Zu sensibel für den gymnasialen Schulunterricht?

Weil du es stets getan hast und mir einen ganz klaren Verdachtsmoment geboten hast, dich zu attackieren. Du hast
das ganze mit Richtig! abblocken wollen (nennst du das Gehalt?)

Nein, ich bin aber weitaus weniger verbissen und aggressiv in der Herangehensweise. Du deckst förmlich den Lehrer,
ich spreche über sein Verhalten und mögliche Folgen. Schau mal was du genau machst. Du reisst Aussagen aus dem Zusammenhang
und fügst sie nach Belieben zusammen. Weißt du, dass es in einem Forum aggressiver nicht geht?

Entweder man quotet Abschnittsweise oder ganz, alles andere ist übler Nachruf.
Das Ganze nimmt sehr lachhafte Dimensionen an und du vestrickst dich immer mehr. Selbst den Threadersteller hast du schon mal attackiert.
Wenn du nicht Lehrer bist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Soryan schrieb:
kaigue: Keiner sagt, dass du ungebildet bist.

Den Satz hast du aber auch just in diesem Moment hinzugefügt, wa ;)

Ich verstehe aber gar nicht, wie du zu diesem Schluss kommst.
Zu keiner Zeit habe ich behauptet, dass jemand gesagt hätte, ich sei ungebildet!
(Wie kommst du nur zu diesem abstrusen Schluss?)

Wenn du das - davon gehe ich jetzt mal aus - auf meine Aussage ("Ich verstehe recht wenig von Psychologie") beziehst - nun ja - ich verstehe tatsächlich recht wenig von Psychologie :D
Immerhin studiere ich Elektrotechnik. Mit P. habe ich nichts zu tun.

Das habe ich aber von mir selbst gesagt und es auf keine Äußerung von jemand anderen bezogen.
Im Grunde diente der Comment nur dazu, um dich dazu zu bewegen, dass du dich etwas verständlicher ausdrückst.

Wie wäre es mal mit einer kleinen Zusammenfassung deines Standpunktes?
 
Naja mit deinen Buchtiteln wolltest du mir das doch zumindest demonstrieren oder dich rechtfertigen.
 
Nein, da hast du mich falsch verstanden. Tut mir Leid, dass es so rübergekommen ist.

Ich wollte eigentlich wieder mehr zum Thema zurückkommen und da fielen mir diese beiden Bücher ein, die m.M.n. sehr gut zu dem Thema passen.
 
Soryan schrieb:
Weil du es stets getan hast und mir einen ganz klaren Verdachtsmoment geboten hast, dich zu attackieren. Du hast
das ganze mit Richtig! abblocken wollen (nennst du das Gehalt?)

Nein, ich bin aber weitaus weniger verbissen und aggressiv in der Herangehensweise. Du deckst förmlich den Lehrer,
ich spreche über sein Verhalten und mögliche Folgen. Schau mal was du genau machst. Du reisst Aussagen aus dem Zusammenhang
und fügst sie nach Belieben zusammen. Weißt du, dass es in einem Forum aggressiver nicht geht?

Entweder man quotet Abschnittsweise oder ganz, alles andere ist übler Nachruf.
Das Ganze nimmt sehr lachhafte Dimensionen an und du vestrickst dich immer mehr. Selbst den Threadersteller hast du schon mal attackiert.
Wenn du nicht Lehrer bist...
O.k., jetzt habe ich einen fullquote eingefügt. Ich sehe zwar den Unterschied nicht, aber hier komme ich Dir gerne entgegen. Quotes - auch Teilquotes - lassen den Bezug des Kommentars leichter erkennen. Dafür sind sie ja da. Das sich jemand dadurch angegriffen fühlt ist mir tatsächlich noch nie untergekommen. Aber man lernt ja nie aus. Zusammenhangloses Teilzitieren und Behauptungen aufstellen ist jedenfalls kein besserer Diskussionsstil.

Es scheint Dir ja jedenfalls reichlich Spaß zu machen, andere - im speziellen mich - zu attackieren. Allerdings bin ich ja auch nicht der einzige, der von Dir angegriffen wurde. Scheint ja fast eine sportliche Herausforderung für Dich zu sein.
Was ein echter Psychologe zu Deinem Habitus sagen würde kannst Du Dir als Expertin sicher denken.

