh sein, dass ich studieren werde

Ein Studium verzögert den Kontakt in die Arbeitswelt doch nur. Solche Zeugnisse gibts ständig.

- Firmenwechsel
- Abteilungswechsel
- Führungskräftewechsel
- Standortwechsel
 
@ TE

such doch das Gespräch mit dem Verfasser des Zeugnisses, rede offen darüber und frag ihn was du getan hast. Er wird die Antwort wohl kennen. Ich weiß ja nicht wie erfahren der Ausbilder war/ist.
 
Es gibt natürlich auch den umgekehrten Fall. Stell es Dir wie eine Art Code/Geiheimsprache vor, welche natürlich so geheim nicht ist, wenn man sich etwas dahinterklemmt. Aber Du hast es richtig erkannt, die Formuliereung kann, auch wenn sie auf den ersten Blick nichts Negatives enthält, sehr wohl eine negative Ausage beinhalten.

Auf gewisse Weise hat DunklerRabe recht, wirklich los wirst Du es nicht, deswegen auch mein Hinweis auf ein "wertungsfreies Zeugnis". Da steht dann halt nur drinne, was deine Tätigkeit war, wie lange Du bei der Telekom warst und eventuell noch deine Abschlußnoten. Jedoch DARF sich dann NICHTS an Code darin finden.

Viele potentiezelle Arbeitgeber wird dies dann natürlich ebenfalls mißtrauisch machen, aber in meinen Augen immer noch besser wie eine definitiv negative Beurteilung, frei nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, bzw. eine Chance hat jeder verdient.

flipp
 
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easy.2ci schrieb:
@Poati: Bestes Beispiel: Herr XXX verbreitete stets gute Stimmung in seinem Umfeld.

Bedeutet: Führt ständig Privatgespräche und lenkt andere noch von ihrer Arbeit ab. :freaky:
Ergänzung ()

Ein Studium verzögert den Kontakt in die Arbeitswelt doch nur. Solche Zeugnisse gibts ständig.

- Firmenwechsel
- Abteilungswechsel
- Führungskräftewechsel
- Standortwechsel

ok das Beispiel kann ich halbwegs nachvollziehen.
seltsam finde ich das ganze trotzdem.
und das ist dann sozusagen der Code von Unternhemen um in ein "wertungsfreies" Zeugnis eine Wertung ein zu bauen?
 
Ich glaube auch nicht, dass die Telekom ein neues ausstellen wird. Man könnte ein einfaches Arbeitszeugnis beantragen, aber spätestens wenn der neue Arbeitgeber nach dem qualifizierten fragt wird das Eis dünn :)
Ich geh auch mal stark davon aus, dass der TE weiß, was er alles falsch gemacht hat. Für so ein Zeugnis muss es schon relativ offensichtlich sein. Wir hatten so Fälle auch schon, es ist eigentlich immer wieder das Gleiche.

@Poati: Genau so ist es. Damit erfüllt man den Anspruch des wohlwollenden und wahren Zeugnisses und kann auch negative Punkte ansprechen, was gegenüber dem neuen Arbeitgeber ja ehrlich gesagt auch nur fair ist, ohne wirklich negativ dabei zu klingen.
Noch ein bekanntes Beispiel: "Er war stets bemüht die Ansprüche zu erfüllen." -> Das heißt im Klartext "Er war ein ziemlicher Versager und hat es nie geschafft den Ansprüchen gerecht zu werden."
 
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Vergebene zeugnisbenotungen schlechter als befriedigend halten einem gerichtsgang kaum stand, meistens wird im vorfeld eine einigung vom anwalt erzielt. Schlchter als befriedigend lässt sich vor gericht nur vertreten, wenn es hierzu eine beweisbare! historie seitens des zeugniserstellers gibt: ermahnungen, abmahnungen, schlechte leistungenbeurteilungen gegen die kein einspruch erhoben wurde usw

anderherum gilt aber auch, ein arbeitnehmer wird keinen anspruch auf ein zeugnis besser als befriedigend erheben können, wenn er es nicht beweisen kann: leistungsbeurteilungen, zielerreichungen, zwischenzeugnisse, nachweisbare zufriedenheit der führungskräfte zb durch emails, sehr positive kundenfeedbackbögen etc
 
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ne aussage vom Threadersteller wär interessant....
Aber ich glaub er weiß was er falsch gemacht hat die letzten Jahre, vllt nur die Zeit abgesessen?
 
Es darf einfach laut Gesetz nichts offensichlich negatives geschrieben werden, daraus hat sich dann halt diese Art der Bewrtung entwickelt. Wie gesagt, Du darfst nicht vergessen, daß es natürlich auch voll des Lobes über Dich sein kann und wer mit 2-3 Zweier-Bewertungen in Bezug auf seine Persönlichkeit (muß hier nicht mal 1 sein) und noch gutem Fachwissen anklopft, der rennt offene Türen ein.

Aber da diese Tatsachen auch nicht erst gestern erfunden wurden kann man auch auf ein Zeugnis bestehen, welches sich nur auf die im obigen post genannten Fakten beschränkt (Dauer der Beschäftigung, Ort, Tätigkeit, usw.). Warum das Verhalten natürlich unter den Tisch fällt muß man dann im Fall der Fälle erklären :) ... . Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera, wobei man halt zur Pest tendiert ... .
 
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@hannes8899: Für Azubis gilt ebenso wie für ausgelernte Arbeitnehmer auch pünktliches und regelmäßiges Erscheinen am Arbeitsplatz, auch Berufsschule. Darauf basierend kann man durchaus z.B. schonmal die Unzuverlässigkeit und Unehrlichkeit belegen.
Ich selbst hab schon Azubis erlebt, die Berufsschule mit "Schule" verwechselt haben. Das der Arbeitgeber alles mitbekommt war ihm nicht klar oder hat er nicht in Betracht gezogen.
Ist natürlich im Moment nur Spekulation, weiß ja nicht, ob der TE uns sagen will, was er gemacht hat. Ich bin sicher er weiß es...
 
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