Ich habe mich zu Beginn, nach lesen des Eingangsthreads, für die Seite des Lehrers entschieden - wie fast alle hier - und bin konsequenterweise dabei geblieben. Deine Angriffe haben mich nur in meiner Meinung verstärkt. Das ich den Lehrer förmlich decke, liegt eher an Deinen normativen Aussagen über ihn - ohne die Situation genauer zu kennen. Das ist schlicht und ergreifend unseriös. Ich hätte auch genau so gut die Seite der Schülerin wählen können. Zur Stützung ihrer Position wären mit auch massig Argumente eingefallen. War ja schliesslich selbst mal Schüler.

Du bist ja auch nicht von Deiner Meinung abgewichen. Warum auch? Allerdings hast Du es auch nicht geschafft, andere von Deiner Meinung zu überzeugen. Du stehst mit Deiner Meinung eher in der Minderheit. Akzeptiere doch einfach mal andere Meinungen. Du musst sie ja nicht annehmen.

Den Threadersteller habe ich attackiert? Das halte ich jetzt allerdings für zu sensibel in der Deutung. Der TE wurde von vielen anderen wesentlich härter angefasst, als von mir. Das hast Du aber wahrscheinlich überlesen. Wenn ich ihn angegriffen haben sollte, war das sicherlich nicht gewollt - eher temperamentbedingt.

Ich habe viele Lehrer und Lehrinnen im Verwandten- und Bekanntenkreis und kann dieses Gehetze einfach nicht mehr hören. Jeder meint - weil er selbst mal Schüler war - sich ein Urteil über den Beruf bilden zu können. Zu unrecht! Aber zuhauen ist ja so einfach.
Versucht doch einfach mal in den Schuhen des anderen zu gehen (sinnbildlich). Dann werdet ihr sehen, dass fast alle Berufe leichter sind, als der des Lehrers.
Die Quote der psychosomatischen Erkrankung sind in diesem Beruf extrem hoch. Warum wohl?
Weil Leute wie Du, eine kranke Gesellschaft und ein bescheidenes Schulsystem Lehrer in die Krankheit treiben.

Wenn der Lehrer des Eingangsfalls sich massiv daneben benommen hat, wird er ganz sicher Folgen zu spüren bekommen. Wenn häufig so ist, bleibt das keinem verborgen und wird sicherlich sanktioniert. Wenn es nicht sanktioniert wird, war es nicht so schlimm.

Ich könnte jetzt auch viele Beispiele aus meinem Berufs- und Privatleben bringen, wo Psychologen Menschen in den seelischen Ruin getrieben haben. Das Ansehen von Psychologen in der Gesellschaft ist jedenfalls nicht wesentlich besser, als das der Lehrer. Nur haben insgesamt weniger mit ihnen zu tun gehabt.
In einem Scheidungsfall hat mal ein Psychologe in Anwesenheit der Eltern gefragt: "Wen hast du lieber Mama oder Papa?" Wie soll das arme Kind sich jetzt fühlen? Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Über Psychologen in Kindergärten, Schule und Unternehmen könnte ich wahrscheinlich eine ganze Fallsammlung schreiben. Fast alles Nieten.
Ich wäre jedenfalls lieber Lehrer als Psychologe. Das wäre auf jeden Fall ehrlicher.

Ich muss jetzt wirklich aufhören, auch wenn ich noch weit mehr Beispiele bringen könnte. Leider muss ich morgen ausnahmsweise früh raus.
 
comlex schrieb:
Aus Deinen Äußerung schliesse ich nur: Ich mag comlex und seine Ausführungen nicht -> ich mag Lehrer nicht = comlex muss Lehrer sein.
Man, ist Deine Welt einfach.

Das wäre dann aber ja ein falscher Syllogismus, so nach dem Motto: Comlex spricht deutsch - Hitler sprach deutsch - Hitler war ein Nazi - also ist auch comlex ein Nazi.
Ich versichere dir: So einfach ist meine Welt ganz sicher nicht. Bei einer derartigen Denke kommt nur Nonsens heraus, wie der Nazivergleich zeigt.
Mir fällt nur immer öfter auf, in welch herablassender und aggressiver Manier sich in Foren wie diesem auseinandergesetzt wird. Das ist teilweise auch bei deinen Beiträgen der Fall gewesen (Zitat comlex: "Ich muss Deine Beiträge mittlerweile hier laut vorlesen - meine Kollegen haben schon Magenkrämpfe vor lachen. Bitte weiter so ...").
Mit solchen Äußerungen wird nichts zur Sache beitragen, sondern nur eine Eskalation provoziert. Sinnlose Eskalationen muss ich leider ständig lesen (nicht nur hier); meist ist der Anlass ein ganz banaler oder inhaltlich anderer Natur als das Threadthema. Insofern eine interessante Analogie zu den unzähligen gesellschaftlichen Kriegsschauplätzen, die wir weiter oben angeprochen haben.

Mit den restlichen Punkten deines Postings stimme ich weitgehend überein - Konsens ist also doch noch möglich. Wir können die im Eingangspost geschilderte Situation nicht beurteilen, sondern höchstens die Rechtslage für beide Seiten erörtern und vielleicht Empfehlungen geben, wie derartige Situationen zu bewerten sind und ob sie zukünftig vermieden werden sollten. Für letzteres plädiere ich.
 
1)Ich treibe Lehrer nicht in Krankheit. Das kannst du auch aus den Beiträgen von mir im Thread
Studienwahl entnehmen. Ich bin durchaus der Meinung, dass man bei der Berufswahl Lehrer sehr sensibel vorgehen sollte und wirklich seine eigene Eignung überprüfen sollte. Was ich überhaupt nicht leiden kann - und das habe ich bei meinem Abschluss erlebt und so oft danach - dass gerade die Leute Lehrer werden wollten, denen man es am wenigsten zugetraut hätte. Leute mit Freizeitgedanken und kein Hang zu Werten und Normen zu einem gewissen Idealismus, den ein Lehrer braucht, um zu überleben. Ich habe aber auch gute Lehrer gehabt, bei denen alle zumindest die Frage : Ist er fair? Mit ja beantwortet hätten. Davon leider nur sehr wenige.

Ja, du bist hier teilweise viel sensibler mit deinen Formulierungen, auch wenn du deine Schlachtrobe nicht völlig abgelegt hast. So kann man auch darüber reden, da du nun Kommentare nicht einfach herausreißt und sie übel kommentierst und nun ein Gesamtbild entwerfen musst, das nachvollziehbarer wird. Übrigens sehr viel schwieriger, da man in der Position angreifbar wird. Trägt aber ungemein zu einer Diskussion bei, wenn man nachvollziehbar wird.

2)Normativ sind meine Aussagen nicht, denn ich erkläre und begründe. Damit gebe ich dem Kind nicht einfach einen Namen, sondern leite eher her. (zumindest was die Einschätzung des Falls angeht)

3) Dass also eine weit verbreitete Meinung existiert, die sich mit meiner deckt, widerspricht deinem Gedanken, ich stünde allein dar.
Meine Erklärungen sind zumindest plausibel, auch wenn in dem Falle nicht ganz überprüfbar. Das sind sie aber nie, da Ferndiagnose.

Es läuft wohl einiges schief im Schulsystem und das Gefühl der Menschen trügt nicht, denn soetwas kennt man in den Skan-Ländern nicht. Wieso sollten auch Gefühle trügen. Wenn Menschen insgesamt unzufrieden sind, dann hat das einen Grund. Übel wäre zu behaupten, man hätte aufgehetzt. Aber ich denke, dass es Menschen oft intuitiv ganz genau wissen, ähnlich wie man auch die wichtigsten Dinge erfährt, ohne die Zeitung zu lesen. Alle sprechen darüber. Ob das an dem System der Politik liegt, das müßte man diskutieren. Oftmals jedoch sind Lehrer diejenigen, die die üble Kette von oben nach unten dann ganz unten abladen, da sie das letzte Glied sind.
Ebendrum bedarf es da bester Ausbildung. Ich sehe täglich Lehramtsstudenten und viele sind weltfremd. Psychologie und Pädagogik sind in ihrem Plan (Oberstufe) unterbelegt!

4) Ja, es gibt auch schlechte Psychologen. Dafür gibt es aber auch gute. Ähnlich wie es Ärzte gibt, die Methoden des letzten Jahrhunderts immer noch anwenden.
Wenn du dich aber in den Unikliniken aufhälst, wirst du den Geist des Aufbruchs und einer ermunternden Mentalität deutlich spüren. Sie sind immer aktuell.
Es gibt Kliniken mit 80% Heilchance. Festgestellt durch Nachgespräche. Die Menschen, die aktiv mitarbeiten an Ihrem Problem, lösen es oft. Es gibt da aber auch Menschen, die einfach derart abgeschottet sind, dass selbst die Psychotherapeuten gar keinen Zugang mehr bekommen. Die haben es aber auch lange nichts dagegen getan. Es ist eine Folge eines unaufhaltbaren kreislaufs, der nur die schlimmsten Folgen für den jeweiligen Menschen hat, weil seine gesamte Person in diesem Kreislauf nach unten in Frage gestellt wird und degradiert. Zum Schluss vertraut sich die Person nicht mal sich selbst.
 
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